Joe Haldeman – Der ewige Krieg

Der ewige KriegBeschreibung
Heute Abend zeigen wir Ihnen acht Methoden des lautlosen Tötens.

Es herrscht Krieg. In gigantischen Raumschiffen werden die Soldaten mit Lichtgeschwindigkeit von einem Gefecht zum anderen befördert. Doch während diese Gefechte für sie nur einige Monate dauern, vergehen auf der Erde Jahrhunderte und bei ihrer Rückkehr in die Heimat stoßen sie auf eine völlig fremde Welt…

Einer der berührendsten Antikriegsromane, die je geschrieben wurden – Joe Haldeman zeigt uns, wie Krieg jegliche Logik ad absurdum führt.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Richard Barenberg

Länge
8 h 58 m

Meine Meinung
Es herrscht Krieg. Doch nicht mehr hier auf der Erde, sondern jetzt gleich im ganzen Universum. Unser Protagonist wird von einem Kriegsschauplatz an den nächsten verfrachtet, zwischendurch darf er ab und an einen kurzen Stopp auf der Erde machen. Und da die Zeit bei seinen Kampfeinsätzen langsamer vergeht als auf der Erde, kommt er immer wieder in einer fremden Welt an. Mittlerweile hat er Übung darin, sich dort recht schnell wieder zu orientieren. Sehr gut gefallen haben mir hier die Einfälle, die der Autor bzgl. der Entwicklung auf der Erde hatte.

Unser Held will nicht mehr von einem Kampfeinsatz zum nächsten katapultiert werden. Doch leider hat er nicht die Wahl. Er entkommt seinem Schicksal nicht und muss immer wieder andere Spezies töten. Doch der Sinn seiner Einsätze bleibt ihm immer ein Rätsel. Jedoch versteht er sehr wohl, dass es den Krieg nur gibt, da die Wirtschaft ihn braucht.

Das Ende fand ich grandios und hat mich fast zu Tränen gerührt. Und letztendlich war ich froh, dass dieses Hörbuch endete, wie es endete. Denn das gibt dann doch einen Funken Hoffnung. Auch wenn dieser in ferner Zukunft zu liegen scheint.

Richard Barenberg fand ich in diesem Hörbuch sehr gut. Er hat die Emotionen sehr gut stimmlich transportiert, so dass jede auch noch so kleine Gefühlsregung beim Hörer ankam. Insgesamt also eine unbedingte Hörempfehlung für jeden. Wirklich jeden.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Joe Haldeman – Der ewige Krieg

H. G. Wells – Krieg der Welten

Beschreibung
Im Radio berichtet eine aufgeregte Stimme vom Aufschlagen eines geheimnisvollen Meteoriten und von der Landung der Marsmenschen in New Jersey. Zeitweilig überschlägt sich die Stimme des Reporters, Sirenen heulen, Verkehrslärm wächst immer weiter an. Die Staatspolizei rast zum Ort des Geschehens, zufällige Hörer der Sendungen unterrichten Nachbarn und Verwandte von der schrecklichen Invasion. Doch die vermeintliche Reportage war nur ein Hörspiel, ein genialer Halloween-Scherz.Das Hörspiel The War of the Worlds stammt aus dem goldenen Zeitalter des American Broadcasting. Als es 1938 im amerikanischen Rundfunk gesendet wurde, löste es eine Massenpanik aus. Viele Hörer nahmen die „Reportage“ für bare Münze. In vielen Städten der USA flüchteten Männer, Frauen und Kinder vor Dingen, die nur in ihrer Phantasie existierten. Innerhalb von fünfundvierzig Minuten realer Zeit waren die eindringenden Marsmenschen angeblich imstande, von ihrem Planeten zu starten, auf der Erde zu landen, ihre Vernichtungsmaschinen aufzustellen, unsere Armee zu schlagen, Verkehrsverbindungen zu unterbrechen, die Bevölkerung zu demoralisieren und ganze Landstriche zu besetzen. In fünfundvierzig Minuten! Orson Welles beschrieb Peter Bogdanovich die Situation: „Zwanzig Minuten nach Sendebeginn hatten wir lauter verstörte Polizisten im Regieraum. Sie wussten nicht, wen sie – und warum – festnehmen sollten, aber sie gaben dem Rest der Sendung das gewisse Etwas. Uns dämmerte allmählich – während wir uns mit der Zerstörung von New Jersey weiter abplagten – , dass wir die Zahl der Spinner in Amerika unterschätzt hatten.“ Um so mehr erfreut die köstliche Abmoderation Wells’, in der er sich über diese Hörer lustig macht.

Sprecher
Diverse -> Hörspiel

Länge
1 CD

Meine Meinung
Der obigen Beschreibung ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, außer vielleicht: wirklich absolut erste Sahne! 🙂

Ich hatte es schon einmal vor ein paar Jahren begeistert gehört, war damals schon fasziniert und werde es wohl immer wieder sein, wenn ich es nochmals anhöre. Das Hörspiel ist wirklich derart „lebensecht“ – also für damalige Verhältnisse (1938) – inszeniert, wirklich der Hammer.

Fazit: absolut empfehlenswert

Siehe auch: