Moa Graven – Finke unter Verdacht

Finke unter VerdachtBeschreibung
Finke ist pensionierter Buchhändler. Er genießt sein Leben, indem er in Cafés sitzt und schönen Frauen hinterherschaut. Seine Idylle wird getrübt, als er eines Tages vom Tod seines ehemaligen Chefs in der Zeitung liest. Und dann gerät auch noch ausgerechnet er unter Verdacht, weil ihm seine amourösen Abenteuer in der Buchhandlung einen Strich durch die Rechnung machen. Auch die pfiffige Putzfrau nimmt dieses Verbrechen zum Anlass, Finke mal auf die Finger zu klopfen.

Sprecher
Peter Weis

Länge
51 m

Verlag
Hörbuchmanufaktur Berlin

Meine Meinung
Diese Kurzgeschichte ist sehr gut für zwischendurch geeignet. Kurzweilig und unterhaltsam wird hier erzählt, wie Finke unter Mordverdacht gerät und was er dabei empfindet. Seine griesgrämigen Gedanken sind trotz der Kürze schön ausgearbeitet und glaubwürdig – man selbst ist am Rätseln. Und das Ende – wie es bei einer Kurzgeschichte sein soll – kam kurz und schmerzlos. Nur hat mir der „Knalleffekt“ gefehlt.

Den Sprecher fand ich passend für die Shortstory.

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Weitere Informationen
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Andreas Eschbach – Humanic Park

Humanic ParkBeschreibung
„Ist das ein Mensch?“, fragt Ela-006133. „Ja.“, antwortet Peria-230767. „Willkommen im Menschenpark“ steht am Eingang der ersten und einmaligen Attraktion auf dem Gebiet der Menschenkunde. Durch das Produzieren schädlicher Schadstoffe, die Ausrottung der Pflanzen und der Steigerung der Radioaktivität haben die Menschen auf der Erde Bedingungen geschaffen, unter denen sie selbst nicht mehr überleben können. Millionen Jahre später werden sie von der Spezies, die nun die Erde bevölkert, erforscht und anhand von fossilem Harz geklont. Nun leben sie unter Kuppeln in einer künstlich erzeugten Atmosphäre im Menschenpark und es bleibt ein Rätsel der Wissenschaft, warum sie ihren Planeten zerstört und ihr Aussterben herbeigeführt haben.

„Humanic Park“ ist Andreas Eschbachs Hommage an Michael Crichtons „Jurassic Park“ und setzt sich mit der Thematik auseinander, was die Menschheit erwarten könnte, wenn sie so weiterlebt wie bisher. Mit einem Vorwort des Autors – gelesen von Jürgen Prochnow.

Sprecher
Jürgen Prochnow

Länge
13 m

Meine Meinung
Genial. Ok, die obige Beschreibung verrät eigentlich schon alles, aber die Kurzgeschichte ist auch wirklich schön umgesetzt. Und Eschbach hat mal wieder alles mit dieser Parodie auf Jurassic Park auf den Punkt gebracht.

Jürgen Prochnow trug dieses kleine Stück sehr gut vor. Diese wirklich kurze Kurzgeschichte ist jeden Cent wert.

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Weitere Informationen
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Stephen King – Stewart O’Nan – Ein Gesicht in der Menge

Ein GesichtBeschreibung
Nach dem Tod seiner Frau ist Dean Evers nach Florida gezogen. Gut geht es ihm nicht, er nimmt Tabletten und trinkt zu viel. Eines Abends, als er mal wieder einsam Baseball schaut, sieht er im Publikum seinen alten Zahnarzt sitzen. Der Mann ist seit Jahren tot. Eine Halluzination? Spiel für Spiel tauchen weitere alte Bekannte auf dem Bildschirm auf, denen Dean irgendwann im Leben übel mitgespielt hat. Bis er in den Rängen ein Gesicht entdeckt, das dort noch weniger hinzugehören scheint als alle anderen.

Sprecher
David Nathan

Länge
1 h 25 m

Meine Meinung
Joa, ganz nett.

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Petra Hammesfahr – Der Ausbruch / Der Blinde

Beschreibung
Die Meisterin des Psychothrillers selbst, Petra Hammesfahr, die 1993 mit dem Roman „Der stille Herr Genardy“ ihren Durchbruch schaffte, liest hier zwei ihrer grausamen Geschichten. Wie wenig anderen Krimiautoren gelingt es ihr, das Grauen bei ganz normalen Menschen sozusagen in der Nachbarschaft anzusiedeln. Die Autorin hat ein beneidenswertes Gespür für die exakte Beschreibung des Innenlebens von Tätern und Opfern. In ihren Geschichten weiß man von Anfang an, besser man spürt und fühlt, dass etwas Ungeheuerliches passieren wird, oder bereits passiert ist. Nur wann und wo, das bleibt ungewiss. Genau dadurch wird auch die schier unerträgliche Spannung aufgebaut. Petra Hammesfahr löst die Grenzen zwischen Opfer und Täter auf, die eindeutigen Rollenzuweisungen werden bei ihr aufgehoben.

Klar und deutlich liest die Autorin die beiden Geschichten. Sie schafft es, die Spannung von Anfang bis zum Ende kontinuierlich aufrecht zu halten. Ob man will oder nicht, man muss die Storys bis zum Schluss hören.

Sprecher
Petra Hammesfahr

Länge
2 CDs

Meine Meinung

1. Geschichte: Der Ausbruch

Nun ja, eigentlich finde ich Petra Hammesfahr ja wirklich richtig gut. Aber „Der Ausbruch“ war sowas von schwach – also das hat mir nicht gefallen.

2. Geschichte: Der Blinde

Ja, diese Story war schon eher nach meinem Geschmack. Ganz langsam entwickelte sich hier eine Geschichte, die ich so nun nicht vermutet hätte. Trotzdem war es sehr schnell absehbar. Ich glaube, das wäre Stoff für eine bessere Geschichte gewesen. Schade.

Insgesamt gesehen bleiben hier nur 2 Sterne als Gesamtbewertung übrig. Denn „Der Ausbruch“ hat gerade mal einen Stern – also Zeitverschwendung – von mir erhalten und „Der Blinde“ hat es immerhin auf 3 Sterne geschafft.

Fazit: naja

Siehe auch:

Oscar Wilde – Das Gespenst von Canterville

Beschreibung
Als die amerikanische Familie Otis das englische Schloss Canterville kauft, wird sie gewarnt: Ein Gespenst treibe dort seit Jahrhunderten sein Unwesen. Doch die wenig abergläubischen Amerikaner haben keine Angst vor dem Geist, sie machen sich sogar lustig über wiederkehrende Blutflecken und Kettengerassel. Das Gespenst von Canterville ist verzweifelt, niemand nimmt es mehr ernst …

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Sprecher
Thomas Vogt

Länge
79 Minuten

Meine Meinung
Eine sehr schöne Geschichte um ein Gespenst, das in eine tiefe Depression verfällt, da ihn die neuen Hausbesitzer nicht mehr ernst nehmen und sich vor ihm nicht fürchten. Doch wie es weiter- und ausgeht, wird hier natürlich nicht verraten. Nur soviel: hach, ich fand es schön.

Fazit: empfehlenswert

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Oscar Wilde – Das Gespenst von Canterville

Siehe auch: