Elinor Lipper – Elf Jahre meines Lebens: Eine Frau in sowjetischen Gefängnissen und Lagern

Beschreibung
In diesem bewegenden Werk liest Silvia Höhne die Geschichte von Elinor Lipper. Elf Jahre lang saß sie in sowjetischen Gefängnissen und Lagern. In ihrem intelligenten Bericht legt sie Zeugnis ab über ein Kapitel der deutschen Geschichte, das beinahe vergessen wurde. Mit ihrem Erzählstil, der den Hörer in den Bann zieht, berichtet sie von den Menschen, die an die Grenzen des überhaupt Vorstellbaren getrieben wurden und dabei eine unvorstellbare Leidensfähigkeit zeigten. Und während sie uns ihre Geschichte erzählt, entsteht durch ihre Worte ein konkretes historisches Dokument, das kein Gemüt kalt lässt.

Elinor Lipper wurde 1912 in Brüssel als Tochter von deutsch-jüdischen Eltern geboren. Um Medizin zu studieren, zog sie 1931 nach Deutschland, wo sie Kommunistin wurde. Nachdem Hitler an die Macht kam, ging sie nach Italien und erhielt 1935 durch ihre Ehe die Schweizer Staatsbürgerschaft. 1937, zwei Monate nachdem sie nach Russland gezogen war, wurde sie festgenommen und wegen Verdacht auf anti-revolutionäre Aktivitäten für fünf Jahre Zwangsarbeit verurteilt. Nach elf Jahren Sibirischer Sklaverei wurde sie freigelassen. In späteren Jahren war sie als Zeugin Teil des Prozesses gegen David Rousset, in dem die Frage um Sklavenarbeit im sowjetischen Russland hinterfragt wurde.

Sprecher
Silvia Höhn

Länge
11 h 07 m

Meine Meinung
Der Kloß steckt tief in meinem Hals fest. Elinor Lipper erzählt hier von einer Episode ihres Lebens, die schlimmer wohl kaum hätte sein können. Noch ein klitzeklein wenig schlimmer und sie hätte ihre Geschichte wohl nicht mehr erzählen können. Denn  dann hätte sie die verschiedenen sibirischen Arbeitslager, in die sie während ihrer 11 Jahre Haft gesteckt wurde, wohl nicht überlebt.

Elinor Lipper beging einen fatalen Fehler. Sie wurde1937 überzeugte Kommunistin und zog hoffnungsfroh nach Russland. Doch dort wurde sie bereits nach zwei Monaten wegen Verdachts auf konter-revolutionäre Aktivitäten inhaftiert. Zunächst auf 5 Jahre, doch diese verlängerten sich auf insgesamt 11 Jahre des Leidens, des Martyriums, der grausamsten Menschenverachtung und härtesten Arbeit. Schnell musste sie feststellen, dass die Konter-Revolutionäre noch weniger Ansehen genossen, als die schlimmsten Verbrecher in den Arbeitslagern. Als Konter-Revolutionär eingestuft zu sein, war gleichzusetzen mit dem untersten Abschaum der Menschheit. Selbst Mörder genossen mehr „Ehre“ und „Freiheiten“ als Konter-Revolutionäre. Und das fatale daran: Sie kam ja aufgrund ihrer politischen Überzeugung des Systems nach Russland.

Die Essensrationen waren natürlich ein wichtiges Thema in ihrem Leben. Was sie dort täglich bekam, näherte sich einem „Hauch von nichts“ an. Und das bei extremst schwerer körperlicher Arbeit. Wenn man seinen Soll von 100 % und darüber nicht erreichte, wurde diese kümmerliche Essensration dann auch noch gekürzt, so dass man zwangsläufig noch schwächer wurde und in der Folge natürlich noch weniger in der Lage war, sein tägliches Soll zu erfüllen. Es war ein täglicher Kampf ums blanke Überleben.

Ich könnte hier endlos von grausamen, menschenverachtenden Bestrafungen und Behandlungen berichten, doch das kann Elinor Lipper wesentlich besser als ich.

Diese Biografie ist sehr nüchtern gehalten. Sie klingt meist wie ein unbeteiligter, zurückhaltender Bericht, manchmal gleicht sie einer Aufzählung von Fakten. Und eben genau diese zurückhaltende Art des Erzählens lässt den Hörer dieser Geschichte nochmals fassungsloser und erschrockener in seinem Sessel tiefer sinken. Denn es ist einfach unvorstellbar, was diese Frau erlebt und vor allem überlebt hat! Und es ist unglaublich, was Menschen alles ertragen können. Wobei man natürlich die vielen, vielen, viel zu vielen Menschen nicht vergessen sollte, die diese Arbeitslager nicht mehr lebend verlassen konnten. Opfer gab es unzählige, eine genaue Zahl ist jedoch unbekannt. Ein einzelner Mensch zählte im Russland unter Stalin ja nichts. Warum also Statistiken darüber führen.

Eigentlich dachte ich, dass ich über die Stalin-Zeit schon sehr viel gehört und gelesen habe und dass mich so schnell nichts mehr schockieren könnte. Doch diese Biografie kommt in ihrer nüchternen Schlichtheit so eindringlich daher, dass ich mich an kein anderes Werk erinnere, das solch eindringliche Bilder in ihrer nackten Grausamkeit schildert, wie dieses. Und das ist alles wahr! Das ist kein Thriller. Es ist ein Stück Geschichte, das tatsächlich passiert ist. Umso wichtiger, dass es nun endlich zu Papier gebracht und vertont wurde.

Silvia Höhn als Sprecherin dieser Biografie hätte nicht besser passen können. Sie hat diesen Text wirklich mit Perfektion gesprochen.

Von mir bekommt dieses Hörbuch eindeutig 5 Sterne und natürlich wird es ab sofort auch auf meiner Bestenliste zu finden sein.

Weitere Informationen
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Chevy Stevens – That night: Schuldig für immer

Schuldig für immerBeschreibung
Als die rebellische Toni 18 Jahre alt ist, wird ihre jüngere Schwester Nicole am See ermordet. Man verurteilt Toni und ihren Freund Ryan dafür. Jahre später wird Toni auf Bewährung entlassen. Sie weiß nicht, was in jener Nacht geschehen ist. Sie weiß nur, dass der wahre Mörder noch nicht gefunden ist. Doch Toni will nur eins: Die Vergangenheit hinter sich lassen und ein neues Leben beginnen. Aber was damals geschah, ist noch lange nicht vorbei, und nicht nur Tonis Bewährung steht auf dem Spiel…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Christiane Marx

Länge
13 h 34 m

Meine Meinung
Dieses Hörbuch ist unglaublich, unglaublich gut.

Die Story wird aus der Sicht von Toni in zwei Zeitebenen erzählt. Einmal aus ihrer Jugendzeit, als ihre Schwester ermordet wurde und einmal heute, als sie auf Bewährung wieder frei kommt. Denn sie und ihr Freund Ryan werden für den Mord an Tonis Schwester verurteilt.

In der Vergangenheit wird erzählt, was passiert ist, im Heute sind wir Zeuge wie Toni versucht, wieder Fuß zu fassen und ein neues Leben anzufangen. Die Zeitsprünge waren sehr gut gewählt, so dass man sich die Story Stück für Stück zusammensetzen konnte. Und diese Geschichte wurde immer unfassbarer, je weiter sie voran schritt.

Toni war schon immer der Sündenbock gewesen und hat es auch – nach den vielen Jahren im Knast – nicht leicht. Ihre Vergangenheit holt sie immer wieder ein. Sie hat aber auch wirklich eine schlimme Feindin. Jedoch wünscht sie sich nichts mehr, als endlich ein normales Leben führen zu können. Doch Shannon (ihre Feindin) gönnt ihr kein bisschen Frieden.

Auch wenn Toni von mir nicht gerade mit Sympathiepunkten überschüttet wurde, so tat sie mir doch furchtbar leid. Es war einfach so ungerecht, was ihr alles widerfuhr und sie wirklich immer wieder machtlos dem gegenüber stand.

„That Night“ ist ein Thriller mit Tiefgang, der mich öfters als einmal schlucken ließ. Was mir auch noch sehr gut gefallen hat, war das Ende. Damit hatte ich beim besten Willen nicht gerechnet. Aber die Story bekam hiermit einen krönenden und wirklich guten Abschluss.

Christiane Marx ließ uns durch ihren tollen Vortrag das ganze Leid von Toni in der eigenen Seele spüren ohne dass es auch nur ansatzweise kitschig geklungen hätte. Eine perfekte Leistung für diesen überragenden Thriller.

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Nina George – Das Lavendelzimmer

Das LavendelzimmerBeschreibung
Er weiß genau, welches Buch welche Krankheit der Seele lindert: Auf seinem Bücherschiff, der „literarischen Apotheke“, verkauft der Pariser Buchhändler Jean Perdu Romane wie Medizin fürs Leben. Nur sich selbst weiß er nicht zu heilen, seit jener Nacht vor 21 Jahren, als die schöne Provenzalin Manon ging, während er schlief. Sie ließ nichts zurück außer einem Brief – den Perdu nie zu lesen wagte. Bis zu diesem Sommer. Dem Sommer, der alles verändert und Monsieur Perdu aus der kleinen Rue Montagnard auf eine Reise in die Erinnerung führt, in das Herz der Provence und zurück ins Leben.

Sprecher
Nina George, Richard Barenberg

Länge
9 h 40 m

Meine Meinung
Dies ist das zweite Buch, das ich von Nina George gehört habe. Ok, es hat es nicht ganz auf meine Bestenliste geschafft, wie „Die Mondspielerin„, aber es erhält die Höchstpunktzahl. Denn auch dieses Buch verzaubert. Nicht zuletzt durch die Liebe zu den Büchern.

Jean Perdu ist ein einsamer Mensch. Er hat ein Schiff. Ein Bücherschiff. In diesem Bücherschiff verkauft er Literatur. Er nennt sein Schiff „Die literarische Apotheke“, denn er verkauft die Bücher als Medizin. Er hat ein sehr gutes Gespür, welches Buch für welchen Menschen, in welcher Lebenssituation genau das richtige ist, um ihn von seinem Seelenleid zu heilen. Wie er das spürt, ist ihm selbst ein Rätsel, aber er hat guten Erfolg damit und die Leser sind im dankbar. Nur, für sein eigenes Seelenleid hat er noch nicht das richtige Buch gefunden. Er lebt einsam und zurückgezogen in seiner Wohnung in einem Mietshaus, hat nur das Minimum an Möbeln. Er besitzt 3 Sätze identischer Kleidung, einzig Bücher stapeln sich überall in seiner Wohnung.

Als dann in der Wohnung gegenüber Catherine einzieht, die nichts außer einen Kleiderkoffer hat, da sie von ihrem Mann nach zig Jahren Ehe einfach vor die Tür gesetzt wurde, bittet die Concierge die Bewohner, ihr doch etwas zu spenden. Jean soll einen Tisch spenden. Ok, denkt er. Ich habe noch einen Tisch. Doch dieser Tisch steht in einem Zimmer in seiner Wohnung, das er seit 21 Jahren nicht mehr betreten hat. Er überlegt kurz, ob er Catherine nicht besser einfach einen Tisch kauft, anstatt dieses Zimmer zu betreten. Doch letztendlich öffnet er den Raum doch, holt den kleinen weißen Tisch heraus und schenkt ihn Catherine. Bzw. stellt ihn vor ihre Türe. Denn sie öffnet ihm nicht. Sie unterhalten sich kurz durch die Tür und Jean ist sofort klar: Diese Frau braucht Bücher zum Weinen. Sie muss noch ganz viel weinen, bevor es ihr wieder besser gehen kann. Er stellt also einen ganzen Stapel als Medizin für Catherine zusammen. Catherine gibt ihm bei dieser Gelegenheit einen ungeöffneten Brief, den sie in der Schublade des weißen Tisches gefunden hat. Jean flippt schier aus. Er will diesen Brief nicht lesen. Sie könne damit machen, was sie wolle, er will ihn jedenfalls nicht. Catherine „zwingt“ ihn auf ihre Art, ihn doch zu lesen und sie verabreden sich zum Essen. Doch er muss bitte seinen eigenen Teller mitbringen, sie hat nur einen. Dabei kommen sich die beiden näher.

Als Jean dann den Brief öffnet, ist er der Verzweiflung nahe. Manon, seine große Liebe, die ihn vor 21 Jahren in einer Nacht-und-Nebel-Aktion einfach wortlos in der Nacht verlassen hat, gesteht ihm, warum sie gegangen ist. Nämlich dass sie todkrank ist und nicht wollte, dass er ihr Leiden mit ansehen muss. Doch jetzt, da sie ohne ihn ist, wisse sie, dass dies keine gute Entscheidung war, sie bittet ihn, doch zu ihr zu kommen.

Jean ist wütend auf sich selbst. Vor lauter Selbstmitleid und Wut und Eitelkeit hat er ihren Brief nie gelesen. Und nun ist sie seit 21 Jahren tot und er hat sie im Stich gelassen. Völlig außer sich, macht er das Bücherschiff fahrbereit und macht sich auf eine Reise zu sich selbst. Mit an Bord ist der junge Schriftsteller Max, der nach einem Sensationsstart mit dem Buch „Die Nacht“, auf der Flucht vor sich, seiner eigenen Courage und seiner Schreibblockade ist.

Diese Reise ist so skurril, so wunderbar, so außergewöhnlich, es ist ein wahrer Genuss, den Geschehnissen zu lauschen. Auf ihrer Reise begegnen sie allerhand völlig verschiedener Menschen, alle sind irgendwie auf der Suche, und natürlich hat diese Suche immer mit der Suche nach sich selbst und der Suche nach dem großen Glück, der Liebe zu tun. Einfach eine wundervolle Reisebeschreibung.

Unterbrochen werden Jeans Erlebnisse durch Reiseberichte, die Manon damals geschrieben hatte, als sie mit Jean zusammen war. So erfährt man Stück für Stück immer mehr über die wirklich wertvolle Liebe, die die beiden verbunden hatte.

Besonders gut haben mir in diesem Buch die vielen Wortkreationen gefunden. Jean war dabei ein Lexikon der Gefühle zu schreiben. Viele, sehr viele wunderschöne neue  Wörter kamen hier zu Tage, die man zwar so noch nicht kennt, die aber treffender nicht sein könnten.

Wie die Geschichte ausgeht, das muss jeder selbst hören. Doch eins kann ich verraten: Es werden äußerst unterhaltsame knappe 10 Stunden, die man so schnell nicht mehr vergessen wird.

Richard Barenberg passte zu Jean Perdu ganz wunderbar. Und Nina George, die Manons Part las, fand ich auch ganz toll.

Ich bin also rundum glücklich mit diesem Buch und habe eine neue Lieblingsschriftstellerin gefunden.

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Jojo Moyes – Ein Bild von dir

Ein Bild von dirBeschreibung
Getrennt durch ein Jahrhundert, verbunden durch den Kampf um ihre Liebe.

Während um sie herum der Erste Weltkrieg tobt, versucht Sophie stark zu sein: Für ihre Familie, für ihren Mann Édouard, der auf Seiten Frankreichs kämpft. Nur ein Gemälde ist ihr geblieben, das sie an ihr gemeinsames Glück erinnert. Ein Porträt, das Édouard einst von ihr malte. Und das ihn jetzt retten soll…

Hundert Jahre später in London: Liv trauert noch immer um ihren Mann David. Vor vier Jahren ist er gestorben, viel zu früh. Livs kostbarster Besitz: ein Gemälde, das er ihr einst schenkte. Der Maler: Édouard. Das Modell: Sophie. Als ihr dieses Gemälde genommen werden soll, ist Liv bereit, alles zu opfern. Auch das eigene Glück…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Luise Helm

Länge
13 h 58 m

Meine Meinung
„Ein Bild von dir“ ist eine wundervolle, herzberührende Story um ein Bild, das eine ganz besondere Geschichte erzählt. Das Buch fängt im ersten Weltkrieg in Frankreich an. Hier erfährt man, wie dieses Bild entstand und von der starken Liebe von Sophie und Édouard. Dieser Part hat mir ausgesprochen gut gefallen. Ich konnte mir das kleine Dorf bildlich vorstellen und auch all die Personen, die dort mitwirkten. Dieser Teil der Geschichte verdient 5 Sterne mit Zusatzsternchen, so gut hat er mir gefallen. Zurück in der Gegenwart hängt das Bild, das damals entstand, nun im Schlafzimmer von Liv, deren Mann vor vier Jahren gestorben ist und der es ihr viele Jahre zuvor geschenkt hatte. Liv hängt sehr an diesem Motiv, zeigt es doch eine junge Frau, die ihr in gewisser Weise ähnelt und von dem sie sich ungemein angezogen fühlt.

Doch bald wird dieses Bild zum Mittelpunkt einer Ermittlung, in dem es um Kunstraub geht. Liv kann es nicht fassen, dass sie ihr Bild abgeben soll. Noch dazu an einen Mann, dem nichts an dem Bild liegt, außer dem Geld, das er mit diesem Bild verdienen kann. Liv treibt sich selbst fast in den finanziellen Ruin, um dieses Bild behalten zu können. Natürlich geht das nicht ohne Schlammschlacht in der Presse ab. Als Hörer ist man hin- und hergerissen, auf wessen Seite man sich denn stellen soll. Denn natürlich ist es nicht rechtens, falls das Bild im „Zuge des Krieges“ geraubt wurde. Auch wenn es Jahrzehnte später rechtmäßig gekauft wurde. Doch wurde es wirklich geraubt? Diesen Beweis gilt es letztendlich zu führen.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Sie geht einem tief ins Herz und lässt einen lange nicht mehr los. Und hat man erstmal mit dem Hörbuch begonnen, kann man es schier nicht mehr abschalten, bis es fertig gehört ist. Wieder einmal ein Fall von: Immer diese störenden Nächte, in denen man schlafen muss.

Von mir gibt es hier eine klare Hörempfehlung. Auch aufgrund der genialen Vortragsweise von Luise Helm. Sie und die Geschichten von Jojo Moyes sind einfach ein perfektes Gespann.

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John Katzenbach – Das Opfer

Das OpferBeschreibung
Die attraktive Studentin Ashley Freeman begeht einen folgenschweren Fehler. Angeheitert verbringt sie eine Nacht mit Michael O’Connell, einem Computerfreak und geschickten Hacker. Was sie nicht ahnt: Michael ist ein Psychopath, und er hat beschlossen, dass Ashley die Frau seines Lebens ist. Nichts und niemand wird ihn davon abbringen, schon gar nicht Ashley. Michael lässt sich nicht abschütteln, Ashleys Zurückweisungen stacheln ihn nur noch mehr an. Unerbittlich stellt er ihr nach, zwingt sie unter seinen Psychoterror. Und er kennt keine Gnade: Einen Kommilitonen, der ein Date mit Ashley hat, prügelt er in den Rollstuhl, Ashleys beste Freundin wird bei einem mysteriösen Autounfall verletzt. Und auch die 5000 Dollar, mit denen Ashleys Eltern ihn sich vom Hals schaffen wollen, bewirken nichts. In ihrer Verzweiflung setzt Ashleys Familie den Ex-Cop Murphy auf den Stalker an. Wenig später ist der Privatdetektiv tot. Immer schneller dreht sich eine Spirale des Schreckens, die schließlich Ashleys gesamte Familie in die Tiefe reißt…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Simon Jäger

Länge
18 h 04 m

Meine Meinung
Nach einer längeren Pause hatte ich mal wieder Lust auf einen Katzenbach. Ich suchte mir „Das Opfer“ aus und freute mich schon auf spannende Unterhaltung. Ich wurde nicht enttäuscht! Über die gesamte Länge fieberte ich mit Ashley und ihrer Familie mit, ob sie denn den psychopathischen Stalker Michael aufhalten könnten. Auch den Aufbau der Story fand ich gut. Anfangs blickte ich zwar nicht so recht, was es denn mit dem einen Mann und dieser erzählenden Frau auf sich haben sollte, doch das erschloss sich Stück für Stück und sorgte somit für ein wirklich sehr gelungenes Ende.

Wer also Spannung und Nervenkitzel pur möchte, macht mit „Das Opfer“ sicher nichts falsch. Ich für meinen Teil war jedenfalls froh, als die 18 Stunden endlich ausgehört waren und ich wieder durchatmen konnte.

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Dani Atkins – Die Achse meiner Welt

Die Achse meiner WeltBeschreibung
Rachel hat alles, was sie sich immer erträumte: Einen gutaussehenden Freund, einen großen Freundeskreis und in wenigen Wochen wird sie ihr Traumstudium beginnen. Doch dann geschieht dieser schreckliche Unfall, der ihr alles nimmt, was sie liebt.

Als Rachel Jahre später nach einem schweren, nächtlichen Sturz im Krankenhaus erwacht, ist ihr Leben plötzlich wieder so, wie sie es sich immer erhofft hat. Von den Auswirkungen der Tragödie keine Spur. Und der Mann, den sie damals verlor, ist immer noch am Leben.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Ann Vielhaben

Länge
9 h 04 m

Meine Meinung
Um dieses Hörbuch bin ich lange herumgeschlichen, bis ich mich schließlich doch entschied, es mir zu holen. Das hätte ich mal besser bleiben lassen sollen. Denn verpasst hätte ich für meinen Geschmack nicht viel. Anfangs sehr viel Jammerei – eigentlich wurde nur gejammert, das fand ich schon schwer zu ertragen. Ok, ich hörte weiter. Dann wurde die Story jäh in eine andere Richtung gezwängt. Hier hatten wir es dann mit viel Angst und Paranoia zu tun. Ok, auch hier hörte ich noch weiter – aber schon reichlich lustlos. Irgendwann – so nach ca. 2 oder 2,5 Stunden – wurde die Story doch ein wenig interessant. Das blieb sie für ca. 1 Stunde… dann Verwirrung, Verärgerung und dann plötzlich das Paradies auf Erden. Ich hörte nur noch weiter, um meine Ahnung, wie das Buch enden würde, bestätigt zu bekommen. Na, und so war es dann auch. Noch nicht einmal das Ende konnte mich überraschen. Das fand ich dann doch sehr enttäuschend.

Mir war in diesem Buch die Gefühlsduselei viel zu groß geschrieben. Ich hatte mir zwar schon vorgestellt, dass es aufgrund der obigen Beschreibung natürlich viel um Liebe gehen würde, aber was einem hier präsentiert wurde, war dann doch zu viel des Guten.

Insgesamt ziemlich enttäuscht habe ich das Hörbuch nach dem Hören dann weggelegt. Und nach reiflicher Überlegung kann ich – trotz der paar guten Szenen – nicht mehr als 2 Punkte für die Story geben. Ann Vielhaben hat ihren Job im Großen und Ganzen gut gemacht.

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James Carol – Broken Dolls: Er tötet ihre Seelen (Jefferson Winter 1)

Broken DollsBeschreibung
Jefferson Winter ist Sohn eines berüchtigten amerikanischen Serienmörders. Und vielleicht ist es genau das, was ihn zu einem der besten Profiler weltweit macht. Wenn die Polizei vor Ort nicht mehr weiter weiß, holt man ihn. Denn niemand kann sich in einen sadistischen Mörder so hineinversetzen wie er.

Sein aktueller Fall führt ihn nach London: Bereits vier junge Frauen sind Opfer eines perfiden Täters geworden, der ihnen einen Teil des Gehirns entfernt und sie damit zu empfindungslosen Puppen gemacht hat. Jetzt ist eine fünfte Frau verschwunden. Jefferson setzt alles daran, den Täter zu finden, bevor auch ihre Seele zerstört wird.

Sprecher
Dietmar Wunder

Länge
9 h 21 m

Meine Meinung
Dieses Hörbuch hat mich sehr gefesselt. Einmal angefangen, konnte ich es fast nicht mehr aus den Ohren nehmen.

Den Begriff Lobotomie hatte ich bisher noch nicht gehört. Jetzt ist er für mich zu einem Begriff des Schreckens geworden. Was damit gemeint ist, wird in diesem Buch sehr deutlich beschrieben. Die Opfer werden nicht getötet (wie nett), jedoch werden ihre Seelen und damit ihr Menschsein vollkommen zerstört.

Die Geschichte fand ich sehr spannend aufgebaut. Die Protagonisten wurden auch gut beschrieben, wenn mir auch Jefferson Winter eine Spur zu perfekt war. Trotzdem war er nicht unsympathisch – nur eben ein bisschen zu „übermenschlich“. Doch wenn man das akzeptiert, dann hat man eine äußerst spannende Story auf den Ohren, die einen nicht mehr los lässt.

Das Ende fand ich jedoch nicht ganz so überzeugend. Hierauf wurde meines Erachtens zu wenig Augenmerk im Vorfeld gerichtet, so dass die Auflösung zwar schockierend daher kam, jedoch auch etwas unglaubwürdig ausfiel.

Dietmar Wunder als Sprecher war bombastisch gut. Er hat den verschiedenen Personen jeweils die richtige Stimme verpasst. Dadurch hatte das Hörbuch ein wenig von einem Hörspiel mit vielen Sprechern. Ich war sehr beeindruckt.

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Jojo Moyes – Weit weg und ganz nah

BWeit weg und ganz naheschreibung
Einmal angenommen, dein Mann hat sich aus dem Staub gemacht. Du schaffst es kaum, deine Familie über Wasser zu halten. Deine hochbegabte Tochter bekommt eine einmalige Chance. Aber du bist zu arm, um ihren Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Plötzlich liegt da ein Bündel Geldscheine. Du weißt, dass es falsch ist. Aber auf einen Schlag wäre dein Leben so viel einfacher.

Und einmal angenommen, du strandest mitten in der Nacht mit deinen Kindern am Straßenrand – und genau der Mann, dem das Geld gehört, bietet an, euch mitzunehmen. Würdest du einsteigen? Würdest du ihm irgendwann während eures verrückten Roadtrips gestehen, was du getan hast? Und kann das gutgehen, wenn du dich ausgerechnet in diesen Mann verliebst?

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Luise Helm

Länge
12 h 38 m

Meine Meinung
Vor knapp einem Jahr hörte ich „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes und war restlos begeistert. Somit war ich gespannt, was mich bei „Weit weg und ganz nah“ erwarten würde. Ich gebe zu, meine Erwartungen hoch, zu hoch, wie ich nun vermute.

Eine allein erziehende Mutter mit 2 Kindern und einem riesigen Hund, die Tag und Nacht arbeiten muss, damit sie überleben können. Ein stinkreicher Computerspezialist, dem es an nichts mangelt. Zwei Welten prallen aufeinander. Doch dann läuft einiges schief – bei beiden. Und sie treffen in dieser Situation aufeinander. So weit so gut. Doch mir persönlich war in diesem Buch von allem etwas zu viel. Zu viel Pech, zu viel Not, zu viel Leid und zu viel Liebe – eben von allem das Quäntchen zu viel, was es letztendlich zu einer Aneinanderreihung von Klischees anschwellen ließ. Schade.

Aber die Story ist keineswegs langweilig. Sie ist unterhaltsam und ich war natürlich gespannt, wie es ausgeht. Doch – wie konnte es auch anders sein – auch das Ende war natürlich in keinster Weise überraschend.

„Weit weg und ganz nah“ ist ein netter kleiner Roman, der mit keinen großen Überraschungen aufwartet aber doch recht unterhaltsam und kurzweilig ist. Aber an die Genialität von „Ein ganzes halbes Jahr“ reicht es lange nicht heran.

Luise Helm hat mir wieder sehr gefallen. Ihre Stimme fand ich sehr passend und ich mag ihre Art, wie sie Stimmungen rüber bringt.

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Weitere Informationen

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Lars Kepler – Der Sandmann

Der SandmannBeschreibung
Keiner kann sich vor dem Sandmann verstecken. Schlaf besser nicht ein. Der Albtraum hat schon begonnen.

Jurek Walter sitzt seit Jahren in Isolationshaft. Niemand darf ohne Aufsicht seine Zelle betreten. Dem Serienmörder wird zugetraut, auch hinter Gittern noch schreckliches Unheil anzurichten. Als eines seiner letzten Opfer plötzlich lebendig wieder auftaucht, steht für Kommissar Joona Linna fest, dass der Mörder einen Komplizen haben muss. Der Fall wird neu aufgerollt und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt: Die Schwester des geretteten Mannes war damals auch entführt worden – und ist womöglich noch am Leben! Um ihren Aufenthaltsort zu erfahren, bittet Joona seine Kollegin Saga Bauer, sich in die Psychiatrie einweisen zu lassen. Jemand muss das Vertrauen des Serienmörders gewinnen…

Der vierte Fall für Kommissar Joona Linna.

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Sprecher
Simon Jäger

Länge
14 h 15 m

Meine Meinung
Mir schlottern jetzt noch die Knie! Obwohl ich das Hörbuch bereits vor 30 Minuten beendet habe. Dieses Buch war nun das Dritte, das ich von Lars Kepler gehört habe. Und von diesem Hörbuch bin ich (fast) restlos begeistert! Das hätte ich Lars Kepler nach „Der Hypnotiseur“ absolut nicht zugetraut, dass er solch eine Story schreiben kann. Aber er kann, wie ich mich über 14 Stunden lang davon überzeugen durfte.

Die Story beginnt sofort sehr spannend! Ich war direkt von der Geschichte gefesselt und hörte in jeder freien Minute. Denn hier ist für viel Abwechslung gesorgt. Ständig passiert etwas Nervenaufreibendes. Mir wurde keine Minute langweilig, ich fand hier jedes Wort wichtig und auch richtig platziert. Toll.

Der Spannungsbogen blieb fast über die gesamte Länge zum Bersten gespannt und mein Puls war ständig erhöht. Gott, was habe ich mit den Protagonisten mitgezittert! Joona und später auch Saga eroberten natürlich direkt mein Herz, was mich natürlich eifrig mitzittern ließ. Und auch die anderen Charaktere waren sauber ausgearbeitet – ich habe den Eindruck, alle nun persönlich zu kennen – ob ich will oder nicht.

Doch es gibt auch ein kleines Manko in der Geschichte. Denn die wundersame Genesung des Entführungsopfers Michael fand ich unglaubwürdig. Wenn man als Kind entführt wird, sein Dasein nur in Dunkelheit fristet und ab und an ein paar Essensreste zu Essen bekommt und man dann nach 14 Jahren als Erwachsener endlich wieder frei kommt, kann ich mir nicht vorstellen, dass man das so „locker“ wegstecken kann, wie es in diesem Buch dargestellt wurde. Aber gut. Das ist in meinen Augen nur ein kleiner „Schönheitsfehler“, der für den Fortgang der Geschichte eben notwendig war. Deswegen möchte ich der Geschichte keinen Punkt Abzug geben. Das würde meinen Gesamteindruck der Story einfach verfälschen. Denn ich bin wirklich sehr angetan, sowohl vom Plot als auch vom Erzählstil. Beides hat mir sehr gut gefallen und mich bestens unterhalten. 

Wer spannende Krimis mag, der ist mit diesem Hörbuch bestens bedient! Spannung von Anfang bis Ende, ein Rachefeldzug der bittersten Art, sehr gut ausgearbeitete Protagonisten, ein super Showdown – was will man mehr!

Und das i-Tüpfelchen bildete dann natürlich der hervorragende Sprecher Simon Jäger.

Ich bin äußerst begeistert von „Der Sandmann“. Und deshalb gibt es natürlich völlig verdient die volle Pingu-Punktzahl.

Übrigens: Wer sich nun sorgt, dass er der Story nicht folgen kann, da er die anderen Folgen mit Joona Linna nicht kennt – das ist keine unbedingte Voraussetzung. Man bekommt in diesem Teil genug Detailinformationen, um auch als Neueinsteiger alles verstehen zu können.

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Rita Falk – Hannes

Beschreibung
Nach einem schweren Unfall liegt Hannes im Koma. Niemand glaubt an sein Erwachen. Nur sein bester Freund Uli versucht mit allen Kräften, Hannes zurück ins Leben zu holen. Täglich besucht er ihn und schreibt ihm Briefe, um ihn weiter an seinem Leben teilhaben zu lassen. Doch bald entwickelt Uli einen unbändigen Zorn: auf die seelenlose Apparatemedizin und hilflose Ärzte, auf Hannes‘ Eltern, die in Selbstmitleid versinken, und auch auf Hannes, der einfach nicht aufwachen will. Ein bittersüßer Roman über Freundschaft und Tod. Über das Festhaltenwollen. Und über die Kraft und Schönheit des Lebens.

Der Leser erlebt eine großartige Freundschaft, aber auch eine Zeit des Abschiednehmens und der Trauer. Ein Roman, der berührt – ohne moralischen Zeigefinger oder sentimentalen Kitsch.
Bücher, März 2012

Die Autorin Rita Falk, die sich mit ihren Bestsellern um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer in die Herzen ihrer Leser geschrieben hat, zeigt sich hier von einer ganz neuen Seite. Sie gibt den Lesern ein besonders berührendes Buch in die Hand: über Leben und Sterben, Festhalten und Loslassen und über Freundschaft.
Sabine Lentz, Westfälischer Anzeiger

Sprecher
Johannes Raspe

Länge
267 Minuten

Meine Meinung
Wer nun denkt, hier ein Buch ähnlich den Franz-Eberhofer-Geschichten in Händen zu haben, der irrt gewaltig. Dieses Buch ist anders. Ganz anders. Und ich muss sagen, ich bin sehr erstaunt, dass dieses Buch tatsächtlich von Rita Falk ist. Ja, so schnell sind gefestigte Meinungen entstanden. Denn ich hätte ihr das nach Franz Eberhofer niemals zugetraut.

Diese Geschichte ist so nah am echten Leben, dass ich über die ganze Zeit eine leichte Gänsehaut verspürte. All das Leid und die Hoffnung und die Verzweiflung und die Wut und die Liebe und die Zuversicht, all das ist derart lebensecht erzählt, dass man meinen könnte, diese Geschichte sei nicht erfunden, sondern wirklich passiert. Wer weiß, vielleicht ist es ja auch so? Jedenfalls kann man sich glücklich schätzen, wenn man einen Freund wie Ulli hat.

Der Sprecher war mir bisher noch nicht bekannt. Aber seine Stimme und seine Art passte perfekt zur Person Ulli, der die ganze Geschichte erzählt.

Fazit: absolut empfehlenswert

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Rita Falk – Hannes

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