David William Wilson – Als alles begann

Als alles begannBeschreibung
Eigentlich hat Alan diesen Sommer Wichtigeres zu tun, als durch die brennenden Rocky Mountains zu fahren. Doch als sein Großvater „Gramps“ einen Herzinfarkt erleidet, kann er ihm seinen letzten Wunsch nicht abschlagen. Er möchte noch einmal seinen Sohn Jack sehen, Alans Vater, der sich vor dreißig Jahren aus dem Staub gemacht hat. Also steigt Alan in den rostigen Ranger und macht sich zusammen mit Gramps Freund Archer auf die Suche. Was sie finden, reißt uralte Wunden auf.

Eine Geschichte über Freundschaft, über Hoffen und Verzeihen und über Männer, die um große Gefühle nicht viele Worte machen.

Sprecher
Johannes Raspe, Lutz Riedel

Länge
8 h 20 m

Meine Meinung
Leider habe ich hier mit meiner Bewertung zu lange gewartet. Ich weiß aber noch, dass es im Großen und Ganzen keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat. Ich fand die meisten Personen nicht sonderlich sympathisch, was mir das Hören ziemlich erschwert hat. Ein Glück hatte ich aber meine Bewertung notiert.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: David William Wilson – Als alles begann

 

Petra Busch – Zeig mir den Tod

Zeig mir den TodBeschreibung
Der Schauspieler Günther Assmann glaubt sich vor dem internationalen Durchbruch. Hinter den Kulissen hat er viel dafür getan: intrigiert, gelogen, betrogen. Als kurz vor der entscheidenden Premiere seine Kinder Marius und Rebecca verschwinden, zerbricht die schöne Welt von Schein und Sein – und ein perfides Spiel beginnt. Der Entführer will kein Geld, sondern stellt Rätselaufgaben. Die Lösung soll Assmann auf der Bühne darbieten, sonst sterben die Kinder. Viel Zeit bleibt ihm nicht: Rebecca benötigt lebenswichtige Medikamente. Um sie zu retten, muss Kommissar Ehrlinspiel den Fall so schnell wie möglich lösen…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Lutz Riedel

Länge
12 h 07 m

Meine Meinung
Oh mein Gott! Diese Story zeigt hervorragend auf, wohin es führen kann, wenn man sich von anderen Menschen zu sehr beeinflussen lässt und sein Handeln entsprechend ausrichtet. Dass dies nur ins Verderben führen kann, wenn es Menschen sind, die aus rein egoistischen Gründen heraus agieren, steht wohl außer Frage.

Die Geschichte, die Petra Busch hier erzählt, fand ich erschreckend glaubwürdig und leider zutiefst menschlich. Sie zeigt all die Schwächen auf, die wir „Normalsterblichen“ nun einmal haben. Es gibt hier keine Helden, eigentlich nur Verlierer. Ok, den Kommissar einmal außen vor gelassen.

Ich habe dieses Hörbuch so empfunden, dass Petra Busch unserer Gesellschaft und unserem Verhalten einen blitzeblank sauber geputzten Spiegel vorhält. Das fand ich klasse und schockierend zugleich.

Der Plot ist spannend aufgebaut. Klar, braucht doch das kleine entführte Mädchen dringend Insulin, da sie Diabetikerin ist. Ich fieberte sehr lange mit, dass doch bitte alles gut ausgehen möge. Die Auflösung des Falles fand über einen – für meinen Geschmack – zu langen Zeitraum statt. Sprich, es hat etwas zu viel Raum in der gesamten Geschichte eingenommen. Aber ich wüsste jetzt auch nicht, wie man es hätte besser – mit mehr „Ach-Du-Schande-Effekt“ – machen können. Nörgeln ist ja immer einfach.

Den Sprecher Lutz Riedel fand ich bombastisch gut. Er hat die Story genau so gesprochen, wie es sein sollte. Perfekt.

Fazit: stars_4 empfehlenswert

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Petra Busch – Zeig mir den Tod

Siehe auch: 

Petra Busch – Schweig still, mein Kind

Beschreibung
Ein 500-Seelen-Dorf im Schwarzwald. Das pure Idyll, so scheint es. Dann liegt in der Rabenschlucht eine tote Schwangere. Sie war gerade erst nach zehn Jahren in ihre Heimat zurückgekehrt. Hauptkommissar Ehrlinspiel nimmt die Ermittlungen auf – und stößt auf mehr als ein düsteres Dorfgeheimnis. Und auf eine zweite Leiche…

Was für ein Debüt! Eine hochspannende, unvorhersehbare Geschichte, viel düstere November-Atmosphäre und wunderbar lebendige, sympathische Figuren. Die perfekte Winter-Lektüre, unbedingt lesenswert!
— Leser-Welt.de

Ein Kriminalroman, der den Leser bis zur letzten Seite fesselt.
— Haller Tagblatt

In ihrem Krimi erzählt Petra Busch spannend und ohne Schnörkel und dringt einfühlsam in die Psyche ihrer Figuren ein.
— Badische Zeitung

Sprecher
Lutz Riedel

Länge
781 Minuten

Meine Meinung
„Schweig still, mein Kind“ ist ein sehr interessantes Hörbuch, welches in einem kleinen Dorf bei Freiburg spielt. Es wird sehr deutlich dargestellt, wie Aberglaube, Dorftratsch und eben das typische „Gerede der Leute“, manche Menschen in die absolute Verzweiflung und auch Isolation treiben können.

Man lernt auch sehr viel über Pflanzen, denn der Autist Bruno gibt allen Menschen passende Pflanzennamen. So werden manche dann halt auch als Nachtschattengewächs tituliert 😉 Ich konnte mir die Namen beim besten Willen nicht merken, aber die eine oder andere Pflanze schaute ich nach, wie sie denn aussieht. Diese Vergleiche fand ich sehr schön 🙂

Spannend fand ich auch, dass man bei diesem Krimi so richtig schön miträtseln konnte. Und wie so üblich, lag ich mit meinem Verdacht wieder voll daneben. Gut so, denn dadurch kam die Auflösung für mich völlig überraschend daher.

Den Sprecher Lutz Riedel fand ich sehr passend gewählt.

Fazit: absolut empfehlenswert

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Petra Busch – Schweig still mein Kind

Siehe auch: 

David Zurdo und Angel Gutierrez – 616 – Die Hölle ist überall

Beschreibung
„Der Teufel, den der Exorzist für besiegt hielt, hatte Audrey zugezwinkert. Er hatte sie hinters Licht geführt. Das Wesen stieß ein grausames Lachen aus, das aus unendlicher Ferne zu kommen schien…“

Der ehemalige Priester eines spanischen Dorfes soll selig gesprochen werden. Nach altem Brauch wird er zunächst exhumiert, um festzustellen, ob er friedlich in seinem Sarg liegt. Doch den Anwesenden bietet sich ein grausiges Bild: Alle Knochen des Toten sind gebrochen, der Sargdeckel von innen zerkratzt. Und Jesuitenpater Albert Cloister entdeckt mit Entsetzen drei ins Holz geritzte Wörter: „Todo es infierno – die Hölle ist überall“.
Albert Cloister gehört einer Kommission des Vatikans an, die mit wissenschaftlichen Mitteln paranormale Vorfälle aufklärt. Seit einiger Zeit häufen sich Berichte von Menschen mit Nahtoderfahrungen, die seither zutiefst hoffnungslos sind. Denn sie sahen nicht nur das berühmte Licht am Ende des Tunnels, sondern erlebten, wie sich das lockende Strahlen in Dunkelheit, Schreie und Leiden auflöste. Was hat das zu bedeuten? Die Therapeutin Audrey und Pater Albert müssen sich dem Undenkbaren stellen: Der Teufel selbst greift nach den Menschenseelen. Und er kommt mit nie dagewesener Macht.

Sprecher
Lutz Riedel

Länge
721 Minuten

Meine Meinung
Spannend trotz der 12 Stunden mit einem Ende, das ich naja, etwas befremdlich fand 😉 Aber trotzdem oder gerade deshalb empfehlenswert. Jedoch reicht hier wahrscheinlich die auf 7 Stunden gekürzte Version aus, da viele Wiederholungen vorkommen.

Fazit: stars_4 empfehlenswert

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de

Gehört am 01.09.2009