Stephen King – Finderlohn (Bill Hodges Trilogie 2)

FinderlohnBeschreibung
Besessen bis zum Mord. Der neue große Stephen King.

John Rothstein hat in den Sechzigern drei berühmte Romane veröffentlicht, seither aber nichts mehr. Morris Bellamy, ein psychopathischer Verehrer, ermordet den Autor aus Wut über dessen „Verrat“. Seine Beute besteht aus einer großen Menge Geld und einer wahren Fundgrube an Notizbüchern. Bellamy vergräbt vorerst alles – und wandert dummerweise für ein völlig anderes Verbrechen in den Knast.

Jahre später stößt der Junge Peter Saubers auf den „Schatz“ und unterstützt mit dem Geld bis auf den letzten Cent seine Not leidende Familie. Nach 35 Jahren Haft wird Bellamy entlassen. Er kommt Peter, der nun die Notizbücher zu Geld machen will, auf die Spur und macht Jagd auf ihn. Kann Bill Hodges, den wir als Detective a. D. aus Mr. Mercedes kennen, den Wahnsinnigen stoppen?

Eindringlich und voll abgründiger Spannung gelesen von David Nathan.

Sprecher
David Nathan

Länge
14 h 54 m

Meine Meinung
„Finderlohn“ von Stephen King war mal wieder genau nach meinem Geschmack. In diesem Roman knüpft er an „Mr. Mercedes“ an. Anfangs fand ich das etwas seltsam, da die Szene mit dem Auto und der wartenden Menschenschlange nochmals erzählt wird. Doch dann wird daraus eine ganz andere Geschichte. Aber genauso spannend wie „Mr. Mercedes“.

Auch treffen wir hier die alten Bekannten aus „Mr. Mercedes“ wieder. So ist Bill Hodges, Holly und Jerome wieder mit von der Party. Auch der verrückte Fahrer findet immer mal wieder Erwähnung.

Doch davon abgesehen, lernen wir viele neue sehr sympathische und weniger sympathische Personen kennen. Im Vordergrund steht hier der junge Literaturfan Peter, der von den Werken von John Rothstein sehr begeistert ist. Doch schon viele Jahre zuvor war ein anderer junger Mann namens Morris ebenfalls ein großer Fan von Rothstein. Nur auf fatalere Weise, als unser junger Peter. Man kann guten Gewissens behaupten, dass er regelrecht besessen von Rothstein war. Und als Peter und Morris aufeinander treffen kommt es zu einem Kampf auf Leben und Tod.

King versteht es sehr gut, immer wieder Situationen zu kreieren, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Man zittert mit dem Protagonisten mit und drückt ihm ganz kräftig die Daumen, dass er aus diesem Schlamassel doch bitte wieder einigermaßen heil heraus kommen möge.

Mit „Finderlohn“ habe ich am Sonntag angefangen. Heute Morgen vor der Arbeit habe ich es fertig gehört. Ich muss gestehen, während der 2 Tage dachte ich öfters an Kündigung, damit ich das Hörbuch am Stück durchhören könnte. Nun, ich habe meinen Job noch, das Hörbuch ist auch fertig gehört. Somit gab es für mich zumindest ein Happy End. Doch ob es unserem sympathischen jungen Peter in „Finderlohn“ auch so ergeht?

Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, solltest du nicht länger zögern und dir das Hörbuch auf den Player laden. Und wie Audible immer so schön sagt: Gute Unterhaltung!

Zu dem Traumpaar King/Nathan muss man wohl nichts mehr sagen. Eine perfekte „Symbiose“.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Stephen King – Finderlohn

Siehe auch:

 

Stephen King – Mr. Mercedes (Bill Hodges Trilogie 1)

Mr-MercedesBeschreibung
Eine wirtschaftlich geplagte Kleinstadt im Mittleren Westen der USA. In den frühen Morgenstunden haben sich auf dem Parkplatz vor der Stadthalle Hunderte verzweifelte Arbeitsuchende eingefunden. Jeder will der Erste sein, wenn die Jobbörse ihre Tore öffnet. Im Morgendunst blendet ein Autofahrer auf. Ohne Vorwarnung pflügt er mit einem gestohlenen Mercedes durch die wartende Menge, setzt zurück und nimmt erneut Anlauf. Es gibt viele Tote und Verletzte. Der Mörder entkommt. Noch Monate später quält den inzwischen pensionierten Detective Bill Hodges, dass er den Fall des Mercedes-Killers nicht aufklären konnte.

Auf einmal bekommt er Post von jemand, der sich selbst der Tat bezichtigt und ein noch diabolischeres Verbrechen ankündigt. Hodges erwacht aus seiner Rentnerlethargie. Im Verein mit ein paar merkwürdigen Verbündeten setzt er alles daran, den geisteskranken Killer zu stoppen. Aber der ist seinen Verfolgern immer einen Schritt voraus…

Stephen King, der Meister des Schreckens, verschafft uns in Mr. Mercedes beunruhigende Einblicke in den Geist eines besessenen Mörders bar jeglichen Gewissens.

Sprecher
David Nathan

Länge
16 h 38 m

Meine Meinung
Bei „Mr. Mercedes“ hat King ein anderes Genre ausgewählt, als das, dem er sich sonst widmet – nämlich dem Horror/Grusel. Dieses Mal erzählt er uns eine waschechte Detektivgeschichte, die aber auch ein wenig skurril ist. Denn das Trio, das sich zum Ermitteln zusammenfindet, ist äußerst außergewöhnlich und hat mir gerade deshalb so gut gefallen.

King erzählt hier eine Geschichte, die durchaus realitätsnah ist. Und gerade das ließ die Story auch so erschreckend echt erscheinen. Der Mörder ist ein gefühlloser Mensch,  der immer unfassbarere Dinge tut. Mir stand oft der Mund vor Entsetzen offen. Die Methoden, die die drei Detektive einsetzten, um ihn zu fassen, fand ich einfallsreich und kurzweilig.

Somit waren die über 16 Stunden keineswegs langweilig, die Story war schnell durchgehört, da Stephen King ja nun einmal einfach der „King der Erzählkunst“ ist. Durch die wieder sehr gute Beschreibung der Protagonisten hatte ich den Eindruck, ich würde die Leute persönlich kennen und konnte mich so gut in sie hineinversetzen und mit ihnen fiebern.

Zu dem Duo King/Nathan brauche ich wohl nicht mehr viel sagen, die zwei sind einfach ein optimales Team.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Stephen King – Mr. Mercedes

Siehe auch: