Lucinda Riley – Die Mondschwester (Die sieben Schwestern 5)

Beschreibung
Der 5. Teil der Schwestern-Saga

Tiggy d’Aplièse hatte schon als Kind eine innige Beziehung zu Tieren. Als die junge Zoologin das Angebot von Charlie Kinnaird erhält, auf seinem Anwesen in den schottischen Highlands Wildkatzen zu betreuen, zögert sie nicht lange. Dort trifft sie auf Chilly, einen weisen, alten Zigeuner aus Andalusien – eine schicksalhafte Begegnung. Denn er hilft Tiggy, das Geheimnis ihrer Herkunft zu lüften. Sie reist nach Granada, wo sie dem glamourösen Lebensweg ihrer Großmutter Lucia folgt, einer berühmten Flamenco-Tänzerin. Und Tiggy versteht endlich, welch großes Geschenk ihr zur Stunde ihrer Geburt zuteil wurde…

Sprecher
Katja Hirsch, Oliver Siebeck, Britta Steffenhagen

Länge
20 h 42 m

Meine Meinung
Die Reihe neigt sich mit diesem 5. Teil langsam dem Ende zu. In diesem Band geht es um Tiggy, die sich – wie schon vier ihrer Schwestern zuvor – auf die Suche nach ihren Wurzeln macht.

Tiggy nimmt einen Job  in den schottischen Highlands als Betreuerin von Wildkatzen an. Die Beschreibungen der Landschaft und der selten gesehenen Wildkatzen fand ich sehr interessant. Auch fand ich Tiggys Erlebnisse mit dem Besitzer des Anwesens stellenweise amüsant, stellenweise dramatisch. Man konnte jedenfalls unangestrengt der Story lauschen.

Der 5. Teil hat mich nicht in völlige Entzückung versetzt, doch es machte durchaus wieder Spaß, dem Fortgang der Geschichte zu lauschen.

Die Sprecher fand ich auch durchweg eine gute Wahl für die verschiedenen Handlungen.

Weitere Informationen
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Siehe auch:

Tom Hillenbrand – Hologrammatica

Beschreibung
Wenn künstliche Intelligenz die Probleme der Welt lösen kann – sind wir dazu bereit, die Kontrolle abzugeben?

Ende des 21. Jahrhunderts arbeitet der Londoner Galahad Singh als Quästor. Sein Job ist es, verschwundene Personen wiederzufinden. Davon gibt es viele, denn der Klimawandel hat eine Völkerwanderung ausgelöst, neuartige Techniken wie Holonet und Mind Uploading ermöglichen es, die eigene Identität zu wechseln wie ein paar Schuhe.

Singh wird beauftragt, die Computerexpertin Juliette Perotte aufzuspüren, die Verschlüsselungen für sogenannte Cogits entwickelte – digitale Gehirne, mithilfe derer man sich in andere Körper hochladen kann. Bald stellt sich heraus, dass Perotte Kontakt zu einem brillanten Programmierer hatte. Gemeinsam waren sie einem großen Geheimnis auf der Spur. Der Programmierer scheint Perotte gekidnappt zu haben.

Je tiefer Singh in die Geschichte eintaucht, umso mehr zweifelt er daran, dass sein Gegenspieler ein Mensch ist…

Sprecher
Oliver Siebeck

Länge
16 h 31 m

Meine Meinung in Kürze
Eine Geschichte mit vielen Ideen, wie unser Leben in einigen Jahren aussehen könnte. Gefäße, Hohlköpfe, Quants, mehrere Körper und vieles mehr. Die Bäume z. B. waren reine Holooptik. Auch konnte man sich je nach Level, die schäbigsten Gegenden in bunt schillernde Straßenzüge umwandeln lassen. Alles nur Schein, selten Sein.

Ich fand die Story nur ab und an wirklich spannend, es gab durchaus einige Längen zu verzeichnen, aber insgesamt fand ich die Geschichte äußerst interessant und kann sie fast uneingeschränkt weiterempfehlen.

Oliver Siebeck als Sprecher hat mir auch sehr gut gefallen.

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
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Hakan Nesser – Der Fall Kallmann

Beschreibung
Wer war Dorflehrer Kallmann wirklich?

Nach dem Tod seiner Frau und seiner Tochter kündigt Lehrer Leon Berger seinen Job, verlässt Stockholm und landet durch Zufall in einer Kleinstadt weit im Norden Norwegens. Dort wird ein neuer Lehrer gesucht, denn Eugen Kallmann, der ehemalige Schwedisch-Dozent, wurde wenige Monate zuvor tot aufgefunden. War sein Tod wirklich ein Unfall? Als seine Kollegen Kallmanns Tagebuch finden, beginnen sie nachzuforschen. Haben der Mord an einem Studenten und die rechten Schmierereien in der Schule etwas damit zu tun?

Diese Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Dietmar Bär, Oliver Siebeck, Robert Frank, Sinja Dieks, Britta Steffenhagen, Oliver Brod, Simone Kabst

Länge
15 h 56 m

Meine Meinung in Kürze
Ich fand diesen wieder etwas anderen Krimi sehr gut! Besonders gut haben mir die verschiedenen Blickwinkel, die durch die verschiedenen Sprecher sehr gut in Szene gesetzt wurden, gefallen. Dies verschaffte einem einen Rundumblick, den man sonst nicht so oft findet. Natürlich zieht das die Geschichte auch etwas in die Länge. Doch eingefleischte Nesser-Fans wissen, dass man für seine Krimis meist etwas Geduld aufbringen muss. Am Ende wird man aber so gut wie immer belohnt. So auch hier wieder. Ich war jedenfalls sehr begeistert, wie sich am Ende alles zu einem stimmigen Bild zusammensetzte.

Die verschiedenen Sprecher fand ich auch alle sehr gut! Der Einsatz der vielen tollen Sprecher erleichterte zum einen den Überblick und zum anderen brachte es auch viel Abwechslung in die Story.

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Van Veeteren-Krimis

Inspektor Barbarotti-Krimis

Andere

Lucinda Riley – Die Perlenschwester (Die sieben Schwestern 4)

Beschreibung
Von den exotischen Stränden Thailands in die Weiten des australischen Outbacks.

Wie auch ihre Schwestern ist CeCe d’Aplièse ein Adoptivkind, und ihre Herkunft ist ihr unbekannt. Als ihr Vater stirbt, hinterlässt er einen Hinweis – sie soll in Australien die Spur einer gewissen Kitty Mercer ausfindig machen, einer Schottin, die im 19. Jahrhundert nach Australien kam und den Perlenhandel zu ungeahnter Blüte brachte. CeCe fliegt nach Down Under, um den verschlungenen Pfaden von Kittys Schicksal zu folgen. Und taucht dabei ein in die magische Kunst der Aborigines, die ihr den Weg weist ins Herz ihrer eigenen Geschichte…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Katharina Spiering, Oliver Siebeck, Katja Hirsch

Länge
18 h 21 m

Meine Meinung
Um CeCe dreht sich der 4. Teil der Reihe „Die sieben Schwestern“. Eigentlich gab es CeCe bisher nur im Doppelpack mit ihrer Schwester Star. Doch da diese sich im 3. Teil endlich von ihrer Schwester abnabelte, stand CeCe nun ziemlich alleine da und machte sich dann halt doch auf, ihre eigenen Wurzeln zu finden. Die Hinweise, die ihr ihr Vater hinterlassen hatte, waren – wie so üblich – recht spärlich. Doch eines war klar: Sie führen sie nach Australien und hier sogar bis ins Outback zu den Aborigines.

Doch bis sie in Australien ankommt, strandet sie zunächst in Thailand. Dort lernt sie den sympathischen Ace (ich vermute er schreibt sich so, alle Leser des Romans mögen mich hier gerne korrigieren) kennen, der seine Herkunft und seine wahre Identität vor ihr verborgen hält. Doch für CeCe ist das ok. Als sie ein wenig von sich preisgibt, besorgt Ace sofort die Biografie von Kitty Mercer, auf die die Hinweise ihres Vaters hindeuten. CeCe findet das nun nicht so toll, muss sie ihm doch gestehen, dass sie nicht gerade gut lesen kann. Er nimmt es locker und beginnt ihr die Biografie vorzulesen.

Als sie weiter nach Australien reist, wird sie bereits am Flughafen von einer äußerst hilfsbereiten Servicemitarbeiterin begrüßt. Die beiden schließen recht schnell Freundschaft. Dadurch gelingt es CeCe sehr schnell, ihre Wurzeln  zu finden. Und hier komme ich nun zum wirklich sehr interessanten Teil der Geschichte. Denn ihre Wurzeln basieren auf einer äußerst starken und tapferen Persönlichkeit: Kitty Mercer.

Die historische Geschichte um Kitty Mercer, die aus der Not heraus zu einer äußerst erfolgreichen Geschäftsfrau im Perlenfischergewerbe wurde, fand ich sehr interessant. Sie war keine Minute langweilig. Ich konnte mir das kleine Städtchen irgendwo im Nirgendwo sehr gut vorstellen und welche Probleme eine alleinstehende Frau dort durchlebt. Ok, sie war nicht von Anfang an alleinstehend. Für sie galt es äußerst turbulente Jahre zu durchleben, bis sie einigermaßen zur Ruhe fand. Hier gibt es übrigens einige sehr aufregende aber auch sehr lustige Szenenbeschreibungen.

Diesen historischen Teil bewerte ich liebend gerne mit 5 Punkten, denn ich lauschte wirklich gebannt jeder Sekunde.

Den aktuellen Part um CeCe hingegen fand ich zwar auch interessant, besonders als sie …. (wird nicht verraten), doch insgesamt fand ich die Gegenwartsstory derart schnulzig, dass es für mich echt grenzwertig war. Auch war mir die Portion an Selbstmitleid und -zweifel einfach ein wenig zu ausgesprägt. Für die Gegenwartsstory kann ich nur 3 Punkte vergeben. Mehr nicht.

Im Gesamtbild ergibt dies eine Bewertung von 4 Punkten für die Story insgesamt.

Den Sprecher Oliver Siebeck fand ich absolut klasse. Den Punktabzug gibt es für die beiden Frauen. Die Erzählerin von CeCes Part fand ich meist gut, doch die Vorschausprecherin auf den nächsten Teil fand ich wirklich nicht so gut. Ich weiß jetzt leider nicht, welche der beiden Damen welchen Teil gesprochen hat.

Ich hoffe sehr, dass der 5. Teil der Reihe nicht nochmals an „Schnulzigkeit“ zulegt.

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Lucinda Riley – Die Schattenschwester (Die sieben Schwestern 3)

die-schattenschwsterBeschreibung
Die Blüten der Liebe: der dritte Teil der Reihe um die „Sieben Schwestern“.

Star d’Aplièse begegnet der Welt eher mit Vorsicht. Als ihr geliebter Vater Pa Salt stirbt, steht Star an einem Wendepunkt in ihrem Leben. Wie alle Mädchen in der Familie ist auch sie ein Adoptivkind und kennt ihre Wurzeln nicht, doch der Abschiedsbrief ihres Vaters enthält einen Anhaltspunkt – die Adresse einer Londoner Buchhandlung. Während Star dieser Spur folgt, eröffnen sich ihr ungeahnte Wege, die sie auf ein Anwesen in Kent führen, sowie in die Gärten und Parks des Lake District. Ganz langsam beginnt Star, ihr eigenes Leben zu entdecken und ihr Herz zu öffnen für das Wagnis, das man Liebe nennt…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Bettina Kurth , Oliver Siebeck , Katharina Spiering

Länge
18 h 06 m

Meine Meinung
Star d’Aplièse ist die dritte Schwester der Reihe um die 7 Schwestern. In diesem Buch spielt sie die Hauptrolle. Star und ihre Schwester Cece gibt es quasi nur im Doppelpack. Man sieht nur selten eine alleine, alles machen sie zusammen. Sie wohnen auch zusammen. Doch in diesem Band beginnt Star, sich von ihrer doch recht dominaten Schwester zu lösen und begibt sich auf die Suche nach ihren Wurzeln, wie in den Bänden zuvor schon die anderen zwei Schwestern.

Star hat von ihrem verstorbenen Vater einen Hinweis auf eine alte Buchhandlung in London erhalten. Sie geht diesem Hinweis nach und schon bald fängt sie dort an zu arbeiten. Quasi für nichts, denn die Buchhandlung, die mehr ein Antiquariat ist, läuft alles andere als gut. Doch irgendwie tut es ihr Orlando, der etwas aus der Zeit gefallen zu sein scheint, mit seiner seltsam steifen Art an. Ich fand die Beschreibung des Buchhändlers recht amüsant und kann Star gut verstehen, dass sie wie von einem zunächst unsichtbaren Band von dieser Buchhandlung fasziniert war.

Recht schnell lernt sie auch die anderen Familienmitglieder Orlandos (so heißt der Buchhändler) kennen und aufgrund von alten Tagebüchern erfährt sie immer mehr über ihre vermutlichen Wurzeln. Auch in diesem Buch hat mir der historische Teil wieder sehr gut gefallen. Doch auch die Geschichte, die in der Gegenwart spielt und sich hauptsächlich um die zurückhaltende und etwas schüchterne Star dreht, gefiel mir sehr. Die Entwicklung und die aus ihr resultierende Selbstfindung fand ich sehr gut und glaubhaft beschrieben. Denn nicht immer trägt der gelernte Beruf oder das absolvierte Studium zur Erfüllung seines wahren Lebenstraumes bei.

Insgesamt gesehen fand ich diese Geschichte zwar sehr schnulzig, was ich eigentlich nicht so sehr mag, aber hier passte es irgendwie und gefiel mir.

Die Sprecher fand ich auch wieder sehr gut gewählt, auch wenn mir die eine weibliche Stimme nicht ganz so gut gefiel. Doch das fällt in der Gesamtbewertung nicht ins Gewicht.

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Lucinda Riley – Die Sturmschwester

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Musik in den Ohren: Auf der Suche nach den eigenen Wurzeln und der großen Liebe

„Die Sturmschwester“ von Lucinda Riley ist Ally, die Seglerin mit dem sonnigen Gemüt und der Leidenschaft für starke Winde und wilde Wasser. Als Ihr Adoptivvater stirbt, beginnt für sie der stürmischste Trip ihres Lebens.

Lange wusste Ally nicht, wo ihre eigentliche Herkunft liegt und wer ihre Eltern sind. Das ändert sich nach Pas Tod, denn er hat Ally einen wichtigen Hinweis hinterlassen, der sie ins ferne Norwegen führt. Dort soll sie sich auf die Suche nach der Familiengeschichte eines berühmten Komponisten begeben. Stammt Ally von diesem musikalischen Ausnahmetalent ab? Sie reist in das raue Land, um es herauszufinden. Als sie dem attraktiven Violinisten Thom verfällt, beginnt sie, ihre wahren Wurzeln zu entdecken.

Gelesen von Sinja Dieks, Oliver Siebeck und Bettina Kurth ist „Die Sturmschwester“ als zweiter Teil der „Sieben Schwestern“-Reihe von Lucinda Riley ein einfühlsames Hörerlebnis voller Überraschungen.

Inhaltsangabe
Der Wind und das Wasser, das sind die großen Leidenschaften in Allys Leben, die sie als Seglerin zu ihrem Beruf gemacht hat. Eines Tages stirbt überraschend ihr geliebter Vater Pa Salt, und Ally reist zu dem Familiensitz am Genfer See.
Wie auch ihre fünf Schwestern wurde sie als kleines Mädchen von Pa Salt adoptiert und kennt ihre wahren Wurzeln nicht. Ihr Vater hinterlässt ihr aber einen rätselhaften Hinweis – die Biographie eines norwegischen Komponisten aus dem 19. Jahrhundert. Ally begibt sich auf Spurensuche in das raue Land im Norden.

Sofort ist sie zutiefst fasziniert von der wilden Schönheit der Landschaft, aber auch von der betörenden Welt der Musik, die sich ihr dort eröffnet. Und als sie schließlich dem Violinisten Thom begegnet, der ihr auf unerklärliche Weise vertraut ist ist, fängt sie an zu ahnen, dass ihre jugendliche Liebe zur Musik kein Zufall war.

Sprecher
Sinja Dieks, Oliver Siebeck, Bettina Kurth

Länge
17 h 22 m

Meine Meinung
Das 2. Buch aus der Reihe „Die sieben Schwestern“ hat mir noch besser gefallen, als das erste. Ok, den Part, der in der Gegenwart spielt, fand ich zwar gut jedoch nicht überragend, dagegen war ich von der Geschichte in der Geschichte völlig begeistert und bin es immer noch. Geht es hier doch um meinen Lieblingskomponisten Edvard Grieg und seinem weltberühmten Stück Peer Gynt.

Diese Geschichte aus der Vergangenheit fand ich äußerst grandios beschrieben, konnte man sich doch so richtig in die Zeit und die Gefühle der Protagonisten versetzen. Richtig traurig war ich, als das Buch dann nach siebzehneinhalb Stunden endete. Ich hätte noch stundenlang weiter den Geschehnissen aus dem früheren Norwegen lauschen können. Seit dem höre ich Peer Gynt schier in Endlosschleife. Es ist aber auch einfach ein wunderschönes Stück. Und falls es jemand nicht kennen sollte, dem empfehle ich dringend, es sich zunächst anzuhören. Denn dann hat man noch viel mehr Spaß an der gesamten Lektüre. Und man hat definitv mehr Musik im Ohr.

Doch nun zum gesamten Inhalt. Ally ist die 2. Schwester, die sich aufgrund der spärlichen Angaben ihres verstorbenen Adoptivaters Pa Salt auf die Suche nach ihren eigentlichen Wurzeln macht. Hatte sie als Kind mit Begeisterung Flöte gespielt, so gilt ihre Leidenschaft heute mehr dem Wasser. Sie ist leidenschaftliche Seglerin und begegnet dabei ihrer ersten großen Liebe. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihr und so muss sie innerhalb kurzer Zeit nicht nur den überraschenden Tod ihres Vaters ertragen, nein, ihre junge Liebe endet ebenfalls auf tragische Weise. Daraufhin beschließt sie, sich nun doch auf die Suche nach ihrer eigenen Vergangenheit zu machen. Und diese Suche führt sie nach Norwegen, wo sie für sich selbst sehr überraschende Zusammenhänge entdeckt.

Auch wenn mir die Gegenwartsgeschichte „nur“ gut gefallen hat, so kommt dieses Hörbuch trotzdem auf meine Bestenliste. Denn der historische Teil gefiel mir derart gut, dass ich gar nicht anders kann, als es mit meiner absoluten Bestnote zu bewerten.

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Siehe auch:

Nele Neuhaus – Im Wald (Bodenstein & Kirchhoff 8)

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Mitten in der Nacht geht im Wald bei Ruppertshain ein Wohnwagen in Flammen auf. Aus den Trümmern wird eine Leiche geborgen. Oliver von Bodenstein und Pia Sander ermitteln wegen Brandstiftung – und bald auch wegen Mordes.

Kurz darauf wird eine alte Frau in einem Hospiz ermordet. Bodenstein ist erschüttert, er kannte die Frau seit seiner Kindheit. Die Ermittlungen führen Pia und ihn in die Vergangenheit, in den Sommer 1972, als Bodensteins bester Freund spurlos verschwand. Ein Kindheitstrauma, das er nie überwand – und für viele Ruppertshainer eine alte Geschichte, an die man besser nicht rührt. Doch es bleibt nicht bei zwei Toten.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Oliver Siebeck

Länge
20 h 09 m

Meine Meinung
Bei dieser Geschichte geht man über 40 Jahre zurück ins Jahr 1972. Damals verschwand Bodensteins bester Freund und sein zahmer Fuchs. Dieses Ereignis hat Bodenstein bis heute nicht überwinden können, machte er sich doch furchtbare Vorwürfe, da er lieber Fernsehen schauen wollte, anstatt seinen Freund nach Hause zu begleiten. Und das obwohl er wusste, dass sein Freund von den anderen Kindern im Dorf immer übelst geärgert wurde, wenn er nicht an seiner Seite war.

40 Jahre später geschehen Morde, die doch sehr ungewöhnlich scheinen, da sich unter den Opfern unter anderem auch Menschen befinden, die sowieso nicht mehr lange zu leben hatten. Warum also mussten sie ermordet werden? Die Suche nach dem Motiv erwies sich als langwierig und besonders für Bodenstein sehr schwierig, da er ja selbst aus dem Dorf stammte und alle gut kannte.

Und eben diese Motiv- und Mördersuche wurde über 20 Stunden bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Jede Bekanntschaft, jede Verwandschaft wurde hier erklärt und geschildert. Viele Details führten einen in die Irre und trotzdem wurden sie genauestens beleuchtet. Das zog die Geschichte natürlich enorm in die Länge und steigerte meiner Meinung nach nicht gerade die Spannung. Es ist zwar eine interessante Geschichte, aber keine spannende. Dementsprechend lange habe ich auch mit dem Hörbuch gebraucht. Das ist eigentlich völlig untypisch für mich. Normalerweise höre ich in jeder freien Minute, hier war es anders. Ich schob sogar zwei andere Hörbücher zwischen rein, da ich einfach keine Lust hatte, „Im Wald“ weiterzuhören.

Ob nun die gekürzte Version eine Überlegung wert ist, vermag ich nicht zu beurteilen, da ich nicht weiß, was herausgestrichen wurde. Und den meisten anderen Hörern hat die lange Version ja auch sehr gut gefallen. Man sollte sich also – wie immer – seine eigene Meinung bilden.

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Weitere Informationen
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Cay Rademacher – Mörderischer Mistral: Ein Provence-Krimi mit Capitaine Roger Blanc

Mörderischer MistralBeschreibung
Capitaine Roger Blancs erster Fall: Von der Frau verlassen und in die Provinz versetzt: Capitaine Roger Blanc steht vor den Trümmern seines Lebens. Bis vor Kurzem war er erfolgreicher Korruptionsermittler in Paris, doch dabei ist er mächtigen Leuten auf die Füße getreten. Und so findet er sich bald allein in seiner neuen Behausung in der Provence wieder, einer verfallenen Ölmühle, die ihm vor Jahren ein Onkel vermacht hatte. Aber bevor Blanc sich im kleinen Ort Gadet nur ein wenig zurechtfinden kann, wird ihm ein Mordfall zugewiesen.

Unversehens verfängt sich der Capitaine in einer Intrige, die ihn tiefer in die Strukturen seiner neuen Heimat führt, als ihm lieb ist. Und auch an seine neuen Kollegen muss er sich erst gewöhnen: an seinen Partner Marius, der sich mehr für Rosé interessiert als für die Arbeit. An die temperamentvolle Computerspezialistin Fabienne, die überall hinzugehören scheint, nur nicht in dieses verschlafene Städtchen. Und an die so gefürchtete wie attraktive Untersuchungsrichterin Aveline Vialaron-Allègre, die ausgerechnet mit ebenjenem Politiker verheiratet ist, der Blancs Karriere ruiniert hat. Da geschieht ein zweiter Mord – und es kommt zum Showdown in den Pinienwäldern, die der Mistral gerade in ein wütendes Flammenmeer verwandelt…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich

Sprecher
Oliver Siebeck

Länge
8 h 35 m

Meine Meinung
Mörderischer Mistral ist ein durchaus interessanter Krimi, der durch die Abwesenheit von Gewaltszenen glänzt. Vielmehr geht es hier um das Thema Korruption, weshalb Capitaine Roger Blanc überhaupt erst in die Provence strafversetzt wurde. Eigentlich steht hier der Ermittler im Vordergrund, der sich an seine neuen Kollegen und die fremde Umgebung zunächst einmal gewöhnen muss. Die Schwierigkeiten, auf die er dabei stößt, fand ich sehr nachvollziehbar und glaubhaft geschildert.

Wer einen eher ruhigen, klug aufgebauten Krimi hören möchte, der ist hiermit bestens bedient. Wer Action und Blut sucht, wird mit diesem Buch nicht glücklich werden. Aber eines ist es allemal: ein interessanter Auftakt der Reihe. Denn Roger Blanc ist ein durchaus interessanter Charakter.

Den Sprecher Oliver Siebeck finde ich als Hörspiel-Sprecher wirklich gut. Als Hörbuchsprecher – zumindest in diesem Fall – nicht so gut. Denn er ändert ständig seine Lautstärke, was bei mir dazu führte, dass ich ständig lauter und leise stellen musste.

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Lucinda Riley – Die sieben Schwestern

Die sieben SchwesternBeschreibung
Auftakt einer neuen, farbenprächtigen Saga von Lucinda Riley!

Maia ist die älteste von sechs Schwestern, die alle von ihrem Vater adoptiert wurden, als sie sehr klein waren. Sie lebt als einzige noch auf dem herrschaftlichen Anwesen ihres Vaters am Genfer See. Doch dann stirbt ihr Vater überraschend und hinterlässt ihr einen Umschlag – und plötzlich hält sie den Schlüssel zu ihrer unbekannten Vergangenheit in Händen: Maia fasst den Entschluss, in ihre Geburtsstadt Rio zu fliegen, und an der Seite des befreundeten Schriftstellers Floriano Quintelas beginnt sie, das Rätsel ihrer Herkunft zu ergründen. Erst jetzt fängt Maia an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihr weiteres Leben bedeutet…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Oliver Siebeck, Simone Kabst, Sinja Dieks

Länge
16 h 10 m

Meine Meinung
Eigentlich wollte der Vater immer sieben Mädchen adoptieren. Doch es wurden nur sechs. Die Geschichte beginnt mit dem Tod des Vaters. Da zu diesem Anlass natürlich alle Töchter nach Hause reisen, werden die einzelnen Schwestern zunächst vorgestellt. So hat man eine gute Vorstellung davon, wie unterschiedlich die Mädchen, die mittlerweile natürlich zu Frauen herangereift sind, sind. Der Vater hat anscheinend jeder Tochter einen Hinweis auf ihre Herkunft hinterlassen. Doch dieser Hinweis ist sehr vage und sie müssen sich schon anstrengen, um die Wahrheit herauszufinden. In diesem ersten Buch der Saga, die vermutlich sechs Bände, hoffentlich aber sieben haben wird, wird erzählt, wie sich Maia auf die Suche nach ihren Wurzeln macht.

Zu diesem Zweck muss sie an ihren Geburtsort Rio reisen. Zusammen mit einem befreundeten brasilianischen Schriftsteller, der auch Historiker ist, erkundet sie nun Stück für Stück ihre Herkunft. Und was sie dabei herausfindet, überrascht sie sehr.

Die Geschichte ist einfach schön erzählt. Es macht Spaß zuzuhören und natürlich will man selbst auch schon nach kurzer Zeit wissen, was es denn mit dieser alten Dame auf sich hat, die im Sterben liegt. Sehr toll fand ich auch die Beschreibungen von Land und Leuten und auch die Reise auf den Zuckerhut, die anscheinend sehr abenteuerlich mit der Bahn sein muss. Ich glaube nicht, dass ich mich da hinein getraut hätte. Höhenangst und zu wenig Vertrauen in veraltete Technik hätten mich sicherlich am Fuße des Berges zurück gelassen. Doch Maia ist ein Glück nicht so ein Angsthase wie ich und hat die Reise gewagt.

Die Auswahl der Sprecher fand ich auch sehr schön. Alle haben ihre Rollen gut gemacht. Und ich freue mich schon auf den nächsten Band. Bin gespannt, wessen Geschichte dann ans Tageslicht kommen wird.

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Siehe auch:

 

Christian Gailus – Glashaus: Die komplette 1. Staffel

Glashaus - die komplette 1. StaffelBeschreibung
Im Netz tobt ein Krieg. Während die deutsche Bevölkerung noch glaubt, dass das Internet hauptsächlich aus sozialen Netzwerken, Videospielen und Einkäufen besteht, liefern sich Regierungen, globale Konzerne, Hacker sowie das organisierte Verbrechen erbitterte Schlachten über die Vormacht im Cyberspace. Allen voran: Godspeed, eine nebulöse Internet-Erscheinung, die sich durch spektakuläre Cyber-Hacks einen Namen macht. Als Godspeed in Afghanistan eine Aufklärungsdrohne der Bundeswehr abstürzen lässt und das Video medienwirksam ins Internet stellt, sieht sich die deutsche Regierung zum Handeln gezwungen. Ihre Antwort: Glashaus. Eine geheime Sondereinheit, bestehend aus IT-Spezialisten, Polizei und Staatsanwaltschaft, die direkt dem Kanzleramtschef Paul Hofer (Sky du Mont) unterstellt ist. Leiter der SE Glashaus ist der ehemalige BKA-Vize Jörg Warninger (Gunnar Helm), der sich ein Team von Experten zusammenstellt.

Allen voran der ehemalige Polizist und Afghanistan Veteran Mark West (Dominic Raacke), die junge Staatsanwältin Julia Murnau (Felicitas Woll) und der Ex-Hacker Torsten Radinger (Stefan Kaminski). Es dauert nicht lange und das gesamte Team setzt sein Leben aufs Spiel, um Deutschland vor den Bedrohungen durch Godspeed und anderen virtuellen sowie realen Verbrechern zu beschützen.

Glashaus ist die erste Hörspielserie, die eigens für Audible geschrieben und produziert wurde. Verantwortlich für die aufwändige Umsetzung zeichnet sich einmal mehr das Team von Oliver Rohrbecks Lauscherlounge und die preisgekrönte Regisseurin Johanna Steiner. Mehr als 90 Sprecher wurden für die Serie in Szene gesetzt.

Neben der prominenten Hauptbesetzung und Gaststars wie Sky Du Mont natürlich auch die erste Riege deutscher Sprecher: Uve Teschner, Christiane Marx, Marie Walke, Richard Barenberg, Simone Kabst, Erich Räuker, Valentin Stilu, Gabriele Blum und viele andere…

Sprecher
Diverse (->Hörspiel)

Länge
11 h 28 m

Meine Meinung
Spannung und Action, das bietet „Glashaus: die komplette 1. Staffel“. Ich dachte, ich höre nur mal in die erste Folge rein. Da hatte ich den Salat! Natürlich folgte sofort die 2. und die 3. usw bis ich auch das Staffelende gehört hatte. Spannung und Action sind die Hauptzutaten dieser Staffel. Hinzu kommt Aktualität aus unserer momentanen Welt, eine Bedrohung, die durch das Internet kommt und übermächtig zu sein scheint. Dass hieraus ein erbitterter Kampf um Recht und Ordnung in Deutschland entsteht, ist unumgänglich.

Die Protagonisten sind alle sehr eigen und sehr unterschiedlich und bestens von den Sprechern nicht nur gesprochen sondern richtiggehend inszeniert. Toll.

Durch die abslute Starbesetzung und die perfekte Geräuschkulisse bietet sich einem hier ein Kopfkino, an das ein Film nur schwer herankommt. Ich bin schon sehr gespannt auf die 2. Staffel.

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