Barbara Wendelken – Nur wer die Hölle kennt (Martinsfehn-Krimi 4)

Beschreibung
Die fünfzehnjährige Melody schleicht sich heimlich fort, um den Geburtstag ihrer Freundin Simone zu feiern. Als sie heimkommt, steht der Reiterhof ihrer Mutter in Flammen. Ihre Mutter, ihr kleiner Bruder und eine Pferdewirtin kommen ums Leben. Der Brandstifter wird nicht gefasst. Zwanzig Jahre später kehrt sie nach Martinsfehn zurück und ist erneut auf Simones Geburtstag eingeladen. Simone verkündet auf der Feier, dass sie den Brandstifter kennt. Am nächsten Tag ist sie tot. Die Kommissare Nola von Heerden und Renke Nordmann müssen tief in der Vergangenheit graben, um den Täter zu finden.

Sprecher
Jürgen Holdorf

Länge
13 h 09 m

Meine Meinung in Kürze
Bisher haben mir die Krimis von Barbara Wendelken immer sehr gut gefallen. Doch bei diesem hier brauchte ich wirklich sehr viel Geduld. Denn lange passiert einfach nichts. Die Charaktere fand ich so ziemlich alle äußerst unsympathisch, wenig Spannung – nun, das machte es mir wirklich schwer, dabei zu bleiben.

Das Ende fand ich dann zwar doch recht gut, so dass ich es letztendlich nicht bereut habe, so lange durchgehalten zu haben. Doch so wirklich vom Hocker gerissen, hat mich der 4. Teil der Martinsfehn-Reihe leider nicht.

Jürgen Holdorf fand ich wieder klasse.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Barbara Wendelken – Nur wer die Hölle kennt (Martinsfehn-Krimi 4)

Siehe auch: 

Fredrik Backman – Kleine Stadt der großen Träume

Beschreibung
Eine kleine Stadt. Ein großer Traum.

Wer glaubt noch an Björnstad? Es liegt viel zu weit hinter den dunklen Wäldern im Norden. Doch die Menschen hier halten zusammen. Und sie teilen eine Leidenschaft, die sie wieder mit Stolz erfüllen könnte. Die den Rest der Welt an Björnstad erinnern könnte. Vielleicht sogar Arbeitsplätze bringen, eine Zukunft. Deshalb liegen alle Träume und Hoffnungen nun auf den Schultern ein paar junger Menschen aus Björnstad. Noch ahnt niemand in der Stadt, dass sich die Gemeinschaft über Nacht für immer verändern wird.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Heikko Deutschmann

Länge
15 h 14 m

Meine Meinung
Anfangs fand ich die Geschichte ziemlich öde. Denn es geht um Eishockey. Eigentlich ausschließlich um Eishockey. Das ist sicherlich ganz toll, wenn man diesen Sport liebt, doch zu dieser Kategorie gehöre ich nicht. Mir ist Eishockey schlicht und ergreifend egal. Ja, und das ging mir lange so. Ich war schon kurz davor, das Hörbuch abzubrechen, als dann doch etwas außergewöhnliches geschah. Und schon wollte ich nicht mehr abbrechen.

Ganz im Gegenteil. Vielmehr wollte ich unbedingt wissen, wie es denn nun weitergehen würde. Denn dass das Geschehene eine Katastrophe war, daran besteht kein Zweifel. Mein Durchhaltevermögen wurde absolut belohnt. Denn diese zunächst für mich recht langweilige Story fesselte mich zunehmends. Doch nicht nur die Geschichte an sich, auch die einzelnen Protagonisten, deren Charaktere alle sehr gut und menschlich nachvollziehbar geschildert wurden, wuchsen mir zunehmend ans Herz. Kurz: Am Ende hatte ich die ganze kleine Eishockeystadt lieben gelernt, auch wenn ich niemals dort leben wollen würde.

Besonders gut hat mir gefallen, wie die Protagonisten sich im Laufe der Geschichte entwickelten, wie sie mit Schicksalen, Rückschlägen und anderen Katastrophen umgingen. Es ist eine Geschichte, die das echte Leben nicht besser hätte schreiben können.

Heikko Deutschmann fand ich in jeder Minute sehr passend für die Geschichte. Er hat die großen und kleinen Träume und auch die Verzweiflung und Hilflosigkeit perfekt gesprochen.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Fredrik Backman – Kleine Stadt der großen Träumen

Siehe auch:

Stephen King – Shining

ShiningBeschreibung
Ein Hotel in den Bergen von Colorado. Jack Torrance, ein verkrachter Intellektueller mit Psycho-Problemen, bekommt den Job als Hausmeister, um den er sich beworben hat. Zusammen mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny reist er in den letzten Tagen des Herbstes an. Das Hotel „Overlook“ ist ein verrufener Ort. Wer sich ihm ausliefert, verfällt ihm, wird zum ausführenden Organ aller bösen Träume und Wünsche, die sich in ihm manifestieren..

Sprecher
Dietmar Wunder

Länge
17 h 31 m

Meine Meinung
Es war einmal …
vor zig Jahren, dass ich Shining als Film gesehen habe. Das Buch habe ich damals nicht gelesen, obwohl ich früher viele Kings gelesen habe. Warum nicht? Keine Ahnung. Jetzt, da Teil 2 „Doctor Sleep“ veröffentlicht wurde, ich es gehört und für gut befunden habe, packte mich doch die Neugier, wie Shining denn als Buch ist. Außerdem fand ich es spannend, dass dieses Hörbuch einmal ein anderer Sprecher als David Nathan liest.

Eigentlich sagt die obige Beschreibung schon fast alles über die Handlung. ABER was King daraus macht, ist Psycho-Horror par excellence. Ok, ich ging nun nicht ganz unwissend an dieses Hörbuch heran – ich kenne ja den Film, der mir trotz der vielen Jahre dazwischen noch recht gut in Erinnerung ist. Doch trotzdem lauschte ich gebannt, wie sich der Wahnsinn langsam aber sicher immer weiter entwickelt, immer irrer wird und in einem Showdown endet, der seines Gleichen sucht. Doch wer nun glaubt, er hat ja den Film gesehen, er brauche das Buch nicht mehr, na der irrt sich gewaltig.

Ganz hervorragend finde ich bei diesem Hörbuch, dass King in dieser Story mit der Anzahl der Menschen ziemlich geizt. Es sind wirklich nur ganz wenige Menschen, die hier in Erscheinung treten. Diese sind dafür aber umso genauer charakterisiert. Hier hat King einmal mehr bewiesen, dass er die menschliche Seele und ihre Abgründe kennt wie kein anderer. Ich bin immer wieder fasziniert.

So und nun zum besonderen Schmankerl dieses Hörbuchs: Dietmar Wunder. Ich kenne ihn bereits von einigen anderen Hörbüchern. Ich fand ihn schon immer gut. Aber was er hier präsentiert hat – na, das fand ich spitzenmäßig! Das hätte ich ihm wirklich nicht zugetraut! Mühelos hat er in einem Satz ganz viele verschiedene Stimmen an den Tag gelegt. Wie macht man so etwas? Das fand ich wirklich sensationell gut und eine willkommene Abwechslung zu David Nathan, der ja eher nüchtern bleibt, dafür aber jeder Person eine ganz eigene Sprache und Stimme gibt. Sprich, beide sind grundverschieden – und beide sind verdammt gut. Und hier war der Einsatz von Dietmar Wunder wirklich die bessere Entscheidung. Denn wie er den aufkommenden Wahnsinn, die vielen Stimmen des Hotels bzw. der Gäste vertont hat, puh, da bekomme ich gleich wieder eine Gänsehaut. Und erst das donnernde DROM! Das wird mir noch sehr lange in Ohren dröhnen. Bei seiner Inszenierung hat man wirklich gemerkt, dass er einen „Mordsspaß“ beim Vorlesen hatte, dass er sich mächtig lange auf dieses Hörbuch vorbereitet haben muss und dass er komplett in die Story eintauchte. Und damit zog er mich als Hörer so richtig tief mit ins Geschehen. Wirklich erste Sahne fand ich das!

Somit bleibe ich als höchstzufriedener Hörer zurück und kann es guten Gewissens weiterempfehlen. Ich fühlte mich über die siebzehneinhalb Stunden bestens unterhalten und kann es gar nicht glauben, dass es über siebzehn Stunden dauerte! Wo ist die Zeit nur hin?

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Stephen King – Shining

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