Petra Hammesfahr – Hörig

Beschreibung
Für die Presse war er ein Dämon, für Patrizia die große Liebe. Als Heiko Schramm nach einem schweren Raubüberfall zu einer langjährigen Gefängnisstrafe verurteilt wurde, brach für sie die Welt zusammen. Erst viel später akzeptierte sie, was alle zu wissen glauben: Dass Heiko sie nie geliebt und nur benutzt hat. Nun, sieben Jahre später, steht er vor ihrer Tür. Beteuert seine Liebe und bittet sie, mit ihm zu kommen. Während ihre Familie alle Hebel in Bewegung setzt, um sie zu finden, erkennt Patrizia nach und nach die Wahrheit…

Sprecher
Nicole Engeln

Länge
7 h 45 m

Meine Meinung
Dieses Hörbuch zu beschreiben, finde ich ziemlich schwierig. Denn die Protagonistin ist in meinen Augen eine sehr schwache Person, die sich von allen Menschen alles vorschreiben lässt und ihnen immer glaubt, egal was man ihr erzählt. Also eine Person, die sehr wenig Selbstvertrauen hat. Und was ihr über Jahre von ihrem Mann eingebläut wurde, nimmt sie als Rettungsanker, als ihr ehemaliger Geliebter aus dem Knast entlassen wird und zu ihr nach Hause kommt und sie mitnimmt – also entführt. Doch sie wehrt sich nicht. Sie vertraut auf ihren Ehemann, das Genie – einst ihr Psychotherapeut.

Die Gedankengänge von Ed – also dem Ehemann und Psychotherapeut – fand ich stellenweise schon ziemlich anstrengend. Doch so sind vermutlich Psychotherapeuten, das kann ich nicht beurteilen.

Das Hörbuch fand ich zwar recht interessant anzuhören, jedoch konnte es mich trotzdem nicht überzeugen. Es ist recht kurzweilig und sowieso sehr kurz mit seinen knapp 8 Stunden, so dass man es schnell durchgehört hat. Doch eine wirkliche Hörempfehlung möchte ich nicht dafür aussprechen. Petra Hammesfahr hat schon bessere Geschichten erzählt.

Nicole Engeln fand ich ganz ok, wenn auch vielleicht etwas zu streng und somit nicht ganz passend zu der unsicheren Protagonistin.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Petra Hammesfahr – An einem Tag im November

Siehe auch:

Petra Hammesfahr – An einem Tag im November

An einem Tag im NovemberBeschreibung
Am Nachmittag des 17. November verschwindet die fünfjährige Emilie Brenner. Spurlos, denn obwohl die Nachbarn sie noch mit ihrem neuen Fahrrad sahen, scheint sie wenig später wie vom Erdboden verschluckt. Ein Albtraum für die Eltern, die eine Vermisstenanzeige allerdings viel zu spät aufgeben, und auch für Kommissar Klinkhammer, der aus bitterer Erfahrung weiß, dass bei verschwundenen Kindern jede Minute zählt. Noch ahnt er nicht, dass seit Monaten in der Nachbarschaft Dinge geschehen, die an jenem Tag im November unweigerlich zur Katastrophe führen…

Sprecher
Regina Lemnitz

Länge
7 h 34 m

Meine Meinung
Auf dieses Hörbuch war ich sehr gespannt, mag ich doch die Geschichten von Petra Hammesfahr meist sehr gerne. Hier wurde ich etwas enttäuscht. Mir kam die ganze Geschichte ein wenig zu konstruiert daher. Der eine Handlungsstrang hatte meiner Meinung nach nicht so sehr viel mit dem anderen zu tun, zumindest nicht auf „natürliche“ Weise.

Es kommen hier sehr viele Personen vor. Besonders bei den Ermittlungen war ich leicht verwirrt, wer denn nun wer noch gleich ist? Es erschließt sich einem zwar irgendwann, aber dennoch bleiben die meisten Personen nicht im Gedächtnis haften, sie sind einfach zu farblos.

Verdächtige hatte ich auch einige. Doch das Ende überraschte mich dann völlig. Da zeigt sich, wie kleine Details, die etwas anders erzählt werden, große Veränderungen bewirken können. Und gerade dieses Ende macht das ganze Hörbuch dann doch wieder zu einer tollen Geschichte.

Die Sprecherin war mir eine Spur zu schrill und zu langsam. Aber im Großen und Ganzen ganz ok.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Petra Hammesfahr – An einem Tag im November

Siehe auch:

Petra Hammesfahr – Der Ausbruch / Der Blinde

Beschreibung
Die Meisterin des Psychothrillers selbst, Petra Hammesfahr, die 1993 mit dem Roman „Der stille Herr Genardy“ ihren Durchbruch schaffte, liest hier zwei ihrer grausamen Geschichten. Wie wenig anderen Krimiautoren gelingt es ihr, das Grauen bei ganz normalen Menschen sozusagen in der Nachbarschaft anzusiedeln. Die Autorin hat ein beneidenswertes Gespür für die exakte Beschreibung des Innenlebens von Tätern und Opfern. In ihren Geschichten weiß man von Anfang an, besser man spürt und fühlt, dass etwas Ungeheuerliches passieren wird, oder bereits passiert ist. Nur wann und wo, das bleibt ungewiss. Genau dadurch wird auch die schier unerträgliche Spannung aufgebaut. Petra Hammesfahr löst die Grenzen zwischen Opfer und Täter auf, die eindeutigen Rollenzuweisungen werden bei ihr aufgehoben.

Klar und deutlich liest die Autorin die beiden Geschichten. Sie schafft es, die Spannung von Anfang bis zum Ende kontinuierlich aufrecht zu halten. Ob man will oder nicht, man muss die Storys bis zum Schluss hören.

Sprecher
Petra Hammesfahr

Länge
2 CDs

Meine Meinung

1. Geschichte: Der Ausbruch

Nun ja, eigentlich finde ich Petra Hammesfahr ja wirklich richtig gut. Aber „Der Ausbruch“ war sowas von schwach – also das hat mir nicht gefallen.

2. Geschichte: Der Blinde

Ja, diese Story war schon eher nach meinem Geschmack. Ganz langsam entwickelte sich hier eine Geschichte, die ich so nun nicht vermutet hätte. Trotzdem war es sehr schnell absehbar. Ich glaube, das wäre Stoff für eine bessere Geschichte gewesen. Schade.

Insgesamt gesehen bleiben hier nur 2 Sterne als Gesamtbewertung übrig. Denn „Der Ausbruch“ hat gerade mal einen Stern – also Zeitverschwendung – von mir erhalten und „Der Blinde“ hat es immerhin auf 3 Sterne geschafft.

Fazit: naja

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Petra Hammesfahr – Roberts Schwester

Beschreibung
Die Geschwister Mia und Robert sind unzertrennlich. Selbst ein von Robert verschuldeter Autounfall, der Mias Gesicht und ihre Bildhauer-Karriere zerstört, kann diese besondere Bindung nicht beenden. Doch dann heiratet Robert Isabell. Die Spannung zwischen den beiden Frauen wird unerträglich. Isabell oder Mia — Robert muss sich entscheiden. Und dann ist Robert tot.

Erschossen wird er an einsamer Stelle in seinem Auto gefunden. Für Mia ist der Fall klar: Ein Komplott zwischen Isabell und ihrem mysteriösen Ex-Geliebten, um Roberts Vermögen zu kassieren. Nur beweisen kann sie nichts, denn an die Mordnacht hat Mia keinerlei Erinnerung — zu viel Tabletten, zu viel Alkohol. Dafür findet sich am Tatort eine Öllache. Und sollte nicht Mias Auto wegen Ölverlust in die Werkstatt? Hatte Robert nicht gerade ein Haus für sich und Isabell gekauft und damit gedroht, Mia zu verlassen? Wer hat Robert tatsächlich auf dem Gewissen?

Seiten
254

Verlag
rororo

Meine Meinung
Die ersten ca. 100 Seiten musste ich mich etwas durch das Buch quälen… ich dachte die ganze Zeit: mein Gott, die (also Mia) ist doch irre – muss ich mir das wirklich geben? Aber dann, dann wurde es ein richtig guter Hammesfahr-Roman. Zwar immer noch sehr verwirrend – aber man konnte langsam echte Verdächtigungen hegen und pflegen – um sie dann doch wieder zu verwerfen. Das hat mir richtig gut gefallen. Die letzten Seiten vergingen wie im Flug und ich konnte gar nicht so schnell lesen, wie ich weiter kommen wollte in der Geschichte!

Doch, das war wieder ein Roman, der so richtig zu Herzen geht – wie so oft bei Petra Hammesfahr. Und die anfängliche Schwierigkeit, überhaupt in das Buch zu finden, kann ich nach dem Ende absolut verzeihen.

Fazit: absolut empfehlenswert

Siehe auch:

Petra Hammesfahr – Die Sünderin

Beschreibung
Die Sommeridylle scheint perfekt: Mit ihrem Mann und dem 18 Monate alten Sohn macht die junge Cora Bender bei herrlichstem Sonnenschein einen Ausflug zum Baggersee. Plötzlich aber steht sie auf und ersticht den Mann auf dem Handtuch neben ihr mit dem Messer. Seelenruhig erklärt sie später, dass sie das Opfer nie zuvor gesehen habe. Hauptkommissar Rudolf Grovian weigert sich, an das Zufallsverbrechen einer Psychopathin zu glauben. Er weiß, dass Cora etwas verbirgt – doch auf ihr grauenvolles Geheimnis ist selbst er nicht vorbereitet…

Sprecher
Ulrich Pleitgen, Ulrike Grote

Länge
289 Minuten

Meine Meinung
Eigentlich wollte ich gestern früh ins Bett gehen, allerdings machte ich einen gravierenden Fehler: ich stöpselte mir dieses Hörbuch in die Ohren. Und ich hörte und hörte und hörte und konnte nicht aufhören, bis es endlich zu Ende und aufgeklärt war.

Die Geschichte wird von 2 Sprechern gesprochen, Ulrich Pleitgen übernimmt den Part der Gegenwart und Ulrike Grote die Erinnerungen an Coras Kindheit und Jugend. Zunächst ist das alles sehr verworren, in der Gegenwart erzählt Cora etwas, dann erfährt man wieder Teile aus ihrer Jugend. Die Zeitstränge sind sehr vielfältig und dadurch wird alles sehr, sehr rätselhaft. Nur eines ist gewiss: Cora musste etwas schreckliches erlebt haben. Nach und nach setzen sich die Puzzleteile zusammen bis man schließlich die ganze schreckliche Geschichte erfährt.

Petra Hammesfahr hat dieses Buch ganz klasse aufgezogen. Aus diesem ganzen Wirrwarr eine schlüssige Story zu entwickeln – Hut ab – eine wirklich klasse Leistung! Und ihre Art zu schreiben mag ich ja eh.

So, für heute nehme ich mir wieder vor, früh ins Bett zu gehen. Mal schauen, welches Hörbuch mich heute davon abhalten wird 😉

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Siehe auch:

nur für Insider –> Vielen Dank Carina für den ersten Satz! <– nur für Insider

Petra Hammesfahr – Der stille Herr Genardy

Beschreibung
Er ist ein so netter und hilfsbereiter Mensch, der Herr Genardy. Kinderlieb ist er auch und bereit, hundert Mark mehr im Monat zu bezahlen als seine Vormieterin. Und wenn man mit jeder Mark rechnen muss wie Sigrid, alleinerziehende Mutter einer kleinen Tochter, wer würde da nicht sofort zugreifen? Und versuchen, das Gefühl von Unbehagen zu ignorieren, die Alpträume und Visionen, für die es keine Erklärung gibt? Irgend etwas stimmt nicht mit diesem Herrn Genardy. Und Sigrid hat Angst. Angst um ihr Kind.

Sprecher
Iris Berben

Länge
4 CDs

Fazit: empfehlenswert

Gehört vor dem 31.12.2008

Siehe auch:

Petra Hammesfahr – Das Geheimnis der Puppe

Beschreibung
Laura und Tom, glücklich verheiratet und beruflich erfolgreich, ziehen in eine alte Villa. Alles scheint in Ordnung zu sein, wäre da nicht eine mysteriöse kleine Stoffpuppe, die immer wieder zum Vorschein kommt und bei Laura Angstattacken auslöst. Als sie erfährt, dass ihre unter einer Psychose leidende Mutter einst in diesem Haus als Dienstmädchen gearbeitet hat, ahnt Laura, dass hier die Wurzeln der Krankheit zu finden sind, und beginnt mit Nachforschungen…
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Sprecher
Matthias Kahler

Länge
4 CDs

Fazit:   empfehlenswert

Gehört vor dem 31.12.2008

Siehe auch: