Gil Ribeiro – Weiße Fracht (Lost in Fuseta 3)

Beschreibung
Der große Rausch: Leander Losts dritter Fall. Kann es tatsächlich sein, dass sie ihn liebt? Ihn? Einen mit Asperger-Syndrom? Der Kuss von Soraia Rosado am Flughafen von Faro hat den Hamburger Kommissar Leander Lost in große Verwirrung gestürzt. Verstärkt wird Losts Gefühlschaos noch dadurch, dass bald seine Rückkehr nach Deutschland droht.

Dann werden kurz hintereinander zwei Morde an der Algarve verübt. Für Leander Lost und seine Kollegen von der portugiesischen Polícia Judiciária scheinen die beiden Opfer auch auf den zweiten Blick nicht miteinander in Verbindung zu stehen. Bis im benachbarten Spanien ein ehemaliger Drogenboss aus dem Gefängnis entlassen wird …

Sprecher
Andreas Pietschmann

Länge
10 h 50 m

Meine Meinung
Leander Losts Rückkehr nach Deutschland steht kurz bevor. Doch so wirklich zurück will der sympathische Asperger gar nicht, sind ihm seine portugiesischen Kollegen mittlerweile doch sehr ans Herz gewachsen. Doch nicht nur seine Kollegen. Ständig muss er an Soraia denken – aber warum? Für Lost ist das gar nicht so einfach einzuordnen.

Doch dann überschlagen sich erst einmal die beruflichen Ereignisse. Drogen werden geschmuggelt und Menschen ermordet. Bald stellt sich heraus, dass hier ein perfider Racheplan verfolgt wird. Für Lost und seine Kollegen ist dieser Fall eine echte Herausforderung. Und sehr schnell befinden sie sich selbst im Visier des Killers.

Das ist nun schon der dritte Teil der Reihe „Lost in Fuseta“ und ich finde, sie wird immer besser – falls das überhaupt möglich ist. Schon der erste Teil hatte ja die volle Punktzahl von mir erhalten. Vermutlich liegt meine Begeisterung daran, dass man ja mittlerweile die Protagonisten sehr gut kennt und sich bei ihnen wie zuhause fühlt. Auch dieser Kriminalfall hatte es wieder in sich und wurde spannend und kurzweilig erzählt. Auch die Situationskomik kam hier wieder nicht zu kurz und auch die Beschreibung, wie Leander Lost die Liebe etwas zu verstehen beginnt, fand ich sehr schön erzählt.

Insgesamt fand ich „Weiße Fracht“ sehr kurzweilig, humorvoll unterhaltsam und stellenweise richtig spannend. Die perfekte Krimi-Lektüre für sonnige Tage.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Gil Ribeiro – Weiße Fracht (Lost in Fuseta 3)

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Serotonin – Die Karte (Das Blausteintuch 2)

Beschreibung
Die abenteuerliche Reise des Carlos Karge Dinarese geht weiter: „Die Karte (Das Blausteintuch 2)“ von Serotonin.

„Heinrich ist unsere Chance, die Karte aus der Bibliothek des Richters doch noch zu finden!“, überrascht Karge seinen Gefährten Anselmo eines Abends, als er in Paris den Infanten Heinrich von Portugal kennenlernt. Die beiden Freunde sind dem Zorn der Obrigkeit Venedigs gerade eben nur mit Glück entkommen, doch sie haben alles verloren und ihr früheres Leben hinter sich lassen müssen. Auf ihrer Flucht machen sie die Bekanntschaft einer fahrenden Theatergruppe, der sie sich anschließen. Im Schutz der Truppe müssen sie erst alten Freunden und Feinden begegnen, ehe Karge den Entschluss fasst, der ihr ganzes Leben erneut verändern wird.

Unter dem Schutz Heinrichs des Seefahrers und der portugiesischen Krone nimmt eine abenteuerliche Segelreise ihren Lauf, der sie ins unbekannte Land der maurischen Heiden bringt. Werden sie dort die geheimnisvolle Karte finden, die sie zu ihrem Sehnsuchtsort, den Inseln im westlichen Atlantik, führen soll?

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Stefan Kaminski

Länge
18 h 10 m

Meine Meinung
Die Fortsetzung des Blausteintuchs geht genauso unterhaltsam und spannend weiter, wie sich schon der komplette erste Teil präsentierte. Zum Inhalt will ich auch hier nicht viel sagen, einiges steht ja schon oben in der Beschreibung und alles andere würde den Rahmen dieser Rezension wirklich sprengen.

Was mir sehr gut gefallen hat war, dass sich Karge hier tatsächlich auch persönlich weiter entwickelt hat. Man merkt, dass er mittlerweile älter geworden ist und nicht mehr so blauäugig durchs Leben läuft. Er hat inzwischen durchaus begriffen, dass Menschen auch Boshaftigkeiten im Sinn haben können. Er hat eindeutig dazugelernt.

Stefan Kaminski war natürlich auch hier wieder absolut genial! Anders kann man das gar nicht sagen. Er schafft es wirklich alleine, ein „Ein-Mann-Hörspiel“ zu erschaffen.

Insgesamt kann ich also auch die Fortsetzung der Reihe besten Gewissens weiterempfehlen. Und – soviel darf verraten werden – man darf sich auf eine weitere Fortsetzung freuen.

Weitere Informationen
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Gil Ribeiro – Lost in Fuseta

Beschreibung
Das Septemberlicht an der Algarve ist von betörender Weichheit. Am Flughafen von Faro nehmen die Sub-Inspektoren Graciana Rosado und Carlos Esteves einen schlaksigen Kerl in schwarzem Anzug in Empfang: Leander Lost, Kriminalkommissar aus Hamburg, für ein Jahr in Diensten der Polícia Judiciária. Eine Teambildung der besonderen Art beginnt, denn der deutsche Kommissar gibt mit seinem ungewöhnlichen Verhalten seinen portugiesischen Kollegen so einige Rätsel auf. Allerdings entpuppt er sich bei der Lösung eines Mordfalls immer mehr als kriminalistischer Gewinn.

Sprecher
Andreas Pietschmann

Länge
10 h 11 m

Meine Meinung
Lost ist anders. Lost ist gut. Herrliche Situationskomik, die sehr gut vorstellbar beschrieben ist.

Im Zuge eines Austauschprogramms kommt der Hamburger Lost für die Dauer von einem Jahr an die Küste Portugals.  Blass und stocksteif erscheint Lost in seinem schwarzen Anzug mit weißem Hemd den portugiesischen Polizisten, die ihn am Flughafen abholen. Doch erst die einfühlsame Schwester der Kommissarin erkennt, dass Lost anders ist, als andere Menschen. Und dass dies nicht die typisch deutsche Verklemmtheit ist, sondern dass er ein Aspi ist, also das Asperger-Syndrom hat.

Er hat ein fotografisches Gedächtnis und kann auch sonst mit seinen Kombinationsfähigkeiten sehr hilfreich im aktuellen wirklich sehr interessanten Fall mitwirken.

Eine kurzweilige Geschichte, die ein wenig von der Küste Portugals träumen lässt. Ein empfehlenswerter Sommerkrimi, der einfach gute Laune macht.

Den Sprecher fand ich auch sehr gut. Er hat – soweit ich das beurteilen kann – die portugiesischen Begriffe sehr gut ausgesprochen. Doch auch sonst hat er mir sehr gut gefallen und er hat gut zu der Story gepasst.

Weitere Informationen
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Arto Paasilinna – Der wunderbare Massenselbstmord

Der wunderbare MassenselbstmordBeschreibung
„Denkst du an Selbstmord? Du bist nicht allein!“ So lautet ein ungewöhnlicher Anzeigentext, der auf überraschend heftiges Interesse stößt. Niemals hätte der gescheiterte Unternehmer Onni Rellonen mit der Existenz so vieler Gleichgesinnter gerechnet, als er beschließt, seinem Leben ein Ende zu setzen. Aus einem zunächst vagen Vorhaben entwickelt sich ein konkreter Plan: Ein Bus wird gechartert, um an einsamer Stelle gemeinschaftlich das Leben zu beenden. Am verabredeten Tag besteigen die unternehmungslustigen Selbstmordkandidaten schließlich guten Mutes das gemietete Gefährt und starten ihre einzigartige Reise ohne Wiederkehr…

Sprecher
Jürgen von der Lippe

Länge
5 h 09 m

Meine Meinung
„Wunderbar“ und „Massenselbstmord“ – die beiden Begriffe passen so wenig zueinander, dass ich neugierig wurde. Und dann noch als Sprecher Jürgen von der Lippe. Na, so todernst konnte das Thema wohl nicht sein, dachte ich. Und das war genau das, wonach es mir gerade gelüstete.

Es dauerte nicht lange, bis ich zum ersten Mal herzhaft lachte! Dumm gelaufen, wenn man sich für seinen eigenen Selbstmord in einen abgelegenen Schuppen zurückziehen will und entsetzt feststellen muss, dass dort bereits ein anderer Todeshungriger gerade im Begriff ist, seinem Leben ein Ende zu setzen. Ich will von der Handlung gar nicht viel erzählen. Denn diese ist so skurril und so tief schwarz, den Spaß will ich keinem nehmen. Gespickt mit vielen Überraschungen und herrlich geschilderten Wendungen, ist diese Geschichte eine willkommene Abwechslung zu all den düsteren Thrillern, die ich so oft höre. Ich habe immer noch ein dickes Grinsen im Gesicht. Natürlich sollte man schwarzen Humor mögen, sonst wird man wenig Spaß daran haben.

Besonders gut hat mir auch Jürgen von der Lippe als Sprecher gefallen. Er hat die ganzen zungenbrecherischen finnischen Namen perfekt ausgesprochen – alleine für dieses Kunststück lohnt es schon, sich dieses Hörbuch anzuhören.

<Einschub>: Das hatte mich ein wenig an die hervorragende Leistung von Fritz Stavenhagen in „Ich denke oft an Piroschka“ erinnert. Da waren die ungarischen Namen auch unaussprechlich für jeden „Normalsterblichen“ – nicht jedoch für Fritz Stavenhagen, weshalb ich dieses Hörbuch auch nur jedem wärmstens ans Herz legen kann. Eine Freundin reiste übrigens mit ihrem Mann durch Ungarn, nachdem sie dieses Hörbuch gehört hatten. Dieser Urlaub war vorher nicht geplant. </Einschub>

Doch zurück zu „Der wunderbare Massenselbstmord“. Dieses Hörbuch macht einfach Spaß und gute Laune. Wenn man nicht zu dem Typ Mensch gehört, der „zum Lachen in den Keller geht“, dann hat man sicherlich äußerst unterhaltsame fünf Stunden vor sich.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Arto Paasilinna – Der wunderbare Massenselbstmord

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