José Saramago – Die Stadt der Blinden

Beschreibung
In einer unbekannten Stadt in einem unbekannten Land wird ein Mann, der in seinem Auto sitzt und darauf wartet, daß die Ampel auf Grün schaltet, plötzlich mit Blindheit geschlagen. Aber anstatt in Dunkelheit gestürzt zu werden, sieht dieser Mann plötzlich alles weiß, als ob er „in einem Nebel gefangen oder in einen milchigen See gefallen wäre“. Ein barmherziger Samariter bietet an, ihn nach Hause zu fahren (um ihm danach das Auto zu stehlen); seine Frau bringt ihn mit dem Taxi in eine nahegelegene Augenklinik, wo er an den anderen Patienten vorbei in das Behandlungszimmer gebracht wird. Innerhalb eines Tages sind die Frau des Mannes, der Taxifahrer, der Arzt und seine Patienten und der Autodieb allesamt Opfer dieser Blindheit geworden. Als die Epidemie sich ausbreitet, gerät die Regierung in Panik und beginnt, die Opfer in einer leerstehenden Nervenheilanstalt unter Quarantäne zu stellen. Dort werden sie von Soldaten bewacht, die den Befehl haben, jeden, der zu fliehen versucht, zu erschießen.

In dieser Gemeinschaft von blinden Menschen gibt es noch ein Paar sehender Augen: die Frau des Arztes hat ihre Blindheit nur vorgetäuscht, um ihren Mann in die Quarantäne begleiten zu können. Als die Zahl der Opfer wächst und das Asyl aus allen Nähten platzt, beginnt die Versorgung zusammenzubrechen: Toiletten laufen über, Lebensmittellieferungen kommen nur noch sporadisch, es gibt keine medizinische Versorgung für die Kranken und keine Möglichkeit, die Toten richtig zu begraben. Zwangsläufig beginnen die gesellschaftlichen Konventionen ebenfalls zu zerfallen — eine Gruppe der blinden Insassen übernimmt die Kontrolle über die schwindende Lebensmittelversorgung und benutzt sie, um die anderen auszubeuten. Währenddessen bemüht sich die Frau des Arztes, ihre kleine Gruppe von blinden Schützlingen zu beschützen, und führt sie schließlich aus dem Asyl in die mittlerweile schrecklich veränderte Landschaft der Stadt zurück.

Sprecher
Reiner Unglaub

Länge
ca. 7 Stunden

Meine Meinung
Was für ein erschreckendes, faszinierendes, fesselndes und schockierendes Hörbuch zugleich. Man weiß nicht, in welcher Stadt oder gar in welchem Land sich diese Geschichte zuträgt, auch kennt man keinen einzigen Namen der Protagonisten. Es ist nicht von Paul, Leander und Luise die Rede, nein, während des gesamten Hörbuches ist die Rede vom Arzt, vom Taxifahrer, von der Frau mit der dunklen Brille etc. Das alleine ist schon sehr außergewöhnlich.

Die Sprache ist äußerst faszinierend, irgendwie sind die Sätze ganz anders, als in anderen Büchern und trotzdem oder gerade deshalb sitzt man gebannt da und lauscht den Ereignissen, die sich nach und nach schier zu überschlagen scheinen.

Die Horrorvorstellung pur ist diese Geschichte, die uns Saramago präsentiert. Sämtliche Werte, die unsere Gesellschaft überhaupt funktionieren lässt, werden in dieser Ausnahmesituation innerhalb kürzester Zeit über Bord geworfen und die „wahre“ Identität der Menschheit offenbart sich gnadenlos und grauenhaft. Einzig die kleine Gruppe um den Arzt und seine sehende Frau ist in der Lage, sich ein klein wenig menschlicher Würde zu bewahren. Liegt es daran, dass in dieser Gruppe eine Person noch sehen kann und sich kümmert?

Sehr schön fand ich auch die immer wieder gezogenen Vergleiche zu unseren Redensarten, wie „blind vor Wut“, „Blindflug“ oder „Liebe macht blind“. Mir war überhaupt nicht bewusst, in wie vielen Redensarten das Wort „blind“ vorkommt.

Und nun zum Sprecher: Wer, bitte schön, wer wäre als Sprecher besser für dieses Hörbuch geeignet gewesen, als Reiner Unglaub? Als ich das Hörbuch hörte, wusste ich noch nicht, von wem es gesprochen wurde, ich hatte es von einer Freundin geliehen bekommen – ohne weiteren Angaben. Aber ich war von der ersten Minute an gefesselt von seinem Vortrag. Als ich nach Beendigung dann sah, dass es Reiner Unglaub war, wunderte mich gar nichts mehr. Reiner Unglaub ist selbst von Geburt an blind und hat mich schon einmal absolut in seinen Bann gezogen mit „Schuld und Sühne“ von Dostojewski, was er auch mehr als hervorragend gesprochen hat.

Insgesamt ist dieses Hörbuch sicherlich keine leichte Kost, die man sich so nebenbei anhört. Aber nichts desto trotz sollte man dieses Hörbuch unbedingt kennen! Es hält der Menschheit gnadenlos einen Spiegel vor und regt zum Nachdenken an.

Fazit: absolut empfehlenswert

Film:
Die Verfilmung des Buches kam letzt im TV, ich nahm die Sendung auf. Gestern, nachdem ich das Hörbuch fertig gehört hatte, habe ich mir den Film angesehen. Er beginnt zunächst fast 1 zu 1 zu dem Buch, hört dann allerdings ca. in der Mitte mit einem unmotivierten Ende auf. Das fand ich sehr schade. Und natürlich „roch“ man in dem Film nicht den Gestank. Aber gut, wie auch. Der Film als Bewertung bekommt von mir 3 Sterne, mehr geht auf keinen Fall, da die Intensität des Grauens und letztlich auch die Hälfte des Buches fehlt.

Leo Tolstoi – Die Kreutzersonate

Beschreibung
Dieses durch autobiographisches Erleben wie durch authentische Begebenheiten angeregte Alterswerk stellt einen Gipfel im Schaffen Tolstois (1828-1910) dar. Der Kern der Erzählung ist in eine Rahmenhandlung eingebaut. Zwischen einigen zufällig zusammen Reisenden eines Eisenbahnabteils entwickelt sich ein Gespräch über Liebe, Ehe, Scheidung u.s.w. Als nach einigen Stationen die meisten Reisenden das Abteil verlassen haben, legt Vasilij Pozdnysev, sichtlich aufgewühlt durch die vorangegangenen Gespräche, einem jüngeren Mitreisenden gegenüber seine Lebensbeichte ab.

Sprecher
Reiner Unglaub

Länge
213 Minuen

Meine Meinung
Bevor man mit diesem Buch anfängt sollte man unbedingt klarstellen, dass man 3 1/2 Stunden am Stück Zeit hat. Denn hat man einmal damit angefangen, kann man nicht mehr aufhören. Dieses Hörbuch zieht einen vom ersten Moment an derart in seinen Bann, dass man sich ihm einfach nicht entziehen kann.

Diese Erzählung wurde 1890 geschrieben. Und doch finde ich, dass es auch für heute noch verdammt viele nachdenkenswürdige Ansichten beinhaltet, die meiner Meinung nach nicht wirklich antiquiert sind! Sehr faszinierend.

Der Sprecher Reiner Unglaub hat auch hier wieder einen verdammt guten Job gemacht. Ich kannte ihn als Sprecher bereits von „Schuld und Sühne“ von F. M. Dostojewski – und freute mich sehr als ich sah, dass er auch dieses Hörbuch spricht. Und natürlich hat er mich auch hier nicht enttäuscht. 😉 Reiner Unglaub ist von Geburt an blind und liest die Bücher in Braille! Er gehört meiner Meinung nach zu den besten Sprechern, die es gibt.

Und nun noch etwas zu den russischen Schriftstellern im Allgemeinen. Ein Freund erzählte mir kürzlich, dass seine russische Kollegin meinte, dass man in Russland entweder Dostojewski oder Tolstoi mag. Beide gleichzeitig geht gar nicht. Also ich für meinen Teil kann dies nicht bejahen. Von Dostojewski habe ich nun schon 6 Hörbücher gehört und ich finde ihn toll! Von Tolstoi war dies nun das erste Werk. Es wird ganz sicher nicht das letzte bleiben 😉

Fazit: absolut empfehlenswert

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de

Siehe auch:

Fjodor M. Dostojewskij – Schuld und Sühne – Teil 5 und 6

Beschreibung
Der arme, aber hochintelligente Jurastudent Rodion Raskolnikow ermordet eine alte Pfandleiherin und deren Schwester. Überzeugt davon, ein „großer Mensch“  im Sinne Napoleons zu sein, hat er den Mord an den beiden Frauen von langer Hand geplant und rechtfertigt ihn als eine „erlaubte Rücksichtslosigkeit“. Mit atemberaubender Spannung schildert Dostojewskij das sich nun anschließende Katz-und-Maus-Spiel zwischen Raskolnikow und dem Untersuchungsrichter Porfirij. Als Raskolnikow schließlich gefasst und nach Sibirien als Zwangsarbeiter geschickt wird, begleitet ihn die Prostituierte Sonja. Kann sie Raskolnikows innere Umkehr auslösen?

Teil 5 und 6

Schauplatz des Romans ist Sankt Petersburg um 1860. Es geht um die Geschichte des bitterarmen, aber überdurchschnittlich begabten Jura-Studenten Rodion Romanowitsch Raskolnikow. Unter dem starken Eindruck eines von ihm zufällig belauschten Wirtshausgesprächs entwickelt er eine Theorie der „außergewöhnlichen“ Menschen.

Seine Kleidung ist zerlumpt und er haust in einem Zimmer von sargähnlicher Enge. Die finanziell prekäre Situation zwingt Raskolnikow, sich an eine alte wucherische Pfandleiherin zu wenden, eine geizige und herzlose Alte, die nur dafür lebt, ein immer größeres Vermögen zusammenzuraffen. Für Raskolnikow ist sie der Inbegriff einer „Laus“, eines wertlosen Menschen, über dessen Leben die wirklich großen Menschen rücksichtslos hinweggehen dürfen. Von dieser Weltanschauung getrieben, drängt sich ihm der Entschluss zum Mord immer mehr auf.

Unter einem Vorwand besucht er die Alte erneut, erschlägt sie genauso wie ihre zufällig erscheinende Schwester und raubt ihre Wertsachen. Doch immer mehr zeigt sich, dass er seiner eigenen Theorie nicht gewachsen ist. Er ist nicht der Mensch ohne Gewissen, der er zu sein glaubte. Außerdem hat ihn seine Tat verändert. Wenngleich Raskolnikow ein scheinbar perfektes Verbrechen gelungen ist, empfindet er als Doppelmörder die gesellschaftliche Abspaltung innerlich nun umso schmerzhafter.

Nach der Mordtat findet er keine Ruhe mehr. So dauert es nicht lange und er wird von einem Ermittlungsrichter als Schuldiger erkannt, obwohl jener Raskolnikows Täterschaft nicht zu beweisen vermag. Beiden, Täter wie Ermittler, ist dies bewusst, auch wenn es nicht offen ausgesprochen wird. Stattdessen steigert sich das intellektuelle Gefecht zwischen den Widersachern zu einem subtilen psychologischen Spiel…

Sprecher
Reiner Unglaub

Länge
566 Minuten

Meine Meinung
Man darf nicht sterben, bevor man dieses Hörbuch gehört hat! Knapp 26 Stunden (also alle 6 Teile) klingen zwar heftig, aber jede einzelne Minute davon ist hörenswert!!!

Ein genialer „Krimi“ der anderen Art – eben halt ein Klassiker der Weltliteratur – der durch den Sprecher Reiner Unglaub ein wahrer Thriller mit Charme und „Kinoeffekt“ wird. Bewundernd anmerken möchte ich hier noch, dass der Sprecher von Geburt an blind ist und dieses Werk in Braille-Schrift gelesen und wirklich hervorragend präsentiert hat.

Fazit: absolut empfehlenswert

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de

Gehört am 14.04.2009

Siehe auch:

Fjodor M. Dostojewskij – Schuld und Sühne – Teil 3 und 4

Beschreibung
Der arme, aber hochintelligente Jurastudent Rodion Raskolnikow ermordet eine alte Pfandleiherin und deren Schwester. Überzeugt davon, ein „großer Mensch“  im Sinne Napoleons zu sein, hat er den Mord an den beiden Frauen von langer Hand geplant und rechtfertigt ihn als eine „erlaubte Rücksichtslosigkeit“. Mit atemberaubender Spannung schildert Dostojewskij das sich nun anschließende Katz-und-Maus-Spiel zwischen Raskolnikow und dem Untersuchungsrichter Porfirij. Als Raskolnikow schließlich gefasst und nach Sibirien als Zwangsarbeiter geschickt wird, begleitet ihn die Prostituierte Sonja. Kann sie Raskolnikows innere Umkehr auslösen?

Teil 3 und 4

Schauplatz des Romans ist Sankt Petersburg um 1860. Es geht um die Geschichte des bitterarmen, aber überdurchschnittlich begabten Jura-Studenten Rodion Romanowitsch Raskolnikow. Unter dem starken Eindruck eines von ihm zufällig belauschten Wirtshausgesprächs entwickelt er eine Theorie der „außergewöhnlichen“ Menschen.

Seine Kleidung ist zerlumpt und er haust in einem Zimmer von sargähnlicher Enge. Die finanziell prekäre Situation zwingt Raskolnikow, sich an eine alte wucherische Pfandleiherin zu wenden, eine geizige und herzlose Alte, die nur dafür lebt, ein immer größeres Vermögen zusammenzuraffen. Für Raskolnikow ist sie der Inbegriff einer „Laus“, eines wertlosen Menschen, über dessen Leben die wirklich großen Menschen rücksichtslos hinweggehen dürfen. Von dieser Weltanschauung getrieben, drängt sich ihm der Entschluss zum Mord immer mehr auf.

Unter einem Vorwand besucht er die Alte erneut, erschlägt sie genauso wie ihre zufällig erscheinende Schwester und raubt ihre Wertsachen. Doch immer mehr zeigt sich, dass er seiner eigenen Theorie nicht gewachsen ist. Er ist nicht der Mensch ohne Gewissen, der er zu sein glaubte. Außerdem hat ihn seine Tat verändert. Wenngleich Raskolnikow ein scheinbar perfektes Verbrechen gelungen ist, empfindet er als Doppelmörder die gesellschaftliche Abspaltung innerlich nun umso schmerzhafter.

Nach der Mordtat findet er keine Ruhe mehr. So dauert es nicht lange und er wird von einem Ermittlungsrichter als Schuldiger erkannt, obwohl jener Raskolnikows Täterschaft nicht zu beweisen vermag. Beiden, Täter wie Ermittler, ist dies bewusst, auch wenn es nicht offen ausgesprochen wird. Stattdessen steigert sich das intellektuelle Gefecht zwischen den Widersachern zu einem subtilen psychologischen Spiel…

Sprecher
Reiner Unglaub

Länge
454 Minuten

Meine Meinung
Man darf nicht sterben, bevor man dieses Hörbuch gehört hat! Knapp 26 Stunden (also alle 6 Teile) klingen zwar heftig, aber jede einzelne Minute davon ist hörenswert!!!

Ein genialer „Krimi“ der anderen Art – eben halt ein Klassiker der Weltliteratur – der durch den Sprecher Reiner Unglaub ein wahrer Thriller mit Charme und „Kinoeffekt“ wird. Bewundernd anmerken möchte ich hier noch, dass der Sprecher von Geburt an blind ist und dieses Werk in Braille-Schrift gelesen und wirklich hervorragend präsentiert hat.

Fazit: absolut empfehlenswert

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de

Gehört am 09.04.2009

Siehe auch:

Fjodor M. Dostojewskij – Schuld und Sühne – Teil 1 und 2

Beschreibung
Der arme, aber hochintelligente Jurastudent Rodion Raskolnikow ermordet eine alte Pfandleiherin und deren Schwester. Überzeugt davon, ein „großer Mensch“  im Sinne Napoleons zu sein, hat er den Mord an den beiden Frauen von langer Hand geplant und rechtfertigt ihn als eine „erlaubte Rücksichtslosigkeit“. Mit atemberaubender Spannung schildert Dostojewskij das sich nun anschließende Katz-und-Maus-Spiel zwischen Raskolnikow und dem Untersuchungsrichter Porfirij. Als Raskolnikow schließlich gefasst und nach Sibirien als Zwangsarbeiter geschickt wird, begleitet ihn die Prostituierte Sonja. Kann sie Raskolnikows innere Umkehr auslösen?

Teil 1 und 2

Schauplatz des Romans ist Sankt Petersburg um 1860. Es geht um die Geschichte des bitterarmen, aber überdurchschnittlich begabten Jura-Studenten Rodion Romanowitsch Raskolnikow. Unter dem starken Eindruck eines von ihm zufällig belauschten Wirtshausgesprächs entwickelt er eine Theorie der „außergewöhnlichen“ Menschen.

Seine Kleidung ist zerlumpt und er haust in einem Zimmer von sargähnlicher Enge. Die finanziell prekäre Situation zwingt Raskolnikow, sich an eine alte wucherische Pfandleiherin zu wenden, eine geizige und herzlose Alte, die nur dafür lebt, ein immer größeres Vermögen zusammenzuraffen. Für Raskolnikow ist sie der Inbegriff einer „Laus“, eines wertlosen Menschen, über dessen Leben die wirklich großen Menschen rücksichtslos hinweggehen dürfen. Von dieser Weltanschauung getrieben, drängt sich ihm der Entschluss zum Mord immer mehr auf.

Unter einem Vorwand besucht er die Alte erneut, erschlägt sie genauso wie ihre zufällig erscheinende Schwester und raubt ihre Wertsachen. Doch immer mehr zeigt sich, dass er seiner eigenen Theorie nicht gewachsen ist. Er ist nicht der Mensch ohne Gewissen, der er zu sein glaubte. Außerdem hat ihn seine Tat verändert. Wenngleich Raskolnikow ein scheinbar perfektes Verbrechen gelungen ist, empfindet er als Doppelmörder die gesellschaftliche Abspaltung innerlich nun umso schmerzhafter.

Nach der Mordtat findet er keine Ruhe mehr. So dauert es nicht lange und er wird von einem Ermittlungsrichter als Schuldiger erkannt, obwohl jener Raskolnikows Täterschaft nicht zu beweisen vermag. Beiden, Täter wie Ermittler, ist dies bewusst, auch wenn es nicht offen ausgesprochen wird. Stattdessen steigert sich das intellektuelle Gefecht zwischen den Widersachern zu einem subtilen psychologischen Spiel…

Sprecher
Reiner Unglaub

Länge
515 Minuten

Meine Meinung
Man darf nicht sterben, bevor man dieses Hörbuch gehört hat! Knapp 26 Stunden (also alle 6 Teile) klingen zwar heftig, aber jede einzelne Minute davon ist hörenswert!!!

Ein genialer „Krimi“ der anderen Art – eben halt ein Klassiker der Weltliteratur – der durch den Sprecher Reiner Unglaub ein wahrer Thriller mit Charme und „Kinoeffekt“ wird. Bewundernd anmerken möchte ich hier noch, dass der Sprecher von Geburt an blind ist und dieses Werk in Braille-Schrift gelesen und wirklich hervorragend präsentiert hat.

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Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de

Gehört am 08.04.2009

Siehe auch: