Hakan Nesser – Der Fall Kallmann

Beschreibung
Wer war Dorflehrer Kallmann wirklich?

Nach dem Tod seiner Frau und seiner Tochter kündigt Lehrer Leon Berger seinen Job, verlässt Stockholm und landet durch Zufall in einer Kleinstadt weit im Norden Norwegens. Dort wird ein neuer Lehrer gesucht, denn Eugen Kallmann, der ehemalige Schwedisch-Dozent, wurde wenige Monate zuvor tot aufgefunden. War sein Tod wirklich ein Unfall? Als seine Kollegen Kallmanns Tagebuch finden, beginnen sie nachzuforschen. Haben der Mord an einem Studenten und die rechten Schmierereien in der Schule etwas damit zu tun?

Diese Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Dietmar Bär, Oliver Siebeck, Robert Frank, Sinja Dieks, Britta Steffenhagen, Oliver Brod, Simone Kabst

Länge
15 h 56 m

Meine Meinung in Kürze
Ich fand diesen wieder etwas anderen Krimi sehr gut! Besonders gut haben mir die verschiedenen Blickwinkel, die durch die verschiedenen Sprecher sehr gut in Szene gesetzt wurden, gefallen. Dies verschaffte einem einen Rundumblick, den man sonst nicht so oft findet. Natürlich zieht das die Geschichte auch etwas in die Länge. Doch eingefleischte Nesser-Fans wissen, dass man für seine Krimis meist etwas Geduld aufbringen muss. Am Ende wird man aber so gut wie immer belohnt. So auch hier wieder. Ich war jedenfalls sehr begeistert, wie sich am Ende alles zu einem stimmigen Bild zusammensetzte.

Die verschiedenen Sprecher fand ich auch alle sehr gut! Der Einsatz der vielen tollen Sprecher erleichterte zum einen den Überblick und zum anderen brachte es auch viel Abwechslung in die Story.

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Siehe auch:

Van Veeteren-Krimis

Inspektor Barbarotti-Krimis

Andere

Henning Mankell – Die schwedischen Gummistiefel

gummistiefelBeschreibung
Henning Mankells letzter Roman: Zeit des Abschieds.

In jener Herbstnacht wecken Fredrik Welin lodernde Flammen. Nichts von seinem alten, abgelegenen Haus auf der Schäreninsel, nichts von seinem bisherigen Leben ist zu retten. Die Polizei mutmaßt Brandstiftung. Und plötzlich sieht sich Welin nicht nur mit dem Verdacht des Versicherungsbetrugs konfrontiert, er muss sich auch der Frage stellen, ob es mit beinahe siebzig Jahren überhaupt noch möglich ist, neu anzufangen. Oder ist bereits die Zeit des Abschieds angebrochen?

Meisterhaft und ungekürzt interpretiert von „Tatort“-Darsteller Axel Milberg, der deutschen Stimme von Henning Mankell.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Axel Milberg

Länge
13 h 08 m

Meine Meinung
Wer hier einen spannenden Krimi erwartet, der wird enttäuscht werden. Denn hier gibt es zwar durchaus auch einen Kriminalfall zu lösen, doch das Hauptaugenmerk wird in diesem Roman auf das Alter und das älter werden an sich gelegt.

Es ist eine unaufgeregte Geschichte mit vielen Rückblicken auf ein Leben, das gelebt und in dem sicherlich nicht immer alles richtig gemacht wurde. Gibt es mit 70 Jahren noch eine Zukunft, die vor einem liegt, auf die man sich freuen kann? Sollte man überhaupt noch Pläne schmieden oder sich einfach den Gegebenheiten kampflos beugen?

Es ist eine Geschichte, die viele Fragen stellt, die sich nicht nur Fredrik stellen muss. Auch als Hörer kann man durchaus den ein oder anderen Gedanken aufnehmen und für sich weiterdenken.

Wenn man mit der richtigen Einstellung an dieses Buch herangeht, dann kann man sich sicherlich ganz tief in die Story hineinfallen lassen. Und wenn man dies zulässt, dann wird man mit tiefgreifenden Gedanken und äußerst menschlichen Verhaltensweisen belohnt.

Zu den Protagonisten Fredrik und seiner Tochter hatte ich jedoch eher ein zwiespältiges Verhältnis. Fredrik fand ich ja meistens noch sehr sympathisch. Doch mit seiner Tochter konnte ich über weite Strecken nur wenig anfangen. Aber eben auch diesen Aspekt fand ich äußerst interessant geschildert, kann man sich seine eigene Familie nun einmal nicht aussuchen.

Nicht zu vergessen ist auch die ganz fantastische Beschreibung der Schärenlandschaft. Jedem seine eigene Insel. Eine schöne Vorstellung wie ich finde.

In der Mitte jedoch gab es für meinen Geschmack eine längere Durststrecke, die man aber unbedingt überwinden sollte. Denn insgesamt ist es einfach eine Geschichte, die man so schnell nicht wieder vergessen wird.

Axel Milberg als Sprecher war grandios. Ich mag ihn sowieso sehr gerne als Hörbuchsprecher und auch hier hat er wieder mit einer Meisterleistung geglänzt.

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Cilla Börjlind – Die Springflut (Olivia Rönning & Tom Stilton 1)

Die SpringflutBeschreibung
Eine laue Sommernacht im Jahre 1987. Es ist Vollmond im schwedischen Nordkoster. In der Nacht wird es eine Springflut geben – und einen brutalen Mord. Das Opfer: eine junge, hochschwangere Frau. Ihre Identität: unbekannt. Tom Stilton, der ermittelnde Polizeibeamte, zerbricht an diesem Fall. Er kann weder Motiv noch aussagekräftige Spuren finden. Die Tat bleibt ungesühnt…

23 Jahre später: Eine Serie von feigen Angriffen auf Obdachlose erschüttert die Hauptstadt Stockholm. Die Ermittlungen verlaufen schleppend. Olivia Rönning, angehende Polizistin im zweiten Jahr ihrer Ausbildung, beobachtet das Geschehen aus der Distanz. Sie ist mit anderen Dingen beschäftigt. Sie soll einen „Cold Case“ knacken – den Tod einer jungen Frau an einem Strand vor vielen Jahren klären. Ihr ist klar: Sie muss Tom Stilton finden. Doch der ist wie vom Erdboden verschluckt…

Sprecher
Achim Buch

Länge
13 h 30 m

Meine Meinung
Warum bin ich erst knapp 3 Jahre nach Veröffentlichung dieses Hörbuches darüber gestolpert? Es ist schon seltsam wie lange man manchmal braucht, um auf die wirklichen Sahnestücke zu stoßen.

In diesem Hörbuch haben wir es mit einer etwas außergewöhnlichen Ermittlung in einem sehr lange zurückliegenden Mordfall zu tun. Olivia Rönning ist noch in der Ausbildung und soll sich für eine freiwillige Ferienarbeit einen Cold Case aussuchen, den sie möglichst auflösen soll. Sie sucht sich einen Mordfall aus, der 23 Jahre zurückliegt und an dem ihr verstorbener Vater damals auch ermittelte.

Schnell stellt sie fest, dass sie unbedingt Tom Stilton finden muss, wenn sie genauere Informationen über diesen Fall erhalten möchte. Doch der ehemalige Polizist ist seit Jahren wie vom Erdboden verschluckt. Mehr durch Zufall stößt sie aufgrund aktueller Geschehnisse auf den Ex-Polizisten, der nun als Obdachloser sein Leben fristet.

Der Mordfall: Der Mordfall erinnerte mich stark an „Die Flut“ von Arno Strobel. Doch schon rein vom Erscheinungsdatum der Bücher her ist klar, dass „Die Springflut“ zuerst da war. Ich will da auch gar nichts unterstellen – wollte es nur nicht unerwähnt lassen. Jedenfalls wurde auch hier eine Frau bis zum Kopf eingebuddelt und dann von den Wassermassen ertränkt. Grausamer geht es wohl kaum.

Im Hier und Jetzt geschehen grausame Misshandlungen an Obdachlosen. Diese Szenen werden gefilmt und ins Internet gestellt. Eine Misshandlung führt zum Tod der Frau – was natürlich eine Mordermittlung zur Folge hat.

Sehr geschickt wurden hier beide Handlungsstränge miteinander verknüpft. In diesem Thriller spielen sehr viele Leute wichtige Rollen. Doch sie wurden alle derart gut beschrieben, dass man keinerlei Schwierigkeiten hatte, sie jeweils wiederzuerkennen und in den jeweiligen Zusammenhang zu bringen. Und diese Beschreibungen waren derart gut gemacht, dass man niemals den Eindruck hatte: Aha, jetzt wird der und der in die Story eingeführt, wie es ja oft der Fall ist. Nein, hier geschieht das alles quasi nebenbei und völlig unverkrampft. Das hat mich besonders beeindruckt.

Der Spannungsbogen war hier nicht konstant straff gezogen, vielmehr gab es immer ein Auf und Ab. Langeweile kam aber nie auf, da die Geschichte insgesamt einfach viel zu interessant war, um gedanklich abzuweichen.

Achim Buch als Sprecher hat mir hier sehr gut gefallen. Er hat eine rundum perfekte Performance präsentiert.

Wie ich mit Begeisterung gesehen habe, gibt es bereits zwei weitere Bücher der Reihe Olivia Rönning und Tom Stilton. Diese werde ich mir natürlich ganz bald anhören.

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Jussi Adler-Olsen – Verheißung: Der Grenzenlose (Carl Mørck 6)

VerheißungBeschreibung
Eine Tote hing kopfüber in einem Baum und keiner weiß, was damals geschah. Siebzehn Jahre lang hat Polizeikommissar Habersaat versucht, den tragischen Tod der jungen Frau aufzuklären. Doch jetzt, kurz nachdem er das Sonderdezernat Q um Hilfe bittet, kommt er selbst auf schockierende Weise ums Leben – und wenig später stirbt auch sein Sohn.

Die Recherchen bringen Carl Mørck und sein Team auf die Insel Öland, zu einem Mann, der mit seinen Heilsversprechen Sinnsucher aus ganz Europa anlockt. Der neue Fall führt Carl, Assad und Rose weit über ihre Grenzen hinaus. Und lange ahnen sie nicht, in welch tödlicher Gefahr sie sich befinden.

Sprecher
Wolfram Koch

Länge
18 h 21 m

Meine Meinung
Ein neuer Fall für das Sonderdezernat Q. Zwar will Carl – wie eigentlich immer – zunächst nichts von dem Fall wissen, doch schnell packt auch ihn die Neugier und die Gewissheit, dass der Unfall, der bereits 18 Jahre her ist, kein Unfall sondern vielmehr ein eiskalter Mord war. Und so beginnt die Ermittlungsarbeit des genialen Trios mit Carl, Assad und Rose. Anfangs plätschert die Story etwas vor sich hin, doch schnell ist die Einführung gehört und fortan will man den Player nicht mehr abschalten, so spannend beschreibt Jussi Adler-Olsen die Ereignisse.

„Verheißung“ ist ein Krimi, der einige Handlungsstränge gekonnt miteinander verknüpft. War mir anfangs noch völlig schleierhaft, wie sich das alles zu einem Großen und Ganzen fügen soll, dämmert es einem im Laufe der Story und man ist wieder einmal mehr begeistert von Jussis gekonnter Art, vielschichtige Geschichten geschickt und äußerst spannend zu erzählen. Sich solch eine komplexe Story überhaupt erst einmal einfallen zu lassen, ist absolut bewundernswert.

Lange Zeit war ich auf einer falschen Fährte, wurde hierin und dahin gelockt mit meinem Verdächtigungen und doch immer wieder eines Besseren belehrt. Und wie sich das alles am Ende aufklärte, war hochdramatisch, für mich unerwartet und genial überlegt und erzählt.

Einzigartig, wie präzise die Personen und die verschiedenen Schauplätze beschrieben wurden, so dass sich wieder sehr schnell das Gefühl „Kopfkino“ einstellte. 18 Stunden beste und spannende Unterhaltung, die Carl, Assad und Rose nicht selten an den Rand ihrer Kräfte trieb.

Sehr toll war auch wieder der Wortwitz, den die Unterhaltungen boten. Ich habe trotz der Dramatik sehr oft sehr herzhaft gelacht. Und natürlich fehlten auch die Kamelwitze nicht. Äußerst interessant fand ich den kurzen Exkurs eines Professors, dass alle Weltreligionen auf ein und denselben Ursprung zurückzuführen sind.

Somit ist auch der 6. Teil der Carl Mørck-Reihe wieder ein Meisterwerk der Krimikunst. Jussi Adler-Olsen ist in meinen Ohren einer der besten skandinavischen Krimi-Autoren.

Wolfram Koch als Sprecher war wieder perfekt. Keiner könnte diese Reihe besser lesen, als er. Man könnte sagen: Was David Nathan für Stephen King, ist Wolfram Koch für Jussi Adler-Olsen. Eine andere Kombination ist schlichtweg undenkbar!

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Ann Rosman – Die Tochter des Leuchtturmmeisters

Die Tochter des LeuchtturmmeistersBeschreibung
„Die Insel war klein und karg, und die Buchten waren gefüllt mit rundgeschliffenen Steinen“ – das Auftauchen einer eingemauerten Leiche bringt das Idyll der Insel Marstrand gehörig durcheinander. Als schließlich noch ein Taucher ermordet wird, ist die glänzende Oberfläche der Kurortgesellschaft endgültig zerstört. Karin Adler von der Kripo Göteborg soll den Fall lösen – mit ihrem Charme und unkonventionellen Blick bringt sie so manchen Inselbewohner in Verlegenheit – doch erst das Auftauchen zweier alter Damen führt zur Klarheit in einem sich immer weiter zuspitzenden Drama.

Eine Ermittlerin, die auf dem Segelboot lebt, ein vermeintliches Inselidyll und ein mörderischer Betrug: Ann Rosman, der neue Stern am skandinavischen Krimihimmel, liefert einen tiefen Blick in die Seele Schwedens.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Gabriele Blum

Länge
10 h 11 m

Meine Meinung
Das war mein erster Krimi aus der Reihe „Nordic Killing“. Ich kann jetzt aber nicht sagen, dass ich begeistert bin. Im Gegenteil. Ich habe mich bei diesem Buch ziemlich gelangweilt. Alles dauert hier ewig lange, spannende Szenen oder überhaupt einen Spannungsbogen sucht man hier vergeblich. Ok, zum Ende hin wurde es etwas besser – aber da hat man ja schon 9 lange Stunden durchgehalten. Es ist wirklich schade, denn die Geschichte, die Ann Rosman erzählt ist von der Idee her durchaus sehr gut. Nur die Umsetzung hat mir persönlich nicht so gut gefallen. Da fehlte einfach der Schwung, der Pepp.

Gabriele Blum hat viel dazu beigetragen, dass ich überhaupt durchgehalten habe. Sie machte einen sehr guten Job. Doch auch die beste Sprecherin kann eine lahme Story nicht besser machen.

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Kristina Ohlsson – Himmelschlüssel

HimmelschlüsselBeschreibung
Um hunderte Menschenleben zu retten, muss die Wahrheit über einen einzigen Mann ans Licht kommen…

Eine vollbesetzte Boeing 747 hebt in Stockholm ab und fliegt in Richtung New York. Kurz nach dem Start wird ein Drohbrief an Bord gefunden, laut dem das Leben von über 400 Passagieren in Gefahr ist. Kriminalkommissar Alex Recht muss das Flugzeug vor der Explosion bewahren, doch dazu benötigt er die Hilfe und den Scharfsinn von Fredrika Bergman. Und allzu bald wird den beiden klar, dass die Flugzeugentführung einen teuflischeren Grund hat, als sich die Ermittler vorzustellen vermögen. Denn der Kopilot des Flugzeugs ist niemand anderes als Alex‘ Sohn Erik…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Uve Teschner

Länge
12 h 09 m

Meine Meinung
Spannende 12 Stunden gefällig? Dann ist dieser Krimi genau das Richtige.

Zunächst gibt es in Stockholm Bombendrohungen – gleich 4 an der Zahl. Alles wird schleunigst evakuiert, die Polizei ist vollauf beschäftigt. Als die erste Bombe nicht in die Luft fliegt, kommt der Verdacht auf, dass die Drohungen nur ein Ablenkungsmanöver für ein noch perfideres Verbrechen sein könnten. Kurz darauf dann die Schreckensmeldung: Eine Boing 747 wurde entführt und 400 Passagiere befinden sich in Lebensgefahr. Viel Zeit bleibt dem Ermittlerduo Alex Recht und Frederika Bergmann nicht. Denn ein Flug von Stockholm nach New York mag einem Reisenden als lang vorkommen, doch wenn es gilt, ein Attentat zu verhindern, bevor die Maschine dort ankommt, dann rast die Zeit nur so dahin.

Klar, dass hier keine Langeweile aufkommt. Die Kriminaler ermitteln unter größtem Druck, um das heraneilende Unglück zu verhindern. Dass das mit nur einem vagen Hinweis auf einem Zettel, der in der Bordtoilette angebracht war, nicht gerade einfach ist, kann man sich denken. Erschwerend kommt hinzu, dass Alex Rechts Sohn der Co-Pilot dieses Fluges ist und somit ebenso im „Todesflieger“ sitzt.

Mir hat das rasante Tempo dieses Hörbuchs sehr gut gefallen. Auch die gesellschaftliche Kritik, die Ohlsson einfließen lässt, fand ich wieder sehr gut, sind wir Menschen doch Weltmeister im Vorurteile bilden.

Uve Teschner war natürlich wieder grandios in seiner Lesung. Somit war für mich der Krimi „Himmelschlüssel“ Spannung pur und geniales Kopfkino zugleich.

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Frederik-Bergmann-Reihe:

Matin-Benner-Reihe (zweiteilige Serie):

 

Jonas Jonasson – Die Analphabetin, die rechnen konnte

Die AnalphabetinBeschreibung
Mit fünf fing sie an zu arbeiten, mit zehn wurde sie Waise, mit fünfzehn wäre sie fast gestorben. Im Grunde deutet alles darauf hin, dass sie ihr Dasein in ihrer Hütte im größten Slum Südafrikas fristen würde. Wenn sie nicht die gewesen wäre, die sie war, aber die war sie eben. Nombeko Mayeki war die Analphabetin, die rechnen konnte. Das Schicksal führt sie in die internationale Politik, auf die andere Seite des Erdballs. Auf ihrer Reise gelingt es ihr, dem meistgefürchteten Geheimdienst der Welt auf der Nase herumzutanzen, bis sie sich eines Tages eingesperrt im Laderaum eines Lieferwagens wiederfindet. Und in diesem Moment schwebt die ganze Welt, wie wir sie kennen, in höchster Gefahr.

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Sprecher
Katharina Thalbach

Länge
14 h 11 m

Meine Meinung
Für dieses Hörbuch entschied ich mich, da mir schon „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ gut gefallen hatte. Die Machart des Covers ähnlich, der Titel ähnlich skurril, es versprach also äußerlich auch wieder gute Unterhaltung. 

Südafrika will Atombomben bauen. Sechs Stück. Aus Versehen werden aber sieben gebaut – hm, das verrät man mal besser nicht. Dann wird beschlossen, die sechs Atombomben doch besser wieder zu vernichten. Die siebte jedoch kann nicht vernichtet werden, sie gibt es ja offiziell gar nicht. Durch wirre Umstände bringt Nombeko diese siebte Atombombe nach Schweden, wo sie sie versteckt hält.

Nombeko ist eine äußerst nette Person, die sich ihr ganzes Wissen selbst beigebracht hat. Angefangen zu arbeiten hat sie in einer Latrine in Südafrika, später verhandelt sie dann mit Staatsoberhäuptern, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Sie ist eine gewiefte Beraterin und lenkt so die Geschicke der Welt. Übertrieben? Jawoll. Auf ganzer Linie.

In Schweden lernt sie Holger kennen. Holger ist ein sympathischer und intelligenter junger Mann. Die beiden verlieben sich. Holger hat einen Zwillingsbruder. Dieser heißt auch Holger. So konnte sich der Vater viel Geld sparen, denn so musste er nur einen Sohn bei den Behörden melden und auch in der Schule anmelden. Die beiden Jungs wechselten sich dann mit der Schule ab. Montags ging Holger 1 zur Schule, dienstags Holger 2, mittwochs wieder Holger 1… was natürlich für einige Verwirrung bei den Lehrern sorgte. Der Zwillingsbruder ist das genaue Gegenteil von Holger und sorgt ständig für gefährliche Situationen.

Die Geschichte ist äußerst humorvoll. Ich habe mich köstlich amüsiert. „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ war ja schon sehr übertrieben und skurril. Doch dieses Geschichte übertrifft es nochmals um Längen. Die Story ist äußerst überdreht, überspitzt und abgehoben. Und gerade das machte sie für mich hörenswert. Es ist sicherlich nicht jedermanns Sache, aber ich wurde bestens unterhalten.

Einzig den Schluss fand ich zu ausgedehnt, zu langatmig, so dass ich einen Punkt abziehen muss.

Katharina Thalbach als Sprecherin fand ich bravourös für dieses Hörbuch. Schon alleine wenn ich ihre Stimme höre, muss ich schmunzeln. Und ihre geniale Vortragsart in Verbindung mit dem höchst amüsanten Inhalt machte dieses Buch für mich zu einem reinen Hörvergnügen.

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Lars Kepler – Der Sandmann

Der SandmannBeschreibung
Keiner kann sich vor dem Sandmann verstecken. Schlaf besser nicht ein. Der Albtraum hat schon begonnen.

Jurek Walter sitzt seit Jahren in Isolationshaft. Niemand darf ohne Aufsicht seine Zelle betreten. Dem Serienmörder wird zugetraut, auch hinter Gittern noch schreckliches Unheil anzurichten. Als eines seiner letzten Opfer plötzlich lebendig wieder auftaucht, steht für Kommissar Joona Linna fest, dass der Mörder einen Komplizen haben muss. Der Fall wird neu aufgerollt und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt: Die Schwester des geretteten Mannes war damals auch entführt worden – und ist womöglich noch am Leben! Um ihren Aufenthaltsort zu erfahren, bittet Joona seine Kollegin Saga Bauer, sich in die Psychiatrie einweisen zu lassen. Jemand muss das Vertrauen des Serienmörders gewinnen…

Der vierte Fall für Kommissar Joona Linna.

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Sprecher
Simon Jäger

Länge
14 h 15 m

Meine Meinung
Mir schlottern jetzt noch die Knie! Obwohl ich das Hörbuch bereits vor 30 Minuten beendet habe. Dieses Buch war nun das Dritte, das ich von Lars Kepler gehört habe. Und von diesem Hörbuch bin ich (fast) restlos begeistert! Das hätte ich Lars Kepler nach „Der Hypnotiseur“ absolut nicht zugetraut, dass er solch eine Story schreiben kann. Aber er kann, wie ich mich über 14 Stunden lang davon überzeugen durfte.

Die Story beginnt sofort sehr spannend! Ich war direkt von der Geschichte gefesselt und hörte in jeder freien Minute. Denn hier ist für viel Abwechslung gesorgt. Ständig passiert etwas Nervenaufreibendes. Mir wurde keine Minute langweilig, ich fand hier jedes Wort wichtig und auch richtig platziert. Toll.

Der Spannungsbogen blieb fast über die gesamte Länge zum Bersten gespannt und mein Puls war ständig erhöht. Gott, was habe ich mit den Protagonisten mitgezittert! Joona und später auch Saga eroberten natürlich direkt mein Herz, was mich natürlich eifrig mitzittern ließ. Und auch die anderen Charaktere waren sauber ausgearbeitet – ich habe den Eindruck, alle nun persönlich zu kennen – ob ich will oder nicht.

Doch es gibt auch ein kleines Manko in der Geschichte. Denn die wundersame Genesung des Entführungsopfers Michael fand ich unglaubwürdig. Wenn man als Kind entführt wird, sein Dasein nur in Dunkelheit fristet und ab und an ein paar Essensreste zu Essen bekommt und man dann nach 14 Jahren als Erwachsener endlich wieder frei kommt, kann ich mir nicht vorstellen, dass man das so „locker“ wegstecken kann, wie es in diesem Buch dargestellt wurde. Aber gut. Das ist in meinen Augen nur ein kleiner „Schönheitsfehler“, der für den Fortgang der Geschichte eben notwendig war. Deswegen möchte ich der Geschichte keinen Punkt Abzug geben. Das würde meinen Gesamteindruck der Story einfach verfälschen. Denn ich bin wirklich sehr angetan, sowohl vom Plot als auch vom Erzählstil. Beides hat mir sehr gut gefallen und mich bestens unterhalten. 

Wer spannende Krimis mag, der ist mit diesem Hörbuch bestens bedient! Spannung von Anfang bis Ende, ein Rachefeldzug der bittersten Art, sehr gut ausgearbeitete Protagonisten, ein super Showdown – was will man mehr!

Und das i-Tüpfelchen bildete dann natürlich der hervorragende Sprecher Simon Jäger.

Ich bin äußerst begeistert von „Der Sandmann“. Und deshalb gibt es natürlich völlig verdient die volle Pingu-Punktzahl.

Übrigens: Wer sich nun sorgt, dass er der Story nicht folgen kann, da er die anderen Folgen mit Joona Linna nicht kennt – das ist keine unbedingte Voraussetzung. Man bekommt in diesem Teil genug Detailinformationen, um auch als Neueinsteiger alles verstehen zu können.

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Kristina Ohlsson – Tausendschön

TausendschönBeschreibung
Ein junges Mädchen wird am Mittsommerabend überfallen und vergewaltigt. Fünfzehn Jahre später stirbt ein Mann bei einem Unfall mit Fahrerflucht, doch niemand scheint ihn zu vermissen. Zeitgleich begehen ein Pfarrer und seine Frau Selbstmord. Oder hat es nur den Anschein?

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Sprecher
Uve Teschner

Länge
12 h 29 m

Meine Meinung
„Tausendschön“ fängt furchtbar an. Wird doch gleich ein junges Mädchen vergewaltigt. Davon hört man über ganz lange Zeit nichts mehr. 

Vielmehr geht es um eine totes Pfarrerehepaar, das anscheinend Selbstmord begangen hat. Doch nach und nach kommen Zweifel auf. Währenddessen erfährt man von einer jungen Frau, die in Bangkok sitzt und deren Identität sich zunehmends in Luft aufzulösen scheint. Zunächst weiß die Fluggesellschaft nichts von ihrer Flugbuchung, dann sind alle ihre E-Mail-Postfächer gelöscht und im Hotel erkennt man die junge Frau nicht wieder. Die Eltern sind unerreichbar, der Telefonanschluss existiert nicht mehr. Alles äußerst dubios – und eine furchtbare Vorstellung, wenn man alleine in Bangkok sitzt und keine Möglichkeit mehr sieht, wieder nach Hause zu kommen.

In Schweden überschlagen sich derweil die Ereignisse. Ein Ausländer wird überfahren, ein Banküberfall ereignet sich, ein weiterer illegal eingeschleuster Asylant wird in einer Wohnung festgehalten…

Diese ganzen Ereignisse – und noch einige mehr – haben mich am Anfang ziemlich verwirrt. Aber doch war es interessant genug, um weiterzuhören und nicht zu resignieren. Die „alten Bekannten“ aus Aschenputtel ermitteln an diesem Fall, oder sind es mehrere Fälle? Wieder tragen alle ihre privaten Probleme mehr oder weniger auf der Stirn zur Schau und wieder hätte ich dem Team ab und an gerne auf die Sprünge geholfen.

Insgesamt hat mir „Tausendschön“ ziemlich gut gefallen, aber es war mir ein wenig zu verworren. Hier wurden sämtliche Indizien durch geschicktes Erzählen derart durcheinander gewirbelt, dass ich wirklich meine liebe Mühe hatte, der Story zu folgen. Und erst ganz am Schluss löst sich das ganze Chaos in eine wahnsinns Story auf. Den Plot an sich fand ich somit richtig gut, nur die Erzählweise hat mir nicht ganz so gut gefallen.

Uve Teschner als Sprecher hat wieder seine gewohnt gekonnte Leistung hingelegt. Es war ein wahrer Genuss, ihm zuzuhören.

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Frederik-Bergmann-Reihe:

Matin-Benner-Reihe (zweiteilige Serie):

 

Tom Rob Smith – Ohne jeden Zweifel

Ohne jeden ZweifelBeschreibung
Der Anruf des Vaters ist ein Schock: Daniels Mutter, die seit einigen Monaten mit ihrem Mann in Schweden lebt, wurde in die Psychiatrie eingeliefert. Ida leide unter Verfolgungsangst und Wahnvorstellungen, behauptet ihr Mann. Doch Ida selbst erzählt eine ganz andere Geschichte. Eine von vertuschten Verbrechen, vom Verschwinden einer jungen Frau, von einer eingeschworenen kleinen Gemeinschaft in einer abgelegenen Gegend Schwedens. Und von ihrer Angst, dass niemand ihr glaubt…

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Sprecher
Beate Himmelstoß, Friedrich Mücke

Länge
9 h 36 m

Meine Meinung
Wie schon im Klappentext beschrieben, erhält Daniel von seinem Vater die Nachricht, dass seine Mutter Tilda (nicht Ida) in die Psychiatrie eingeliefert wurde. Natürlich ist Daniel von dieser Nachricht entsetzt und will sofort nach Schweden reisen, um seine Mutter zu besuchen und herauszufinden, was denn passiert war.

Daniels Eltern waren im Frühjahr nach Schweden gezogen. Sie hatten ihr Leben in London aufgegeben und wollten ihren Lebensabend in Tildas Heimatland auf einem kleinen Hof verbringen. Daniel hatte sie in dem halben Jahr, die sie nun dort lebten, noch nicht besucht und er hatte deshalb ein schlechtes Gewissen. Denn der Grund war sein Freund Mark. Er wusste nicht recht, wie er seinen Eltern erzählen sollte, dass er mit einem Mann zusammen lebte. Zwar glaubte er nicht, dass seine Eltern ihn deshalb „verdammen“ würden, doch passte es einfach nicht in die heile Familienwelt, die sie bisher hatten. Denn in Daniels Familie, die nur aus seiner Mutter, seinem Vater und ihm bestand, gab es nie Streit. Er wuchs in Watte gepackt auf und alles war glücklich und harmonisch. Und nun das – seine Mutter war in die Psychiatrie eingewiesen worden.

Daniel wollte also nach Schweden. Doch kaum war er am Flughafen erhielt er einen Anruf von seiner Mutter, dass sie bereits auf dem Weg nach London zu ihm sei. Er holt sie am Flughafen ab. Sie hat kein Gepäck dabei, nur eine alte abgegriffene große und sichtlich sehr schwere Ledertasche. Die hütet sie, wie ihren Augapfel. Sie ist sichtlich abgemagert und sieht ungepflegt aus – ganz anders als er sie kannte. Daniel will natürlich sofort wissen, was denn los sei, doch seine Mutter sagt: Nicht hier, wir müssen an einen sicheren Ort, wo uns niemand sieht und hört. Sie fahren also zu Daniel nach Hause.

Bis dahin fand ich die Geschichte spannend.

Die Mutter fängt an zu erzählen. Zunächst: Er solle dem Vater kein Wort glauben. Sowohl Daniel als auch der Leser/Hörer haben keine Ahnung, um was es geht. Die Mutter holt nach und nach ihre Beweisstücke aus ihrer Ledertasche heraus. Dies macht sie chronologisch, so wie die Dinge aus ihrer Sicht passiert sind. Denn sie sagt, sie habe ihre Geschichte schon einmal falsch erzählt und keiner habe ihr geglaubt. Deshalb müsse sie es so erzählen. Daniel und ich saßen über Stunden der Mutter gegenüber, die ihre Beweise präsentiert und erzählt, was es mit ihnen ihrer Meinung nach auf sich hat. Doch für Daniel und mich waren das keine Beweise, höchstens Indizien, doch für was überhaupt?

Man braucht für den ersten Teil der Geschichte unendlich viel Geduld. Man spürt zwar, da ist was nicht in Ordnung, doch wird man sehr, sehr lange auf die Folter gespannt. Den zweiten Teil fand ich dann wesentlich interessanter. Hier machte sich Daniel auf nach Schweden, um der Sache selbst auf den Grund zu gehen.

Die meisten Protagonisten fand ich ziemlich gut ausgearbeitet, bis auf den Vater. Von ihm konnte ich mir kein rechtes Bild machen.

Ich glaube, wenn das Buch nicht von Tom Rob Smith gewesen wäre, dann hätte ich die erste Hälfte nicht überstanden. Wahrscheinlich hätte ich es abgebrochen. Doch von „Kind 44“ und „Kolyma“ her wusste ich, dass Tom Rob Smith verdammt gut erzählen kann. Dieses Buch ist nun ganz anders. Zum Einen vom Thema her – klar – und dann auch von der Spannung. Dennoch fand ich die Geschichte insgesamt betrachtet gut. Ich fand den Aufbau, mit dem ewig langen ersten Teil, ungeschickt gelöst, doch lohnt es sich letztendlich, der Geschichte bis zum Schluss zuzuhören. Ich war entsetzt.

Das Buch wird als Psychothriller verkauft. Es gibt in dieser Geschichte zwar viel Psycho aber auf den Thrill wartet man vergeblich. Das finde ich persönlich nun nicht schlimm, da ich nicht unbedingt den Thrill brauche, um eine Geschichte gut zu finden. Und diese Geschichte fand ich gut. Nicht so gut wie die Bücher um Leo Demidow, aber trotzdem empfehlenswert (für geduldige Leser/Hörer).

Die Geschichte wurde von Beate Himmelstoß als Tilda und Friedrich Mücke als Daniel erzählt. Dass hier zwei Sprecher gewählt wurden, fand ich sehr gut, brachte es doch etwas Abwechslung gerade in den langen ersten Teil. Mit der Leistung der Sprecher war ich auch zufrieden, wobei mir Mücke ein Tick besser gefallen hat als Himmelstoß.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Tom Rob Smith – Ohne jeden Zweifel

Siehe auch: