Sebastian Fitzek, Vincent Kliesch, Helge May, Judith Scholl – Auris

Beschreibung
Matthias Hegel ist forensischer Phonetiker und der beste Audio-Profiler Deutschlands. Er ist imstande, nur anhand von Tönen, Geräuschen, Dialekten und Stimmfarben ein psychologisches und optisches Profil von Menschen zu erstellen. Dank ihm sitzen einige der gefährlichsten Straftäter im Gefängnis. Erpresser, Geiselnehmer, Attentäter, von denen die Ermittler oftmals nur kurze Audiomitschnitte hatten. Hegel ist faszinierend, charismatisch, schwer durchschaubar. Und: Er sitzt in Einzelhaft.

Vor einem Jahr hat er eine obdachlose Frau bestialisch ermordet. Die Beweislast war erdrückend. Hegel selbst hat die Tat gestanden und die Polizei zur Leiche geführt. Und dennoch glaubt die Öffentlichkeit an einen Justizirrtum. Wieso soll einer der klügsten Berater der Polizei einen so stümperhaften, scheinbar motivlosen Mord begangen haben? Wieso lehnt Hegel jede Verteidigung ab? Und weshalb verweigert er sich allen Interviews – selbst dem mit der jungen True-Crime-Bloggerin Jula Ansorge, die während ihrer Recherche auf Ungereimtheiten stößt, die seine Unschuld beweisen könnten?

Angetrieben durch einen traumatischen Vorfall in ihrer Vergangenheit, lässt Jula sich durch Hegels ablehnende Haltung nicht beirren und stellt auf eigene Faust Nachforschungen an, die erst ihr engstes Umfeld und dann sie selbst zu dem Spielball des Wahnsinns werden lassen.

Sprecher
Simon Jäger, Svenja Jung, Oliver Masucci, Thomas Balou Martin, Julian Horeyseck, Rauand Taleb

Länge
6 h 42 m

Meine Meinung
Tja, nun ist es schon einige Wochen her, dass ich dieses Hörspiel gehört habe und es trat der für mich typische Effekt bei Fitzek-Geschichten ein: Ich habe komplett vergessen, um was es in der Geschichte ging. Selbst nachdem ich die Inhaltsangabe nochmals gelesen habe, dämmert da nur wenig. Das sagt mir: Ja, es hat mich wohl nicht wirklich tiefer berührt – oder ist das etwa der Beginn einer frühzeitigen Demenz?

Meine Notizen verraten mir folgendes: kurzweilige und durchaus spannende Unterhaltung mit einer nervigen Sprecherin, die anscheinend durch Übellaunigkeit und Geschreie brillieren will. Das erschwerte mir das Zuhören schon ziemlich, da ich auf Geschreie sowieso äußerst empfindlich reagiere.

Ich habe aber trotzdem nur einen  Punkt beim Sprecher abgezogen, da ich die anderen Sprecher durchweg sehr gut fand.

Als Bewertung habe ich mir notiert:

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Sebastian Fitzek u. a.  – Auris

Siehe auch (Sebastian Fitzek:

Siehe auch (Vincent Kliesch):

Sebastian Fitzek – Der Insasse

Der Insasse200Beschreibung
Zwei entsetzliche Kindermorde hat er bereits gestanden und die Berliner Polizei zu den grausam entstellten Leichen geführt. Doch jetzt schweigt der psychisch kranke Häftling auf Anraten seiner Anwältin. Die Polizei ist sich sicher: Er ist auch der Entführer des sechsjährigen Max, der seit drei Monaten spurlos verschwunden ist. Doch die Ermittler haben keine belastbaren Beweise, nur Indizien. Da macht ein Kommissar dem verzweifelten Vater ein unglaubliches Angebot: Er schleust ihn in den Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie ein, als falscher Patient, mit einer fingierten Krankenakte. Damit er dem Kindermörder so nahe wie möglich kommt und ihn zu einem Geständnis zwingen kann.

Sprecher
Simon Jäger

Länge
9 h 13 m

Meine Meinung
Ich muss gestehen, ich ging mal wieder mit großer Skepsis an dieses Hörbuch heran. Denn eigentlich will ich Sebastian Fitzek nicht mehr hören, da er mich einfach schon oft enttäuscht hat. Doch dann kann ich die Finger doch nicht davon lassen. Denn seine Ideen sind ja halt einfach immer klasse. Und es sind ja nicht die Ideen, die mir nicht gefallen, sondern eher die Durchführung.

Diese Geschichte aber fand ich mal wieder so richtig gut. Ok, es ist natürlich ein irrsinniger Plan, sich in eine Psychiatrie einweisen zu lassen, wenn man völlig gesund ist. Aber hey, ich hatte ja ein Buch von Fitzek in Händen. Also alles soweit völlig „normal“.

Den Verlauf der Geschichte fand ich durchweg spannend. Es gab so einige Wendungen mit denen ich im Traum nicht gerechnet hätte – in realen Gedanken natürlich auch nicht – aber die hatten es in sich. Immer wieder wurde die Geschichte rätselhafter und ich fieberte zunehmend mit dem Protagonisten mit, der sich immer mehr in einer aussichtslosen Situation befand. Doch selbst all diese Wendungen brachten mich nicht im Entferntesten auf eine leise Ahnung, wohin das alles führen sollte! Somit kam das Ende für mich absolut überraschend und ich war verblüfft. Echt.

Simon Jäger war natürlich wieder richtig gut in seiner Rolle. Die beiden gehören einfach zusammen wie David Nathan zu Stephen King.

Fitzeks Nachwort fand ich dieses Mal auch echt klasse. Hör es dir bis zum Schluss an, es lohnt sich 😉

Ja, und somit bekommt „Der Insasse“ tatsächlich die volle Punktzahl von mir!

 

 

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Sebastian Fitzek – Der Insasse

Siehe auch:

Sebastian Fitzek – AchtNacht

Beschreibung
Es ist der 8.8., acht Uhr acht. Sie haben 80 Millionen Feinde. Werden Sie die AchtNacht überleben?

Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie. Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen. In der „AchtNacht“, am 8.8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen. Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei. Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten – und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.

Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst. Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief. Und Ihr Name wurde gezogen!

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Simon Jäger

Länge
8 h 39 m

Meine Meinung
Von dem neusten Werk von Sebastian Fitzek wurde ich wirklich positiv überrascht. Eigentlich mehr aus Unentschlossenheit, was ich als nächstes hören sollte, lud ich mir quasi als „Pausenfüller“ den neuesten Fitzek herunter. Denn, auch wenn ich seine letzten Bücher nicht mehr so toll fand, so zieht er mich doch magisch an und ich will unbedingt wissen, was er nun wieder geschrieben hat. Meine Erwartungen waren also nicht besonders hoch gesteckt.

Den Einstieg fand ich schon mal sehr gelungen, er war dramatisch und machte neugierig. Auch die Überführung in die eigentliche Geschichte fand ich gut gelöst. Leider ist es – wenn man sich so manche Hypes anschaut, die heutzutage um einen herum so passieren – auch gar nicht so weit hergeholt. Ok, etwas überspitzt vielleicht und nicht immer konnte ich den Protagonisten in seinen Entscheidungen verstehen, aber es hielt sich in Grenzen und war doch noch vorstellbar realitätsnah, so dass ich das nun gar nicht groß in den Vordergrund bringen will.

Selbst das Ende hat mir gut gefallen. Das hatte ich so nun nicht erwartet.

Ich würde sagen, das war fast einmal wieder ein Fitzek, wie man ihn von früher kannte. Clever aufgebaut, spannend ausgeführt und pointiert zu Ende gebracht. Was will man mehr?

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Sebastian Fitzek – AchtNacht

Siehe auch:

Sebastian Fitzek – Das Paket

das-paketBeschreibung
Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den „Friseur“ nennt – weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet. Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der „Friseur“ könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden.

In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. Nur in ihrem kleinen Haus am Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher – bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen. Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Simon Jäger

Länge
7 h 29 m

Meine Meinung
Mittlerweile vergleiche ich ja Fitzeks Bücher mit dem blinden Kauf einer Pralinenschachtel. Man weiß nie, was man bekommt. Dementsprechend lange zögerte ich auch, bis ich mir seinen neuesten Thriller „Das Paket“ herunterlud.

Dieses Mal wurde ich relativ positiv überrascht. Zwar empfand ich auch dieses Hörbuch wieder als durch und durch konstruiert, aber es war recht spannend, hatte überraschende Wendungen, die ich – mit gutem Willem – nachvollziehen konnte und das Ende hätte ich so nun überhaupt nicht erwartet, weil es einfach – mal wieder – ein riesen großes Konstrukt war. Und natürlich gab es auch wieder völlig übertriebene Szenen. Aber das kennt man ja schon von Fitzek.

Aufgrund der Kürze der Geschichte hatte ich sie auch sehr schnell durch, was ich hier auch sehr schätzte, denn unterbrechen wollte ich sie ungern und viel länger hätte ich diesem „Drama“ auch nicht zuhören wollen. Bei der Stange hielten mich die Ereignisse, die sich schier übereinander stapelten. Also Tempo kann er, der Sebastian Fitzek.

Doch wie schon zuvor erwähnt, sind mir seine Bücher mittlerweile – und hier auch wieder – einfach einen Tick zu konstruiert. Man hat nicht den Eindruck, dass sich die Protagonisten während der Geschichte groß entwickeln dürfen. Jede Persönlichkeit scheint bei Fitzek zu Beginn des Schreibens schon fix und fertig gestylt und charakterisiert zu sein, deshalb gibt es in Sachen Persönlichkeitsentwicklung auch recht wenig zu vermelden. Da fehlt einfach – wie soll ich es ausdrücken – ein wenig die Seele, der Mensch an sich.

Simon Jäger fand ich hier sehr gut. Er hat die einzelnen Personen sehr glaubhaft gesprochen.

Insgesamt fand ich „Das Paket“ eine kurzweilige Unterhaltung, die nett für zwischendurch ist, aber schon morgen wieder aus meinem Gedächtnis verschwunden sein wird. Die Story bleibt nicht haften. Dafür ist sie einfach zu schwach, zu konstruiert und das Thema mittlerweile auch zu abgedroschen.

Vielleicht sollte man Sebastian Fitzek einfach mal wieder mehr Zeit gönnen, um wieder einen richtig guten Thriller schreiben zu können. Denn dass er das kann, hat er ja schon bewiesen. Nur eben die letzten Jahre, seit dem er so beliebt und berühmt geworden ist, nicht mehr. Mich würde es nicht wundern, wenn dies einfach dem zeitlichen Druck zu Schulden wäre, unter dem er höchstwahrscheinlich steht.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Sebastian Fitzek – Das Paket

Siehe auch:

Sebastian Fitzek – Passagier 23

Passagier 23Beschreibung
Jedes Jahr verschwinden durchschnittlich 23 Passagiere spurlos auf Kreuzfahrtschiffen. Noch nie ist jemand zurückgekommen… bis jetzt!

Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es passierte während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff Sultan of the Seas – niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler. Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der Sultan kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen – und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der Sultan verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm…

Eine Transatlantikpassage wird zum Albtraum. Packender Psychothriller auf hoher See – ein Ort, wie geschaffen für das perfekte Verbrechen – ohne Polizei und ohne Entkommen…

Sprecher
Simon Jäger

Länge
10 h 10

Meine Meinung
Bei Fitzek bin ich immer wieder aufs Neue gespannt, was er denn schreibt. Mal gefallen mir seine Bücher richtig gut, andere finde ich, hm, naja nur Mittelmaß. Nachdem mir sein letztes Buch „Noah“ mal wieder sehr gut gefallen hatte, hatte ich eine üble Vorahnung, dass mir der Passagier nicht so zusagen würde. Leider wurde meine Vorahnung bestätigt.

Die Idee an sich fand ich sehr gut. Das Setting auch. Der Protagonist – nun – diese Art von Protagonist ist mittlerweile wirklich abgedroschen und somit für mich nicht mehr wirklich interessant.

Zum Spannungsbogen. Gleich zu Beginn wurde dieser hochgeschraubt und durch gefühlt tausend Geschehnisse und Wendungen oben gehalten. Doch für mich erschien das bald nicht mehr wie ein Spannungsbogen. Es war eher ein stramm gezogenes Seil, das mich aber leider nicht lange bei der Stange halten konnte. Ich hörte zwar zu und dachte: „Ach da schau“ und „jetzt das“ und „na sowas“. Aber es fesselte mich schon nach kurzer Zeit nicht mehr.

Vielmehr war ich recht bald sehr genervt, besonders von der Wienerin. D. h. nicht unbedingt von ihrer Art, die war zwar für meinen Geschmack auch viel zu extrovertiert, aber gut, kann ich akzeptieren – es gibt solche Menschen. Vielmehr ging mir der Versuch von Simon Jäger, wienerisch zu reden, ziemlich an die Nerven. Ich war jedes Mal kurz davor, den Player auszuschalten.

Zum Ende. Da fühlte ich mich dann komplett veräppelt. Erst dachte ich: „Aha, so ist das also.“ Doch dann geht es weiter und man wird eines Besseren belehrt. Dann kommt das Nachwort – für meinen Geschmack leicht anmaßend vor den Epilog gesetzt – und dann bekommt man die wahre Auflösung. Nun gut, kann man mögen – ich mochte es nicht.

Das klingt nun alles sehr negativ. Ganz so verteufeln möchte ich dieses Buch aber gar nicht. Es ist sicherlich für viele ein echtes Highlight. Meinen Geschmack hat es aber leider nicht getroffen. Es war mir einfach von allem viel zu viel. Man merkt hier förmlich, das Sebastian Fitzek eine grenzenlose Fantasie hat – was ich ja durchaus toll und bewundernswert finde. Aber vielleicht hätte er all diese Ideen auf mehrere Bücher aufteilen sollen. Ganz nach dem Motto: Weniger ist manchmal mehr.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Sebastian Fitzek – Passagier 23

Siehe auch:

Sebastian Fitzek – Noah

NoahBeschreibung
Zur Geburt Jesu Christi lebten 300 Millionen Menschen auf unserem Planeten. Heute sind es sieben Milliarden. Wie viel ist zu viel? Sie wissen nicht, wer Sie sind. Sie wissen nicht, was Sie in der Stadt wollen, in der Sie sich gerade befinden. Sie wissen nicht, warum Sie auf der Straße leben. Sie wissen nicht, warum in ihrer Schulter eine frische Schusswunde verheilt. Sie wissen nur: Jemand wollte Sie töten. Und Sie wissen auch: Er wird es wieder versuchen. Weil Sie ein Geheimnis in sich tragen, von dem das Schicksal der gesamten Welt abhängt. Werden Sie sich erinnern, bevor es zu spät ist?

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Simon Jäger

Länge
15 h 10 m

Meine Meinung
Nach seinem letzten Buch „Der Nachtwandler“ war ich äußerst skeptisch, ob ich mir den neuen Fitzek überhaupt anhören sollte. Dann las ich von Sebastian Fitzek ein Post auf Facebook, indem er mir ziemlich unsicher vorkam, ob sein neues Buch den Lesern/Hörern wirklich gefallen würde, denn es sei anders. Anders, dachte ich – ok. Anders ist gut. Und so bekam „Noah“ dann doch eine Chance.

Schon die ersten Hörminuten sagten mir, dass dieser Fitzek wirklich anders ist. Berlin spielt in diesem Hörbuch zwar durchaus auch wieder eine Rolle, aber eben auch viele andere Gegenden auf der Welt. So beginnt die Story in Indien, wo Menschen auf einer Müllhalde unter ärmlichsten Verhältnissen „hausen“ – wohnen kann man das ja nicht nennen. Fitzek hatte mich am Wickel. Schon sehr bald war mir klar, in welche Richtung diese Story gehen würde. Und diese Richtung gefiel mir, hatte ich doch gerade in letzter Zeit einiges zum Thema Überbevölkerung gehört. Es ist ein brisantes, uns alle betreffendes Thema, über das man sich nicht genug informieren kann, wie ich finde. Fitzek hat dieses Thema nun also in eine äußerst spannende Verschwörungsgeschichte gepackt und somit ein breites Publikum auf die Thematik aufmerksam gemacht. Denn wer liest/hört schon gerne Sachbücher.

Am besten hat mir aber das Schlusswort des Autors gefallen. Denn hier zeigt er auf, dass auch er keine Lösung für das Problem der viel zu vielen Menschen hat, dass auch er hilflos ist, wenn es darum geht, diesen ganzen Irrsinn zu stoppen. Ich hätte mir zwar sehnlichst gewünscht, dass er DIE Lösung parat hält – aber das wäre dann wohl doch zu viel verlangt.

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Weitere Informationen Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Sebastian Fitzek – Noah

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Siehe auch:

Sebastian Fitzek – Das Kind: Das ungekürzte Hörspiel

Das KindBeschreibung
Strafverteidiger Robert Stern staunt nicht schlecht, als er sieht, wer der geheimnisvolle Mandant ist, mit dem er sich auf einem abgelegenen und heruntergekommenen Industriegelände treffen soll: Simon, ein zehnjähriger Junge, zerbrechlich, todkrank – und fest überzeugt, in einem früheren Leben ein Mörder gewesen zu sein. Doch Robert Sterns Erstaunen wandelt sich in Entsetzen und Verwirrung, als er in jenem Keller, den Simon beschrieben hat, tatsächlich menschliche Überreste findet: ein Skelett, der Schädel mit einer Axt gespalten. Und dies ist erst der Anfang. Denn Simon berichtet nicht nur von weiteren, vor Jahren hingerichteten Opfern, schon bald wird auch die Gegenwart mörderisch…

Ungekürzt, mehr als 30 Sprecher, eigens komponierte Musik und original Berliner Atmosphäre: Das Hörspiel zum Thriller-Bestseller „Das Kind“ setzt neue Maßstäbe! Der Roman von Sebastian Fitzek wurde von der preisgekrönten Autorin und Hörspiel-Regisseurin Johanna Steiner komplett als Hörspiel adaptiert und von Oliver Rohrbecks Lauscherlounge-Team im eigenen Studio in Berlin Kreuzberg vertont. Eine einzigartige Riege an Top-Sprechern, darunter David Nathan, Sascha Rotermund, Tanja Geke, Tilo Schmitz, Erich Räuker, Oliver Siebeck und Nana Spier, lieh den Romanfiguren die Stimme. Und auch Simon Jäger, der bereits das Hörbuch zu „Das Kind“ und vielen weiteren Fitzek-Klassikern eingelesen hat, ist als Erzähler wieder mit von der Partie. Hinzu kommen ein für das Hörspiel komponierter Soundtrack von Dirk Wilhelm sowie eigens erstellte atmosphärische Soundkulissen für das besondere „Berliner Flair“. Herausgekommen ist ein hochspannendes, über 7-stündiges Hörerlebnis, das an Detailtreue und emotionaler Intensität seines Gleichen sucht.

Gewinner des Ohrkanus-Hörspielpreises 2013 in der Kategorie „Beste Regie“ (Johanna Steiner).

Diese ungekürzte Hörspiel-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Simon Jäger, David Nathan, Tanja Geke und viele andere (siehe oben)

Länge
7 h 18 m

Meine Meinung
Letztens habe ich das Hörspiel „Amokspiel“ von Sebastian Fitzek und Johanna Steiner gehört und war absolut begeistert davon. Dies inspirierte mich, mir doch auch „Das Kind“ als Hörspiel nochmals anzuhören, obwohl ich das Buch als Lesung ja schon kannte.

Natürlich hatte ich nach der Meisterleistung von „Amokspiel“ hohe Erwartungen – doch leider wurde ich  enttäuscht. Ich finde, „Das Kind“ reicht ganz und gar nicht an die geniale Hörspielumsetzung von „Amokspiel“ heran. Da frage ich mich nun: „Das Kind“ hat eine Auszeichnung bekommen. Was bekommt dann „Amokspiel„? Letzteres müsste dann ja mit Preisen geradezu überhäuft werden (ok, hätte es auch verdient).

Aber ich will hier ja über „Das Kind“ sprechen. Die Sprecher fand ich allesamt wieder sehr gut. Klar, es ist ja schließlich die Crème-de-la-Crème an Sprechern vertreten. Aber ich glaube, die Story gibt es einfach nicht so gut her (wie das „Amokspiel„), es als Hörspiel zu interpretieren. Über weite Strecken störte mich der dauernde Regen – der war auch für meine Ohren viel zu laut – hier hatte ich wieder mein übliches Problem: ich verstand die Sprecher nur schlecht durch das ständige Gerausche im Hintergrund. Dann hat mich der verschnupfte Kommissar aufgeregt. Ok, das war zwar sehr echt umgesetzt – aber ich will trotzdem nicht ständig das Hatschi und die verschleimte Stimme von ihm hören – das war mir eindeutig zu aufdringlich. Überhaupt fand ich die Abmischung nicht ganz so gelungen. Wie oben schon kurz erwähnt, hatte ich über viele Strecken das Problem, dass Hintergrund und Sprache nicht im richtigen Lautstärkeverhältnis für meine Ohren waren. Somit wird bei mir aus einem Hörerlebnis eine Anstrengung. Und das macht mir nicht wirklich Spaß.

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass die Story natürlich unverändert gut ist, aber dass ich die Hörspielumsetzung nicht wirklich so gelungen fand. Von daher empfehle ich eher die Lesung von Simon Jäger.

Fazitstars_3 ganz nett (dies gilt für die Hörspiel-Version)

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Sebastian Fitzek – Das Kind: Das ungekürzte Hörspiel

 

Siehe auch:

 

Sebastian Fitzek – Amokspiel (Hörspiel)

AmokspielBeschreibung
Dieser Tag soll ihr letzter sein. Die renommierte Kriminalpsychologin Ira Samin hat ihren Selbstmord sorgfältig vorbereitet. Zu schwer lastet der Tod ihrer ältesten Tochter auf ihrem Gewissen. Doch dann wird sie zu einem grauenhaften Geiseldrama in einem Berliner Radiosender gerufen. Ein Psychopath spielt ein makaberes Spiel…

Nach dem grandiosen und preisgekrönten Bestseller „Das Kind: Das ungekürzte Hörspiel“ hat Hörspiel-Regisseurin und Ohrkanus-Preisträgerin Johanna Steiner nun Sebastian Fitzeks „Amokspiel“ komplett als Hörspiel adaptiert und mit Oliver Rohrbecks Lauscherlounge-Team im Hörspielstudio Xberg vertont. Auch diesmal ist wieder die Creme de la Creme der deutschen Sprecherinnen und Sprecher vertreten, angefangen bei Simon Jäger (Erzähler) über Vera Teltz (Ira Samin), Timmo Niesner (Jan May), Uve Teschner (Oliver Götz), Detlef Bierstedt (Steuer), Oliver Rohrbeck (Diesel), Julia Stöpel (Kitty Samin) bis Reinhard Kuhnert (Johannes Faust). Hinzu kommt ein für das Hörspiel komponierter Soundtrack von Dirk Wilhelm. Herausgekommen ist ein hochspannendes, über 7-stündiges Hörerlebnis, das an Detailtreue und emotionaler Intensität seines Gleichen sucht.

In weiteren Rollen: Julius Jelinek, Wolfgang Wagner, Sven Hasper, Marcus Kaiser, Dennis Schmidt-Foss, Christiane Marx, Tanja Fornaro, Jan Uplegger, Mariam Kurth, Michael Nowka, Elmar Börger, Uli Krohm, Mehmet Yilmaz, Christian Martin Schäfer, Ulrike Tabor, Leonard Mahlich, Melina Rost, Walera Kanischtscheff, Heide Simon, Christine Kewitz, Charlotte Hübsch, Kai Schwind, Mika Kerkow und Erich Räuker.

Hip-Hop-Songs: Die Funkverteidiger,
Geräuschemacher: Jörg Klinkenberg,
Aufnahme und Sounddesign: Tommi Schneefuß,
Mischung: Henrik Cordes

Diese ungekürzte Hörspiel-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
(siehe oben)

Länge
7 h 06 m

Meine Meinung
Never say never… Ich vertrat ja immer die Meinung: Das Buch kenne ich schon, das höre ich mir nicht nochmals in einer anderen Fassung an – ist doch bloße Zeitverschwendung. Pah! Weit gefehlt, wie Fitzeks „Amokspiel“ als Hörspiel ganz klar unter Beweis stellt. Und das sage ausgerechnet ich, die doch Hörspiele eigentlich gar nicht so sehr mag. Doch dieses Hörspiel hat mich derart begeistert, dass es mir wirklich schwer fällt, nicht zu sehr ins Schwärmen zu geraten.

Wie oben bereits erwähnt, kannte ich das „Amokspiel“ bereits als Hörbuch in einer Lesung von Simon Jäger. Schon damals war ich restlos begeistert von der Story. Denn diese ist wirklich außerordentlich spannend.

Falls es noch jemanden gibt, der „Amokspiel“ noch nicht kennt, will ich es kurz anreißen, um was es geht. Jan May schmuggelt sich als Gast in ein Radiostudio ein und nimmt dann den Sprecher und die anderen Besucher als Geiseln. Er verschanzt sich mit ihnen in einem Studio. Der Radiosender führt normalerweise stündlich ein Gewinnspiel durch. Sie rufen sich einen Teilnehmer aus dem Berliner Telefonbuch heraus und rufen dort an. Wenn sich der Angerufene mit dem richtigen Slogan, der vom Sender vorgegeben ist, meldet, hat er gewonnen. Eine nicht gerade kleine Geldsumme. Jan May hat dieses Gewinnspiel nun etwas abgeändert. Er ruft ebenfalls die Leute willkürlich an und sie müssen sich ebenfalls mit dem Slogan melden. Doch falls es jemand nicht tut, bringt er eine Geisel um.

Jan May tut das aus purer Verzweiflung. Vor einem Jahr ist seine Verlobte angeblich bei einem Autounfall getötet worden. Doch just in dem Moment, als ihm diese schreckliche Nachricht von einem Polizisten überbracht wird, hält er noch den Telefonhörer in der Hand. Er hatte gerade mit ihr telefoniert. Nur leider war die Verbindung sehr schlecht, so dass er kein Wort verstehen konnte, was sie sagte. Aber verständlich, dass er den Tod seiner Verlobten nicht glauben kann. Doch all seine Versuche, seine Verlobte aufzufinden, enden vor einer Mauer aus Schweigen und Lügen…

Ira Samin, die Polizeipsychologin, hat gerade an diesem Tag beschlossen, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Sie kommt über den Selbstmord ihrer ältesten Tochter nicht hinweg und ist mittlerweile zu einer Alkoholikerin geworden. Sie will einfach nicht mehr. Doch – wie könnte es anders sein – natürlich muss sie hier vermitteln. Zu viele unschuldige Menschenleben stehen auf dem Spiel.

Mehr will ich zu der Geschichte nicht verraten. Und wenn du jetzt denkst, das klingt ja wirklich spannend, dann glaube mir, es wird noch spannender. Das Hörspiel ließ mir keine Minute zum verschnaufen. Wie auch, rann doch die Zeit bis zur nächsten Gewinnspielrunde unerbittlich dahin. Was die Spannung meiner Meinung nach richtig perfekt untermauerte und in Szene setzte, war die gekonnt eingesetzte musikalische Untermalung. Stellenweise habe ich wirklich Gänsehaut gehabt.

Das komplette Hörspielteam hat es geschafft, mich wirklich in nulla-komma-nichts direkt in die Geschichte hineinzuziehen und mich selbst nach dem Ende des Hörspiels nicht gleich wieder loszulassen. Meine Gedanken waren immer noch lange darin verstrickt und ich bin heilfroh, dass es „nur“ eine Geschichte war und ich das nicht live erleben musste. Kennst du das, wenn du aus einem Traum erwachst und heilfroh bist, wenn du erkennst: es war nur ein Traum? Genauso ging es mir bei diesem Hörspiel.

Noch ein paar letzte Worte zur Lautstärkeregelung im Hörspiel. Der Grund, warum ich Hörspiele eigentlich nicht so gerne mag, sind die oftmals sehr verschiedenen Lautstärkeeinstellungen und die andauernden Hintergrundgeräusche. Mal zu laut, dann zu leise, dann sind oft die Hintergrundgeräusche so laut, dass ich die Sprecher nicht verstehe… das nervt mich auf Dauer und macht auch schlichtweg keinen Spaß.

Das war hier ganz anders. Perfekt gleichbleibende Lautstärke, so dass man jederzeit jeden gut verstehen konnte, ohne dass Einbußen in den Gefühlsregungen zu erkennen gewesen wären. Es wurde durch andere Mittelchen richtig klasse Spannung erzeugt, Niedergeschlagenheit, Hast und Eile – eben alles, was zu einem spannenden Thriller zugehört.

Kurz: ich kann dieses Hörspiel wirklich jedem empfehlen, der es nicht am Herzen hat. Letzterer sollte seine Herztropfen griffbereit bei sich tragen. 🙂

Fazit: stars_5 absolut empfehlenswert

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Sebastian Fitzek, Johanna Steiner – Amokspiel: Das ungekürzte Hörspiel

Vielen Dank auch an Audible für die Bereitstellung des Hörspiels zum Vorabhören.

Siehe auch:

 

 

Sebastian Fitzek – Der Nachtwandler

Der NachtwandlerBeschreibung
In seiner Jugend litt Leon Nader an Schlafstörungen. Als Schlafwandler wurde er während seiner nächtlichen Ausflüge sogar gewalttätig und deswegen psychiatrisch behandelt. Eigentlich glaubte er geheilt zu sein – doch eines Tages, Jahre später, verschwindet Leons Frau unter unerklärlichen Umständen aus der gemeinsamen Wohnung. Ist seine Krankheit etwa wieder ausgebrochen? Um zu erfahren, wie er sich im Schlaf verhält, befestigt Leon eine bewegungsaktive Kamera an seiner Stirn – und als er am nächsten Morgen das Video ansieht, macht er eine Entdeckung, die die Grenzen seiner Vorstellungskraft sprengt: Sein nächtliches Ich steigt durch eine ihm völlig unbekannte Tür hinab in die Dunkelheit…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Simon Jäger

Länge
7 h 26 m

Meine Meinung
Sehr gespannt war ich auf das neue Buch „Der Nachtwandler“ von Fitzek. Sobald ich es hatte, fing ich an zu hören. Ok, einmal angefangen konnte ich meinen Player kaum noch abschalten. Aber dieses Mal nicht, weil ich es so ungemein spannend fand, sondern weil ich einfach nicht glauben wollte, was er mir da für eine Geschichte präsentiert.

Das Thema Nachtwandeln und dann die Idee mit der Kamera auf dem Kopf, um sich selbst zu filmen, fand ich zwar gut, aber die Umsetzung fand ich derart an den Haaren herbeigezogen – nein, da kann ich mich nur wundern. Ich hoffte wirklich auf das Ende, dass das alles korrigieren und richtig stellen würde, aber dann auch noch solch eine Auflösung? Die ist zwar schockierend aber alles andere als glaubwürdig meiner Meinung nach.

„Der Nachtwandler“ ist zwar durchaus spannend anzuhören, da ständig neue Wandlungen alles eben Verstandene auf den Kopf stellen, aber eine tolle Story fand ich es trotzdem nicht. Ein Konstrukt, das seines Gleichen sucht.

Simon Jäger hat wieder hervorragend gelesen, was aber logischerweise den Plot auch nicht besser machte.

Ich denke, wenn man siebeneinhalb Stunden rasante und spannende Handlung möchte, dann ist es gut. Wenn man aber einen wirklich guten Thriller hören will, dann sollte man besser die Finger davon lassen.

Fazitstars_3 ganz nett

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Sebastian Fitzek – Der Nachtwandler

Siehe auch:

 

Sebastian Fitzek – Der Augenjäger

Beschreibung
Dr. Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Und Psychopath. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Nachts widmet er sich besonderen Patientinnen: Frauen, denen er im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Denn bevor er sie vergewaltigt, entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider. Bisher haben alle Opfer kurz danach Selbstmord begangen. Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste „Patientin“ geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein – und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen…

Audible weist ausdrücklich darauf hin, dass dieser Titel für Hörer unter 18 Jahren nicht geeignet ist.

Sprecher
Simon Jäger

Länge
597 Minuten

Meine Meinung
Die Fortsetzung von „Der Augensammler“ beschert einem auch wieder schlaflose Nächte. Denn zum Einen ist es so spannend, dass man nicht aufhören kann zu hören und zum Anderen lassen einen die rätselhaften, lange ungeklärten Zusammenhänge, kein Auge zu tun. Man kann hier wieder sehr gut mit rätseln, wie denn alles zusammen spielt und wie es sich auflösen wird. Und wie es sich dann letztendlich auflöst, das hat mich echt zum Staunen gebracht. Damit hätte ich ja niemals gerechnet.  Das hat mich sehr fasziniert.

Der Augenjäger fängt sofort sehr dramatisch an und sehr schnell ist man mitten im Geschehen und leidet wieder mit Zorbach, der sich zum Ende des 1. Teils ja eine Kugel ins Auge schoss. Nur die dann doch sehr plötzliche und schnelle Genesung von Zorbach fand ich nicht ganz so glaubwürdig. Aber da muss ich sagen: wen interessiert schon die Glaubwürdigkeit, wenn man solch eine spannende Geschichte vorgelegt bekommt? Und da ich kein Psychologe bin, kann ich auch nicht beurteilen, ob das nun sein kann oder nicht. Fitzek hat erklärt, dass dies durchaus sein kann. So what?

Die Sprache des Buches hat mir auch wieder gut gefallen. Er verwendet eine sehr bildliche Sprache, so dass man jede Szene wie ein Bild vor sich sieht. Kopfkino pur.

Im Interview bei Audible hat Sebastian Fitzek gesagt, dass man den ersten Teil nicht kennen muss, um den Augenjäger zu verstehen. Das ist sicherlich auch richtig. Aber ich denke, es ist besser, wenn man zuvor den Augensammler gehört hat. Man kennt dann einfach die Leute schon besser, die einem auch hier wieder (fast) alle begegnen.

Simon Jäger als Sprecher war auch wieder eine sehr gute Besetzung.

Ein herzliches Dankeschön an Audible.de für die zur Verfügungstellung des Hörbuchs vor der offiziellen Veröffentlichung.

Fazit: absolut empfehlenswert

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Sebastian Fitzek – Der Augenjäger

Siehe auch: