Eva Almstädt – Ostseeangst (Pia Korittki 14)

Beschreibung
Pia Korittkis vierzehnter Fall

Während eines Ausflugs finden Jugendliche eine menschliche Hand. Die Lübecker Mordkommission ermittelt. In der folgenden Nacht verschwindet die Gruppenleiterin aus der Jugendherberge spurlos. Bei der Suche wird in einem nahe gelegenen Stall ein abgetrennter Unterarm gefunden, doch er gehört nicht zu der verbrannten Hand. Zur gleichen Zeit gerät Kommissarin Pia Korittkis Leben nach dem Tod ihres Freundes immer mehr aus den Fugen. Als ein Konflikt mit Kollegen eskaliert, rät Pias Vorgesetzter ihr zu einer Auszeit. Aber dann bergen Taucher in einem See weitere Leichenteile…

Sprecher
Anne Moll

Länge
10 h 21 m

Meine Meinung in Kürze
Sorry! Ich habe definitiv zu lange mit meiner Rezension gewartet.

Meine notierte Bewertung lautet:

Weitere Informationen
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Willi Achten – Nichts bleibt

Beschreibung
Franz Mathys ist Kriegsfotograf. Eines seiner Fotos wurde mit dem World Press Photo Award ausgezeichnet. Doch er hat tiefe Zweifel und Schuldgefühle, denn er profitiert von dem Leid anderer. Mathys spürt, dass sein Leben ihm mehr und mehr entgleitet. Er zieht sich auf einen abgeschiedenen Hof im Wald zurück. Lebt dort mit seinem Vater und seinem Sohn, kommt zur Ruhe und verliebt sich. Doch die Idylle trügt.

Eines Nachts schlagen zwei Männer seinen Vater brutal nieder und er muss schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Mathys will die Täter finden. Der immer stärker werdende Wunsch nach Rache und die Suche nach den Männern entfremden ihn von den Menschen, die er liebt. Wird er nun alles verlieren? In einem zerklüfteten Tal in den Alpen trifft er eine einsame Entscheidung, die sein Leben kosten kann. Willi Achten lotet die Abgründe der menschlichen Psyche aus.

Sprecher
Atilla Akinci

Länge
9 h 35 m

Meine Meinung
Dieses Hörbuch habe ich gleich zweimal hintereinander gehört. Und doch fällt es mir verdammt schwer, hierzu eine Rezension zu verfassen. Denn es hat mich mehr oder weniger sprachlos zurückgelassen.

„Nichts bleibt“ ist ein Hörbuch, das einen mit seinem eiskalten Händchen packt und in die Eiseskälte eines zugefrorenen Sees zieht. Warm wird es einem nicht mehr, wenn man mit diesem Hörbuch begonnen hat. Und doch spürt man unterschwellig die Herzenswärme des Protagonisten, die eigentlich in ihm strahlt. Doch all seine Erlebnisse lassen sein Herz zunehmend erkalten.

Ich habe lange versucht, mich in den Protagonisten hineinzuversetzen. Doch dies war für mich ein unmögliches Unterfangen, denn ich habe ein Glück nicht erlebt, was er alles erlebt hat.

In Rückblicken wird man immer wieder mitten in die schrecklichsten Kriegsverbrechen geschickt, die der Protagonist in diesem Moment mit dem Hörer teilt. Und das natürlich immer hautnah. Denn „ist es kein gutes Foto, warst du nicht nah genug dran“. Er war ein erfolgreicher Kriegsfotograf.

Doch nicht nur seine Erlebnisse in den verschiedenen Kriegsgebieten sind hier das Schlimme. Auch sein jetziges Leben ist ein wahres Drama, das zunehmend immer schlimmer wird. Wie er damit umgeht, ist – denke ich – menschlich nachvollziehbar, wenn auch nicht unbedingt der beste Lösungsweg. Doch das kann man als Außenstehender leicht sagen. Da kann man leicht richten über richtig oder falsch. Ich sage nur: Walking in my shoes… Da sieht die Welt dann plötzlich ganz anders aus.

Also wenn ich ja mittlerweile nicht wirklich hätte einsehen müssen, dass die Menschen einfach unendlich grausam sein können, würde ich sagen: Völlig übertrieben. Doch halt! Ich glaube nicht, dass hier viel erfunden wurde. Denn die Taten, ob im Krieg oder in seinem eigentlich beschaulichen Wald und sonstigen Umfeld, sind einfach zu schlimm, um sie sich auszudenken. Das Leben/der Mensch kann viel grausamer sein, als jede Fantasie eines Autors.

So, das klingt nun alles ganz furchtbar und abschreckend. Und ganz sicher ist das auch keine Lektüre für einen begeisterten „Liebesroman-Hörer“. Aber trotzdem möchte ich es allen Hörern, die gerne tiefgründigere Literatur hören, absolut empfehlen. Denn trotz aller Düsternis ging es mir doch sehr zu Herzen, ist der Protagonist doch eigentlich ein liebenswerter Mensch, den das Leben einfach verdammt schwer gebeutelt hat.

Atilla Akinci hat dieses Hörbuch grandios gelesen! Ok, mir es war einen Ticken zu langsam, aber mit einer Geschwindigkeit von 1,25 war es perfekt für mich. Und seine grandiosen Pausen kamen immer noch punktgenau an den richtigen Stellen. Eigentlich ist es wirklich schwer, seine Art des Vortrags zu beschreiben. Auch das war einzigartig gut und passend für diese Geschichte.

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Gil Ribeiro – Lost in Fuseta

Beschreibung
Das Septemberlicht an der Algarve ist von betörender Weichheit. Am Flughafen von Faro nehmen die Sub-Inspektoren Graciana Rosado und Carlos Esteves einen schlaksigen Kerl in schwarzem Anzug in Empfang: Leander Lost, Kriminalkommissar aus Hamburg, für ein Jahr in Diensten der Polícia Judiciária. Eine Teambildung der besonderen Art beginnt, denn der deutsche Kommissar gibt mit seinem ungewöhnlichen Verhalten seinen portugiesischen Kollegen so einige Rätsel auf. Allerdings entpuppt er sich bei der Lösung eines Mordfalls immer mehr als kriminalistischer Gewinn.

Sprecher
Andreas Pietschmann

Länge
10 h 11 m

Meine Meinung
Lost ist anders. Lost ist gut. Herrliche Situationskomik, die sehr gut vorstellbar beschrieben ist.

Im Zuge eines Austauschprogramms kommt der Hamburger Lost für die Dauer von einem Jahr an die Küste Portugals.  Blass und stocksteif erscheint Lost in seinem schwarzen Anzug mit weißem Hemd den portugiesischen Polizisten, die ihn am Flughafen abholen. Doch erst die einfühlsame Schwester der Kommissarin erkennt, dass Lost anders ist, als andere Menschen. Und dass dies nicht die typisch deutsche Verklemmtheit ist, sondern dass er ein Aspi ist, also das Asperger-Syndrom hat.

Er hat ein fotografisches Gedächtnis und kann auch sonst mit seinen Kombinationsfähigkeiten sehr hilfreich im aktuellen wirklich sehr interessanten Fall mitwirken.

Eine kurzweilige Geschichte, die ein wenig von der Küste Portugals träumen lässt. Ein empfehlenswerter Sommerkrimi, der einfach gute Laune macht.

Den Sprecher fand ich auch sehr gut. Er hat – soweit ich das beurteilen kann – die portugiesischen Begriffe sehr gut ausgesprochen. Doch auch sonst hat er mir sehr gut gefallen und er hat gut zu der Story gepasst.

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Lucinda Riley – Die Sturmschwester

die-sturmschwesterBeschreibung von Audible
Musik in den Ohren: Auf der Suche nach den eigenen Wurzeln und der großen Liebe

„Die Sturmschwester“ von Lucinda Riley ist Ally, die Seglerin mit dem sonnigen Gemüt und der Leidenschaft für starke Winde und wilde Wasser. Als Ihr Adoptivvater stirbt, beginnt für sie der stürmischste Trip ihres Lebens.

Lange wusste Ally nicht, wo ihre eigentliche Herkunft liegt und wer ihre Eltern sind. Das ändert sich nach Pas Tod, denn er hat Ally einen wichtigen Hinweis hinterlassen, der sie ins ferne Norwegen führt. Dort soll sie sich auf die Suche nach der Familiengeschichte eines berühmten Komponisten begeben. Stammt Ally von diesem musikalischen Ausnahmetalent ab? Sie reist in das raue Land, um es herauszufinden. Als sie dem attraktiven Violinisten Thom verfällt, beginnt sie, ihre wahren Wurzeln zu entdecken.

Gelesen von Sinja Dieks, Oliver Siebeck und Bettina Kurth ist „Die Sturmschwester“ als zweiter Teil der „Sieben Schwestern“-Reihe von Lucinda Riley ein einfühlsames Hörerlebnis voller Überraschungen.

Inhaltsangabe
Der Wind und das Wasser, das sind die großen Leidenschaften in Allys Leben, die sie als Seglerin zu ihrem Beruf gemacht hat. Eines Tages stirbt überraschend ihr geliebter Vater Pa Salt, und Ally reist zu dem Familiensitz am Genfer See.
Wie auch ihre fünf Schwestern wurde sie als kleines Mädchen von Pa Salt adoptiert und kennt ihre wahren Wurzeln nicht. Ihr Vater hinterlässt ihr aber einen rätselhaften Hinweis – die Biographie eines norwegischen Komponisten aus dem 19. Jahrhundert. Ally begibt sich auf Spurensuche in das raue Land im Norden.

Sofort ist sie zutiefst fasziniert von der wilden Schönheit der Landschaft, aber auch von der betörenden Welt der Musik, die sich ihr dort eröffnet. Und als sie schließlich dem Violinisten Thom begegnet, der ihr auf unerklärliche Weise vertraut ist ist, fängt sie an zu ahnen, dass ihre jugendliche Liebe zur Musik kein Zufall war.

Sprecher
Sinja Dieks, Oliver Siebeck, Bettina Kurth

Länge
17 h 22 m

Meine Meinung
Das 2. Buch aus der Reihe „Die sieben Schwestern“ hat mir noch besser gefallen, als das erste. Ok, den Part, der in der Gegenwart spielt, fand ich zwar gut jedoch nicht überragend, dagegen war ich von der Geschichte in der Geschichte völlig begeistert und bin es immer noch. Geht es hier doch um meinen Lieblingskomponisten Edvard Grieg und seinem weltberühmten Stück Peer Gynt.

Diese Geschichte aus der Vergangenheit fand ich äußerst grandios beschrieben, konnte man sich doch so richtig in die Zeit und die Gefühle der Protagonisten versetzen. Richtig traurig war ich, als das Buch dann nach siebzehneinhalb Stunden endete. Ich hätte noch stundenlang weiter den Geschehnissen aus dem früheren Norwegen lauschen können. Seit dem höre ich Peer Gynt schier in Endlosschleife. Es ist aber auch einfach ein wunderschönes Stück. Und falls es jemand nicht kennen sollte, dem empfehle ich dringend, es sich zunächst anzuhören. Denn dann hat man noch viel mehr Spaß an der gesamten Lektüre. Und man hat definitv mehr Musik im Ohr.

Doch nun zum gesamten Inhalt. Ally ist die 2. Schwester, die sich aufgrund der spärlichen Angaben ihres verstorbenen Adoptivaters Pa Salt auf die Suche nach ihren eigentlichen Wurzeln macht. Hatte sie als Kind mit Begeisterung Flöte gespielt, so gilt ihre Leidenschaft heute mehr dem Wasser. Sie ist leidenschaftliche Seglerin und begegnet dabei ihrer ersten großen Liebe. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihr und so muss sie innerhalb kurzer Zeit nicht nur den überraschenden Tod ihres Vaters ertragen, nein, ihre junge Liebe endet ebenfalls auf tragische Weise. Daraufhin beschließt sie, sich nun doch auf die Suche nach ihrer eigenen Vergangenheit zu machen. Und diese Suche führt sie nach Norwegen, wo sie für sich selbst sehr überraschende Zusammenhänge entdeckt.

Auch wenn mir die Gegenwartsgeschichte „nur“ gut gefallen hat, so kommt dieses Hörbuch trotzdem auf meine Bestenliste. Denn der historische Teil gefiel mir derart gut, dass ich gar nicht anders kann, als es mit meiner absoluten Bestnote zu bewerten.

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Jocelyne Saucier – Ein Leben mehr

Ein Leben mehrBeschreibung
Dies ist die Geschichte von drei alten Männern, die sich in die nordkanadischen Wälder zurückgezogen haben. Von drei Männern, die die Freiheit lieben. Eines Tages aber ist es mit ihrer Einsiedelei vorbei. Zuerst stößt eine Fotografin zu ihnen, sie sucht nach einem der letzten Überlebenden der Großen Brände, einem gewissen Boychuck.
Kurze Zeit später taucht Marie-Desneiges auf, eine eigensinnige, zierliche Dame von achtzig Jahren. Die Frauen bleiben. Und während sie dem Rätsel um Boychucks Überleben nachgehen, entsteht etwas unter diesen Menschen, das niemand für möglich gehalten hätte.

„Ein Leben mehr“ ist ein wundersam beseelter und berührender Roman, eine leidenschaftliche Hommage an die Liebe, die Freiheit und die Natur. Ein Roman wie das Leben selbst: traurig und schön.

Sprecher
Beate Rysopp, Wolfgang Berger, André Eckner

Länge
5 h 18 m

Meine Meinung
Bei diesem Hörbuch war es eindeutig das Cover, das mich zum Kauf inspirierte. Das Gesicht des Mannes deutet auf viel Lebenserfahrung hin und eben auch darauf, dass ihn so schnell nichts aus Ruhe bringen kann. Er kennt das Leben mit all seinen Facetten.

Und so geht es den Männern, die sich in Nordkanada in eine Einsiedelei zurückgezogen haben und ihr Leben nach ihrem Gusto gestalten. Nicht wie es ein Altenheim will. Sie kommen gut miteinander aus – sind keine Männer der großen Worte und doch ist nie einer von ihnen einsam, auch wenn er gerade alleine ist.

Doch dann kommt eine junge Fotografin daher und würfelt ihr geruhsames Leben mächtig durcheinander. Sie ist auf der Suche nach Boychuck, der einer der letzten Überlebenden der großen Brände sein soll. Doch leider müssen ihr die Männer mitteilen, dass sie ihn gerade vor kurzem erst beerdigen mussten, zeigen ihr sein Grab. Zunächst etwas misstrauisch findet sie doch schnell Gefallen an den drei Männern im Wald, die ihr Leben in der Wildnis und absoluter Freiheit genießen. Sie verspricht wieder zu kommen, um ihnen die Bilder zu zeigen, die sie von ihnen und der Einsiedelei gemacht hatte.

Doch schnell ward sie vergessen, als eine äußerst zerbrechlich wirkende 80 jährige Dame bei ihnen eintrifft, um ihr dort Schutz zu gewähren. Denn Marie-Desneiges war seit ihrem 16. Lebensjahr in einer psychiatrischen Klinik eingesperrt und hatte bis dato kein eigenes Leben führen können. Schnell werden Pläne geschmiedet, wie man der kleinen, äußerst netten und charmanten Dame helfen könnte. Ein Haus soll für sie gebaut werden. Kaum sind die Pläne fertig, beginnen die 2 Männer mit den Bauarbeiten für das schmucke Häuschen, das natürlich wesentlich mehr Komfort aufweisen muss, als ihre Holzhütten. Mit Eifer und Fleiß sind sie dabei, als die Fotografin wieder auftaucht.

Im Laufe der Zeit entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft zwischen den 4 Menschen, die alle ihre Eigenheiten und Besonderheiten haben. Die gegenseitige vollkommene Akzeptanz aller Charaktere bildet die Basis für diese außergewöhnliche Konstellation. Es ist ein wahrer Genuss den Gesprächen am Frühstückstisch oder auch eingehüllt in den Bärenfellen lauschen zu dürfen. Und auch die Liebe kommt nicht zu kurz, was wirklich ganz wunderbar beschrieben wurde.

Zum Ende hin gibt es eine tragische Wende in dem kleinen Idyll und ich zitterte wirklich um meine mir mittlerweile sehr lieb gewonnenen Freunde.

Kurzum, ich hatte eine schöne Geschichte erwartet und wurde mit einer zutiefst menschlichen und vor Kraft und Lebenswillen nur so strotzenden Story äußerst positiv überrascht.

Die Sprecher fand ich auch sehr passend. Beate Rysopp fungierte hier als Ich-Erzählerin und somit aus der Sicht der Fotografin, die Sprecher übernahmen die männlichen Episoden. Das gab der ohnehin schon sehr lebhaften und nie langatmig werdenden Geschichte noch einen Extra-Schuss Abwechslung.

s5g5

Weitere Informationen
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Sharon Bolton – Böse Lügen

Böse LügenBeschreibung
Vier verschwundene kleine Jungen. Drei Geständnisse. Zwei Lügner. Ein Killer.

In einer kleinen Gemeinschaft wie der auf den Falklands gehen keine Kinder verloren. Und wenn doch, so kann es sich nur um einen tragischen Unfall handeln, schließlich sind die rauen Küsten der Inselgruppe nicht ungefährlich. Doch als zum dritten Mal ein kleiner Junge verschwindet, glaubt kaum noch jemand an einen Zufall. Die Bewohner müssen befürchten, dass einer von ihnen ein Mörder ist.

Auch Catrin Quinn, die nach dem Tod ihrer beiden Söhne ein zurückgezogenes Leben führt, wird in die Suche hineingezogen. Mit jeder Stunde steigen Misstrauen und Hysterie, bis eine regelrechte Hexenjagd beginnt. In ihrem Zentrum stehen Catrin selbst; Rachel, ihre beste Freundin aus Kindertagen; und Catrins ehemaliger Liebhaber Callum. Alle drei hüten Geheimnisse, die sie bis in ihre Träume verfolgen. Und sie vertrauen niemandem – nicht einmal sich selbst. Schließlich wären sie zu allem fähig…

Sprecher
Cathrin Bürger

Länge
12 h 39 m

Meine Meinung
Dieses Hörbuch holte ich mir, da es mal einen wirklich außergewöhnlichen Schauplatz hat. Die Falkland-Inseln. Ich kannte sie bis dato nur als Kriegsschauplatz vor etlichen Jahren. Doch ein Buch hatte ich darüber noch nie gehört/gelesen.

Das Hörbuch fängt gleich sehr gut an. Es geht um die Überlegung, ob man dazu fähig ist, zu töten. Schluck. Nein! Niemals! War mein erster Gedanke. Doch stimmt das? Stimmt das wirklich? Was wäre wenn….

Na, das hat mir schon mal sehr gut gefallen. Des Weiteren lauscht man nun der Protagonistin, die sich selbst nicht gerade als Mutter Teresa beschreibt. Dann wechselt die Perspektive und jemand anderes erzählt. Ich gestehe, ich hatte anfangs etwas Mühe, das zu kapieren. Aber als ich das dann blickte, war die gute Unterhaltung zu 100 % gegeben. Die Spannung steigerte sich immer weiter und ich konnte/wollte das Hörbuch kaum noch unterbrechen.

Die Protagonisten wurden durch die Bank weg sehr gut beschrieben, auch das Leben und die Mentalität der Menschen auf der Insel kann ich mir jetzt wesentlich besser vorstellen.

Ich will hier gar keine großen Reden schwingen. Diesen Thriller fand ich nicht nur wegen seines außergewöhnlichen Schauplatzes besonders sondern auch aufgrund der ganz anderen Story, die einem hier präsentiert wurde. Das war mal eine echte Abwechslung, die ich wirklich nur empfehlen kann.

Einen Stern Abzug gibt es einzig dafür, dass man meiner Meinung nach in der Hörbuchvariante verschiedene Sprecher für die verschiedenen Perspektiven hätte nehmen sollen. Denn ich fand es wirklich schwierig zu unterscheiden, wer denn nun gerade seine Sichtweise erzählt. Cathrin Bürger hat zwar alles getan, um dieses Hörbuch engagiert und perfekt zu sprechen, aber der Unterschied war mir oft einfach zu spät offensichtlich. Was zu einiger Verwirrung in meinem Kopf führte.

s4g5

Weitere Informationen
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Rainer Löffler – Blutdämmerung

BlutdämmerungBeschreibung
Niemand kann sich so gut in die Gedanken von Mördern hineinversetzen wie der Stuttgarter Fallanalytiker Abel. Erneut wird er deshalb nach Köln gerufen. Taucher haben dort Leichen im See entdeckt – junge Frauen, gekleidet wie für eine Hochzeit. Mit verstörenden Details, die niemals publik werden dürfen. Schon bald verschwindet ein weiteres Mädchen…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Martin Umbach

Länge
12 h 28 m

Meine Meinung
Leider habe ich mit meinem Höreindruck zu lange gewartet, so dass ich jetzt nur noch wenig darüber sagen kann. Nur soviel dazu: Es geht um Anorexie, um abgehackte Füße, um Eifersucht und um hergerichtete Frauen für ihren Hochzeitstag. Und es geht auch viel um das Privatleben von Martin Abel, dem Fallanalytiker, welches auch nicht ganz leicht zu verdauen ist.

Ich habe die gesamte Geschichte über gezittert und gebibbert und war gebannt von Anfang bis Ende.

Martin Umbach erzählt ein wenig wie ein Märchenopa und das liegt im krassen Gegensatz zu der furchtbaren Story. Doch gerade dieser Widerspruch hat mir sehr gut gefallen.

s5g5

Weitere Informationen
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