Vera F. Birkenbihl – Rhetorik Training

Beschreibung
Unzählige Menschen sind täglich rhetorisch tätig: Lehrkräfte, Verkäufer oder Führungskräfte müssen Tag für Tag erklären, anpreisen, überzeugen, etc., oft sind sie jedoch nicht richtig rhetorisch geschult. Die seit Jahrzehnten erfolgreiche Rhetorik-Trainerin Vera F. Birkenbihl hat ein kompaktes Rhetorik-Programm entwickelt, das gehirn-gerechte Trainingsaufgaben und eine Vielzahl an leicht verständlichen Kreativitätsübungen enthält, damit jeder seine Redekunst mit maximalem Lernerfolg verbessern kann. Nun gibt es das Rhetorik-Training als Hörbuch als Übungsprogramm für unterwegs.

Sprecher
Vera F. Birkenbihl u. a.

Länge
3 CDs

Meine Meinung
Zunächst zum Aufbau des Hörbuches. Man wird hier quasi Teilnehmer in einem Rhetorik-Seminar. Professionelle Sprecher haben solch einen Kurs im Studio nachgestellt, Vera F. Birkenbihl gibt dazwischen immer Tipps, wie man die jeweiligen Übung selbst mitmachen kann. Denn man ist sozusagen der 6. Teilnehmer im Seminar.

Da ich noch nie einen Rhetorikkurs besucht habe, fand ich das sehr interessant. Und die Tipps, die gegeben wurden, fand ich richtig gut. Auch hat es sehr viel Spaß gemacht, die Übungen selbst mitzumachen. Ich wusste nicht, wie lange eine Minute sein kann, wenn man in dieser Minute ohne Unterbrechung über ein Stichwort, das man kurz zuvor gesagt bekommen hat, reden soll. Sprechdenken nennt sich das.

Das Hörbuch ist zwar schon sehr alt – so ist hier z. B. noch von Tonbandgeräten und Cassetten die Rede – aber ich fand es trotzdem gut. Um aber wirklich einen Nutzen daraus zu ziehen, muss man die Übungen ständig wiederholen. Dazu hat man z. B. im Auto auf dem Weg zur Arbeit ja auch genug Zeit – wenn man nicht gerade ein Hörbuch hört…

Fazit: empfehlenswert

Paul Watzlawick – Wie wirklich ist die Wirklichkeit

Beschreibung
Drei Vorträge des Psychologen und Philosophen Paul Watzlawick:
* Wie wirklich ist die Wirklichkeit (Radiosendung 1983)
* Die Therapie des »Als-Ob« (1998)
* Wenn die Lösung das Problem wird (1997)

In diesen Vorträgen gibt Paul Watzlawick kurzweilig Einblick in seine Theorien und therapeutischen Methoden. Er erklärt die Grundprämissen des radikalen Konstruktivismus. Und warum Wirklichkeit immer das Ergebnis von Kommunikation ist.

Prof. Dr. Paul Watzlawick: Bis zu seinem Tod war Watzlawick (1921 – 2007) einer der populärsten Wissenschaftler seiner Zeit. Mit seiner Kommunikationstheorie erlangte er wissenschaftliches Renommee. (Erstes Axiom: »Man kann nicht nicht kommunizieren«.) Als Autor von Bestsellern wie die »Anleitung zum Unglücklichsein« erreichte er Kultstatus. Trügerischen Patentlösungen erteilte der Querdenker Watzlawick eine klare Absage. Entscheidend für ein gelingendes Leben sei es, die ewige Jagd nach dem Glück hinter sich zu lassen. Ein nach wie vor aktueller, sehr pragmatischer Ansatz.

Sprecher
Paul Watzlawick

Länge
230 Minuten

Meine Meinung
Sehr interessant, nur leider ziemlich genau wie „Aktive therapeutische Interventionen“, das ich gerade vor kurzem von ihm gehört habe. Ich weiß nicht, ob es eins zu eins gleich ist, aber bestimmt 80 Prozent sind identisch.

Fand ich zwar schade, aber da es so sehr interessant ist, habe ich es auch ein zweites Mal mit großem Interesse gehört.

Fazit: absolut empfehlenswert

Siehe auch:

 

Paul Watzlawick – Aktive therapeutische Interventionen

Beschreibung
Paul Watzlawick, geboren 1921 in Villach/Kärnten, Studium der Philosophie und Sprachen. Psychotherapeutische Ausbildung am C. G. Jung-Institut in Zürich. 1960 war er Professor für Psychotherapie in El Salvador; seit 1960 ist er Forschungsbeauftragter am Mental Research Institute in Palo Alto/Kalifornien. Außerdem lehrte er an der Stanford University.

Vortrag
Paul Watzlawick

Länge
202 Minuten

Meine Meinung
Ein sehr interessanter Vortrag, wie Therapeuten ihre Patienten durch sprachliche Tricks auf den richtigen Weg schicken können. Sehr humorvolle Beispiele belegen das zuvor Gesagte. Stellenweise ging es in die Richtung Comedy – obwohl es natürlich keine Comedy ist – sondern ein Fachvortrag.

Etwas anstrengend fand ich, dass Watzlawick oftmals auf der Suche nach dem passenden Wort war – was das Zuhören etwas anstrengend machte. Aber der sehr interessante Inhalt machte das alles wieder wett.

Fazit: absolut empfehlenswert

Siehe auch: