Stephen King – Der Outsider

Beschreibung
Im Stadtpark von Flint City wird die geschändete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Augenzeugenberichte und Tatortspuren deuten unmissverständlich auf einen unbescholtenen Bürger: Terry Maitland, ein allseits beliebter Englischlehrer, zudem Coach der Jugendbaseballmannschaft, verheiratet, zwei kleine Töchter. Detective Ralph Anderson, dessen Sohn von Maitland trainiert wurde, ordnet eine sofortige Festnahme an, die in aller Öffentlichkeit stattfindet. Der Verdächtige kann zwar ein Alibi vorweisen, aber Anderson und der Staatsanwalt verfügen nach der Obduktion über eindeutige DNA-Beweise für das Verbrechen – ein wasserdichter Fall also?

Bei den andauernden Ermittlungen kommen weitere schreckliche Einzelheiten zutage, aber auch immer mehr Ungereimtheiten. Hat der nette Maitland wirklich zwei Gesichter und ist zu solch unmenschlichen Schandtaten fähig? Wie erklärt es sich, dass er an zwei Orten zugleich war? Mit der wahren, schrecklichen Antwort rechnet schließlich niemand.

Sprecher
David Nathan

Länge
19 h 12 m

Meine Meinung in Kürze
Diesen Stephen King fand ich wieder gehörig gruselig. So wie man ihn kennt. Was hingegen selten ist, dass mich King nicht von Anfang an in seine Geschichte saugt und nicht mehr los lässt. Hier war es aber so.  Es hat wirklich lange gedauert, bis ich die Geschichte super spannend fand.

Nichtsdestotrotz lohnt sich das Anhören allemal.

David Nathan war natürlich wieder grandios.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Stephen King – Der Outsider.

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Stephen King – Mind Control (Bill Hodges 3)

mind-controlBeschreibung
Der perfide Höhepunkt der Mr.-Mercedes-Trilogie.

In Zimmer 217 ist etwas aufgewacht. Etwas Böses. Brady Hartsfield, verantwortlich für das Mercedes-Killer-Massaker, liegt seit fünf Jahren in einer Klinik für Neurotraumatologie im Wachkoma. Seinen Ärzten zufolge wird er sich nie erholen. Doch hinter dem Sabbern und In-die-Gegend-Starren ist Brady bei Bewusstsein – und er besitzt tödliche neue Kräfte, mit denen er unvorstellbares Unheil anrichten kann, ohne sein Krankenzimmer zu verlassen.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird im Download exklusiv von Audible präsentiert.

Sprecher
David Nathan

Länge
13 h 55 m

Meine Meinung
Brady Hartsfield gibt einfach keine Ruhe. Da denkt man, er sei für immer außer Gefecht gesetzt – doch weit gefehlt. Stärker denn je kehrt er in der letzten Folge der Bill Hodges Trilogie zurück. Da er körperlich aber nicht dazu in der Lage ist, hat Stephen King wieder zu seinem geliebten Thema der Telekinese in Höchstform zurückgegriffen. Ein wenig erinnerte mich die Art, wie er die Leute manipuliert an den Hype mit den Pokemons. Ok, ich muss zugeben, ich habe das noch nie gespielt, aber so ungefähr stelle ich mir das auch vor: „Zombies“ die ferngesteuert durch die Welt laufen.

Im letzten Teil hat sich das ursprüngliche Team um Bill Hodges wieder zusammengetan, wenn auch der Junge erst recht spät hinzustößt. Doch ich fand die Entwicklung der Protagonisten, die sie in den letzten Jahren durchgemacht hatten, sehr interessant.

Die Geschichte an sich fand ich clever aufgebaut und von Anfang bis Ende durchdacht. Auch war sie zu keiner Zeit langatmig, so dass ich über Stunden einfach der Geschichte lauschte und mitfieberte. Und das Ende fand ich mehr als traurig und tragisch. Doch ein klein wenig Hoffnung habe ich doch geschöpft. Denn Bill Hodges hatte ja einen tollen Kollegen…

David Nathan und Stephen King. Nun, ich denke ich muss zu dieser genialen Kombination nichts mehr sagen. Denn besser geht es einfach nicht.

Mir hat der 3. Teil und die Trilogie insgesamt sehr gut gefallen. Die drei Teile sind zwar recht unterschiedlich, doch jeder für sich klasse und als Gesamtbild einfach genial.

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Stephen King – Die Arena: Under the Dome

Die ArenaBeschreibung
Chester’s Mill ist eine ganz normale amerikanische Kleinstadt. Alles geht hier seinen Gang, nichts ist irgendwie außergewöhnlich. Dann kommt plötzlich der Tag, an dem sich ein unsichtbares Kraftfeld in Form einer Kuppel über Chester’s Mill stülpt und die Stadt vom Rest der Welt abtrennt. Flugzeuge zerschellen daran und fallen als brennende Trümmer vom Himmel, Tiere werden zweigeteilt, Menschen, die gerade in Nachbarorten unterwegs sind, werden von ihren Familien getrennt, und Autos explodieren, wenn sie auf die mysteriöse Barriere prallen.

Was genau dieses mysteriöse und grausame Kraftfeld ist, woher es kommt und ob es wieder verschwindet, keiner kann diese Fragen beantworten. Doch eines ist sicher: Es gibt kein Entrinnen, die Bevölkerung von Chester’s Mill ist eingesperrt, niemand kann fliehen. Je mehr die Vorräte zur Neige gehen, desto stärker tobt der bestialische Kampf um blankes Überleben in dieser unerwünschten Arena…

Sprecher
David Nathan

Länge
41 h 10 m

Meine Meinung
Stephen King hat immer wieder wunderbare Ideen, um völlig skurrile Situationen zu erschaffen. In „Die Arena“ wird einer amerikanischen Kleinstadt eine Kuppel übergestülpt, die kein Entkommen zulässt. Sie war von eben auf jetzt da und niemand weiß, woher sie kam und ob sie jemals wieder verschwinden wird. Hier lässt King seine Kleinstadtbewohner agieren. Recht schnell erkennt man, wer die guten und wer die bösen Menschen sind. Wem es einzig ums Überleben, wem es um Macht geht und wie sie jeweils das vorliegende Problem anpacken. Wie sich schnell herausstellt, braucht es nicht viele böse Menschen, um die kleine Welt in völliges Chaos zu stürzen, wenn eben diese paar böse Menschen die Macht haben.

King erzählt hier wieder sehr ausführlich die Befindlichkeiten jeder einzelnen Person – mir war das stellenweise etwas zu ausführlich. Aber so ist er halt, der gute alte King. Er erzählt und erzählt und schmückt hier noch etwas aus und baut dort noch einen kleine Gemeinheit ein. Er ist halt kaum zu bremsen.

Ich wurde über die 41 bestens unterhalten, auch wenn mir 10 Stunden weniger durchaus auch gereicht hätten.

David Nathan war natürlich wieder hervorragend – da braucht man nichts mehr dazu zu sagen.

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Stephen King – Qual

QualBeschreibung
Grausam, packend, anrührend – geschrieben von Stephen King alias Richard Bachman!

Ein großer Coup soll den geistig zurückgebliebenen Blaze aller Sorgen entledigen. Er entführt das Baby einer reichen Familie. Was wird er dem Kleinen antun? Während alle Welt ihn jagt, um den Horror zu beenden, geht in Blaze eine Verwandlung vor. Das Lösegeld interessiert ihn längst nicht mehr…

Die Kindheit des jungen Blaze ist schrecklich: Die Mutter ist gestorben, und sein Vater, ein Trinker, verprügelt ihn ständig und wirft ihn so oft die Treppe hinunter, bis das Kind einen bleibenden Schaden davonträgt. Der leicht behinderte Junge kommt in ein Kinderheim, wo sich die kommenden Jahre jedoch erst recht qualvoll gestalten. Als Jugendlicher begeht er mit seinem Kumpel George harmlose Straftaten, bis dieser bei einer Stecherei umkommt. Aber George meldet sich aus dem Totenreich und flüstert Blaze ein, einen größeren Coup zu starten.

Um an wirklich viel Geld zu kommen, entführt Blaze schließlich das Baby einer reichen Familie. Allein mit dem kleinen Bündel Leben, erwacht in ihm eine ungeahnte Fürsorge. Die Flucht vor dem gigantischen Polizeiaufgebot führt in eine Katastrophe…

Sprecher
David Nathan

Länge
10 h 29 m

Meine Meinung
Nach meiner Begeisterung von „Finderlohn“ wollte ich gleich noch einen Stephen King hören. Meine Wahl fiel auf „Qual“, welches schon ein älteres Buch ist. Was man – nun – auch merkt.

Er beweist zwar auch hier seine große erzählerische Kunst, aber die Geschichte birgt keinerlei Überraschungen. Überhaupt keine. Somit ist die Story von vorne bis hinten vorhersehbar.

Am besten hat mir nicht der Plot an sich gefallen, sondern die Rückblenden, in denen die Kindheit und Jugend der Protagonisten erzählt wird. Diese „Ausflüge in die Vergangenheit“ waren immer sehr interessant und abwechslungsreich. Und durch die großartige Erzählkunst von King alias Bachmann wurde auch dieses Hörbuch kaum je langweilig.

Aber es gibt natürlich eindeutig bessere Geschichten vom Meister der Wörter. Dennoch bereue ich nicht, dass ich die zehneinhalb Stunden meines Lebens in diese Geschichte investiert habe. Denn durch den großartigen Sprecher David Nathan, wurde auch „Qual“ zu einer guten „Freizeitgestaltung“.

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Stephen King – Finderlohn (Bill Hodges Trilogie 2)

FinderlohnBeschreibung
Besessen bis zum Mord. Der neue große Stephen King.

John Rothstein hat in den Sechzigern drei berühmte Romane veröffentlicht, seither aber nichts mehr. Morris Bellamy, ein psychopathischer Verehrer, ermordet den Autor aus Wut über dessen „Verrat“. Seine Beute besteht aus einer großen Menge Geld und einer wahren Fundgrube an Notizbüchern. Bellamy vergräbt vorerst alles – und wandert dummerweise für ein völlig anderes Verbrechen in den Knast.

Jahre später stößt der Junge Peter Saubers auf den „Schatz“ und unterstützt mit dem Geld bis auf den letzten Cent seine Not leidende Familie. Nach 35 Jahren Haft wird Bellamy entlassen. Er kommt Peter, der nun die Notizbücher zu Geld machen will, auf die Spur und macht Jagd auf ihn. Kann Bill Hodges, den wir als Detective a. D. aus Mr. Mercedes kennen, den Wahnsinnigen stoppen?

Eindringlich und voll abgründiger Spannung gelesen von David Nathan.

Sprecher
David Nathan

Länge
14 h 54 m

Meine Meinung
„Finderlohn“ von Stephen King war mal wieder genau nach meinem Geschmack. In diesem Roman knüpft er an „Mr. Mercedes“ an. Anfangs fand ich das etwas seltsam, da die Szene mit dem Auto und der wartenden Menschenschlange nochmals erzählt wird. Doch dann wird daraus eine ganz andere Geschichte. Aber genauso spannend wie „Mr. Mercedes“.

Auch treffen wir hier die alten Bekannten aus „Mr. Mercedes“ wieder. So ist Bill Hodges, Holly und Jerome wieder mit von der Party. Auch der verrückte Fahrer findet immer mal wieder Erwähnung.

Doch davon abgesehen, lernen wir viele neue sehr sympathische und weniger sympathische Personen kennen. Im Vordergrund steht hier der junge Literaturfan Peter, der von den Werken von John Rothstein sehr begeistert ist. Doch schon viele Jahre zuvor war ein anderer junger Mann namens Morris ebenfalls ein großer Fan von Rothstein. Nur auf fatalere Weise, als unser junger Peter. Man kann guten Gewissens behaupten, dass er regelrecht besessen von Rothstein war. Und als Peter und Morris aufeinander treffen kommt es zu einem Kampf auf Leben und Tod.

King versteht es sehr gut, immer wieder Situationen zu kreieren, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Man zittert mit dem Protagonisten mit und drückt ihm ganz kräftig die Daumen, dass er aus diesem Schlamassel doch bitte wieder einigermaßen heil heraus kommen möge.

Mit „Finderlohn“ habe ich am Sonntag angefangen. Heute Morgen vor der Arbeit habe ich es fertig gehört. Ich muss gestehen, während der 2 Tage dachte ich öfters an Kündigung, damit ich das Hörbuch am Stück durchhören könnte. Nun, ich habe meinen Job noch, das Hörbuch ist auch fertig gehört. Somit gab es für mich zumindest ein Happy End. Doch ob es unserem sympathischen jungen Peter in „Finderlohn“ auch so ergeht?

Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, solltest du nicht länger zögern und dir das Hörbuch auf den Player laden. Und wie Audible immer so schön sagt: Gute Unterhaltung!

Zu dem Traumpaar King/Nathan muss man wohl nichts mehr sagen. Eine perfekte „Symbiose“.

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Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Stephen King – Finderlohn

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Stephen King – Mr. Mercedes (Bill Hodges Trilogie 1)

Mr-MercedesBeschreibung
Eine wirtschaftlich geplagte Kleinstadt im Mittleren Westen der USA. In den frühen Morgenstunden haben sich auf dem Parkplatz vor der Stadthalle Hunderte verzweifelte Arbeitsuchende eingefunden. Jeder will der Erste sein, wenn die Jobbörse ihre Tore öffnet. Im Morgendunst blendet ein Autofahrer auf. Ohne Vorwarnung pflügt er mit einem gestohlenen Mercedes durch die wartende Menge, setzt zurück und nimmt erneut Anlauf. Es gibt viele Tote und Verletzte. Der Mörder entkommt. Noch Monate später quält den inzwischen pensionierten Detective Bill Hodges, dass er den Fall des Mercedes-Killers nicht aufklären konnte.

Auf einmal bekommt er Post von jemand, der sich selbst der Tat bezichtigt und ein noch diabolischeres Verbrechen ankündigt. Hodges erwacht aus seiner Rentnerlethargie. Im Verein mit ein paar merkwürdigen Verbündeten setzt er alles daran, den geisteskranken Killer zu stoppen. Aber der ist seinen Verfolgern immer einen Schritt voraus…

Stephen King, der Meister des Schreckens, verschafft uns in Mr. Mercedes beunruhigende Einblicke in den Geist eines besessenen Mörders bar jeglichen Gewissens.

Sprecher
David Nathan

Länge
16 h 38 m

Meine Meinung
Bei „Mr. Mercedes“ hat King ein anderes Genre ausgewählt, als das, dem er sich sonst widmet – nämlich dem Horror/Grusel. Dieses Mal erzählt er uns eine waschechte Detektivgeschichte, die aber auch ein wenig skurril ist. Denn das Trio, das sich zum Ermitteln zusammenfindet, ist äußerst außergewöhnlich und hat mir gerade deshalb so gut gefallen.

King erzählt hier eine Geschichte, die durchaus realitätsnah ist. Und gerade das ließ die Story auch so erschreckend echt erscheinen. Der Mörder ist ein gefühlloser Mensch,  der immer unfassbarere Dinge tut. Mir stand oft der Mund vor Entsetzen offen. Die Methoden, die die drei Detektive einsetzten, um ihn zu fassen, fand ich einfallsreich und kurzweilig.

Somit waren die über 16 Stunden keineswegs langweilig, die Story war schnell durchgehört, da Stephen King ja nun einmal einfach der „King der Erzählkunst“ ist. Durch die wieder sehr gute Beschreibung der Protagonisten hatte ich den Eindruck, ich würde die Leute persönlich kennen und konnte mich so gut in sie hineinversetzen und mit ihnen fiebern.

Zu dem Duo King/Nathan brauche ich wohl nicht mehr viel sagen, die zwei sind einfach ein optimales Team.

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Stephen King – Shining

ShiningBeschreibung
Ein Hotel in den Bergen von Colorado. Jack Torrance, ein verkrachter Intellektueller mit Psycho-Problemen, bekommt den Job als Hausmeister, um den er sich beworben hat. Zusammen mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny reist er in den letzten Tagen des Herbstes an. Das Hotel „Overlook“ ist ein verrufener Ort. Wer sich ihm ausliefert, verfällt ihm, wird zum ausführenden Organ aller bösen Träume und Wünsche, die sich in ihm manifestieren..

Sprecher
Dietmar Wunder

Länge
17 h 31 m

Meine Meinung
Es war einmal …
vor zig Jahren, dass ich Shining als Film gesehen habe. Das Buch habe ich damals nicht gelesen, obwohl ich früher viele Kings gelesen habe. Warum nicht? Keine Ahnung. Jetzt, da Teil 2 „Doctor Sleep“ veröffentlicht wurde, ich es gehört und für gut befunden habe, packte mich doch die Neugier, wie Shining denn als Buch ist. Außerdem fand ich es spannend, dass dieses Hörbuch einmal ein anderer Sprecher als David Nathan liest.

Eigentlich sagt die obige Beschreibung schon fast alles über die Handlung. ABER was King daraus macht, ist Psycho-Horror par excellence. Ok, ich ging nun nicht ganz unwissend an dieses Hörbuch heran – ich kenne ja den Film, der mir trotz der vielen Jahre dazwischen noch recht gut in Erinnerung ist. Doch trotzdem lauschte ich gebannt, wie sich der Wahnsinn langsam aber sicher immer weiter entwickelt, immer irrer wird und in einem Showdown endet, der seines Gleichen sucht. Doch wer nun glaubt, er hat ja den Film gesehen, er brauche das Buch nicht mehr, na der irrt sich gewaltig.

Ganz hervorragend finde ich bei diesem Hörbuch, dass King in dieser Story mit der Anzahl der Menschen ziemlich geizt. Es sind wirklich nur ganz wenige Menschen, die hier in Erscheinung treten. Diese sind dafür aber umso genauer charakterisiert. Hier hat King einmal mehr bewiesen, dass er die menschliche Seele und ihre Abgründe kennt wie kein anderer. Ich bin immer wieder fasziniert.

So und nun zum besonderen Schmankerl dieses Hörbuchs: Dietmar Wunder. Ich kenne ihn bereits von einigen anderen Hörbüchern. Ich fand ihn schon immer gut. Aber was er hier präsentiert hat – na, das fand ich spitzenmäßig! Das hätte ich ihm wirklich nicht zugetraut! Mühelos hat er in einem Satz ganz viele verschiedene Stimmen an den Tag gelegt. Wie macht man so etwas? Das fand ich wirklich sensationell gut und eine willkommene Abwechslung zu David Nathan, der ja eher nüchtern bleibt, dafür aber jeder Person eine ganz eigene Sprache und Stimme gibt. Sprich, beide sind grundverschieden – und beide sind verdammt gut. Und hier war der Einsatz von Dietmar Wunder wirklich die bessere Entscheidung. Denn wie er den aufkommenden Wahnsinn, die vielen Stimmen des Hotels bzw. der Gäste vertont hat, puh, da bekomme ich gleich wieder eine Gänsehaut. Und erst das donnernde DROM! Das wird mir noch sehr lange in Ohren dröhnen. Bei seiner Inszenierung hat man wirklich gemerkt, dass er einen „Mordsspaß“ beim Vorlesen hatte, dass er sich mächtig lange auf dieses Hörbuch vorbereitet haben muss und dass er komplett in die Story eintauchte. Und damit zog er mich als Hörer so richtig tief mit ins Geschehen. Wirklich erste Sahne fand ich das!

Somit bleibe ich als höchstzufriedener Hörer zurück und kann es guten Gewissens weiterempfehlen. Ich fühlte mich über die siebzehneinhalb Stunden bestens unterhalten und kann es gar nicht glauben, dass es über siebzehn Stunden dauerte! Wo ist die Zeit nur hin?

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Siehe auch:

 

Stephen King – Stewart O’Nan – Ein Gesicht in der Menge

Ein GesichtBeschreibung
Nach dem Tod seiner Frau ist Dean Evers nach Florida gezogen. Gut geht es ihm nicht, er nimmt Tabletten und trinkt zu viel. Eines Abends, als er mal wieder einsam Baseball schaut, sieht er im Publikum seinen alten Zahnarzt sitzen. Der Mann ist seit Jahren tot. Eine Halluzination? Spiel für Spiel tauchen weitere alte Bekannte auf dem Bildschirm auf, denen Dean irgendwann im Leben übel mitgespielt hat. Bis er in den Rängen ein Gesicht entdeckt, das dort noch weniger hinzugehören scheint als alle anderen.

Sprecher
David Nathan

Länge
1 h 25 m

Meine Meinung
Joa, ganz nett.

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Siehe auch:

 

Stephen King – Doctor Sleep

Doctor SleepBeschreibung
Auf Amerikas Highways ist eine mörderische Sekte unterwegs. Sie hat es auf Kinder abgesehen, die das Shining haben. Stephen King kehrt zu den Figuren und Szenerien eines seiner berühmtesten Romane zurück: Der Dreirad fahrende kleine Danny, der im Hotel Overlook so unter seinem besessenen Vater hat leiden müssen, ist erwachsen geworden. Aber die Vergangenheit lässt ihn nicht los, und wieder gerät er in einen Kampf zwischen Gut und Böse. Die zwölfjährige Abra hat das Shining. Kann er sie retten?

Nur mühevoll kann Dan Torrance die Schrecken verarbeiten, die er als kleines Kind im Hotel Overlook erlitten hat. Obendrein hat er die Suchtkrankheit seines besessenen Vaters geerbt und nimmt daher fleißig an Treffen der Anonymen Alkoholiker teil. Seine paranormalen Fähigkeiten – das Shining – setzt er nun in seinem Beruf ein: In einem Hospiz spendet er Sterbenden in ihren letzten Stunden Trost. Man nennt ihn liebevoll Doctor Sleep. Währenddessen ist in ganz Amerika eine Sekte auf der Suche nach ihrem Lebenselixier unterwegs. Ihre Mitglieder sehen so unscheinbar aus wie der landläufige Tourist – Ruheständler in Polyesterkleidung, die in ihr Wohnmobil vernarrt sind. Aber sie sind nahezu unsterblich, wenn sie sich vom letzten Lebenshauch jener Menschen ernähren, die das Shining besitzen. Das Mädchen Abra Stone besitzt es im Übermaß und gerät ins Visier der mörderischen Sekte. Um sie zu retten, weckt Dan die tief in ihm schlummernden Dämonen und ruft sie in einen alles entscheidenden Kampf.

Sprecher
David Nathan

Länge
20 h 18 m

Meine Meinung (sehr, sehr kurz, weil zu lange her)
Doctor Sleep fand ich eine spannende und gelungene Fortsetzung von Shining. Wer Shining mochte, wird sich mit diesem Hörbuch wieder bestens bedient und über fast die gesamte Länge sehr gut unterhalten fühlen.

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Siehe auch:

 

Stephen King – Joyland

JoyBeschreibung
Auf verhängnisvolle Weise kreuzen sich in einem kleinen Vergnügungspark die Wege eines untergetauchten Mörders und eines Kindes. Und mitten im sich überschlagenden Geschehen steht ein junger, unschuldiger Student und weiß: Irgendwann ist es mit der Unschuld vorbei. Irgendwann hört jeder Spaß auf.

Um sich sein Studium zu finanzieren, arbeitet Devin Jones während der Semesterferien im Vergnügungspark Joyland an der Küste von North Carolina. Drei Dinge sind es, die ihn im Laufe des Sommers 1973 vor allem beschäftigen: Seine große Liebe Wendy gibt ihm per Brief den Laufpass. In der Geisterbahn Horror House soll es spuken, nachdem dort ein Mädchen ermordet wurde. Und er fragt sich, welches Geheimnis sich wohl hinter der schönen jungen Frau mit ihrem behinderten Sohn verbirgt, an deren Strandvilla er jeden Tag vorbeikommt. Vom unbekümmerten Schaustellerleben in Joyland fasziniert, verlängert Devin seinen Aufenthalt. Mit seinen neugierigen Nachforschungen tritt er jedoch eine Lawine von Ereignissen los, bei denen es schließlich um Tod oder Leben geht …

Stephen Kings Bestseller „Der Anschlag“ – seine Zeitreise in die Sechzigerjahre – wurde von der Kritik einhellig in höchsten Tönen gelobt. In „Joyland“ nun nimmt der Autor den Hörer auf einen Trip in die Siebzigerjahre mit.

Sprecher
David Nathan

Länge
9 h 04 m

Meine Meinung
Wer hofft, mit „Joyland“ ein Gruselbuch à la „Friedhof der Kuscheltiere“ in Händen zu halten, der wird enttäuscht werden. Wer aber den „neuen“ Stephen King toll findet und seinen endlosen Geschichten einfach gerne zuhört, der wird hier bestens unterhalten werden.  So ging es mir jedenfalls.

Die Story handelt von einem Jahrmarkt, von der ersten Liebe und dem natürlich darauf folgenden ersten heftigen Liebeskummer, von einem Mord, der schon Jahre zurückliegt und vom Erwachsen werden überhaupt.

Mystisch sind in diesem Buch einzig die etwas übernatürlichen Fähigkeiten eines kleinen Jungen.

In der ganzen Geschichte passiert eigentlich nicht viel. Der Mord liegt ja schon Jahre zurück. Und trotzdem kann man nicht anders als zu lauschen und zu lauschen und zu lauschen, bis die Geschichte plötzlich zu Ende ist. Natürlich geht sie nicht urplötzlich zu Ende. Es gibt einen richtigen Schluss. Und es ist ein guter Schluss.

David Nathan in Kombination mit Stephen King – na – was soll ich dazu noch sagen: top!

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Weitere Informationen
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Siehe auch: