Ursula Poznanski – Schatten (Beatrice Kaspary 4)

Beschreibung
Ein Mann, grausam zugerichtet in seiner Wohnung. Eine Hebamme, ertränkt in einem Bach – zwei Fälle, die Beatrice Kaspary als Ermittlerin im Dezernat Leib und Leben der Polizei Salzburg lösen muss. Schnell erkennt Beatrice, dass die beiden Morde zusammenhängen – und dass sie etwas mit ihr zu tun haben müssen. Denn sie kannte beide Toten. Sie konnte sie nicht leiden. Und sie weiß: Wenn sie nicht handelt, wird es weitere Opfer geben…

Sprecher
Andrea Sawatzki

Länge
7 h 31 m

Meine Meinung
Beatrice Kaspary hat es in ihrem vierten Fall wirklich nicht leicht. Zum Einen deuten die Opfer auf eine direkte Verbindung zu ihr hin und zum Anderen macht ihr ihr Ex-Mann ziemlich viele Probleme. Dieser Mann machte mich derart wütend, dass ich ihm am liebsten die Gurgel herumgedreht hätte. Doch das nur am Rande.

Kaspary wird hier von ihrer Vergangenheit heimgesucht. Vor vielen Jahren wurde ihre Freundin und Mitbewohnerin umgebracht und sie fand ihre Leiche. Die jetzigen Morde sind beide gespickt mit Hinweisen auf diesen Mord, der weit in der Vergangenheit liegt. Zunächst will sie das einfach nicht wahrhaben, nicht glauben. Doch als sie das Tagebuch ihrer früheren Freundin in Händen hält und sie Kontakt zu den damaligen Ermittlern aufnimmt, zeigt sich doch ein eindeutiges Bild, dass es hier einen Zusammenhang geben muss. Doch wer ist dieser ominöse Ranko? Die Ermittler konnten damals allen Spitznamen in dem Tagebuch Klarnamen zuordnen. Doch nicht diesem Ranko. Und dieser scheint irgendwie auch in den heutigen Fällen eine wichtige Rolle zu spielen. Doch welche? Und wer ist er überhaupt?

Nach minimalem Schwächen im 3. Teil der Reihe, hat es die Fortsetzung wieder in sich. Dieses Mal hatte ich richtig Angst um Beatrice, denn ihre Situation, in der sie zum Ende hin unfreiwillig steckt, ist alles andere als ermunternd. Ich dachte: Ursula Poznanski beendet diese spannende Krimi-Reihe eiskalt mit dem 4. Band.

Ob es das nun war mit dieser spannenden und sympathischen Figur, werde ich natürlich nicht verraten. Nur soviel: Beim Showdown schwitzte ich Blut und Wasser vor lauter Angst um Beatrice. Ob ich nach dem letzten Wort des Hörbuches vor Trauer weinte oder vor Freude lachte, wird ebenfalls nicht verraten.

Andrea Sawatzki war natürlich wieder klasse in ihrer Rolle als Sprecherin.

 

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Ursula Poznanski – Schatten

Siehe auch: 

T. R. Richmond – Wer war Alice

Wer war AliceBeschreibung
Ein herausragendes Thriller-Debut.

Alice Salmon ist erst fünfundzwanzig Jahre alt, als sie eines Morgens leblos in einem Fluss in Southhampton gefunden wird. Eigentlich wollte sie am Abend zuvor nur Freunde treffen – sie ahnte nicht, dass dies die letzten Stunden ihres Lebens sein würden. Aber was ist passiert? Ist sie wirklich ins Wasser gestürzt, weil sie zu viel getrunken hat? War es ein tragischer Unfall?

Die Nachricht ihres Todes verbreitet sich wie ein Lauffeuer, auch über Facebook und Twitter. Gleich werden Vermutungen angestellt: Über sie, ihr Leben und ihren Tod.
Auch ihr ehemaliger Professor Jeremy Cooke ist erschüttert. Wie ein Besessener versucht er herauszufinden, was in jener Nacht tatsächlich geschah. Jeder kleinsten Spur geht er nach und sammelt alles über Alice, was er finden kann. Aber warum ist er so engagiert?

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Josefine Preuß, Walter Kreye, Regina Lemnitz, Tanja Fornaro, Jacob Weigert, Stefan Kaminski

Länge
12 h 34 m

Meine Meinung
Dieses Hörbuch finde ich sehr außergewöhnlich. Warum? Weil es ganz anders aufgebaut ist, als die meisten anderen Bücher. Es setzt sich aus sehr vielen Facebook-Einträgen, Tweets, Briefen, Tagebucheinträgen, SMS-Nachrichten etc. zusammen. Den roten Faden  dabei bildet der Professor mit seinem Buch, welches er über den Tod von Alice schreiben will.

Nach und nach gewinnt man also eine immer genauere Vorstellung davon, was denn nun mit Alice passiert ist – warum sie mit gerade mal 25 Jahren in dem Fluß endete.

Ich lauschte wie gebannt den einzelnen Abschnitten, die von sehr vielen unterschiedlichen Sprechern brillant in Szene gesetzt wurden. Hier und da gab es zwar auch kleine Längen, doch diese finde ich vernachlässigbar in Anbetracht der Gesamthandlung.

Die Sprecher fand ich durch die Bank weg sehr gut und passend gewählt. Und jeder einzelne hat eine hervorragende Leistung gebracht. Von mir gibt es somit ein deutliches Daumen hoch für dieses Hörbuch.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: T. R. Richmond – Wer war Alice