Peter Dempf – Das Gold der Fugger

Beschreibung
Lange stand Agnes‘ Vater als Fuhrwerker in Diensten der Fugger. Eines Tages aber wird ihm vorgeworfen, Gold gestohlen zu haben. Nicht zuletzt, weil ein junger Patriziersohn ihn beschuldigt, reichen den Gerichtsherren drei Münzen als Beweis und als Grund, ihn auf dem Schindanger hinzurichten. Agnes ist von der Unschuld ihres Vaters überzeugt und schwört herauszufinden, was wirklich geschehen ist. Heimlich schließt sie sich einem Fuggertross an und macht sich unter Lebensgefahr auf den Weg von Augsburg nach Prag…

Sprecher
Carolin Sophie Göbel

Länge
13 h 14 m

Meine Meinung
Diese Geschichte konnte mich nicht so recht überzeugen. Ich bekam kaum bis keine Vorstellung, wie die Landschaften oder die Städte waren. Selbst den Tross, mit dem die Protagonistin von Augsburg nach Prag reiste, konnte ich mir nicht recht vorstellen. Es wurden keinerlei Angaben über die Größe gemacht. So habe ich bis heute nur eine vage Vorstellung von den Wagen, die hier reisten.

Es gab aber auch durchaus einige Passagen, die ich sehr interessant fand. Doch insgesamt fand ich die Story eher mäßig nett. Ganz gut anzuhören, doch nichts, was großartig im Gedächtnis haften bleiben würde.

Da ich von der Familie Fugger eine gänzlich andere Vorstellung hatte, googelte ich natürlich im Anschluss, woher denn meine Vorstellung von den gutherzigen Fuggers kam oder ob ich schlicht den Namen verwechselte. Doch nein, die Fuggerei, die es bis heute in Augsburg gibt, ist eine Ansammlung von Sozialbauten, die auch heute noch von der Familie Fugger unterstützt wird. Und eben genau in dieser Zeit der Entstehung der Sozialsiedlung der Fuggers spielt dieser Roman. Und hier werden die Fuggers als gnadenlose Ausbeuter dargestellt. Hm. Wäre die Story 100 Jahre früher angesiedelt, ok. Aber so – nein, das fand ich nicht sonderlich überzeugend oder passend.

Die Sprecherin hingegen hat mir sehr gut gefallen.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Peter Dempf – Das Gold der Fugger

Phillip P. Peterson – Transport

TransportBeschreibung
„Transport? Transport wohin, Sir?“, fragte Russell skeptisch. „Möglicherweise direkt in die Hölle“, antwortete General Morrow.

Vor der Küste Kaliforniens wird ein außerirdisches Artefakt geborgen, das Menschen zu anderen Sternensystemen transportieren kann. Der zum Tode verurteilte Russell Harris und neun andere Häftlinge bekommen als Versuchspersonen für den Teleporter die Chance, ihr Leben zu retten. Doch das Unternehmen entpuppt sich als gnadenloses Todeskommando, nachdem der erste Freiwillige auf grauenhafte Weise stirbt. Russell und seinen Kameraden wird klar, dass sie das Projekt nicht überleben werden. Der einzige Ausweg besteht darin, das Geheimnis des Artefakts zu lüften. Aber auch das scheint hoffnungslos – denn von den Erbauern fehlt jede Spur.

Sprecher
Heiko Grauel

Länge
7 h 05 m

Meine Meinung
Teleportation – eine tolle Sache, wenn man sein Ziel genau bestimmen kann und man weiß, was einen dort erwartet. In dieser Story ist die Menschheit aber noch nicht so weit. Es wird ein außerirdisches Artefakt gefunden, mit dem man zu anderen Sternensystemen beamen kann. Doch leider wissen die Wissenschaftler nicht, wie es funktioniert. Um dies zu erforschen, heuern sie zum Tode verurteilte Sträflinge an, und locken sie mit dem Versprechen, dass sie so von der Todesstrafe verschont bleiben würden. Leider wissen die Sträflinge nicht, wie gering ihre tatsächliche Überlebenschance ist. Als bereits 5 von den 10 Häftlingen tot von ihrer jeweiligen Mission zurückgekehrt sind, mal grausam zerquetscht, mal erfroren oder auf andere furchtbare Weise ums Leben gekommen, bemerkt unser Protagonist Russel, dass er bereits bei der Eingabe der Zielkoordinaten erahnen kann, ob die Mission gelingen wird oder ob sie tödlich enden wird…

Besonders gut hat mir an dieser Story die Spannung gefallen. Denn jedes Mal, wenn ein neuer Transport gestartet wurde, bangte man um das Leben des menschlichen Versuchskaninchens mit. Interessant fand ich auch die Schilderungen der geglückten Missionen, in denen fremdartige Welten beschrieben wurden. Das Ende allerdings – nun – das fand ich dann mal gar nicht gut.

Heiko Grauel fand ich klasse als Sprecher. Bisher kannte ich ihn nur von Sachbüchern, doch auch hier hat er mich von seiner Leistung überzeugt. Ich konnte ihm problemlos die sieben Stunden lang zuhören, da seine Stimme sehr angenehm und zurückhaltend ist.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Phillip P. Peterson – Transport

Siehe auch: