Ursula Poznanski, Arno Strobel – Invisible

Beschreibung
Ein Arzt sticht während einer OP das Skalpell ins Herz eines Patienten. Ein junger Mann wird in aller Öffentlichkeit brutal erschlagen, ein Immobilienmakler niedergemetzelt in einer Blutorgie. Die Täter sind schnell gefasst, doch ihre Motive völlig unklar. Wurden sie manipuliert, ohne es zu merken? Mit ihrem Kollegen Daniel Buchholz muss Kriminalkommissarin Nina Salomon die tiefsten Geheimnisse der Opfer ergründen. Und was sie herausfinden, wirft ein völlig neues Licht auf unser Leben im digitalen Zeitalter…

Sprecher
Christiane Marx, Sascha Rotermund, Richard Barenberg

Länge
10 h 05 m

Meine Meinung in Kürze
Es ist schon eine Weile her, dass ich diese Story gehört habe und kann leider nicht mehr sehr detailliert darüber berichten. Doch ich fand den Plot wirklich sehr interessant, da es ein hochaktuelles Thema betrifft. Und so schlimm es ist, so abwegig fand ich das Ganze gar nicht mal.

Gute Unterhaltung mit den tollen Sprechern.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Arno Strobel / Ursula Poznanski – Invisible

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Ursula Poznanski – Schatten (Beatrice Kaspary 4)

Beschreibung
Ein Mann, grausam zugerichtet in seiner Wohnung. Eine Hebamme, ertränkt in einem Bach – zwei Fälle, die Beatrice Kaspary als Ermittlerin im Dezernat Leib und Leben der Polizei Salzburg lösen muss. Schnell erkennt Beatrice, dass die beiden Morde zusammenhängen – und dass sie etwas mit ihr zu tun haben müssen. Denn sie kannte beide Toten. Sie konnte sie nicht leiden. Und sie weiß: Wenn sie nicht handelt, wird es weitere Opfer geben…

Sprecher
Andrea Sawatzki

Länge
7 h 31 m

Meine Meinung
Beatrice Kaspary hat es in ihrem vierten Fall wirklich nicht leicht. Zum Einen deuten die Opfer auf eine direkte Verbindung zu ihr hin und zum Anderen macht ihr ihr Ex-Mann ziemlich viele Probleme. Dieser Mann machte mich derart wütend, dass ich ihm am liebsten die Gurgel herumgedreht hätte. Doch das nur am Rande.

Kaspary wird hier von ihrer Vergangenheit heimgesucht. Vor vielen Jahren wurde ihre Freundin und Mitbewohnerin umgebracht und sie fand ihre Leiche. Die jetzigen Morde sind beide gespickt mit Hinweisen auf diesen Mord, der weit in der Vergangenheit liegt. Zunächst will sie das einfach nicht wahrhaben, nicht glauben. Doch als sie das Tagebuch ihrer früheren Freundin in Händen hält und sie Kontakt zu den damaligen Ermittlern aufnimmt, zeigt sich doch ein eindeutiges Bild, dass es hier einen Zusammenhang geben muss. Doch wer ist dieser ominöse Ranko? Die Ermittler konnten damals allen Spitznamen in dem Tagebuch Klarnamen zuordnen. Doch nicht diesem Ranko. Und dieser scheint irgendwie auch in den heutigen Fällen eine wichtige Rolle zu spielen. Doch welche? Und wer ist er überhaupt?

Nach minimalem Schwächen im 3. Teil der Reihe, hat es die Fortsetzung wieder in sich. Dieses Mal hatte ich richtig Angst um Beatrice, denn ihre Situation, in der sie zum Ende hin unfreiwillig steckt, ist alles andere als ermunternd. Ich dachte: Ursula Poznanski beendet diese spannende Krimi-Reihe eiskalt mit dem 4. Band.

Ob es das nun war mit dieser spannenden und sympathischen Figur, werde ich natürlich nicht verraten. Nur soviel: Beim Showdown schwitzte ich Blut und Wasser vor lauter Angst um Beatrice. Ob ich nach dem letzten Wort des Hörbuches vor Trauer weinte oder vor Freude lachte, wird ebenfalls nicht verraten.

Andrea Sawatzki war natürlich wieder klasse in ihrer Rolle als Sprecherin.

 

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Ursula Poznanski – Schatten

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Arno Strobel / Ursula Poznanski – Anonym

anonymBeschreibung
Du verabscheust deinen Nachbarn? Du wünschst deinem Chef den Tod? Dann setze ihn auf die Liste und warte, ob die anderen User für ihn voten. Aber überlege es dir gut, denn manchmal werden Wünsche wahr…

Es ist der erste gemeinsame Fall von Kommissar Daniel Buchholz und seiner Kollegin Nina Salomon und er führt sie auf die Spur des geheimnisvollen Internetforums Morituri. Dort können die Mitglieder Kandidaten aufstellen und dann für sie abstimmen. Dem Gewinner winkt ein grausamer Tod. Die User sind nur schwer zu fassen, der Tod aber ist ausgesprochen real. Und er ist näher, als Buchholz und Salomon glauben.

Sprecher
Sascha Rotermund, Christiane Marx, Richard Barenberg

Länge
11 h 21 m

Meine Meinung
Dieses Hörbuch sollte man unbedingt zum Anfang eines Wochenendes beginnen! Unter der Woche geht das definitiv nur unter größten Qualen. Denn unterbrechen kann man es nur sehr, sehr schwer.

Zugegeben, anfangs hat mir die Protagonistin Nina wirklich schwer zu schaffen gemacht. Nicht nur, dass sie einen eckigen und borstigen Charakter hat, den ich einfach nur als Extrem-Zicke bezeichnen konnte. Zusätzlich erschwerte mir die kindliche und viel zu hohe Stimme von Christiane Marx das Zuhören, da die Stimme in meinen Ohren einfach nicht zu der toughen Protagonistin passen wollte. Nach einer Stunde schaltete ich das Hörbuch ab. Wenn mich ein Buch aggressiv macht, will ich es nicht hören. Doch meine Freundin beharrte darauf, dass es besser werden würde, dass ich doch noch etwas durchhalten solle. Nun, ich hörte erst ein anderes Buch, dann gab ich „Anonym“ eine 2. Chance.

Was für ein Glück! Denn kaum hatte ich das Hörbuch wieder eingeschaltet, hatte es mich auch schon fest in seinen Krallen. Die Sprecherin fand ich zwar immer noch sehr unpassend, aber das drängte ich nach und nach in den Hintergrund ob des äußerst spannenden Inhalts! Ich konnte die Stöpsel kaum noch aus den Ohren nehmen und heute Morgen stand ich extra früh auf, damit ich die verbleibenden 2 Stunden noch vor der Arbeit fertig hören konnte.

Was für ein Krimi, kann ich nur sagen! Selten einen derart stramm gestrafften Spannungsbogen erlebt. Nicht selten saß ich fassungslos da und stellte mir vor, dass würde nun in Wirklichkeit passieren. Ist so etwas im realen Leben auch möglich? Na, ich hoffe es mal nicht. Andererseits, wenn man sich manchmal anschaut, was im Netz so abgeht, ist es vielleicht doch gar nicht so abwegig.

Die Protagonistin Nina fand ich, wie oben bereits erwähnt, sehr gewöhnungsbedürftig. Als liebenswürdig kann man sie wohl nur in sehr seltenen Momenten bezeichnen. Ok, sie hat ihr Päckchen zu tragen. Aber muss man deshalb ausnahmslos allen Menschen in der Umgebung vor den Kopf stoßen? Na, ich weiß ja nicht.

Daniel ist nun auch nicht gerade ein Super-Sympath. Jedoch empfand ich ihn wesentlich schneller als angenehm, als Nina. Ich finde, Strobel und Poznanski haben mit diesen beiden zwei echte Charakterköpfe erschaffen, die beide ihre Ecken und Kanten haben. Und zum Ende der Geschichte, war ich dann doch mit beiden versöhnt.

Der Plot ist äußerst perfide. Aber auch einfach genial! Die beiden Autoren haben die Hilflosigkeit der Polizei in solch einer Situation sehr gut in Szene gesetzt, wie ich meine. Denn viele Ansatzpunkte hatten sie ja wirklich nicht. Und auch wenn Nina sich über alle Regeln hinwegsetzt, (und ich mich stellenweise wirklich über ihr Handeln aufgeregt habe) so konnte ich ihre Verzweiflung doch auch wieder verstehen.

Ich habe schon lange kein Hörbuch mehr gehört, das mich emotional so derart tief in seinen Bann gezogen hat, bei dem ich derart bibbernd und zitternd mit den Protagonisten mitfieberte und – hört, hört – ich meine über alles geliebte Schlafenszeit um einige Stunden dezimiert habe. Freiwillig. Weil ich einfach weiterhören wollte / musste!

War ich von Fremd, ihrem ersten gemeinsamen Werk, ziemlich enttäuscht, so bin ich von diesem Hörbuch äußerst begeistert. Eigentlich hätte die Story es auch auf meine Bestenliste geschafft, da mir aber hauptsächlich die Sprecherin überhaupt nicht zu dieser Geschichte gefiel und ich auch die männlichen Stimmen nicht hunderprozentig passend gewählt fand, bleibt es bei sehr guten 4,8 Pingu-Punkten.

Und wie es im Klappentext steht, darf man hoffen, dass es auch einen zweiten Fall für Nina Salomon und Daniel Buchholz geben wird. Ich freue mich schon darauf!

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Anmerkung:
Ich habe von Christiane Marx schon etliche Hörbücher gehört.  Und in den meisten Hörbüchern fand ich sie auch absolut klasse. Aber hier passte sie meiner Meinung nach einfach nicht zum Charakter.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Arno Strobel / Ursula Poznanski – Anonym

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Arno Strobel / Ursula Poznanski – Fremd

FremdBeschreibung
Stell dir vor, du bist zu Hause, und vor dir steht plötzlich ein Mann. Er behauptet, dein Lebensgefährte zu sein. Aber du kennst ihn nicht. Und nichts in deinem Zuhause deutet darauf hin, dass er bei dir wohnt. Du hast Angst. Und du spürst diesen unwiderstehlichen Drang, ein Messer zu nehmen. Bist du verrückt geworden?

Stell dir vor, du kommst nach Hause, und deine Frau erkennt dich nicht. Sie hält dich für einen Einbrecher. Schlimmer noch, für einen Vergewaltiger. Dabei willst du sie nur beschützen. Aber sie wehrt sich. Sie hält dich offenbar für verrückt. Bist du es womöglich? Oder spielt jemand sein perfides Spiel mit euch?

Sprecher
Sascha Rotermund, Christiane Marx

Länge
7 h 50 m

Meine Meinung
Sehr gespannt war ich auf „Fremd“ – ein Gemeinschaftswerk von Ursula Poznanski und Arno Strobel. Kaum war es erschienen, schon landete es auf meinem Player.

Es fing auch sehr spannend auf. Ok. Das Thema „Nicht wiedererkennen“ ist nun nicht ganz neu, kann ja aber durchaus immer wieder spannend sein. So war es auch. Anfangs zumindest. Ich rätselte etliche Stunden mit, glaubte mal ihren Worten, mal seinen. Stellte selbst meine Theorien auf, was da denn nun passiert sein mochte.

Und dann die Auflösung. Was bitte war das denn? Ich, der normalerweise ein äußerst ruhiger Mensch bin, tobte. Ich wollte und konnte es nicht glauben, dass das nun der Grund für alles sein sollte. Also hörte ich erwartungsvoll weiter, ob noch eine Wendung in dem Buch kommen würde und alles mit Pauken und Trompeten richtig stellen würde. Aber nein. Da kam nichts mehr. Schluss, aus, fertig. Abgespeist mit einer halbgaren Erklärung – so kam ich mir vor.

Schade, denn ich hatte wirklich mehr erwartet. Da mich die ersten Stunden wirklich gut unterhalten haben, bekommt diese Geschichte noch 3 Pingus von mir, sonst wären es wirklich nur 2 geworden.

Die beiden Sprecher hingegen fand ich sehr gut. Sie passten perfekt zu der Story und zu den beiden Protagonisten.

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Ursula Poznanski – Stimmen (Beatrice Kaspary 3)

StimmenBeschreibung
Ein junger Arzt wird tot im Behandlungsraum einer Psychiatrie gefunden. Auf seiner Brust sind kunstvoll bunte Plastikmesser drapiert, und in seinem Hals steckt eine Stahlschiene. Doch schnell stellt sich heraus, dass der Mann bereits tot war, bevor er von dem Metall durchbohrt wurde. Den Kommissaren Beatrice Kaspary und Florin Wenninger bleibt nichts anderes übrig: Sie müssen alle Personen auf der Station befragen.

Doch die Ärzte sind nicht sehr redselig und die Patienten schwer gestört. In dieser bedrückenden Atmosphäre eskalieren die Gefühle, nicht nur die der Patienten, sondern auch die zwischen Florin und Beatrice. Dann stirbt eine Patientin…

Sprecher
Andrea Sawatzki

Länge
7 h 47 m

Meine Meinung
Nach „Fünf“ und „Blinde Vögel“ war ich sehr gespannt auf den neuen Krimi mit den beiden Ermittlern Kaspary und Wenninger. Dieses Mal spielt die Story in einer Psychiatrie, in der ein Arzt ermordet aufgefunden wurde. Das Umfeld, in dem das Ermittlerduo ihre Nachforschungen anstellen müssen, ist alles andere als gesprächig. Die meisten Patienten sind nicht in der Lage, klare Auskünfte zu erteilen und die Ärzteschaft schweigt ebenfalls lieber, als dass sie hilfreich wären. Doch Kaspary ist nicht nur eine gute Zuhörerin, nein sie kann auch sehr gut beobachten. Und dies bringt sie letztendlich auf die Lösung des Falles.

„Stimmen“ empfand ich wieder als einen sehr guten Krimi, der jedoch nicht ganz so rasant los rast, wie die beiden Vorgänger. Nichtsdestotrotz fand ich die Sisyphos-Arbeit, durch die sich Beatrice zusammen mit ihrem Kollegen Florin kämpft, sehr interessant. Das Ende kam vielleicht nicht völlig überraschend, man ahnte schon, wohin es vermutlich führen würde, trotzdem fand ich es gut und schlüssig.

Auch der Einbau des Privatlebens von Beatrice Kaspary hat mir gut gefallen. Es war nicht zu dominant und doch ein sehr wichtiger Teil des Gesamtbildes.

Von „Stimmen“ war ich nicht ganz so begeistert, wie von den beiden ersten Teilen, und doch war es eine kurzweilige Krimiunterhaltung.

Andrea Sawatzki wächst mir immer mehr ans Herz als Hörbuchsprecherin. Sie hat das wieder toll gemacht.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Ursula Poznanski – Stimmen (Beatrice Kaspary 3)

Siehe auch: 

Melanie Lahmer – Knochenfinder

KnochenfinderBeschreibung
Ein Schüler verschwindet spurlos. Wenig später wird in einem Geocaching-Versteck im Rothaargebirge ein Finger gefunden, und an der Schule des Vermissten kursieren brutale Gewaltvideos. Kommissarin Natascha Krüger und ihre Kollegen suchen nach einem Täter – und ahnen nicht, welches grausame Spiel dieser mit ihnen spielt. Denn kurz darauf gibt es einen weiteren Geocaching-Fund…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Vera Teltz

Länge
12 h 46 m

Meine Meinung
Ein Geocaching-Thriller. Ich hatte schon mal einen gehört und zwar von Ursula Poznanski „Fünf„. „Fünf“ hatte mich sehr begeistert und so zögerte ich nicht lange und holte mir auch „Knochenfinder“ von Melanie Lahmer.

Die sehr sympathische Kommissarin Natascha Krüger hat einen ganz besonderen Sinn – sie ist wesentlich feinfühliger als die meisten anderen Menschen. Sie nimmt selbst die kleinsten Kleinigkeiten wahr, jedoch kann sie sie nicht immer gleich richtig zuordnen. Doch durch ihre „Spürnase“ hat sie oftmals den richtigen „Riecher“, was sie allerdings auch in ziemlich schwierige Situationen bringen kann.

Die Familie des vermissten Jungen entspringt nicht gerade dem Bilderbuch. Eigentlich wünscht man solche Eltern nicht einmal seinem ärgsten Feind. Doch nach und nach bröckelt die ach so makellose Fassade vor sich hin und was zum Vorschein kommt – nun – das ist mehr als erschreckend.

Mir hat dieser Thriller richtig gut gefallen. Die Protagonisten fand ich durchweg sehr gut beschrieben, ich hatte sehr schnell ein klares Bild von allen. Den Aufbau der Story fand ich auch sehr gut und vor allem sehr spannend. Somit hatte ich keine Mühe, diesen fast 13 Stunden langen Thriller quasi am Stück durchzuhören.

Vera Teltz fand ich gut, wenn ich auch manchmal ihre Stimme einen Tick für zu aufdringlich, zu durchdringend empfinde. Aber letztendlich hat sie sehr gut zu diesem sehr guten Thriller gepasst.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Melanie Lahmer – Knochenfinder

Ursula Poznanski – Blinde Vögel (Beatrice Kaspary 2)

Blinde Vögel

Beschreibung
Zwei Leichen bei einem Salzburger Campingplatz – ein Mann und eine Frau, beide Mitte zwanzig. Auf den ersten Blick sieht es nach Mord und Selbstmord aus, doch die beiden scheinen zu Lebzeiten keinen Kontakt miteinander gehabt zu haben. Die einzige Gemeinsamkeit ist eigentlich zu belanglos, um sie ernst zu nehmen: Die Toten haben in einer Lyrik-Gruppe auf Facebook stimmungsvolle Gedichte und Fotos ausgetauscht. Ganz harmlos? Beatrice Kaspary folgt ihrem Ermittlerinstinkt und schleust sich als U-Boot in die Gruppe ein. Bald ahnt sie, dass hier Botschaften ausgetauscht werden, die nur wenige Teilnehmer verstehen, düstere Botschaften voller Todesahnung. Und dann stirbt eine Frau aus der Lyrik-Gruppe…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Andrea Sawatzki

Länge
13 h 13 m

Meine Meinung
Da mir der erste Krimi „Fünf“, in dem es um Geo-Caching geht, von Ursula Poznanski so gut gefallen hat, war ich auf den zweiten Krimi mit der Ermittlerin Beatrice Kaspary sehr gespannt. Dieses Mal geht es um eine Lyrik-Gruppe auf Facebook, aus der Menschen zu Tode kommen.

Ich wurde nicht enttäuscht. Auch der zweite Krimi ist spannend, interessant, äußerst glaubhaft und sehr lebensnah. Die Dialoge in der Facebook-Gruppe sind absolut nachvollziehbar, ich fühlte mich stellenweise, als sei ich selbst Mitglied dieser Gruppe und würde die Beiträge lesen. Auch wenn man sich für Lyrik nicht interessiert, sind die Beiträge doch spannend anzuhören. Mir wurde stellenweise richtig mulmig dabei. Die Facebook-Gruppe und somit Facebook selbst nehmen zwar einen großen Teil der Story ein, aber die Geschichte spielt auch außerhalb des Internets. Klar, hier passieren die Morde.

Der Aufbau der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Es gibt viele Überraschungen, die den Spannungsbogen stets aufrecht erhalten. Für mich vergingen die 13 Stunden rasend schnell und sie waren prall gefüllt mit einer spannenden Story.

Andrea Sawatzki hat dieses Hörbuch sehr gut gesprochen. Was soll ich sagen: Sie versteht ihr Handwerk hervorragend und hat zu jeder Zeit perfekt intoniert und nuanciert. Ihre Stimme ist äußerst angenehm anzuhören und auch nach 13 Stunden könnte man ihr ohne Probleme weitere 13 Stunden lang gebannt zuhören.

Fazitstars_5 absolut empfehlenswert

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Ursula Poznanski – Blinde Vögel

Siehe auch: 

Ursula Poznanski – Erebos

Beschreibung
In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht, und wer es spielt, kommt nicht mehr davon los. Auch der 16-jährige Nick beginnt, Erebos zu spielen, und ist fasziniert. Das Spiel kennt seine Ängste und erfüllt seine Wünsche. Doch es stellt auch Forderungen. Um ein Level weiter zu kommen, soll er eines Tages seinen Lehrer vergiften. Nick bekommt Angst und will aussteigen. Doch als er vor die U-Bahn gestoßen wird, erkennt er, dass aus dem Spiel tödlicher Ernst geworden ist…

Sprecher
Jens Wawrczeck

Länge
459 Minuten

Meine Meinung
Ich persönlich habe noch nie in meinem Leben ein Adventurespiel gespielt. Doch hierum geht es in dem sehr spannenden Jugendbuch Erebos. Man sucht sich eine Identität aus und kämpft dann um sein Leben. Man muss Aufgaben meistern und Gegner besiegen. Das sei es mal im Groben und Ganzen. Normalerweise hängt der Spieler dann stundenlang vor der Kiste und kommt nicht mehr davon los, da er z. B. mitten in einer großen Schlacht kämpft. Da kann man ja schlecht mal kurz zum Abendessen gehen, wenn Mutti ruft.

Dass das schon Ärger genug geben kann, ist wohl jedem klar. Doch Erebos geht einen Tick weiter. Denn das Spiel beschränkt sich nicht auf den PC. Nein, es nimmt immer mehr Platz im realen Leben ein. Und es scheint einen tatsächlich zu kennen. Man hat das Gefühl, das Spiel weiß ganz genau, wie man im echten Leben fühlt. Und es weiß, ob man eine Aufgabe in der realen Welt wirklich erledigt hat. Denn es hat überall seine Spitzel. Klingt etwas beängstigend, was. Und das ist es auch. Somit ist es nicht verwunderlich, dass das Hörbuch immer spannender wird.

Das ist das zweite Buch, das ich bisher von Ursula Poznanski gehört habe. Und es hat mich nun nicht mehr überrascht, wie gelungen sie den Spannungsbogen aufgebaut und bis zum Schluss hin derart stramm hält, dass man vollkommen in seinem Bann gefangen ist.

Auch wenn es ein Jugendbuch ist, so hat mir die Story sehr gut gefallen und ich kann es guten Gewissens auch bereits älteren Semestern empfehlen. Spannende, kurzweilige Story, interessantes Thema, zufriedenstellende Auflösung – was will man mehr?

Der Sprecher passte mit seiner sehr jugendlichen Stimme hervorragend zum Protagonisten.

Fazit absolut empfehlenswert

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
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Siehe auch: 

Ursula Poznanski – Fünf (Beatrice Kaspary 1)

 Beschreibung
Eine Frau liegt tot auf einer Kuhweide. Ermordet. Auf ihren Fußsohlen: eintätowierte Koordinaten. An der bezeichneten Stelle wartet ein grausiger Fund: eine Hand, in Plastikfolie eingeschweißt, und ein Rätsel, dessen Lösung zu einer Box mit einem weiteren Körperteil führt. In einer besonders perfiden Form des Geocachings, der modernen Schnitzeljagd per GPS, jagt ein Mörder das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger von einem Leichenteil zum nächsten. Jeder Zeuge, den sie vernehmen, wird kurz darauf getötet, und die Morde geschehen immer schneller. Den Ermittlern läuft die Zeit davon, sie ahnen, dass erst die letzte Station ihrer Rätselreise das entscheidende Puzzleteil zutage fördern wird…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Nicole Engeln

Länge
783 Minuten

Meine Meinung
Klasse! Diesen Krimi fand ich mal so richtig interessant. Zum Einen erfährt man wahnsinnig viel über Geocaching und bekommt so nebenbei auch erklärt, wie das funktioniert und zum Anderen ist die Story sehr, sehr spannend. Immer schneller schreitet die Geschichte voran, so dass ich ab ca. der Hälfte nicht mehr aufhören konnte zu hören – trotz später Stunde. Und die Müdigkeit am nächsten Tag hat sich aufgrund der wirklich tollen Story – selbst das Ende fand ich klasse – wirklich gelohnt.

Das Ermittlerduo ist sehr sympathisch – auch der Rest der Truppe wurde gut und glaubhaft beschrieben. Sie agierten stets logisch und ihrer Persönlichkeit gemäß. Ich hatte recht schnell von allen ein klares Bild vor Augen. Somit war ich natürlich auch sehr schnell in der Geschichte gefangen und ermittelte eifrig mit.

Die Sprecherin Nicole Engeln kannte ich bisher noch nicht. Mir hat ihre Stimme und ihre Betonung sehr gut gefallen – sie fand stets die richtige Nuancen, um den Situationen den passenden Klang zu geben.

Und da ich so begeistert von diesem Krimi war, kommt seit langer Zeit mal wieder ein Krimi auf meine Liste meiner Lieblings-Hörbücher.

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Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Ursula Poznanski – Fünf

Siehe auch: