Christiane Ritter – Eine Frau erlebt die Polarnacht

Beschreibung
Der Klassiker der Abenteuerliteratur als ungekürztes Hörbuch. „Die Arktis ist die Zone der Welt, wo der Himmel die Erde berührt. Nicht jeder erträgt das große Licht, nicht jeder die Finsternis, nicht jeder die große Einsamkeit. Ich hatte die große Gnade, gleich am Anfang meines Abenteuers, und dies alleine, mitten hineingeschleudert zu werden in die Unerbittlichkeit der wilden Natur und erhielt meine Feuertaufe.“

Im eisigen Spitzbergen, viele hundert Kilometer von der nächsten Siedlung entfernt und ohne technische Hilfsmittel moderner Arktisexpeditionen, haben sich Christiane Ritter und ihr Mann einen Traum erfüllt: Sie lebten 1934 ein Jahr lang zusammen mit einem Pelzjäger in einer primitiven Hütte. Christiane Ritters Erlebnisbericht vermittelt eine Ahnung von der rätselhaften Faszination der Arktis.

Sprecher
Vera Teltz

Länge
5 h 33 m

Meine Meinung
Wow, das fand ich einen äußerst interessanten Erfahrungsbericht einer Frau, die die Polarnacht erlebt. Das klingt nun auf den ersten Blick zeitlich ziemlich überschaubar, zieht sich ja aber doch verdammt lang hin. Ihre Erlebnisse und Schilderungen fand ich sehr interessant und natürlich sehr außergewöhnlich. Kann ich wirklich jedem empfehlen, der gerne ungewöhnlichen „Reiseberichten“ lauscht.

Weitere Informationen
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Emelie Schepp – Im Namen des Sohnes (Jana Berzelius 4)

Beschreibung
An einem warmen Sommerabend ruft ein sechsjähriger Junge seinen Papa an. Zutiefst verängstigt berichtet er, dass ein Mann ins Haus eingedrungen sei und Mama niedergeschlagen habe. Diese Worte sind die letzten, die Sam seinen Jungen sagen hört, bevor der Kleine spurlos verschwindet… Die unnahbare Staatsanwältin Jana Berzelius leitet die Ermittlung. Doch je näher sie der Wahrheit kommt, desto mehr entgleitet ihr der Fall. Als die Entscheidung über Leben und Tod allein in Janas Händen liegt, beginnt ein Kampf gegen die Zeit.

Sprecher
Vera Teltz

Länge
10 h 10 m

Meine ultrakurze Meinung dazu
Ein guter Krimi, der eine überraschende Lösung parat hält.

Weitere Informationen
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Mechtild Borrmann – Grenzgänger

Beschreibung
Wenn Recht nicht Gerechtigkeit ist.

Wegen Kaffeeschmuggels und ihrer „krankhaften Verlogenheit“ steckt man die 17-jährige Henni 1951 in eine Besserungsanstalt. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit. Die jüngeren Geschwister, um die sie sich anstelle der toten Mutter gekümmert hatte, kommen in ein kirchliches Kinderheim, wo der kleine Matthias an Lungenentzündung verstirbt. Und auch das ist nur ein Teil der Wahrheit…

Mit der ihr eigenen soghaft-präzisen Sprache erzählt Mechtild Borrmann vom Hunger nach Leben und der verzweifelten Suche nach Gerechtigkeit.

Sprecher
Vera Teltz

Länge
6 h 59 m

Meine Meinung
Entschuldigung! Ich habe definitiv zu lange mit meiner Rezension gewartet. Jedoch weiß ich noch, dass ich sehr begeistert von diesem Hörbuch war und dass es auf meine Bestenliste muss.

Weitere Informationen
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Siehe auch:

Eric Berg – So bitter die Rache

Beschreibung
Hinter idyllischen Fassaden lauert das Verbrechen …

Nach Jahren im Ausland kehrt Ellen Holst mit ihrem Sohn nach Deutschland zurück – und hofft, in dem kleinen, beschaulichen Haus in Heiligendamm endlich zur Ruhe zu kommen. Doch beim Einzug erfährt sie, dass in ihrem neuen zu Hause vor sechs Jahren drei Menschen ermordet wurden! Ellen will sich von der schauerlichen Vorgeschichte nicht irre machen lassen, doch plötzlich kommt es zu beunruhigenden Vorkommnissen: Gegenstände verschwinden spurlos aus dem Haus. Ellen fühlt sich beobachtet. Und es gibt merkwürdige Parallelen zu den Geschehnissen vor sechs Jahren …

Sprecher
Vera Teltz

Länge
8 h 48 m

Meine Meinung
Ein sehr idyllischer Ort, mit einem Manko: Totaler Überwachung. Ellen erhofft sich hier Ruhe und Geborgenheit, als sie nach Jahren im Ausland mit ihrem Sohn in ein leerstehendes Haus in dieser Siedlung einzieht. Doch dann geschehen seltsame Dinge, die sie nicht versteht. Erst nach und nach lüftet sich das Geheimnis, was in ihrem neuen  Heim vor 6 Jahren passierte.

Man muss genau aufpassen, denn es gibt hier Zeitsprünge, die mir anfangs nicht ganz klar waren. Es lohnt also, sich die Namen genau einzuprägen, denn nur so kann man den Zeitsprüngen folgen.

Was sich am Ende für eine furchtbare Story offenbart, hatte mich ein ganz klein wenig an „In einer kleinen Stadt“ von Stephen King erinnert. Mir hat das Ende sehr gut gefallen, denn damit hatte ich lange Zeit überhaupt nicht gerechnet.

Vera Teltz als Sprecherin für diese Geschichte hat mir ebenfalls sehr gut gefallen.

Weitere Informationen
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Herzlichen Dank an den Random House Audio-Verlag für das Rezensionsexemplar!

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Ivonne Keller – Unglücksspiel

Beschreibung
Nerina hat Angst. Todesangst. Besonders seit jenem Tag vor elf Jahren, an dem sie etwas Unverzeihliches tat. Die Angst vor der Strafe Gottes und vor der Abschiebung zurück in den Kosovo, aus dem sie einst floh, verfolgt sie. Immer.

Als eine junge Frau mit Kind in die Nachbarschaft zieht und sich mit ihr anfreundet, sieht Nerina einen Hoffnungsschimmer, vergisst für einen Moment ihre Angst. Doch dann macht die neue Nachbarin einen Fund, der Nerinas Geheimnis in Gefahr bringt. Für Nerina beginnt ein Alptraum, aus dem es nur einen Ausweg zu geben scheint…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Vera Teltz

Länge
11 h 17 m

Meine Meinung
Also die Schriftstellerin Ivonne Keller werde ich im Auge behalten. Das ist das zweite Hörbuch, das ich von ihr gehört habe. Es ist ganz anders als „Hirngespenster“ und trotzdem wieder sehr, sehr gut.

Nerina ist einst aus dem Kosovo geflohen. Die Erinnerungen an den Krieg dort begleiten sie Nacht für Nacht in ihrem Träumen und stets lebt sie in der Angst, dass sie wieder zurückgeschickt wird. Zurück in ein Land, in dem es für sie und ihre Familie keine Zukunft zu geben scheint. So lebt sie zurückgezogen und unauffällig in Deutschland und wagt sich nicht, Freundschaften zu schließen. Doch eines Tages zieht eine junge Mutter mit Tochter in der Nachbarschaft ein. Diese braucht dringend jemand, der sich um ihre Tochter kümmert, während sie arbeiten geht. Recht schnell sind sich die beiden Frauen einig. Doch so sehr zuverlässig, scheint Nerina nicht zu sein. Denn ab und an kommt sie einfach nicht zur vereinbarten Zeit und in der Mutter wächst der Verdacht, dass Nerina von ihrem Mann geschlagen und unterdrückt wird. Doch ist dieser Verdacht berechtigt? Soll sie sich einmischen?

Sehr gut gefallen hat mir hier der behutsame Aufbau der Geschichte. Langsam kommen sich die Frauen näher. Durch Rückblenden erfährt man nach und nach, was sich in dem Haus damals vor 10 Jahren zugetragen hatte.

Auch die Auflösung all der Rätsel, die sich im Lauf der Story im Kopf des Zuhörers bilden, werden am Ende allesamt zufriedenstellend aufgeklärt.

Vera Teltz als Sprecherin hat mir sehr gut gefallen.

Ich freue mich jedenfalls, auf das nächste Buch von Ivonne Keller und bin schon sehr gespannt, mit welcher Geschichte sie mich dann in ihren Bann ziehen wird.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Ivonne Keller – Unglücksspiel

Siehe auch:

Ivonne Keller – Hirngespenster

Beschreibung
Als Silvie nach einem Unfall erwacht, ist die einst so lebenslustige Frau gefangen in ihrem eigenen Körper. Ihre Schwester Anna, die seit Jahren kurz vor einem Zusammenbruch stand, scheint verschwunden – und die Frau, die sie so liebevoll pflegt, hat Silvie über Jahre als gefährliche Rivalin gesehen.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Vera Teltz

Länge
11 h 36 m

Meine Meinung
Was für eine Vorstellung. Silvie weiß noch, dass sie einen Unfall hatte. Als sie wieder zu Bewusstsein kommt, befindet sie sich als Pflegefall bei ihrem eigenen Mann, der mittlerweile seine Jugendliebe (ihre größte Rivalin) geheiratet hat. Beide kümmern sich rührend um sie, füttern sie, legen sie schlafen, decken sie liebevoll zu. Und sie küssen sich vor ihren Augen. Was für eine Vorstellung. Und sie ist nicht einmal in der Lage, irgendetwas zu sagen. Außer Ahhh und Ohhhh bekommt sie einfach nichts über ihre Lippen.

Die Story wird aus den verschiedenen Perspektiven der Protagonisten erzählt. Dadurch lernt man die Personen sehr gut kennen und fragt sich zunehmend, was denn nun wirklich passiert ist? Was um alles in der Welt ist ihr widerfahren und wie ist sie in diese fatale Lage geraten? Denn eins wird immer gewisser: Irgendetwas stimmt da nimmt.

Die Auflösung fand ich dann so richtig überraschend und sehr, sehr gut.

Vera Teltz als Sprecherin fand ich auch sehr gut und passend. Bis auf die Ahhhs und die Ohhhs fand ich ihre Leistung genial.

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Siehe auch:

Mechtild Borrmann – Trümmerkind

Beschreibung
Der kleine Hanno Dietz schlägt sich mit seiner Mutter im Hamburg der Nachkriegsjahre durch. Steine klopfen, Altmetall suchen, Schwarzhandel – das ist sein Alltag. Eines Tages entdeckt er in den Trümmern eine Tote – und etwas abseits einen etwa dreijährigen Jungen, der erstaunlich gut gekleidet ist. Das Kind spricht kein Wort, Verwandte sind nicht auffindbar. Und so wächst das Findelkind bei den Dietzens auf. Jahre später kommt das einstige Trümmerkind durch Zufall einem Verbrechen auf die Spur, das auf fatale Weise mit seiner Familie verknüpft ist…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Vera Teltz

Länge
7 h 45 m

Meine Meinung
Ach herrjeh, auch hier habe ich aus absolutem Zeitmangel zu lange mit meiner Rezension gewartet. Doch hier sind mir etliche Szenen noch sehr gut im Ohr! Es war wieder ein eindringliches Werk von Mechtild Borrmann. Und bestimmt war dieses auch nicht mein letztes Hörbuch von ihr.

Ich weiß noch, dass mir – wie auch schon bei Der Geiger – der historische Part etwas besser als der aktuelle Bezug gefallen hat. Doch insgesamt war es wieder ein sehr eindringliches Hörbuch über den 2. Weltkrieg und was er mit den Menschen gemacht hat. Als Schneiderstochter habe ich natürlich noch die Szenen mit dem Knopf und den Näharbeiten im Kopf. Doch, dieses Hörbuch fand ich toll und kann es ruhigen Gewissens weiterempfehlen.

Selbst Vera Teltz hat mir sehr gut gefallen.

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Siehe auch:

S. K. Tremayne – Stiefkind

stiefkindBeschreibung
Rachel hat es endlich gut getroffen. Nach Jahren als alleinerziehende Mutter hat sie sich mit dem reichen Anwalt David Kerthen zusammengetan und zieht mit ihm in sein Herrenhaus auf den Klippen von Cornwall. Mit den besten Absichten, auch für Davids Sohn aus erster Ehe, den 9-jährigen Jamie, eine gute Mutter zu sein. Denn Davids erste Frau beging auf tragische Weise Selbstmord und stürzte in eine der überfluteten Zinngruben an Cornwalls Küste. Die Leiche wurde nie gefunden.

Doch als Rachel mit ihrer Tochter und ihrem Stiefsohn Pläne für den nächsten Sommer schmieden will, äußert Jamie einen Satz, den sie nicht mehr vergessen kann: „Nächsten Sommer wirst du nicht hier sein. An Weihnachten wirst du sterben… und meine Mummy kommt zurück.“

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Vera Teltz, Hans Jürgen Stockerl

Länge
10 h 53 m

Meine Meinung
Eins vorneweg: Der Klappentext stimmt nicht ganz mit der Geschichte überein!

Eine Freundin sagte zum Anfang diese Hörbuches: „Stiefkind ist ein Romantikthriller, es geht da weiter, wo Pretty Woman aufgehört hat.“ Das fand ich sehr treffend, denn anfangs scheint es zunächst wirklich eine reine Liebesgeschichte zu sein.  Und ja, es dauerte für meinen Geschmack ziemlich lange, bis sich das änderte. So ca. 6 Stunden.

Dann langsam nahm die Story etwas Schwung auf, seltsame Dinge scheinen zu geschehen und doch wieder nicht. Es wird zunehmend undurchsichtiger, und ich zweifelte so langsam sowohl am Verstand von Jamie als auch von Rachel. Als dann die an Demenz leidende Schwiegermutter etwas ausplaudert, wird es wirklich spannend. Zunehmend fragte ich mich, wem man denn noch trauen kann und wer nun verrückt ist und wer nicht. Sind etwa alle irgendwie krank? Diesen Eindruck hatte ich jedenfalls immer öfter.

Was ich allerdings wirklich unglaubhaft fand war, wie Rachel hinter das Geheimnis von Cornwall kam.

Was ich sehr interessant fand, waren die faszinierenden Landschaftsbeschreibungen und die Informationen bzgl. des Zinnbergbaus. Allerdings nahmen diese Beschreibungen auch immer wieder die zuvor mühevoll aufgebaute Spannung.

Vera Teltz fand ich hier sehr gut, Hans Jürgen Stockerl passte für meine Ohren für die Figur nicht so richtig.

Insgesamt hält sich meine Begeisterung also etwas in Grenzen.

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Nancy Bush – Nirgends wirst du sicher sein (Rafferty 1)

Nirgends wirst du sicher seinBeschreibung
Weil sie verspätet aus der Mittagspause zurückkehrt, entgeht Liv um Haaresbreite einem Massaker an ihrem Arbeitsplatz. Doch galt der Anschlag wirklich der Firma, die Gerüchten zufolge für das US-Militär arbeitet?

Liv befürchtet, dass sie das eigentliche Opfer hätte sein sollen. Sie vermutet einen Zusammenhang mit dem mysteriösen Päckchen, das sie vor wenigen Tagen aus dem Nachlass ihrer Adoptivmutter erhalten hat. In Panik kidnappt Liv den nächstbesten Wagen samt Fahrer. Dabei handelt es sich ausgerechnet um den Undercover-Detective August Rafferty…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Vera Teltz

Länge
12 h 14 m

Meine Meinung
Dieses Hörbuch war eine echte Herausforderung für meine Geduld. In der ersten Hälfte wurde dermaßen intensiv auf die Psychose von Liv eingegangen, dies auch mit mehrmaligen Wiederholungen in anderen Worten – puh, das fand ich wirklich grenzwertig. Auch fand ich einige Geschehnisse ziemlich konstruiert und die Handlungen der Protagonistin konnte ich auch nur selten nachvollziehen. Das Ende hätte ich zwar so nicht erwartet, auch wenn es im Nachhinein betrachtet, recht logisch war. Aber ich muss gestehen, dass ich einfach schon zu genervt von den vorherigen Stunden war, dass mich auch das Ende nicht mehr wirklich mit der Story versöhnen konnte.

Eigentlich hat die Idee der Story wirklich viel Potenzial, doch die zahlreichen Wiederholungen und Endlosschleifen, in denen man sich zu drehen schien, waren mir einfach zu viel.

Die Sprecherin war zwar insgesamt gut, sie gab aber ihrer Stimme oft einen genervten, unterkühlten Ton. Und das an Stellen, wo ich das nicht gerade passend fand.

Insgesamt war es für mich also ein eher mäßiges Hörerlebnis.

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S. K. Tremayne – Eisige Schwestern

Eisige SchwesternBeschreibung
Ein Jahr nachdem die sechsjährige Lydia durch einen tragischen Unfall ums Leben kam, sind ihre Eltern Sarah und Angus psychisch am Ende. Um neu anzufangen, ziehen sie zusammen mit Lydias Zwillingsschwester Kirstie auf eine atemberaubend schöne Privatinsel der schottischen Hebriden. Doch auch hier finden sie keine Ruhe. Kirstie behauptet steif und fest, sie sei in Wirklichkeit Lydia, die Eltern hätten den falschen Zwilling beerdigt.

Bald hüllen Winternebel die Insel ein, Angus ist beruflich oft abwesend, und bei Sarah schleicht sich das unheimliche Gefühl ein, etwas stimme nicht. Zunehmend fragt sie sich, welches ihrer Mädchen lebt. Als ein heftiger Sturm aufzieht, sind Sarah und Kirstie komplett isoliert und den Geistern der Vergangenheit ausgeliefert.

Sprecher
Vera Teltz

Länge
10 h 25 m

Meine Meinung
Um was es in der Story geht, steht schon im Großen und Ganzen oben beschrieben. Deshalb will ich darauf gar nicht weiter eingehen.

Anfangs hatte ich etwas Mühe mit der Geschichte, denn zunächst plätschert die Story einfach nur so vor sich hin. Doch im weiteren Verlauf wird sie immer verwirrender und man kommt selbst sehr ins Grübeln, welcher Zwilling denn nun lebt, was damals wirklich passiert ist, ob sie schizophren oder einfach nur unsicher ist und, und, und. Viele Zweifel – viele Lösungsmöglichkeiten. Und alle falsch. Zumidest ging es mir so. Denn die Auflösung des „Rätsels“ war dann ganz anders als vermutet. Aber gut, es kam so überraschend anders, dass man auch sagen könnte, es war etwas konstruiert. Aber so negativ will ich es gar nicht formulieren, da es ja schließlich doch passte und stimmig war.

Vera Teltz hatte mir über weite Strecken sehr gut gefallen. Nur manchmal war sie mir zu laut und zu schrill. Dafür gibt es einen Pingu-Punkt Abzug.

„Eisige Schwestern“ ist ein guter Psychothriller mit düsterer Atmosphäre, der zwar nicht von Anfang an begeistert, sich aber zum Ende hin ziemlich mausert.

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Weitere Informationen
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Siehe auch: