Allen Eskens – Das Leben, das wir begraben

Beschreibung
„Wenn das Schicksal mir damals wirklich ins Ohr geflüstert hätte – wenn ich gewusst hätte, dass dieser Besuch so viele Dinge ändern würde – hätte ich dann einen sichereren Weg gewählt? Wäre ich links abgebogen, wo ich rechts abgebogen bin?“

Der Student Joe Talbert muss fürs College mit einem völlig Fremden ein Interview führen. Dafür sucht er in einem Pflegeheim nach der passenden Person und trifft auf den krebskranken, im Sterben liegenden Carl Iverson.

Doch Iverson ist kein harmloser alter Mann. Er ist ein verurteilter Mörder. Vor 30 Jahren soll er ein Mädchen missbraucht, umgebracht und in seinem Schuppen verbrannt haben. Nach einigen Gesprächen erkennt Joe, dass etwas an dem grausamen Mordfall nicht stimmt. Es gibt zu viele Widersprüche. Joe überkommt eine regelrechte Besessenheit, die Wahrheit herauszufinden… Doch das könnte seinen eigenen Tod bedeuten!

Ein meisterhafter Thriller, der in den USA fast alle Literaturpreise des Genres gewann, u. a.: Barry Award (Best Paperback Original), Left Coast Crime Rosebud Award (Best Debut Mystery), Mystery People (Best Debut Novel 2014), Silver Falchion Award (Best First Novel), Suspense Magazine (Best Debut Author 2014), Edgar Award Finalist (Best First Novel 2015), Minnesota Book Award Finalist (Best Genre Novel), Anthony Award Finalist (Best First Novel), ITW Thriller Awards Finalist (Best First Novel).

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Oliver Erwin Schönfeld

Länge
10 h 16 m

Meine Meinung
Der Student Joe Talbert bekommt in seinem Englischkurs die Aufgabe, eine Biografie eines älteren Menschen zu schreiben. Er sucht sich einen Herrn im Pflegeheim aus. Und wie sich herausstellt, hat dieser so einiges zu erzählen. Denn er ist ein verurteilter Pädophiler und Mörder, bei dem, da er Krebs im Endstadium hat, die Haft ausgesetzt wurde. Nach und nach kommt der Student den wahren Ereignissen von vor 30 Jahren auf die Spur und dies bringt ihn bald selbst in ziemliche Schwierigkeiten. Denn er ist ein wenig zu neugierig.

Der Protagonist ist ein sehr sympathischer Kerl, wenn auch in meinen Ohren etwas zwiespältig. Manchmal ist er super schlau, in anderen Momenten agiert er wieder wenig logisch. Doch bis auf einen größeren faux pas fand ich das nicht so gravierend. Etwas schade fand ich, dass eben auf diesem faux pas die Wendung der Geschichte aufbaut. Aber wenn man darüber hinweg sieht, dann hat man spannende, unterhaltsame und interessante Stunden vor sich.

Mir hat die Story insgesamt gut gefallen, wenn sie mich auch nicht komplett vom Hocker gerissen hat. Doch der Showdown hat es echt in sich.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Allen Eskens – Das Leben, das wir begraben

Val McDermid – Eiszeit

EiszeitBeschreibung
Ein Verbrechen hat Carol Jordan und Tony Hill tief entzweit: Der Mord an Carols Bruder. Noch immer trägt sie schwer daran, dass Tony diese Tat nicht verhindert hat und will nichts mehr mit ihm zu tun haben. Doch plötzlich geschehen bizarre Morde. Ein Unbekannter tötet Frauen, die Carol erstaunlich ähnlich sehen. Alle Indizien deuten auf Tony. Will er sich so an ihr rächen?

Sprecher
Elke Schützhold

Länge
7 h 07 m (gekürzt)

Meine Meinung
Zwischen Carol Jordan und Tony Hill herrscht Eiszeit. Sie hat ihren Dienst quittiert und renoviert eine alte Scheune, in der sie auch wohnt. Von Tony will sie nichts mehr wissen. Tony ist deshalb verzweifelt und versucht, den Verlust zu verkraften. Als dann Frauen ermordet werden, die Carol vom Typ her sehr ähnlich sind, fällt der Verdacht schnell auf Tony Hill. Es könnte ja eine Rachetat sein. Auch gibt es Indizien, die auf Tony hindeuten. Paula will und kann das nicht glauben. Sie erzählt Carol davon und hofft auf ihre Hilfe. Denn Tony kann unmöglich der Täter sein. Carol willigt zögerlich ein. Jedoch betont sie, dass sie dies nicht für Tony tut. Sie tue dies einzig der Gerechtigkeit willen. Dass Carol, wenn sie im Alleingang ermittelt, schnell auch selbst in Schwierigkeiten kommen kann, konnte man unschwer erahnen.

Ich fand die Story recht flott, wenn auch an manchen Stellen etwas konsturiert. Dieser Krimi überraschte mich nur selten aber er war gut und zügig anzuhören. Somit war gute Unterhaltung durchaus gegeben.

Elke Schützhold als Sprecherin hat mir sehr gut gefallen.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Val McDermid – Eiszeit

Siehe auch: