Sam Feuerbach – Die Myrnengöttin (Die Krosann-Saga – Königsweg 1)

Beschreibung
Die Auftragsmörderin sehnt sich zurück nach Freiheit und Unabhängigkeit. Doch die Schatten der Vergangenheit, die Begegnungen der Gegenwart und die Aufgaben der Zukunft sind tödlicher denn je. Nicht nur ein alter Feind, ein kleines Mädchen und ein ganzes Volk zehren an ihren Kräften…

Auf Burg Felsbach findet Karek keine Ruhe. Der König kämpft gegen eine tödliche Krankheit, der schwelende Bürgerkrieg und die Unruhe am Hof sind kaum noch beherrschbar und dann machen seine Kameraden auch noch eine fürchterliche Entdeckung.

Sprecher
Robert Frank

Länge
10 h 42 m

Meine Meinung
Auch dieser Teil der Krosann-Saga glänzt wieder durch Wortwitz, Spannung und Abenteuer.

Die Hand des Schwertmeisters macht sich – nachdem es Tedore ein Glück wieder besser geht – auf ins Ostmeer, um eine verborgene Insel zu finden, die noch nie zuvor ein Mensch gefunden hat. Doch der kleine Königskabu gibt hierzu eindeutige Hinweise. Scheint die Mission zunächst an Sturm und Nebel zu scheitern, so gelingt  Karek mit seinen alten und neuen Freunden an Bord doch das Unmögliche.

Schnell geraten sie auch hier wieder in Todesgefahr. Und völlig überraschenderweise treffen sie hier auch auf Mika, die über einen gänzlich anderen Weg auf die Insel gelangte.

Die größte Entwicklung durchläuft hier eindeutig die Auftragsmörderin Mika, von deren Herkunft man in diesem Teil etwas mehr erfährt.

Dieser Teil endet mit einer äußerst witzigen Szene. Ich musste wirklich laut lachen, als ich das hörte. Und Karek versteht die Welt nicht mehr – logisch.

Robert Frank ist auch in dieser Folge wieder ganz hervorragend.

Weitere Informationen
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Siehe auch:

Eva Völler – Tulpengold

Beschreibung
Amsterdam, 1636. Pieter, der neue Lehrling von Rembrandt van Rijn, ist ein Sonderling. Vor allem seine Begeisterung für höhere Mathematik weckt Befremden. Seine Begabung kann er indessen unverhofft anwenden, als auf einmal die Preise für Tulpenzwiebeln in schwindelnde Höhen steigen und Pieter gewisse Gesetzmäßigkeiten erkennt. Doch dann werden mehrere Tulpenhändler tot aufgefunden, und Pieters Meister gerät selbst in den Sog dieser rätselhaften Mordserie. Denn alle Opfer wurden von Rembrandt porträtiert…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Stephan Benson

Länge
13 h 28 m

Meine Meinung
Dieses Hörbuch hat mir so richtig gut gefallen. Denn es beschäftigt sich mit sehr interessanten Themen. Ja, genau, nicht nur ein Thema wird hier herrlich ausgeführt, nein, hier haben wir gleich mehrere sehr interessante Themen.

Da wären z. B. der großartige Maler Rembrandt von Rijn, der Tulpenhandel, die Mathematik und natürlich geht es auch um Mord. Diese vier Themen hat Eva Völler zu einem phantastischen Zeitbildnis zusammengewoben, in dem es mir keine Minute langweilig wurde.

Doch natürlich geht es auch etwas genauer. Unser Protagonist heißt Pieter, er ist 17 Jahre alt und leider schon ein Waisenjunge. Sein Onkel bringt ihm gemäß dem letzten Willen von Pieters Vater zu Rembrandt in die Lehre, da der Junge ein enormes malerisches Talent aufweist. Pieter ist ein etwas merkwürdiger Junge. Er ist hochintelligent, doch manche Zusammenhänge im menschlichen Miteinander versteht er einfach nicht. Und so versucht er immer wieder, seine Schwäche mit seiner zweiten Leidenschaft, der Mathematik, auszugleichen und damit alle Probleme zu lösen. Das führt zu einigen sehr heiteren Episoden, die mich des Öfteren schmunzeln ließen.

Weiterhin erfährt man sehr viel über Rembrandts Kunst, über die Kunst des Farbenmischens, deren Herstellung und Haltbarkeit und, und, und… Einen mir bis dato völlig neuen Begriff habe ich nun auch gelernt. Denn von „Tronies“ hatte ich zuvor noch nie etwas gehört. Falls es dir ähnlich ergeht, hör dir dieses Hörbuch an.

Was ich auch äußerst spannend fand, war die eingeflochtene Erzählung bzgl. der Tulpenmanie. Ich hatte zwar schon gehört, dass es so etwas einmal gab, doch viel mehr wusste ich dazu nicht. Jetzt fühle ich mich diesbezüglich wesentlich schlauer.

Wer nun denkt, dass diese Geschichte wohl staubtrocken sein muss, der irrt. Denn all diese Themen wurden in einen äußerst interessanten und kurzweiligen Kriminalfall eingebaut. Und Opfer gibt es hier so einige.

Die Charaktere fand ich durch die Bank weg alle sehr gut beschrieben. Und hier spielten neben Pieter so einige eine wichtige Rolle. Auch dies machte diese Geschichte so spürbar lebensecht. Denn mich hatte diese Geschichte direkt ins Holland von 1637 versetzt. Auch die Sitten und Gebräuche wurden toll eingeflochten, so dass ein gedanklicher Zeitsprung in diese Zeit wirklich leicht fiel.

Ja, ich kann mit voller Überzeugung sagen, dass dieses Hörbuch endlich mal wieder ein Hörbuch für meine Bestenliste ist. Denn solche Geschichten, die wahre Begebenheiten mit Fiktion mischen und dies derart unterhaltsam über Stunden aufrecht erhalten, liebe ich ganz besonders. Und wenn das Ende dann auch noch so schön und logisch abgeschlossen wird, dann strahlt mein Hörbuchhörerherz vor Glück.

Stephan Benson als Sprecher fand ich auch toll. Ich mag ihn sowieso sehr gerne hören und obendrein kann er die holländischen Begriffe perfekt aussprechen, so dass es ein reiner Ohrenschmaus war, ihm zuzuhören.

Weitere Informationen
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Wolfram Fleischhauer – Das Meer

Beschreibung
Das Blut an unseren Händen

Teresa, eine Fischereibeobachterin der EU, verschwindet spurlos auf hoher See. Sie sollte die Arbeit auf einem modernen Fischfang- und Gefrierschiff dokumentieren. Entsetzt darüber ist nicht nur John vom Fischereirat in Brüssel, der die junge Kontrolleurin ausgebildet hat und seit Kurzem mit ihr zusammen war. Genauso am Boden zerstört sind Ragna und ihre Gruppe von Umweltaktivisten, denen sich Teresa heimlich angeschlossen hatte.

Seit einiger Zeit arbeiten sie daran, industriell gefangenen Fisch mit einer hochgiftigen Substanz zu verseuchen. Denn wenn die Menschen am Fisch sterben, wird keiner mehr Fisch kaufen. Wenn es anders nicht gelingt, die dramatische Zerstörung der Meere zu stoppen, dann eben auf diese Weise…

Sprecher
Johannes Steck

Länge
13 h 09 m

Meine Meinung
Puh, diese Geschichte öffnet einem mit Wucht die Augen, wie es bei der heutigen Fischerei zugeht und wie es um den Zustand der Meere und seiner Bewohner wirklich bestellt ist. Das mit solch einer gebündelten Wucht vorgeführt zu bekommen, lässt wohl niemanden kalt.

Was uns Wolfram Fleischhauer hier als Geschichte erzählt, ist wirklich keine leichte Kost. Es geht um die gnadenlose Fischerei, die die ganzen Meere gnadenlos leerfischt, egal ob sie den Fisch verwenden können oder nicht. Was mir nicht bewusst war ist, dass die großen Schiffe die Fische auf dem Meer in Empfang nehmen. Kein Wunder, dass hier alles mögliche miteinander zusammengewürfelt wird und keiner mehr wirklich sagen kann, woher sein Barsch auf dem Teller wirklich stammt. Und auch, ob es überhaupt Barsch ist. Ich bin kein großer Fischesser – aber darum geht es auch gar nicht. Es geht vielmehr um das gnadenlose und skrupellose Geschäft damit.

Eine Gruppe Umweltaktivisten, die bereits seit Jahren vergeblich versucht, dieser gnadenlosen Überfischung Herr zu werden, sich selbst an die EU wendet und um Hilfe bittet, doch auch hier keinerlei Unterstützung bekommt, greift nun zu sehr radikalen Mitteln, um den weiteren Raubzug durch die Meere zu unterbinden.

„Das Meer“ ist ein Ökothriller, der es so richtig in sich hat. Gnadenlos wird hier erzählt, wie es auf hoher See zugeht, unter welchen Umständen die Matrosen dort arbeiten, wie sich das mit den Fischen verhält, was die EU dazu beiträgt, um das alles zu unterbinden und wie man sich ein mögliches Ende der Misere vorstellen könnte. Wenn es auch hoffentlich niemals soweit kommen möge!

Johannes Steck passte ganz wunderbar zu dieser düsteren Story.

Weitere Informationen
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Siehe auch:

Daniel Cole – Ragdoll: Dein letzter Tag

Bechreibung
Der umstrittene Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, ist nach seiner Suspendierung wieder in den Dienst bei der Londoner Polizei zurückgekehrt. Wolf ist einer der besten Mordermittler weit und breit. Er dachte eigentlich, er hätte schon alles gesehen. Bis er zu einem grausigen Fund gerufen wird. Sechs Körperteile von sechs Opfern sind zusammengenäht zu einer Art Lumpenpuppe, einer „Ragdoll“. Gleichzeitig erhält Wolfs Exfrau eine Liste, auf der sechs weitere Morde mit genauem Todeszeitpunkt angekündigt werden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, doch der Ragdoll-Mörder ist der Polizei immer einen Schritt voraus. Und der letzte Name auf der Liste lautet: Detective William Oliver Layton-Fawkes…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Wolfram Koch

Länge
13 h 44 m

Meine Meinung
Die Beschreibung klingt schrecklich, die Story fand ich noch schrecklicher! Also das muss man sich einmal vorstellen: Eine „Lumpenpumpe“ aus sechs verschiedenen Menschenteilen! Und das „Kunstwerk“ deutet auf Wolfs Wohnung. Also an Spannung fehlt es hier keine Minute. Im Gegenteil, man rast durch diese Story hindurch, schier ohne Luft holen zu können.

Diese Geschwindigkeit wird noch angeheizt durch eine Todesliste, auf der diverse Namen vermerkt sind – unter anderem auch Wolfs Name. Doch natürlich gibt es trotz größter Schutzmaßnahmen noch weitere Tote. Und bei den Todesmethoden war der Autor wirklich nicht zimperlich. Eigentlich dachte ich, dass mich aufgrund der Vielzahl an Thrillern und Krimis, die ich bisher schon gehört habe, so leicht nichts mehr schockieren kann. Jetzt weiß ich es besser. Ich war schockiert!

Wolfram Koch glänzt ja bekanntlich in seiner Rolle als Sprecher in der Carl-Morck-Reihe. Für diese Reihe finde ich ihn auch wirklich brillant. Hier allerdings dachte ich allzuoft, dass Assad hier mitspielt, denn er sprach oft genauso, wie er Assad aus der genannten Reihe spricht. Ok, damit kann ich leben, finde ich diese Art doch sehr bezaubernd. Allerdings hackt er hier manche Sätze wirklich sehr auseinander. Das wiederum hat mir nicht so gut gefallen. Aber im Großen und Ganzen war ich doch auch mit ihm zufrieden.

Insgesamt war mir Radgoll einen Tick zu gnadenlos brutal. Man sollte also nicht allzu zart besaitet sein, wenn man sich diesen Thriller anhören will.

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B. A. Paris – Saving Grace: Bis dein Tod uns scheidet

saving-graceBeschreibung
Manchmal ist die perfekte Ehe in Wahrheit die reinste Hölle.

Grace und Jack Angel sind das perfekte Paar: Sie ist warmherzig, liebevoll, bildhübsch. Er sieht gut aus, ist charmant und kämpft als renommierter Anwalt für die Rechte misshandelter Frauen. Aber sollte man Perfektion jemals trauen? Warum zum Beispiel kann Grace auf Dinnerpartys so viel essen und nimmt niemals zu? Warum umgibt ein hoher Zaun ihr wunderschönes Haus? Wenn man Grace danach fragen möchte, stellt man fest, dass sie nie allein ist. Denn Jack ist immer an ihrer Seite…

Mitreißend gelesen von Christiane Marx.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Christiane Marx

Länge
8 h 54 m

Meine Meinung
Grace ist eine hübsche, alleinstehende Frau, die ihre Schwester Millie, die mit dem Downsyndrom geboren wurde, über alles liebt.
Eines Tages lernt sie im Park den gutaussehenden, ebenfalls alleinstehenden Jack kennen. Er scheint keinerlei Berührungsängste oder Vorbehalte ihrer Schwester gegenüber zu haben.
Schnell sind die beiden ein glückliches Paar. Alles scheint perfekt. Die Hochzeit findet kurze Zeit später statt, doch in der Hochzeitsnacht verschwindet Graces neu angetrauter Ehemann aus dem Hotelzimmer. Hm. Erste Zweifel an der Idylle entstehen. Am nächsten Tag reisen sie nach Bangkok auf ihre Hochzeitsreise. Und der Albtraum nimmt seinen Lauf.

Jack erweist sich als alles andere als ein liebender Mann. Er ist ein ausgewachsener Psychopath, dem es eine immense Freude bereitet, Grace zu quälen und sie gefangen zu halten. Und ihr jegliche Kontaktmöglichkeit zur Außenwelt zu nehmen.

Geschickt und äußert manipulativ täuscht er ihren Freundeskreis. Die beiden gaukeln allen eine heile Welt vor. Denn sein eigentliches Opfer ist nicht Grace. Sie ist nur das Mittel zum Zweck. Sein eigentliches Ziel ist die kranke Schwester von Grace. Und er freut sich höllisch darauf, Millie die Hölle auf Erden zu bereiten. Kann Grace ihre geliebte Schwester vor diesem Psychopathen schützen? Wie soll sie das in ihrer Gefangenschaft nur schaffen?

Ob es ihr gelingt, erfährst du hier natürlich nicht. Dazu musst du durch diesen Albtraum natürlich selbst hindurch. Doch eins ist gewiss: Es lohnt sich, all die Qualen auf sich zu nehmen.

Dieses Hörbuch ist keine leichte Kost. Ganz und gar nicht. Die Story ist beklemmend ohne Ende und wird im Verlauf der Geschichte immer spannender. Man muss jedoch auch sehr aufpassen. Denn es gibt einige Zeitsprünge von der Vergangenheit zurück in die Gegenwart. Darauf sollte man Acht geben, sonst könnte man etwas verwirrt sein.

Christiane Marx als Sprecherin fand ich sehr gut und passend gewählt für die Protagonistin Grace.

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Weitere Informationen
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Kerstin Lange – Schattenspiel in Moll

SchattenspielBeschreibung
Während die Stadt Neuss dem Schützenfest entgegen fiebert, freut sich Volontär Konstantin Degen auf das Exklusivinterview mit Eugen Hausmann. Der berühmte, aber medienscheue Pianist Hausmann ist von Berlin in seine Geburtsstadt Neuss gezogen, um hier seinen Lebensabend zu verbringen. Es ist ihm nur wenig Zeit vergönnt, denn kaum angekommen, wird er vergiftet aufgefunden. Konstantin begibt sich auf Spurensuche in die Vergangenheit. Er deckt ein Wirrwarr aus Lügen, Heucheleien und Vertuschungen auf, in die auch sein verstorbener Vater verwickelt war. Die Schatten scheinen bis in die Gegenwart zu reichen, denn es passiert ein zweiter Mord…

Sprecher
Christian Stotz

Länge
6 h 27 m

Meine Meinung
Dieses Hörbuch machte mich neugierig, da es in Neuss spielt. In Neuss wohnt eine liebe Freundin von mir, da wird man ja schon mal hellhörig. Nach dem Hören der Hörprobe war ich restlos überzeugt, dieser Krimi ist bestimmt toll! Denn der Einstieg war richtig gut. Ich hatte sofort eine fette Gänsehaut – zum Einen wegen des Erzählten und zum Anderen wegen der Piano-Untermalung. Ich zögerte also nicht lange und lud mir den Titel auf meinen iPod.

Das Hörbuch beginnt also mit dem bereits Gehörten. Und schon wieder hatte ich eine Gänsehaut. Dann geht die Story weiter. Ganz anders – man ist plötzlich in einem ganz anderen Szenario. Ok. Ist ja nicht unüblich für einen Krimi-Einstieg. Konstantin ist ein junger Volontär, der aufgrund der Berühmtheit seines Vaters den Job bei der Zeitung bekommen hatte. Nur leider ist der Sprößling nicht ganz so talentiert wie erhofft. Das fällt natürlich recht schnell auf. Doch dann bekommt Konstantin die Chance zum Durchbruch. Der berühmte, aber medienscheue Pianist Hausmann ist von Berlin in seine Geburtsstadt Neuss gezogen, um hier seinen Lebensabend zu verbringen. Konstantin bekommt aufgrund der alten Bekanntschaft seiner Mutter zu dem Pianisten ein Exklusivinterviewtermin mit Hausmann. Doch kurz vor dem Termin wird dieser mit schwersten Vergiftungen aufgefunden. Wenig später stirbt Hausmann an der Vergiftung.

Konstantin fängt an, auf eigene Faust zu ermitteln. So weit, so gut.

Dieser Krimi fängt super spannend an, doch leider kann er diese Spannung nicht halten. Recht bald nach dem Einstieg flaut die Story etwas ab, bleibt zwar noch gut und ich wollte auch unbedingt wissen, wie es weitergeht, aber der Spannungsbogen hing erstmal ein ordentliches Stück durch.

Die Protagonisten – allen voran Konstantin – waren zwar recht gut gezeichnet, aber die Sympathie meinerseits wollte einfach nicht so recht überspringen. Ok, die Mutter war nervig, aber recht eindimensional. Konstantin war ein Naivling, der noch einiges zu lernen hat – und er tut sich schwer damit. Ja, insgesamt hat mir bei allen Personen einfach etwas die Tiefe gefehlt. Man konnte der Story aber trotzdem gut lauschen, denn flüssig erzählt ist sie.

Doch das Ende hat mich wirklich sehr enttäuscht. Antiquiert, einfalls- und lustlos. Hm. Somit möchte ich das Hörbuch in 3 Stufen einteilen: Der Anfang: 5 Pingu-Punkte mit Sternchen, der Mittelteil: knappe 4 Pingus, das Ende: gerade mal noch so 2 Pingus.

In Verbindung mit der jungen, sehr engagierten und durchaus ausbaufähigen Stimme von Christian Stotz ergibt das eine Gesamtwertung von:

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Weitere Informationen
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