Margaret Atwood – Oryx und Crake (Die MaddAddam-Trilogie 1)

Beschreibung
Crake und Jimmy waren Freunde, und sie liebten dieselbe Frau: die rätselhafte Oryx. Sie lebten in einer ständig von Klimakatastrophen bedrohten Welt. Crake, ein Genie genetischer Manipulation, war Wissenschaftler und arbeitete für das Projekt „Paradice“ in einem Elite-Labor eines biogenetisch-pharmazeutischen Konzerns. Jimmy sorgte als Werbefachmann für die Bekanntmachung der Produkte, die Crake entwickelte.

Nun sitzt Jimmy, mittlerweile „Schneemensch“ genannt, versehrt, gebrochen und als womöglich letzter Vertreter der Gattung „Homo sapiens“ auf einem Baum, dem einzig verbliebenen sicheren Ort, und blickt zurück. Auf die Überflutung der bewohnten Gebiete durch den Klimawandel, auf das Verschwinden der überlebenswichtigen Ressourcen, auf das Artensterben, auf den Zusammenbruch der Ökosysteme und auf die Vernichtung der Menschheit durch eine fatale Seuche. Und natürlich auf Oryx. Und Crake.

Sprecher
Uve Teschner

Länge
11 h 15 m

Meine Meinung
Per Zufall bin ich auf diese Trilogie gestoßen. Biogenetisch-pharmazeutischer Konzern – das klingt ja schon mal sehr interessant. Klimakatastrophe und letzter Homo sapiens? Äußerst verlockend. Kaum hatte ich also die Beschreibung gelesen, schon war der erste Teil der Trilogie auf meinem iPod. 12 Stunden später hatte ich es schon fertig gehört, so spannend fand ich das.

Okay anfangs brauchte ich etwas, um in die Geschichte hineinzufinden. Doch spätestens als Crake von seinen neuesten Entwicklungen erzählte, hatte mich die Story gepackt. Hier werden fantastische Fähigkeiten beschrieben, die alle aus der Vielzahl der Tierwelt übernommen wurden. Für was? Um den Homo sapiens zu „optimieren“.

Die Liebesgeschichte zwischen Crake, Oryx und Jimmy fand ich auch okay. Auch wenn ich nicht so der Fan von Liebesgeschichten bin. Aber hier ging es ja hauptsächlich um die Zukunft, wie sie sein könnte, wie fatal und faszinierend zugleich. Doch mehr erschreckend als wünschenswert. Somit war für mich die Liebesgeschichte nur ein würziges Beiwerk, dass dem ganzen natürlich nochmals mehr Emotionen verlieh.

Uve Teschner war auch hier wieder absolut ok.

Teil 2 wartet schon auf meinem Player auf mich. Ich bin dann also mal weg.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Margaret Atwood – Oryx und Crake (Die MaddAddam-Trilogie 1)

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Karl Olsberg – Die achte Offenbarung

Beschreibung
Dem Historiker Paulus Brenner fällt ein uraltes verschlüsseltes Manuskript aus dem Besitz seiner Familie in die Hände. Doch je mehr er von dem Text dekodiert, desto rätselhafter wird der Inhalt. Denn das Buch sagt mit erstaunlicher Präzision Ereignisse voraus, die zum Zeitpunkt seiner vermuteten Entstehung noch nicht geschehen sind. Während aus einem US-Labor hoch gefährliches Genmaterial verschwindet, will irgendjemand um jeden Preis verhindern, dass Paulus auch die letzte, die achte Offenbarung entziffert.

Ein packender Thriller um eine erschreckend realistische Apokalypse.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Wolfgang Wagner

Länge
11 h 58 m

Meine Meinung
Dieses Hörbuch hat mich sehr begeistert. Zwar erst am Schluss, denn erst dann versteht man, warum man während des Hörens so manches Mal einige Zweifel hegt, ob es denn noch realistisch oder glaubwürdig ist. Doch es ist auch im Vorfeld so interessant gestrickt, dass man weiter und weiter hört bis dann plötzlich ein Drama passiert und von da an hat man stellenweise Schnappatmung von lauter Spannung. Ich bin heute sogar vor dem Wecker aufgestanden, um noch die letzten 1,5 Stunden vor dem Arbeiten gehen fertig hören zu können.

Besonders aufreibend fand ich die Szene, als ein Kampfjet auf einem Probeflug unterwegs war. Das war wirklich grandios beschrieben. Man zitterte mit den Piloten richtig mit und der eigene Puls beschleunigte sich ebenfalls.

Den Protagonisten Paulus fand ich klasse. Vom ziemlich langweiligen Historiker zum wahren Helden. Na, wenn das mal keine grandiose Entwicklung ist.

Wolfgang Wagner als Sprecher fand ich – wie schon in Marco Polo – sehr gut. Ich mag seine Stimme sehr gerne und er hat eine hervorragende Art, Texte zu sprechen. Immer passend für jede Gelegenheit.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Karl Olsberg – Die achte Offenbarung

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Karl Olsberg – Das System

das-systemBeschreibung
Eben noch Chef einer aufstrebenden Firma, steht Mark Helius plötzlich unter dringendem Mordverdacht. Was als ein harmloser Systemfehler begann, entwickelt sich schnell zu einer akuten Bedrohung, die sich nicht mehr aufhalten lässt.

Hans-Werner Meyer präsentiert diesen packend realistischen Thriller mit Hollywood-Qualität.

Sprecher
Hans-Werner Meyer

Länge
6 h 13 m

Meine Meinung
Klasse! Karl Olsberg beherrscht sein Handwerk, ein interessantes Thema in einen spannenden Plot zu packen und damit seine Hörer/Leser in seinen Bann zu ziehen.

Da die obige Beschreibung doch recht kurz ist, möchte ich kurz schildern, um was es geht. Mark hat mit seiner Firma ein System entwickelt, das selbstständig lernen kann. Eine sogenannte KI. Das Thema ist als Science-Fiction zwar nicht neu, aber hier wird sehr schön geschildert, was geschehen könnte, wenn diese KI sich selbst in Gefahr sieht und welche Möglichkeiten sie hat, sich selbst zu verteidigen. Spannend, spannend kann ich da nur sagen. Und – wie ich finde – gar nicht so weit hergeholt. So könnte unsere Zukunft tatsächlich aussehen. Besonders wenn man kurz zuvor das Hörbuch von Yuval Noah Harari – „Homo Deus – Eine Geschichte von Morgen“ gehört hat. (Die Rezension dazu folgt in Kürze auf diesem Blog).

Ich finde dieses leider gekürzte Hörbuch trotz der Kürzungen äußerst interessant und spannend. Vermutlich wird es allen gefallen, die sich gerne Gedanken um unsere Zukunft machen und wie diese aussehen könnte. Die technische Entwicklung – in diesem Hörbuch mit Evolution beschrieben (und auch schön erklärt, warum) –  ist jedenfalls nicht mehr zu stoppen. Eine der Möglichkeiten zeigt diese Story auf.

Auch Hans-Werner Meyer als Sprecher hat mir sehr gut gefallen. Er hat sie Story spannend und kurzweilig mit einer angenehm anzuhörenden Stimme gesprochen.

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Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Karl Olsberg – Mirror

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Elisabeth Hand – 12 Monkeys

12 MonkeysBeschreibung
Das Jahr 2035. In den verlassenen Städten haben die Tiere die Herrschaft übernommen. Die Erdoberfläche ist entvölkert, nachdem eine Virenkatastrophe im Jahre 1996 nahezu die gesamte Menschheit dahingerafft hat. Die wenigen Überlebenden vegetieren in einem klaustrophobischen Unterweltsystem dahin. Die einzige Hoffnung auf ein besseres Leben besteht darin, einen selbstmörderischen Boten durch die Zeit zurückzuschicken, auf dass dieser den Ursprung der Apokalypse lokalisieren möge. Der Schwerkriminelle James Cole ist einer der Auserwählten…

Sprecher
Uve Teschner

Länge
6 h 16 m

Meine Meinung
Bei dieser Geschichte verhält es sich so, dass es zunächst den Film gab und auf dessen Basis dann dieser Roman geschrieben wurde. Vermutlich deshalb ist diese Geschichte also die exakte Erzählung des Films. Anders als bei Büchern, die dann zu Filmen verarbeitet wurden, gibt es hier also keine genaueren Erklärungen im Buch, die im Film weggefallen wären.

Die Geschichte befasst sich mit dem Thema des Zeitreiseparadoxons. Cole wird in die Vergangenheit geschickt, um den Virus zu finden, der die Menschheit nahezu ausgelöscht hat. Doch leider klappt die Zeitreise nicht problemlos. Nicht nur einmal landet er in der falschen Zeit, was die Sache für ihn nicht gerade leichter macht. Dies wurde sehr gut und spannend beschrieben.

Am Ende blieb ich allerdings etwas enttäuscht zurück. Denn genau genommen hat die Geschichte weder einen Anfang noch ein  Ende. Was allerdings nach genauerer Betrachtung auch wiederum logisch ist.

Uve Teschner als Sprecher hat hier seine ganze Bandbreite seines Könnens offenbart. Das war erste Sahne.

Insgesamt hat mir Story richtig gut gefallen. Es ist kurzweilige Unterhaltung, bei der man öfters genauer nachdenken muss, wie es sich nun gleich wieder mit der verflixten Zeitreise verhält.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es u. a. bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Elisabeth Hand – 12 Monkeys

Mein herzlicher Dank für das Rezensionsexemplar geht an den Ronin-Verlag.

John Scalzi – Das Syndrom

Das SyndromBeschreibung
Ein Virus geht um die Welt und die Folgen sind katastrophal. Die meisten Opfer kommen mit einer Art Grippe davon, doch für einige wenige wird die Ansteckung zum Horror: Sie fallen in ein totales Wachkoma, das sogenannte Haden-Syndrom. Millionen von Menschen sind betroffen und in den USA ist nichts mehr, wie es einmal war.
Als der junge FBI-Agent Chris Shane auf einen mysteriösen Mordfall angesetzt wird, stechen er und seine Partnerin in ein Wespennest – ein brutales Versteckspiel beginnt, in dessen Zentrum möglicherweise die Antwort auf das Rätsel des Haden-Virus steht…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Matthias Lühn

Länge
9 h 28 m

Meine Meinung
Von John Scalzi kannte ich bisher noch kein Buch/Hörbuch. Doch die Beschreibung fand ich verlockend und als ich dann noch in einer Rezension las, dass die Story aus der Sicht eines Androiden erzählt wird, war mein Interesse vollends geweckt.

Die Story ist ein in der Zukunft spielender Krimi. Die Welt wurde durch eine Krankheit namens Haden-Syndrom stark in Mitleidenschaft gezogen und nichts ist mehr so, wie es einmal war. Mir hat die Idee der Aufgaben der Androiden sehr gut gefallen, welche mich im Verlauf der Geschichte immer mehr begeisterte.

Sehr gut hat mir auch der stets stramm gehaltene Spannungsbogen gefallen. Das Hörbuch hatte für meinen Geschmack keine Längen aufzuweisen, höchstens ein paar Verschnaufpausen. Langweilig wird es einem bei dieser Lektüre also nicht. Und das Ende fand ich dermaßen gut, dass ich kurz mit offenem Mund staunend da stand.

Einziger Wermutstropfen war der Sprecher. Matthias Lühn – ich hatte dies schon ganz aus meinem Gedächtnis verdrängt – hat mich in noch keinem Hörbuch überzeugt. Seine übertriebene Art, amerikanischen Slang über deutsche Texte zu stülpen, bringt mich jedesmal wieder an den Rand des Wahnsinns. So auch hier wieder. Hätte mir die Story nicht so verdammt gut gefallen, hätte ich das Hörbuch sicher abgebrochen.

Letztendlich bin ich aber froh, dass ich durchgehalten habe, denn diese Story lohnt sich wirklich.

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Mein herzlicher Dank für das Rezensionsexemplar geht an den Ronin-Verlag.

Kazuaki Takano – Extinction

BExtinctioneschreibung
Auf der Jagd nach dem neuen Menschengeschlecht… Ist das Ende des Homo Sapiens gekommen?

Jonathan Yeager wird im Auftrag der amerikanischen Regierung in den Kongo geschickt. Bei einem Pygmäenstamm sei ein tödliches Virus ausgebrochen. Die Verbreitung muss mit allen Mitteln verhindert werden. Doch im Dschungel erkennt Yeager, dass es um etwas ganz anderes geht: Ein kleiner Junge, der über unglaubliche Fähigkeiten und übermenschliche Intelligenz verfügt, ist das eigentliche Ziel der Operation. Kann es sein, dass dieses Geschöpf die Zukunft der Menschheit bedroht? Yeager weigert sich, das Kind zu töten. Er setzt alles daran, den Jungen in Sicherheit zu bringen. Eine gnadenlose Jagd auf die beiden beginnt.

Sprecher
Sascha Rotermund

Länge
19 h 30 m

Meine Meinung
Kazuako Takano werde ich im Auge behalten. „Extinction“ hat mir dermaßen gut gefallen, dass ich das Hörbuch kaum ausschalten konnte. Es hat zwar einen leicht schleppenden Einstieg – aber danach kann man die Ohrenstöpsel nicht mehr aus den Ohren nehmen, so gebannt lauscht man der Story. Hier sind dermaßen viele verschiedene Themen derart gut miteinander verknüpft, hätte nicht gedacht, dass man so etwas überhaupt hinbekommen kann. Aber Takano hat dies mit einer Leichtigkeit gemacht, die überzeugt und seines Gleichen sucht.

Pharmakologie, die mittels zweier Studenten Außergewöhnliches leisten soll, Naturwissenschaft und Forschung die fasziniert, Philosophie über das Wesen des Menschen, Homo Sapiens, der auf Teufel komm raus versucht, die eigene Rasse  zu beschützen, wie Kindersoldaten rekrutiert und zu Kampfmaschinen gezüchtet werden, Kongo, Krieg, Pygmäenstamm, der eine neue Intelligenz hervorbringt, Bedrohung der Menschheit durch Evolution, Japan, Korea, Kongo, USA – um nur einige Stichpunkte zu nennen. Das alles und noch viel mehr wird in diesem Buch auf beeindruckende Art und Weise zu einer Geschichte miteinander verwoben, die einen nicht mehr los lässt und dabei in keiner Minute konstruiert wirkt.

Sascha Rotermund hat diese mitreißende Story perfekt gesprochen. Somit ergab diese grandiose Story in Verbindung mit dem genialen Sprecher Kopfkino pur. Und natürlich kommt „Extinction“ auf meine Bestenliste.

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Dan Sehlberg – Mona

MonaBeschreibung
Eric Söderquist, Informatikprofessor aus Stockholm, hat „Mind Surf“ erfunden – ein gedankengesteuertes System, das die Bedienung von Computern von Grund auf verändern kann. Als seine Frau Hanna das revolutionäre System ausprobiert, fällt sie ins Koma.

Der Libanese Samir Mustaf ist ein früherer MIT-Professor, dessen Tochter Mona von einer israelischen Bombe getötet wurde. Er hat den komplexesten Computervirus entwickelt, den die Welt je gesehen hat – und den gefährlichsten… Gegen alle Wahrscheinlichkeit ist Eric davon überzeugt, dass seine Frau von diesem Virus infiziert wurde. Um sie zu retten, gibt es nur einen Weg: Er muss Samir finden.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Dietmar Wunder

Länge
13 h 36 m

Meine Meinung
Dieses Hörbuch fand ich sehr rasant und spannend. Die Idee eines gedankengesteuerten Computersystems fand ich sehr gut und es wurde auch glaubhaft beschrieben. Der Spannungsbogen baute sich recht früh auf und blieb ziemlich konstant oben. Klar, bei über 13 Stunden ist natürlich nicht jede Minute prickelnd, aber mich hatte die Geschichte doch sehr schnell gefesselt und ich fieberte mit Eric mit, ob er denn seine Frau würde retten können.

Die Auflösung der Geschichte hat mir auch gut gefallen, ich fand sie stimmig und glaubwürdig.

Einen nicht unbeträchtlichen Teil der Spannung ist auch Dietmar Wunder zu verdanken, der sein Tempo immer entsprechend erhöhte, wenn es dramatisch wurde.

Da dies das Erstlingswerk von Dan Sehlberg war, darf man gespannt sein, was er sich als nächstes einfallen lassen wird.

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Rick Yancey – Die fünfte Welle

Die fünfte WelleBeschreibung
Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. Nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und wird schon bald mit der Grausamkeit der fünften Welle konfrontiert…

Sprecher
Merete Brettschneider, Achim Buch, Philipp Baltus

Länge
14 h 34 m

Meine Meinung
Plötzlich sah ich in meiner Timeline nur noch Tweets über „Die fünfte Welle“. Meine Neugierde war geweckt, die Beschreibung klang interessant, also holte ich es mir und fing sofort an zu hören. Der Anfang war vielversprechend und ich erwartete spannende Stunden. Doch leider wurde ich recht schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Cassie ist eine Zicke wie sie im Buche steht. Das fand ich schon mal sehr anstrengend und das veränderte sich auch nicht großartig im weiteren Verlauf der Geschichte.

Doch Moment: Geschichte? Was für eine Geschichte? Irgendwie passiert nicht wirklich viel in dem Buch. Außerirdische sind im Begriff, die Erde zu erobern. Cassies kleiner Bruder wird von ihnen geschnappt und Cassie versucht, ihren Bruder aus ihren Fängen zu retten. Soweit die Kurzfassung. Dies wurde nun in vierzehneinhalb Stunden erzählt. Ich finde, die Story hatte wirklich viele gute Einfälle, aber diese wurden für meinen Geschmack nicht sorgsam genug ausgearbeitet, wohingegen die pubertären Schwierigkeiten von Cassie bis aufs kleinste Detail beschrieben wurden. Meiner Meinung nach wurde hier zu viel Augenmerk auf die Befindlichkeiten der Protagonisten gelegt und zu wenig auf den Fortgang und die Tiefe der Story. Als ich am Ende meinen iPod ausmachte dachte ich: Hm, war dann doch recht mau insgesamt.

Die Sprecher hingegen fand ich sehr gut. Sie haben ihren Job allesamt super gemacht. Besonders Merete Brettschneider. Die Zicke Cassie wird mir noch lange in den Ohren liegen.

Ich habe hin und her überlegt, ob ich der Story nun 2 oder 3 Pingu-Punkte gebe. Letztendlich habe ich mich für schwache 3 Pingus entschieden, da wirklich einige gute Ideen dabei waren. Doch die allgemeine Begeisterung für dieses Buch/Hörbuch kann ich nicht recht nachvollziehen.

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J. L. Bourne – Tagebuch der Apokalypse 1

TagebuchBeschreibung
An alle Überlebenden! Dies ist das handgeschriebene Tagebuch eines Mannes, der durch die zerstörten Städte streift – auf der Flucht vor dem Grauen, das über die Menschheit gekommen ist. Eine weltumspannende Epidemie hat den Großteil der Erdbevölkerung in blutrünstige Untote verwandelt, die – getrieben von ihrem Hunger auf Menschenfleisch – Jagd auf die wenigen Überlebenden machen. Als sämtliche Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie scheitern und selbst Atombomben keine effektive Lösung im Kampf gegen die Zombiehorden darstellen, verbarrikadiert sich ein kleines Grüppchen Überlebender in einem verlassenen Bunker. Obwohl hoffnungslos unterlegen, haben sie sich einem Ziel verschworen: Überleben! Doch schon bald sind die Untoten nicht mehr ihr einziges Problem…

>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
David Nathan

Länge
7 h 36 m

Meine Meinung
Zombiegeschichten – entweder man mag sie oder man mag sie nicht. Ich war mir bei mir nicht so sicher. Interessiert darum herum geschlichen bin ich schon eine Weile. Jetzt lud ich mir endlich das Hörbuch „Tagebuch der Apokalypse 1“. Siebeneinhalb Stunden sind ja schnell durchgehört – dann würde ich endlich wissen, ob Zombiestorys was für mich sind oder nicht.

Tja. So kann man sich täuschen – ich weiß es immer noch nicht genau, tendiere jedoch zu der Ansicht: Ute, lass besser die Finger davon.

Um was es in der Geschichte geht, wurde im Klappentext bereits beschrieben. Was daraus gemacht wurde: Nun, ich fand die Story nur stellenweise interessant. Denn eigentlich sind die Überlebenden nur auf der Flucht, beobachten die Untoten, stellen kleine Veränderungen in deren Verhalten fest, lernen, wie sie sie sich vom Leib halten können – naja und sonst flüchten sie eigentlich nur vom einen zum nächsten vermeintlich sicheren Ort, an dem sie eine Weile ausharren können. That’s it. Spannung? Nun gut, hier und da war es sicherlich spannend – und ein paar gute Ideen waren durchaus auch vorhanden. Aber so wirklich begeistern konnte ich mich nicht. Auch fieberte ich kaum mit den Protagonisten mit.

Ich weiß jetzt nicht, ob Zombiegeschichten generell so sind oder ob es andere, ganz anders gemachte Storys zum Thema gibt. Jedoch dachte ich, da dieses Hörbuch so verdammt gute Bewertungen bekam, dass ich hiermit wohl auf der sicheren Seite liege mit meinem Bestreben herauszufinden, ob mir sowas gefällt oder nicht. Ja, und somit muss ich wohl sagen: Zombies und ich – nee, das passt nicht wirklich gut.

David Nathan hat seine Aufgabe als Sprecher natürlich wieder hervorragend gemeistert.

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Sebastian Fitzek – Noah

NoahBeschreibung
Zur Geburt Jesu Christi lebten 300 Millionen Menschen auf unserem Planeten. Heute sind es sieben Milliarden. Wie viel ist zu viel? Sie wissen nicht, wer Sie sind. Sie wissen nicht, was Sie in der Stadt wollen, in der Sie sich gerade befinden. Sie wissen nicht, warum Sie auf der Straße leben. Sie wissen nicht, warum in ihrer Schulter eine frische Schusswunde verheilt. Sie wissen nur: Jemand wollte Sie töten. Und Sie wissen auch: Er wird es wieder versuchen. Weil Sie ein Geheimnis in sich tragen, von dem das Schicksal der gesamten Welt abhängt. Werden Sie sich erinnern, bevor es zu spät ist?

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Simon Jäger

Länge
15 h 10 m

Meine Meinung
Nach seinem letzten Buch „Der Nachtwandler“ war ich äußerst skeptisch, ob ich mir den neuen Fitzek überhaupt anhören sollte. Dann las ich von Sebastian Fitzek ein Post auf Facebook, indem er mir ziemlich unsicher vorkam, ob sein neues Buch den Lesern/Hörern wirklich gefallen würde, denn es sei anders. Anders, dachte ich – ok. Anders ist gut. Und so bekam „Noah“ dann doch eine Chance.

Schon die ersten Hörminuten sagten mir, dass dieser Fitzek wirklich anders ist. Berlin spielt in diesem Hörbuch zwar durchaus auch wieder eine Rolle, aber eben auch viele andere Gegenden auf der Welt. So beginnt die Story in Indien, wo Menschen auf einer Müllhalde unter ärmlichsten Verhältnissen „hausen“ – wohnen kann man das ja nicht nennen. Fitzek hatte mich am Wickel. Schon sehr bald war mir klar, in welche Richtung diese Story gehen würde. Und diese Richtung gefiel mir, hatte ich doch gerade in letzter Zeit einiges zum Thema Überbevölkerung gehört. Es ist ein brisantes, uns alle betreffendes Thema, über das man sich nicht genug informieren kann, wie ich finde. Fitzek hat dieses Thema nun also in eine äußerst spannende Verschwörungsgeschichte gepackt und somit ein breites Publikum auf die Thematik aufmerksam gemacht. Denn wer liest/hört schon gerne Sachbücher.

Am besten hat mir aber das Schlusswort des Autors gefallen. Denn hier zeigt er auf, dass auch er keine Lösung für das Problem der viel zu vielen Menschen hat, dass auch er hilflos ist, wenn es darum geht, diesen ganzen Irrsinn zu stoppen. Ich hätte mir zwar sehnlichst gewünscht, dass er DIE Lösung parat hält – aber das wäre dann wohl doch zu viel verlangt.

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Weitere Informationen Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Sebastian Fitzek – Noah

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