Karl Olsberg – Delete

DeleteBeschreibung
Sein Bestseller „Das System“ hat Maßstäbe gesetzt, jetzt kommt „Delete“, der lang erwartete neue Technik-Thriller von Karl Olsberg – rasant, klug und atemberaubend!

Vier Studenten werden vermisst. Sie alle haben dasselbe Online-Computerspiel gespielt – und offenbar die reale Welt, in der sie leben, für eine Simulation gehalten. Während Hauptkommissar Eisenberg noch rätselt, ob überhaupt ein Verbrechen vorliegt, verschwindet eine weitere junge Frau spurlos. Gemeinsam mit seiner „Sonderermittlungsgruppe Internet“ beginnt Eisenberg zu recherchieren. Hat ein Serienkiller fünf Menschen auf dem Gewissen? Oder ist das ganze bloß ein perfider Scherz? Doch bald gerät Eisenberg selbst in ein grausames Spiel mit der Realität!

Sprecher
Rainer Fritzsche

Länge
11 h 49 m

Meine Meinung
Nachdem ich vor kurzem erst „Paradox“ von Phillip P. Peterson  gehört hatte, fand ich „Delete“ eine weitere Bereicherung für das Gedankenspiel: Ist die Welt real?

Alles fängt ganz harmlos an. Ein Computerspiel, das eine virtuelle Welt darstellt und in der Spieler eine andere Persönlichkeit annehmen können, als in Echt. In diesem Spiel tummeln sich die seltsamsten Wesen. Klar. Doch plötzlich, kurz vor einem Angriff, sagt ein Mitspieler im Chat-Fenster: Welt am Draht – das ist alles wahr! Von da an fehlt jede Spur von ihm. Nicht nur im Computerspiel, auch in der echten Welt ist er wie vom Erdboden verschluckt. Eine Mitspielerin, die eine Kommilitonin des Vermissten ist, sucht ihn, kann ihn aber nicht finden. Letztendlich wendet sie sich an die Polizei und möchte eine Vermisstenmeldung aufgeben. Doch dort wird sie nur belächelt, er würde schon wieder auftauchen, das käme öfter vor, als man sich das vorstelle – meist wäre alles ganz harmlos. Also versucht sie weiterhin auf eigene Faust, Thomas, so heißt der Vermisste – übrigens bereits der 4. Spieler, der wie vom Erdboden verschluckt scheint, zu finden und gerät bald selbst in Lebensgefahr.

Währenddessen lässt sich Kommissar Adam Eisenberg nach einem verpatzten Einsatz von Hamburg nach Berlin versetzen. Dort soll er der Leiter einer sehr skurrilen Einheit werden, der Segi. Diese soll sich damit befassen, Verbrechen mit Hilfe des Internets aufzudecken, bevor sie begangen werden. Die Truppe die er vorfindet ist ein zerstrittener Haufen von Genies, jeder auf seinem Gebiet ein echter Spezialist. Zunächst hat Eisenberg alle Hände voll damit zu tun, die Gruppe zu versöhnen, so dass man eventuell vielleicht einmal zusammen arbeiten kann. Gar nicht so leicht, wie sich schnell herausstellt.

Doch als ihre Abteilung Wind von den vermissten Personen bekommt, hält die Gruppe zusammen und sie arbeiten Hand in Hand. Was im weiteren Verlauf der Geschichte aufgedeckt wird, fand ich persönlich sehr genial.

Karl Olsberg versteht es gut, den Spannungsbogen immer wieder anzuziehen und dann wieder etwas zu lockern, so dass man ständig am Ball bleibt und keine Minute langweilig wird. Man steht nun nicht unter „Dauerstrom“, und das fand ich sehr angenehm beim Zuhören.

Adam Eisenberg und sein Vater sind mir sehr ans Herz gewachsen, und auch der Autist hat meine Sympathie für sich gewonnen. Alle wichtigen Protagonisten wurden sehr gut beschrieben. Nicht alle fand ich nett, was eine gute Mischung ergab. Die Mischung innerhalb des Teams fand ich sehr interessant und ich kann mir gut vorstellen, dass solch eine Truppe wirklich etwas erreichen kann.

Rainer Fritzsche fand ich im Großen und Ganzen auch sehr gut. Er hätte nur ab und an ein wenig mehr Enthusiasmus in seine Stimme legen können. Den Antagonisten hat er aber ganz wunderbar vertont.

Da mir dieses Hörbuch, welches ich schon sehr lange auf meinem Merkzettel hatte, so gut gefallen hat, werde ich mir ganz sicher weitere Hörbücher von Karl Olsberg anhören. Ich bin schon sehr gespannt auf seine weiteren Geschichten.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Karl Olsberg – Delete

Siehe auch:

Kate Rhodes – Im Totengarten

51-101jyOqL._SL300_Beschreibung
In den Straßen Londons treibt ein brutaler Killer sein Unwesen. Er tötet junge Frauen. Sein Markenzeichen: Er ritzt blutige Kreuze in die Haut seiner Beute. Sie könnte sein nächstes Opfer sein: Alice Quentin, Psychologin im Dienste der Polizei. Die Jägerin wird zur Gejagten. Erst gerät ihr Bruder unter Verdacht, dann verschwindet ihre Freundin. Und bald beherrscht Alice nur noch ein Gedanke: Er wird mich nicht bekommen.
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Sprecher
Elisabeth Günther

Länge
10 h 08 m

Meine Meinung
Dieses Hörbuch hatte ich schon ewig auf meinem Player, und trotzdem habe ich es nie gehört. Warum? Das frage ich mich im Nachhinein nun auch. Denn „Im Totengarten“ ist ein durchaus guter Krimi, der kurzweilig und spannend daher kommt und bei dem man die 10 Stunden nicht als 10 Stunden empfindet.

Alice Quentin war mir auf Anhieb sympathisch. Sie ist eine Person mit Ecken und Kanten und viel Persönlichkeit. Ihr Job als Psychologin, die ab und an im Dienste der Polizei steht, kann man nicht gerade als leicht beschreiben. In dieser Story wird sie zu einem Fall hinzugezogen, der äußerst grausam ist. Doch als sie in ihrer Freizeit auch noch Leichen auf ihrem Nachhauseweg oder beim Joggen auffindet, wird die Sache sehr brisant. Als dann auch noch ihre beste Freundin spurlos verschwindet, na da stockt einem dann schon der Atem.

In diesem Krimi gibt es einige Verdächtige und man kann als Hörer kräftig miträtseln. Was bei mir eine Seltenheit ist: Ich ahnte rechte bald, wer der Übeltäter sein könnte. Doch das schadete der Spannung nicht. Im Gegenteil. Ich wollte natürlich unbedingt wissen, ob ich mit meinem Verdacht richtig lag.

Elisabeth Günther fand ich im Großen und Ganzen sehr gut. Jedoch hat sie einige Männerstimmen ziemlich seltsam gesprochen. Das hat mir nicht so gut gefallen, da es einfach nicht natürlich klang.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Kate Rhodes – Im Totengarten

Arno Strobel – Das Dorf

Das DorfBeschreibung
Panik, Todesangst, das ist es, was Bastian Thanner in der Stimme seiner Exfreundin hört, als sie ihn völlig unerwartet anruft. Über zwei Monate ist es her, dass er Anna zuletzt gesehen hat. Jetzt braucht sie dringend seine Hilfe. Bastian macht sich sofort auf die Suche nach ihr und gelangt in ein Dorf an der Müritz, das ihm von Anfang an unheimlich ist. Überall deuten Spuren auf Anna, doch niemand kann oder will ihm weiterhelfen. Bis zu dem Abend, als Bastian Zeuge einer schrecklichen Zusammenkunft wird.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Sascha Rotermund

Länge
8 h 54 m

Meine Meinung
Soeben habe ich das Hörbuch fertig gehört. Was soll ich sagen: Ich bin fasziniert, entsetzt, begeistert, schockiert – und froh, dass ich nun endlich die Auflösung kenne. Diese hat mich allerdings mehr als verblüfft. Meine Ahnung, wohin das führen würde, war mal wieder total falsch. Ein Glück, denn das wirkliche Ende fand ich tausend Mal besser, als mein „Geahntes“.

Wie oben bereits beschrieben, fährt Bastian in ein kleines Dorf an der Müritz, aus dem er einen Hilferuf seiner Exfreundin Anna erhielt. Sein Freund Safir kommt mit und will ihm helfen, Anna wiederzufinden. Doch in dem Dorf ist alles mehr als seltsam. Vieles deutet darauf hin, dass Anna hier festgehalten wird und trotzdem kann er sie nicht finden. Die Dorfbewohner sind mehr als unfreundlich und wollen ihm nicht helfen. Einzig Mia schenkt ihm ein offenes Ohr und hilft ihm. Seltsame Dinge passieren, die Bastian nach und nach immer mehr an seinem Verstand zweifeln lassen. Den Hörer übrigens auch. Die Geschichte ist stellenweise äußerst verwirrend aber nicht so, dass man denkt, was ein Mist, sondern vielmehr so, dass man sagt: Gott, der arme Kerl – was geschieht da.

Ich will von der Geschichte nicht mehr erzählen, denn sie soll für dich ja genauso spannend bleiben, wie die Story für mich war. Ich lauschte jedenfalls gebannt jeder Minute der knapp 9 Stunden und fand sie durchweg spannend und interessant. Zum Ende hin nahm die Story sogar nochmals mehr an Fahrt auf, was meine Nerven schier zum Bersten brachte. Na, und das Ende fand ich toll.

Sascha Rotermund fand ich wieder ganz hervorragend in seiner Rolle des Sprechers. Er passt sehr gut zu Strobels Büchern.

Kurzum, „Das Dorf“ war für mich beste und spannende Unterhaltung, genau so, wie ich mir einen Psychothriller vorstelle.

Dieses Hörbuch kommt auf meine Bestenliste.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Arno Strobel – Das Dorf

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