Melanie Raabe – Die Wälder

Beschreibung
Die Wälder, das bedeutet: kein Zurück mehr. Keine anderen Menschen mehr. Kein verlässlicher Handyempfang mehr. Die Wälder, das bedeutet: Ab jetzt bist du auf dich gestellt.

Als Nina die Nachricht erhält, dass Tim, ihr bester Freund aus Kindertagen, unerwartet gestorben ist, bricht eine Welt für sie zusammen. Vor allem, als sie erfährt, dass er sie noch kurz vor seinem Tod fast manisch versucht hat, zu erreichen. Und sie ist nicht die Einzige, bei der er sich gemeldet hat. Tim hat ihr nicht nur eine geheimnisvolle letzte Nachricht hinterlassen, sondern auch einen Auftrag: Sie soll seine Schwester finden, die in den schier endlosen Wäldern verschwunden ist, die das Dorf, in dem sie alle aufgewachsen sind, umgeben. Doch will Nina das wirklich? In das Dorf und die Wälder zurückkehren, die sie nie wieder betreten wollte…

Sprecher
Melanie Raabe, Anna Schudt

Länge
9 h 54 m

Meine Meinung
Hm, also mir hat dieses Hörbuch nicht so gut gefallen. Ich fand die agierenden Personen schon ziemlich naiv. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgend jemand wirklich so handeln würde! Des öfteren konnte ich wirklich nur den Kopf schütteln. Somit kam bei mir dann halt auch keine echte Spannung auf. Es war zwar hier und da mal interessant bis prickelnd, aber eben nicht sonderlich oft.

Auch den Titel fand ich nicht sonderlich passend. Ich habe den Eindruck, dass er eher als „Locktitel“ eingesetzt wurde, denn eigentlich hat der Wald recht wenig mit der Handlung zu tun.

Ja, ich denke, das wird nun das letzte Buch von Melanie Raabe für mich gewesen sein. Das erste Buch „Die Falle“ fand ich richtig klasse, die beiden Nachfolger schon nicht mehr. Beide bekamen nur 3 Punkte. So auch dieses hier.

Die Sprecherin fand ich gut. Die Stimme fand ich angenehm.

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Maja Lunde – Die Letzten ihrer Art (Das Klima-Quartett 3)

Beschreibung
Nach der „Geschichte der Bienen“ der neue Bestseller von Maja Lunde.

Vom St. Petersburg der Zarenzeit über das Deutschland des Zweiten Weltkriegs bis in ein Norwegen der nahen Zukunft erzählt Maja Lunde von drei Familien, dem Schicksal einer seltenen Pferderasse und vom Kampf gegen das Aussterben der Arten. Wie verändert sich das Ganze, wenn ein Teil verschwindet? Ein bewegender, großer Roman über Freiheit und Verantwortung, die große Gemeinschaft der Lebewesen und die alles entscheidende Frage: Reicht ein Menschenleben, um die Welt für alle zu verändern?

Sprecher
Thomas Loibl, Meike Droste, Beate Himmelstoß, Susanne Schröder, Thomas M. Meinhardt

Länge
16 h 25 m

Meine Meinung
Nachdem mir die beiden Vorgänger sehr gut gefallen haben, hat mich diese Geschichte eher enttäuscht. Ich weiß jetzt gar nicht genau, wie ich das beschreiben soll: Es war mir irgendwie alles zu viel und doch wieder zu wenig. Sprich, kein Drama, kein Klischee wurde ausgelassen, und doch wurde mir die Botschaft nicht deutlich genug dargestellt. Irgendwie fehlte mir hier Hand und Fuß. Überhaupt fiel es mir sehr schwer, den einzelnen Erzählsträngen überhaupt zu folgen und darin den jeweiligen Sinn zu finden. Hm, nein, hier hatte ich mir wirklich wesentlich mehr erhofft.

Auch die weiblichen Sprecher fand ich nicht gerade so glücklich gewählt. Die Herren hingegen fand ich sehr gut.

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John Lanchester – Die Mauer

Beschreibung
Joseph Kavanagh tritt seinen Dienst auf der Mauer an. Er gehört nun zu den jungen Menschen, die die Mauer unter Einsatz ihres Lebens gegen Eindringlinge verteidigt. Das Leben auf der Mauer verlangt Joseph einiges ab, doch seine Einheit wird zu seiner Familie. Mit Hifa, einer jungen Frau, fühlt er sich besonders eng verbunden. Gemeinsam absolvieren sie Kampfübungen, die sie auf den Ernstfall vorbereiten sollen. Denn ihre Gegner können jeden Moment angreifen. Und die sind gefährlich. Für ein Leben hinter der Mauer setzen sie alles aufs Spiel…

Sprecher
Johannes Klaußner

Länge
9 h 41 m

Meine Meinung
Die Mauer – die Idee war sicherlich ganz gut, doch irgendwie habe ich den Eindruck, dass der Autor nicht genug Einfälle hatte, um die Grundidee zu einem spannenden oder zumindest sehr interessanten Buch auszubauen. Vielmehr hatte ich den Eindruck, dass er auf „Teufel komm raus“ die Seiten füllen wollte. Leider gab es damit sehr lange recht langweilige Episoden, unterbrochen nur hier und da mit wirklich spannenden Elementen. Doch so überraschend wie diese kamen, so schnell waren sie auch wieder vorbei. Insgesamt plätscherte die Story so vor sich hin, ohne dass sie mich wirklich fesseln konnte.

Der Protagonist war ziemlich gut dargestellt, auch seine Beziehung zu seinen Eltern – die exemplarisch für alle Familien in dieser Dystopie gesehen kann – fand ich sehr interessant.

Insgesamt möchte ich sagen, die Grundidee hatte wirklich wesentlich mehr Potential, was hier leider nur sehr gering ausgeschöpft wurde. Somit bleibt auch meine Bewertung im mittelmäßigen Bereich.

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Mattias Edvardsson – Der unschuldige Mörder

Beschreibung
Ein toter Autor und ein fataler Schuldspruch …

Lund, Schweden: Vier Literaturstudenten treffen auf den gefeierten Autor Leo Stark. Schnell geraten sie in den Bann des manipulativen Schriftstellers, der sie gleichermaßen fasziniert wie abstößt. Doch eines Nachts verschwindet Stark spurlos. Und obwohl keine Leiche gefunden wird, spricht man den Studenten Adrian des Mordes schuldig.

Jahre später beschließt Journalist Zack, ein Buch zu schreiben. Das Verbrechen von damals, für das sein Freund Adrian acht Jahre ins Gefängnis musste, hat ihn nie richtig losgelassen. Von dessen Unschuld überzeugt, ist er fest entschlossen, die Wahrheit aufzudecken. Doch bei seinen Recherchen stößt er auf den Widerstand seiner ehemaligen Studienfreunde. Alle scheinen sie etwas vor Zack zu verbergen. Und dann taucht plötzlich Leo Starks Leiche auf…

Sprecher
Torben Kessler

Länge
10 h 40 m

Meine Meinung in Kürze
Nicht so gut wie „die Lüge“, aber trotzdem nicht schlecht. Man muss jedoch viel Geduld aufbringen, da sich hier einiges wiederholt und immer wieder durchgekaut wird. Erst ganz zum Schluss kommt Licht ins Dunkel. Wenn man bis dahin durchhält, wird man überrascht sein.

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Arno Strobel – Offline

Beschreibung
Fünf Tage ohne Handy. Ohne Internet. Offline.

Der neue Psycho-Thriller von Bestseller-Autor Arno Strobel!

Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. So lautet das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, die dazu in ein ehemaliges Bergsteigerhotel auf 2.500 Metern Höhe im Berchtesgadener Land reist. Aber bereits am zweiten Tag verschwindet einer von ihnen und wird kurz darauf schwer misshandelt gefunden. Jetzt beginnt für alle ein Horrortrip ohne Ausweg. Denn sie sind offline und niemand wird kommen, um ihnen zu helfen…

Sprecher
Herbert Schäfer

Länge
9 h 23 m

Meine Meinung
„Offline“ von Arno Strobel ist ein anfangs sehr spannender Thriller. Mit der Zeit wird allerdings das immer gleiche Schema etwas durchschaubar und somit ein klein wenig langatmig, so dass ich irgendwann nur noch auf das Ende wartete, um zu sehen, wer denn nun letztendlich wirklich der Bösewicht war.

Die Idee von Digital Detox fand ich gut.  Doch klingt der Titel „Offline“ dabei vielleicht etwas irreführend. Denn in einer abgelegenen Berghütte hätte man vielleicht gar nicht seine Handys, Tablets oder Laptops vorher abgeben müssen. Denn da hätte man sowieso keinen Empfang gehabt – zumindest nicht bei dem herrschenden Schneesturm. Somit hätte der Titel auch „Eingeschneit“ oder „Abgeschnitten“ heißen können – oder so. Aber egal. Ich hatte jedenfalls aufgrund des Titels eine ganz andere Erwartungshaltung an das Hörbuch.

Interessant fand ich die Gruppendynamik, die sich hier entwickelte. Denn man muss dazu sagen, dass die Gruppe junger Leute keine Freunde waren, die sich schon lange kannten. Einige waren Arbeitskollegen, aber eigentlich mussten sie sich alle erst kennenlernen. Da kommt natürlich schnell Misstrauen auf, wem man solch eine Abscheulichkeit zutrauen würde. Gar nicht so einfach, wenn man sich nicht oder erst ganz kurz kennt. Dieses „Trau, schau, wem“-Spielchen fand ich jedenfalls ziemlich gut umgesetzt, was die ganze Story dann doch wieder recht interessant gestaltete.

Insgesamt ist Offline ein guter Verdächtigungsthriller, bei dem man ziemlich lange wirklich miträtseln will, jedoch zum Ende hin eigentlich nur noch auf die Auflösung wartet. So ging es mir zumindest. ABER: Das warten auf das Ende hat sich wirklich gelohnt. Über einige kleinere Ungereimtheiten habe ich dabei allerdings  hinweggeschaut.

Den Sprecher Herbert Schäfer fand ich anfangs etwas farblos, aber im Verlauf der Geschichte hat auch er sich „warm gelaufen“, so dass ich ihn nach recht kurzer Zeit richtig klasse fand.

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Brom – Der Kinderdieb

Beschreibung
Leise wie ein Schatten streift ein Junge durch die Straßen von New York. Er nennt sich Peter und ist auf der Suche nach Kindern und Teenagern, die dringend Hilfe brauchen. Peter rettet sie – und bietet ihnen an, sie in sein magisches Reich zu führen, in dem niemand je erwachsen werden muss. Doch er verrät ihnen nicht, dass dieses Land im Sterben liegt und dort nicht nur magische Geschöpfe und das Abenteuer ihres Lebens auf sie warten, sondern auch größte Gefahr…

Sprecher
Uve Teschner

Länge
19 h 13 m

Meine Meinung
Uff. Düster, dunkel, rabenschwarz. Also dieses Hörbuch ist sicherlich verdammt gut.

Audible weist darauf hin, dass dieser Titel für Hörer unter 18 Jahren nicht geeignet ist. Ich bin nun weit über 18 Jahre – für mich war es auch nicht geeignet. Wobei ich das Hörbuch gar nicht komplett verteufeln will. Denn das Hörbuch ist an sich sehr interessant! Es gab immer wieder Passagen, die ich wahnsinnig gut fand und denen ich gebannt gelauscht habe.

Aber für meinen Geschmack war es insgesamt zu düster. Ich verfiel beim Zuhören immer mehr in traurige Stimmung bis ich mir am Ende am liebsten die Bettdecke über den Kopf gezogen hätte, um nie wieder aufzustehen. Ja, auch das kann eine Geschichte bewirken.

Mir ist es aber eindeutig lieber, wenn mich ein Hörbuch inspiriert und mir neue Ideen in den Kopf setzt. Oder mich zumindest nicht in eine „tiefe Depression“ stürzt.

Uve Teschner habe ich hier nochmals neu kennengelernt. Denn er zeigt hier eine erstaunlich erweiterte Palette an Stimmlagen und stimmlichen Facetten, die ich so von ihm noch gar nicht kannte. Das hat mich nun wirklich beeindruckt! Wenn er nun noch seine Schreierei etwas zurücknehmen würde, dann könnte ich mich fast wieder mit ihm anfreunden.

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Kevin Hearne – Verhext: Die Chronik des Eisernen Druiden 2

Beschreibung
Der Druide Atticus will eigentlich nur eines: seine Ruhe haben vor all den Göttern, Hexen und Feen. Aber dieser Wunsch bleibt ihm verwehrt. Denn nachdem er in Notwehr eine hohe Gottheit getötet hat, wollen plötzlich alle etwas von ihm – Schutz vor Anschlägen, Rivalen aus dem Weg schaffen oder ihm eine spezielle Göttertöter-Versicherung aufschwatzen. Kurz bevor er einen Friedenspakt mit dem örtlichen Hexenorden schließen kann, taucht eine Heerschar neuer Hexen auf. Ihre dunkle Vergangenheit reicht bis nach Deutschland zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Zum Glück hat Atticus ein magisches Schwert und einen Vampir-Anwalt…

Sprecher
Stefan Kaminski

Länge
10 h 06 m

Meine Meinung in Kürze
Eigentlich gefällt mir die Idee dieser Serie ja wirklich sehr gut. Atticus mit seinem speziellen Humor, seine ständigen Probleme, die er hat, obwohl er doch eigentlich nur seine Ruhe haben will. Aber mir sind da einfach zu viele Kampfszenen enthalten. Diese sind zwar auch recht amüsant beschrieben. Jedoch schalte ich gedanklich da immer ab. Ich merke, wie ich mit meinen Gedanken abschweife, da mich Kampfszenen einfach überhaupt nicht interessieren.

Da ich „befürchte“, dass die weiteren Teile ähnlich aufgebaut sein werden, werde ich mir weitere Folgen wohl nur in allerhöchster Not anhören, wenn mir nun gar nichts anderes einfällt, was ich hören könnte.

Stefan Kaminski war aber natürlich wieder super, super gut.

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Helena Marchmont – Vorhang auf für einen Mord: Bunburry – Ein Idyll zum Sterben 1

Beschreibung
Ein sympathischer Großstadt-Dandy trifft auf zwei alte Ladys, die es faustdick hinter den Ohren haben – und gemeinsam lösen sie jeden Fall im malerischen Dorf Bunburry. Hier duftet es verführerisch nach dem besten Fudge der Cotswolds, der Pub ist bekannt für sein leckeres Ale und das Verbrechen lauert direkt hinter dem nächsten Cottage. Denn auch in der schönsten Idylle gibt es Leidenschaft, Eifersucht, Hass und Mord – garniert mit einer guten Portion Humor.

Folge 1: Vorhang auf für einen Mord
Willkommen in Bunburry! Alfie McAlister – sympathisch, gutaussehend und Selfmade-Millionär – hat in dem malerischen Städtchen in den Cotswolds ein Cottage geerbt. Das kommt wie gerufen, will er London nach einer schlimmen persönlichen Tragödie doch so schnell wie möglich verlassen, um auf andere Gedanken zu kommen. Aber von Ruhe und Abgeschiedenheit keine Spur: Kaum in Bunburry angekommen, steckt Alfie schon mitten in einem Mordfall. Denn Liz und Marge, zwei alte Ladys und die besten Freundinnen seiner verstorbenen Tante Augusta, verpflichten ihn kurzerhand dazu, sich mit ihnen auf die Suche nach dem Täter zu machen. Doch dann gibt es einen zweiten Toten und die drei Amateur-Detektive müssen all ihre Schauspielkünste aufbieten, um den wahren Mörder zu entlarven…

Sprecher
Uve Teschner

Länge
3 h 46 m

Meine Meinung in Kürze
„Das ist großartig“, haben sie gesagt, „du wirst dich köstlich amüsieren“, haben sie gesagt, „da ist herrlicher Humor vorhanden“, haben sie gesagt. Hm, also ganz ehrlich? Ich fand diese Geschichte nett anzuhören, aber mehr auch nicht. Recht kurzweilige Unterhaltung, ok, aber den Hype um diese Serie kann ich nicht ganz nachvollziehen. Für mich steht jedenfalls ziemlich fest: Bei dieser ersten Folge wird es bei Bunburry für mich bleiben. Die weiteren Folgen werde ich mir wohl eher nicht kaufen.

Uve Teschner hat mir hier sehr gut gefallen. Hier hatte er auch nichts zu schreien 😉 Dann finde ich ihn ja immer gut. Nur wenn er zu euphorisch in der Story versinkt, finde ich ihn echt anstrengend.

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Thomas Erle – Das Erwachen: Das Lied der Wächter 1

Beschreibung
Seit einem verheerenden Atomunfall vor 16 Jahren gilt der Schwarzwald als unbewohnbar – die Bevölkerung wurde evakuiert und die gesamte Region zur Sperrzone erklärt. Die Menschen waren zunächst verunsichert, haben sich aber nach über einem Jahrzehnt wieder eingerichtet in ihrer heilen Welt. Doch die Regierung spielt seit Jahren ein falsches Spiel. Denn die Gefahr, die in dem verstrahlten Gebiet lauert, ist so viel größer, als sich die Menschen vorstellen können: Eine unerklärliche Kraft scheint alles Leben zu bedrohen…

Sprecher
Maximilian Laprell

Länge
12 h 12 m

Meine Meinung
Das nenne ich mal eine grausige Vorstellung: Der komplette Schwarzwald strahlenverseucht und zum Sperrgebiet ernannt! Das macht doch gleich mal neugierig. Die Story fängt auch wirklich sehr interessant an. So habe ich mich auf spannende 12 Stunden Unterhaltung gefreut. Doch meine Erwartung wurde leider nicht so ganz erfüllt. Denn der junge Protagonist handelt meiner Meinung nach derart blauäugig, dass ich wirklich immer öfter mit dem Kopf schütteln musste. Das hat auch nichts mit jugendlichem Leichtsinn zu tun. Ich fand das einfach unglaubwürdig.

Im weiteren Verlauf der Geschichte wird zwar einiges angedeutet, aber nichts konkret gesagt. Alles bleibt nebulös und rätselhaft. Hm. Das ist dann auch gleich der nächste Kritikpunkt meinerseits. Denn mir war das einfach zu viel Geheimniskrämerei. Ein klein wenig hätte man meiner Meinung nach schon verraten müssen, um Lust auf den nächsten Teil – der zwangsläufig kommen muss – zu machen. Doch so weiß ich noch  nicht, ob meine Neugier wirklich groß genug ist, um mir auch die Fortsetzung anzuhören.

Den Sprecher hingegen fand ich sehr gut.

Weitere Informationen
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Klaus Seibel – Die dunkle Seite des Erbes: Die erste Menschheit 3

Beschreibung
Der zweite Lantis, der in dem unterirdischen Labor erschaffen wurde, ist geflohen. Bald spüren die Menschen, dass man das Erbe der Lantis auch eine andere Seite hat. Korgh verfolgt eiskalt seine Pläne und seine Macht wächst stündlich. Und dann gelingt es ihm sogar, die restlichen Container zu stehlen. In einem Wettlauf gegen die Zeit muss Anne all ihr Können einsetzen, um eine Katastrophe zu verhindern.

Sprecher
Mark Bremer

Länge
7 h 17 m

Meine Meinung
Schade. Verdammt schade. Ich hatte bei der bisherigen wirklich tollen Entwicklung der Reihe gehofft, dass der Autor nicht auch auf das übliche Schema verfällt, sondern dass er auch hier eine frische und ganz andere Idee verwirklicht. Doch leider ist dem nicht so. Denn in diesem Teil ist der zweite Lantis geflohen und macht sein eigenes Ding. Und hier geht es wieder nur um eines: Macht. Ich fand das wirklich ziemlich enttäuschend, da ich die bisherigen Ideen wirklich klasse fand. Aber Macht? Ok, da kann man natürlich viel erzählen, Gut gegen Böse, alles schön und gut aber leider halt auch sehr, sehr abgedroschen.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Klaus Seibel – Die erste Menschheit lebt – Die erste Menschheit 2

Siehe auch: