Svealena Kutschke – Stadt aus Rauch

Beschreibung
Wild und wunderbar. Ein Roman von großer Schönheit und Poesie – Taiye Selasi Lucie wird in einer eisigen Winternacht in der Trave geboren, mit einer Gabe, die für die kommenden Generationen Segen und Fluch sein wird. „Stadt aus Rauch“ ist ein faszinierendes Epos einer Familie, auf die die Wirren des 20. Jahrhunderts ihre langen Schatten werfen.

Von großmäuligen Denunzianten und kleinmütigen Helden, von Bürokraten des Verbrechens und Hochstaplern der Kunst, von der Verführung des Faschismus und vom Schweigen derer, die glauben, schuldlos zu sein: Die Tragödie eines ganzen Jahrhunderts spiegelt sich in der eigentümlichen Welt von Lübeck, wo Historie von Seemannsgarn kaum zu unterscheiden ist. Ein mitreißendes literarisches Wagnis.

Sprecher
Sascha Icks

Länge
14 h 18 m

Meine Meinung
Leider habe ich viel zu lange mit meiner Rezension gewartet, um noch in Worte fassen zu können, wie mir diese Geschichte gefallen hat. Ich weiß nur noch, dass ich froh war, als diese düstere Story ihr Ende fand. Mich hat es nicht wirklich begeistert, das weiß ich noch. Meine notierte Bewertung lautet:

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Svealena Kutschke – Stadt aus Rauch

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Petra Hammesfahr – Hörig

Beschreibung
Für die Presse war er ein Dämon, für Patrizia die große Liebe. Als Heiko Schramm nach einem schweren Raubüberfall zu einer langjährigen Gefängnisstrafe verurteilt wurde, brach für sie die Welt zusammen. Erst viel später akzeptierte sie, was alle zu wissen glauben: Dass Heiko sie nie geliebt und nur benutzt hat. Nun, sieben Jahre später, steht er vor ihrer Tür. Beteuert seine Liebe und bittet sie, mit ihm zu kommen. Während ihre Familie alle Hebel in Bewegung setzt, um sie zu finden, erkennt Patrizia nach und nach die Wahrheit…

Sprecher
Nicole Engeln

Länge
7 h 45 m

Meine Meinung
Dieses Hörbuch zu beschreiben, finde ich ziemlich schwierig. Denn die Protagonistin ist in meinen Augen eine sehr schwache Person, die sich von allen Menschen alles vorschreiben lässt und ihnen immer glaubt, egal was man ihr erzählt. Also eine Person, die sehr wenig Selbstvertrauen hat. Und was ihr über Jahre von ihrem Mann eingebläut wurde, nimmt sie als Rettungsanker, als ihr ehemaliger Geliebter aus dem Knast entlassen wird und zu ihr nach Hause kommt und sie mitnimmt – also entführt. Doch sie wehrt sich nicht. Sie vertraut auf ihren Ehemann, das Genie – einst ihr Psychotherapeut.

Die Gedankengänge von Ed – also dem Ehemann und Psychotherapeut – fand ich stellenweise schon ziemlich anstrengend. Doch so sind vermutlich Psychotherapeuten, das kann ich nicht beurteilen.

Das Hörbuch fand ich zwar recht interessant anzuhören, jedoch konnte es mich trotzdem nicht überzeugen. Es ist recht kurzweilig und sowieso sehr kurz mit seinen knapp 8 Stunden, so dass man es schnell durchgehört hat. Doch eine wirkliche Hörempfehlung möchte ich nicht dafür aussprechen. Petra Hammesfahr hat schon bessere Geschichten erzählt.

Nicole Engeln fand ich ganz ok, wenn auch vielleicht etwas zu streng und somit nicht ganz passend zu der unsicheren Protagonistin.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Petra Hammesfahr – An einem Tag im November

Siehe auch:

Mark Douglas-Home – Ein Grab in den Wellen (Sea Detective 1)

Beschreibung
Cal McGill ist Meeresbiologe. Seine Spezialität: per Computer die Route von Gegenständen im Wasser zu verfolgen, um Umweltsünder zur Strecke zu bringen. Doch bei seinem Einsatz für die Natur überschreitet der Sea Detective bisweilen legale Grenzen: Als er in den Gärten hochrangiger Politiker Weißen Silberwurz pflanzt, um auf den Klimawandel hinzuweisen, nimmt man ihn fest. Detective Helen Jamieson von der Polizei Edinburgh kommt der sympathische junge Mann gerade recht.

Denn vor der Küste wurden kurz zuvor zwei abgetrennte Füße entdeckt. Bei ihren Recherchen stoßen Cal und Helen auf ein Netz aus Korruption, Ausbeutung und Menschenhandel. Und auf ein indisches Mädchen, das sie vielleicht noch retten können.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Michael Schwarzmaier

Länge
11 h 29 m

Meine Meinung
Insgesamt gesehen fand ich diesen Krimi ziemlich gut, allerdings gibt es nicht nur positive, sondern auch einige negative Dinge zu erwähnen.

Zunächst das Positive:
Der Protagonist Cal ist ein sympathischer Typ, der in keine Schublade passt. Das finde ich persönlich schon mal sehr interessant. Allerdings war er manches Mal auch ziemlich blauäugig und vertrauensseelig.

Das indische Mädchen fand ich gut beschrieben, sie hat eine erstaunliche Entwicklung während der Story durchlebt.

Auch Helen Jamieson fand ich klasse. Insbesondere wie sie mit dem Ekel von Chef umging. Ja Sir, nein Sir, doch Sir – das waren herrliche Dialoge. Da musste ich oft schmunzeln.

Der Plot insgesamt war auch sehr interessant und gut aufgebaut.

Doch nun das Negative
Die Geschichte um Cals Opa fand ich langatmig und auch irgendwie fehl am Platz. Meiner Meinung nach nahm dieser Teil einen viel zu großen Raum in der Story ein. Es war zwar durchaus eine recht interessante Story, aber für meinen Geschmack passte sie einfach nicht richtig in die Story. Man hätte da vielleicht eine eigene Geschichte daraus machen können.

Auch den Sprecher fand ich nicht so passend. Er las fast das ganze Buch ein bisschen so, als würde er eine Komödie sprechen. Das fand ich für das dramatische Thema wirklich unpassend.

Ja, es fällt mir schon ein wenig schwer, diese Story zu bewerten. Denn es lohnt sich schon, sich diese Story anzuhören, trotz der negativen Aspekte. Aber vielleicht sehe auch nur ich das so. Ergo gilt auch hier: Selbst anhören und eigene Meinung bilden.

Weitere Informationen
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Sam Bourne – Der Präsident: Kann ihn jemand stoppen, bevor er den 3. Weltkrieg auslöst?

Beschreibung
Stell dir vor, der mächtigste Mann der Welt wäre ein gefährlicher Egomane… Als die Bürger der USA einen unberechenbaren Demagogen zum Präsidenten wählen, hält die Welt den Atem an. Kaum jemand weiß: Bereits kurz nach Amtsantritt ordnet der Präsident fast einen Nuklearstreich an, nachdem ein Wortgefecht mit dem Machthaber von Nordkorea aus dem Ruder läuft. Eins ist den Mitwissern klar: Jemand muss etwas unternehmen, oder die Welt steht kurz vor einem dritten Weltkrieg. Ein Attentat scheint der einzige Ausweg…

Ein hochrasanter Verschwörungsthriller mit aktuellem Bezug zur politischen Lage in Amerika.

Sprecher
Dana Geissler

Länge
7 h 43 m

Meine Meinung in Kürze
Die Story ist sicherlich sehr gut! Irgendwelche Parallelen zum amtierenden Präsidenten sind nicht rein zufällig, sondern sehr wohl beabsichtigt. Und das ist das erschreckende daran. Es ist so verdammt vorstellbar.

Mir hat die Idee, wie man den Präsidenten stoppen könnte, sehr gut gefallen. Allerdings hat mir die Sprecherin die Lust am Hören wirklich erschwert. Ihre Stimme passte einfach nicht zur Story. Ja, und dann gibt es das Hörbuch nur gekürzt. Das hat mir natürlich auch nicht so gut gefallen.

Weitere Informationen
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Karin Slaughter – Die gute Tochter

Beschreibung
„Lauf!“, fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. „Lauf weg!“ Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene grauenvolle Attacke in ihrer Kindheit. Die blutigen Knochen ihrer erschossenen Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers.

Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. 28 Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Als sie Zeugin einer weiteren brutalen Bluttat wird, holt ihre Geschichte sie ganz ungeahnt ein.

„Die gute Tochter“ ist ein Meisterwerk psychologischer Spannung. Nie ist es Karin Slaughter besser gelungen, ihren Figuren bis tief in die Seele zu schauen und jede Einzelne mit Schuld und Leid gleichermaßen zu belegen.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Nina Petri

Länge
18 h 43 m

Meine Meinung
Die gute Tochter ist ein recht interessanter Thriller, der sich allerdings etwas zieht. Hauptsächlich aufgrund der Erzählweise aus verschiedenen Perspektiven, sprich, das gleiche Geschehen wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Allerdings beginnt das Geschehen immer wieder sehr weit vorne, so dass man vieles bereits genau so gehört hat, nur eben aus der anderen Erlebniswelt. Bis sich die Ereignisse dann unterscheiden, dauert etwas.

Die Story ist vollgepackt mit menschlichen Tragödien, was ich auf die Dauer auch etwas anstrengend fand. Jedoch werden diese sehr eindrücklich beschrieben. Manchmal für meinen Geschmack allerdings etwas zu detailliert.

Die äußerliche Personenbeschreibung hingegen fiel recht knapp aus, hier wurde wesentlich mehr Wert auf deren Handeln gelegt. So war ich doch recht überrascht, als ich ziemlich am Ende erfuhr, das eine der Protagonistinnen kurze graue Haare hatte. Ich hatte über die gesamte Story eine Brünette mit langen Haaren in meiner Vorstellung. Gut, das ist nun nicht dramatisch, aber doch ungewöhnlich.

Das Ende der Geschichte hatte mich dann doch überrascht. Damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet. Ich hatte die ganze Zeit eine andere Person in Verdacht.

Insgesamt fand ich die Geschichte zu lange, zu zäh und zu voll mit Dramen. So richtig konnte mich keine der Personen wirklich packen. Ohne das doch wirklich sehr überraschende Ende hätte die Story nicht viel vorzuweisen. Schade eigentlich.

Die Sprecherin Nina Petri hingegen hat ihre Sache gut gemacht. Ohne sie hätte ich vermutlich irgendwann aufgegeben.

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Siehe auch:

Eva Almstädt – Ostseefeuer (Pia Korittki 10)

Beschreibung
Der Pastor eines Ostseedorfes wird tot in der Sakristei aufgefunden – ermordet. Kommissarin Pia Korittki und ihr Team vom K1 in Lübeck übernehmen die Ermittlungen. Doch der Fall gestaltet sich schwierig, denn der Pastor scheint keine Feinde gehabt zu haben. Erst als ein zweiter Mord geschieht, beginnen die Fassaden zu bröckeln. Pia, die privat um das Sorgerecht für ihren Sohn Felix kämpfen muss, macht eine unglaubliche Entdeckung…

Sprecher
Anne Moll

Länge
10 h 28 m

Meine Meinung
Der zehnte Teil der Reihe war wieder recht gut, aber nicht so gut, wie die meisten anderen Teile. Es gab hier ziemlich wenig Spannung, der Fall war zwar interessant, aber ich fand ihn letztendlich nicht so wirklich schlüssig. Vielmehr kam mir die Auflösung doch etwas konstruiert vor, völlig unspektakulär und etwas lustlos. Trotz aller Erklärungen im Nachhinein, wollte mir das Ende nicht so recht gefallen.

Interessant fand ich wieder die privaten Probleme von Pia. Dieses Mal ging es um das Sorgerecht für den kleinen Felix, Pias Sohn.

Eines muss ich allerdings dieses Mal wirklich bemängeln. Und zwar die Sprecherin. Eigentlich hat sie mir bisher immer sehr gut gefallen. Doch hier hat sie einzelne Personen (insbesondere die 100-Jährige) derart furchtbar gesprochen, dass ich jedes Mal eine Gänsehaut bekam. Und das kann ich ja gar nicht leiden. Doch auch andere Szenen fand ich wirklich anstrengend vertont. Nein, also dieses Mal muss ich Anne Moll leider 2 Pingu-Punkte abziehen.

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Weitere Informationen
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Siehe auch: 

 

Patrick Lee – Dystopia (Die Zeitpforten-Thriller 2)

Beschreibung
Spring in die Zukunft! Rette die Welt!

Ein unscheinbares Gerät mit ungeheurer Macht: Es stellt eine Schleuse in die Zukunft her. Forscherin Paige Campbell wagt als erste den Blick ins Morgen. Und sieht nichts als eine tote Einöde: Ruinenstädte und Knochenberge. Offenbar steht das Ende der Menschheit schon in wenigen Wochen bevor – es sei denn, Paige und ihr Partner Travis finden heraus, welche Kräfte unsere Zivilisation zu zerstören drohen. Die beiden müssen den Sprung wagen, sie müssen in die Zukunft. Auch auf die Gefahr hin, nicht mehr zurückzukehren.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Matthias Lühn

Länge
10 h 54 m

Meine Meinung
Die Fortsetzung der Zeitpforten-Thriller ist von der Spannung und dem Einfallsreichtum her nicht so gut, wie Teil 1. Schade, ich hatte mir hiervon wesentlich mehr erhofft. Es waren zwar durchaus auch nette Einfälle vorhanden, aber eben nur manchmal und nicht so genial, wie bei der Pforte. Ich fand, dass sich einige Szenen einfach endlos ausdehnten, ohne wirklich spannend zu sein.

Bzgl. des Sprechers Matthias Lühn muss ich hier aber wirklich dieses Mal viele Pingus abziehen. Zum einen kann ich ja seinen gekünstelten American Slang über die deutsche Sprache gestülpt echt nicht leiden. Doch hier hat er dann noch einen oben drauf gesetzt. Er hat jeden Satz laut angefangen und in einem fast nicht mehr hörbaren Wort ausklingen lassen. Viele der letzten Wörter im Satz habe ich nicht ganz verstanden. Denn sonst hätte ich das Hörbuch derart laut stellen müssen, was auch nicht gerade angenehm ist. Das hat mich wirklich extrem gestört und genervt.

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Siehe auch:

Kristina Ohlsson – Bruderlüge (Martin Benner 2)

Beschreibung
Anwalt Martin Benner verbrennt sich die Finger an seinem heißesten Fall – und wird selbst zum Verdächtigen.

Martin Benner befindet sich in der Hand von Unterweltboss Lucifer, der ihm den Auftrag erteilt, Mio zu finden – den Sohn der Serienmörderin Sara Texas. Wohl fühlt sich Benner damit nicht, schließlich arbeitet er nun für denjenigen, der Sara solche Angst einjagte, dass sie von einer Brücke gesprungen ist. Doch damit nicht genug: Jemand ist dabei, Benner zwei Morde anzuhängen, und er hat keine Ahnung, wer das ist. Als Benner von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt wird, begreift er, dass er nicht durch Zufall in die ganze Geschichte geraten ist, sondern dabei eine wichtige Rolle spielt.

„Schwesterherz“ und „Brüderlüge“: Die zweiteilige Bestseller-Serie aus Schweden von Krimistar Kristina Ohlsson: Hart, cool, genial erzählt!

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Uve Teschner, Gabriele Blum

Länge
10 h 39 m

Meine Meinung
Recht gute Fortsetzung des Krimis, jedoch konnte ich das Motiv am Ende  nur schwer nachvollziehen. Außerdem handelten hier etliche Personen – insbesondere Lucy – meiner Meinung nach ziemlich unrealistisch. Ich hätte den Protagonisten schon längst zum Mond geschickt.

Uve Teschner hat hier wieder sehr engagiert agiert, aber für meinen Geschmack hat er zu viel geschrien. Das nervte mich extrem. Gabriele Blum hingegen fand ich klasse.

Gesamteindruck: Die Frederik-Bergmann-Reihe ist dieser hier eindeutig vorzuziehen. Der Zweiteiler ist eine nette, kurzweilige Unterhaltung, aber man sollte nicht zu viel erwarten. Kristina Ohlsson kann wirklich bessere Krimis schreiben.

Siehe auch: 

Frederik-Bergmann-Reihe:

Matin-Benner-Reihe (zweiteilige Serie):

 

Karl Olsberg – Glanz

Beschreibung
Als der 14-jährige Eric nach einer Überdosis der Droge „Glanz“ vor dem Laptop ins Koma fällt, ist seine Mutter Anna verzweifelt. Da die Ärzte keinen Rat wissen, nimmt sie schließlich die Hilfe einer mysteriösen Frau an. Das Unvorstellbare geschieht: Anna kann in die Traumwelt im Kopf ihres Sohnes vordringen, der in einem phantastischen Computerspiel gefangen zu sein scheint. Doch während sie versucht, ihn zurück ans Licht der Wirklichkeit zu führen, verdichten sich die Hinweise, dass Eric das Opfer eines üblen Spiels ist.

Sprecher
Susanne Stangl

Länge
11 h 33 m

Meine Meinung
Eigentlich bin ich ein ausgesprochener Karl-Olsberg-Fan. Bisher haben mich alle seine Hörbücher restlos begeistert – entsprechend sind auch meine Bewertungen.

Bei diesem hier verhält es sich leider etwas anders. Ich empfand die Story als unendlich langatmig. Über Stunden hat man sich hier zusammen mit den Protagonisten in einem Computerspiel aufgehalten und hat die Gegner bekämpft. Gut, wenn man gerne Computerspiele spielt, dann mag einem das ja gefallen. Da ich das aber überhaupt nicht tue und auch nichts damit anfangen kann, war die Story für mich eher anstrengend und über weite Strecken hin eher öde, als spannend. Doch wie gesagt, wenn man Computerspiele mag, sieht das vermutlich ganz anders aus.

Mir hat es jedenfalls nicht so gut gefallen. Das Ende hingegen fand ich dann doch noch gut, auch wenn ich diese Art der Auflösung bereits erahnt hatte. Trotzdem fand ich das gut gelöst.

Die Sprecherin war ok, sonst hätte ich nicht so lange durchgehalten.

Weitere Informationen
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Siehe auch:

John Katzenbach – Die Grausamen

Die GrausamenBeschreibung
Der erste Ermittler-Krimi von US-Bestsellerautor John Katzenbach: genial geschrieben, abgründig, packend!

Eigentlich sollte es nur ein kurzer Weg sein. Wie immer. Unzählige Male schon ist die dreizehnjährige Tessa Gibson in dem noblen Vorort, in dem sie lebt, von ihrer besten Freundin nach Hause gelaufen. Doch in dieser Herbstnacht kommt sie dort nicht an, verschwindet spurlos, wie vom Erdboden verschluckt. Die Stadt ist schockiert, Angst breitet sich aus, Tessas Familie zerbricht – der Fall wird nie aufgeklärt.

Zwanzig Jahre später werden zwei abgehalfterte Ermittler auf den Fall angesetzt. Gabriel („Gabe“) ist Alkoholiker, traumatisiert von einer Familientragödie. Marta, eine ehemalige Drogenfahnderin, hat bei der Verfolgung eines Dealers versehentlich ihren Partner erschossen. Die beiden stoßen auf eine bislang unentdeckte Spur: Kurz nach Tessas Verschwinden ereigneten sich vier brutale Morde an jungen Männern, und offenbar besteht eine Verbindung zwischen diesen Verbrechen. Bei ihren Nachforschungen wird schnell klar, dass die Polizeiführung keinerlei Interesse an der Wahrheit hat. Wer nachbohrt, spielt mit seinem Leben. Und das gilt nicht zuletzt für Gabe und Marta.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Uve Teschner

Länge
14 h 37 m

Meine Meinung
Bis hier etwas Spannung aufkommt, muss man lange geduldig warten.

Der Einstieg in die Geschichte ist recht banal. Die beiden Protagonisten von der neu gegründeten Abteilung für Cold Cases werden vorgestellt. Beides gebeutelte Gestalten mit Ecken und Kanten und doch mag man sie im Verlauf der Geschichte gerne leiden.

Sie kommen einer ungeklärten Sache auf die Spur, von der sie aber laut ihrem Vorgesetzten unbedingt die Finger lassen sollen. Ein Schelm wer Böses ahnt.

Achtung: Der nächste Satz könnte als Spoiler betrachtet werden!
Schade nur, dass sich mein Anfangsverdacht am Ende auch bestätigt. Wenigstens hier hätte ich mir eine Überraschung erhofft. Doch nein, auch das Ende ist recht banal.

Obwohl am Ende dann doch noch Schwung und ein wenig Spannung in die Story kam, so ist sie insgesamt doch recht langatmig mit wenigen Überraschungen und noch weniger Spannungsbögen. Es ist zwar eine Geschichte, der man unbekümmert lauschen kann, doch in Jubelgeschrei breche ich hier wirklich nicht aus. Katzenbach kenne ich eigentlich anders.

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Weitere Informationen
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Siehe auch: