Tim Lebbon, Dirk Maggs – ALIEN – In den Schatten: Die komplette Staffel

alienBeschreibung von Audible
Ein markerschütternder Schrei hallt durch die Weiten des Alls. Doch dieses Mal wird er gehört: Mit „ALIEN – In den Schatten“ setzt Audible den Horror um die bekanntesten Kreaturen der Sci-Fi-Geschichte fort – und das als exklusive Hörspielserie.

Zeitlich zwischen den ersten beiden Filmen gelegen, erzählt „ALIEN – In den Schatten“ eine völlig neue Geschichte – und klingt dabei wie eine Hommage an die beiden Meisterwerke von Ridley Scott und James Cameron. Dafür sorgen nicht nur Original-Sounds aus dem Archiv von 20th Century FOX, sondern allem voran die großartigen Sprecher: Neben Dietmar Wunder, Bernd Vollbrecht, David Nathan und vielen weiteren Hochkarätern ist auch Karin Buchholz mit an Bord, die deutsche Stimme von Sigourney Weaver… und somit die echte Ellen Ripley.

Inhaltsangabe

Der Raumfrachter MARION soll das wertvolle Mineral Trimonit vom Planeten LV178 zur Erde bringen. Doch bei den Schürfungen unter Tage stößt die Crew auf unbekannte Wesen, die tief in den Minen geschlummert haben – und die Hölle bricht los.

Als die Arbeiter panisch die Flucht ergreifen, kommt es zur Katastrophe: Beim Anflug auf das Mutterschiff rast eine der Transportfähren ungebremst in die MARION und das Minenraumschiff kann nicht mehr gesteuert werden. Aber damit nicht genug: Zwar kann die zweite Transportkapsel an der MARION andocken, doch auch für ihre Besatzung kommt jede Hilfe zu spät, denn die gefräßigen Monster haben es mit an Bord geschafft.

Chefmechaniker Chris Hooper und die restlichen Überlebenden der MARION sind der Verzweiflung nahe, als sie der Notruf eines Rettungsshuttles erreicht: An Bord befindet sich Ellen Ripley – die einzige Überlebende der NOSTROMO, und somit die einzige Person, die den Klauen der Aliens jemals entkommen ist…

Zu diesem Titel erhält man bei Audible eine PDF-Datei, die nach dem Kauf automatisch der Bibliothek hinzugefügt wird.

Diese Hörspiel-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Karin Buchholz, Dietmar Wunder, Michael Iwannek, Ann Vielhaben, Bernd Vollbrecht, David Natha, u.v.m.

Länge
4 h 29 m

Meine Meinung
Tja, zu diesem Hörspiel fällt mir nun nicht so viel ein, was ich dazu schreiben könnte. Die Story an sich fand ich ja schon recht gut, doch der Teil, in der sich die noch überlebenden Crewmitglieder samt Ellen Ripley in einem alten Bergbauschacht auf LV178 befinden, empfand ich als recht öde. Und sie sind lange dort… Aber hier gab es eben kaum Anreize, die man im Hörspiel hätte vertonen können. Und selbst als die verschiedenen Angriffe der Aliens kamen, wurde das mehr als fiepen als ein bösartiger Angriff dargestellt. Also gruselig fand ich das jedenfalls nicht. Da fand ich die seltenen Szenen, in denen die Bordkatze plötzlich fauchte, wesentlich gruseliger bzw. schreckbeladener.

Auch an Bord gab es wenig mehr als Tür-auf-Tür-zu-Geräusche und Lautsprechermitteilungen, auf welchem Deck oder in welchem Raum man sich gerade befindet.

Vermutlich bin ich mit einer völlig falschen Erwartungshaltung an dieses Hörspiel herangegangen. Denn ich erwartete mir hier schon wesentlich mehr Action und mehr klangliche Effekte. Ok, die Aliens können hören und die Überlebenden mussten sich natürlich leise verhalten. Aber dass man dann stellenweise noch nicht einmal leise Schritte zu hören bekommt, fand ich schon recht fade für ein Hörspiel.

Ich weiß, eigentlich bin ich ja immer in vorderster Reihe wenn es um Hörspiele geht und um das Verstehen der gesprochenen Sprache. Denn oftmals bereitet mir das ja Schwierigkeiten, die Sprecher vor lauter Geräuschen noch zu verstehen. Also hier hatte ich in keiner Szene Probleme.

So, das betrifft ja aber mehr die Umsetzung, als den Plot. Diesen fand ich stellenweise recht gut, doch oftmals auch einfach langatmig. Klar, es gab immer mal wieder sehr interessante Stellen, doch auf die wartete ich meist recht lange – so hangelte ich mich durch die kurzen 4,5 Stunden. In Begeisterungsstürme bin ich allerdings in keiner Sekunde ausgebrochen.

Doch eine Beschreibung hat mir dann doch sehr gut gefallen. „Sich frei schmelzen“ – das fand ich eine sehr schöne Vorstellung für das reale Leben.

Und noch etwas Positives habe ich vermelden: Die Sprecher waren allesamt verdammt gut! Ich denke, einzig deren tolle Art, die Story umzusetzen, hielt mich überhaupt bei der Stange.

Doch insgesamt glaube ich, dass man schon ein eingefleischter „Alien“-Fan sein muss, um 100 % Hörgenuss bei dieser Staffel zu empfinden. Ich muss gestehen, das war ich noch nie. Ich sah vor gefühlten 3 Leben den ersten Film, fand ihn toll, mehr aber auch nicht. Nun fragst du dich, warum ich dieses Hörbuch überhaupt heruntergeladen habe? Das ist einfach erklärt: Ich fand den Beitrag zu ALIEN „10 (un)nützliche Alien-Tipps“ auf dem HörbücherBlog von Audible einfach sehr genial. Und ja, diesen Beitrag fand ich wesentlich besser, als das Hörspiel.

… nun habe ich ja doch wieder einen „halben Roman“ dazu verfasst… Sorry.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: ALIEN – In den Schatten: Die komplette Staffel

Arno Strobel / Ursula Poznanski – Anonym

anonymBeschreibung
Du verabscheust deinen Nachbarn? Du wünschst deinem Chef den Tod? Dann setze ihn auf die Liste und warte, ob die anderen User für ihn voten. Aber überlege es dir gut, denn manchmal werden Wünsche wahr…

Es ist der erste gemeinsame Fall von Kommissar Daniel Buchholz und seiner Kollegin Nina Salomon und er führt sie auf die Spur des geheimnisvollen Internetforums Morituri. Dort können die Mitglieder Kandidaten aufstellen und dann für sie abstimmen. Dem Gewinner winkt ein grausamer Tod. Die User sind nur schwer zu fassen, der Tod aber ist ausgesprochen real. Und er ist näher, als Buchholz und Salomon glauben.

Sprecher
Sascha Rotermund, Christiane Marx, Richard Barenberg

Länge
11 h 21 m

Meine Meinung
Dieses Hörbuch sollte man unbedingt zum Anfang eines Wochenendes beginnen! Unter der Woche geht das definitiv nur unter größten Qualen. Denn unterbrechen kann man es nur sehr, sehr schwer.

Zugegeben, anfangs hat mir die Protagonistin Nina wirklich schwer zu schaffen gemacht. Nicht nur, dass sie einen eckigen und borstigen Charakter hat, den ich einfach nur als Extrem-Zicke bezeichnen konnte. Zusätzlich erschwerte mir die kindliche und viel zu hohe Stimme von Christiane Marx das Zuhören, da die Stimme in meinen Ohren einfach nicht zu der toughen Protagonistin passen wollte. Nach einer Stunde schaltete ich das Hörbuch ab. Wenn mich ein Buch aggressiv macht, will ich es nicht hören. Doch meine Freundin beharrte darauf, dass es besser werden würde, dass ich doch noch etwas durchhalten solle. Nun, ich hörte erst ein anderes Buch, dann gab ich „Anonym“ eine 2. Chance.

Was für ein Glück! Denn kaum hatte ich das Hörbuch wieder eingeschaltet, hatte es mich auch schon fest in seinen Krallen. Die Sprecherin fand ich zwar immer noch sehr unpassend, aber das drängte ich nach und nach in den Hintergrund ob des äußerst spannenden Inhalts! Ich konnte die Stöpsel kaum noch aus den Ohren nehmen und heute Morgen stand ich extra früh auf, damit ich die verbleibenden 2 Stunden noch vor der Arbeit fertig hören konnte.

Was für ein Krimi, kann ich nur sagen! Selten einen derart stramm gestrafften Spannungsbogen erlebt. Nicht selten saß ich fassungslos da und stellte mir vor, dass würde nun in Wirklichkeit passieren. Ist so etwas im realen Leben auch möglich? Na, ich hoffe es mal nicht. Andererseits, wenn man sich manchmal anschaut, was im Netz so abgeht, ist es vielleicht doch gar nicht so abwegig.

Die Protagonistin Nina fand ich, wie oben bereits erwähnt, sehr gewöhnungsbedürftig. Als liebenswürdig kann man sie wohl nur in sehr seltenen Momenten bezeichnen. Ok, sie hat ihr Päckchen zu tragen. Aber muss man deshalb ausnahmslos allen Menschen in der Umgebung vor den Kopf stoßen? Na, ich weiß ja nicht.

Daniel ist nun auch nicht gerade ein Super-Sympath. Jedoch empfand ich ihn wesentlich schneller als angenehm, als Nina. Ich finde, Strobel und Poznanski haben mit diesen beiden zwei echte Charakterköpfe erschaffen, die beide ihre Ecken und Kanten haben. Und zum Ende der Geschichte, war ich dann doch mit beiden versöhnt.

Der Plot ist äußerst perfide. Aber auch einfach genial! Die beiden Autoren haben die Hilflosigkeit der Polizei in solch einer Situation sehr gut in Szene gesetzt, wie ich meine. Denn viele Ansatzpunkte hatten sie ja wirklich nicht. Und auch wenn Nina sich über alle Regeln hinwegsetzt, (und ich mich stellenweise wirklich über ihr Handeln aufgeregt habe) so konnte ich ihre Verzweiflung doch auch wieder verstehen.

Ich habe schon lange kein Hörbuch mehr gehört, das mich emotional so derart tief in seinen Bann gezogen hat, bei dem ich derart bibbernd und zitternd mit den Protagonisten mitfieberte und – hört, hört – ich meine über alles geliebte Schlafenszeit um einige Stunden dezimiert habe. Freiwillig. Weil ich einfach weiterhören wollte / musste!

War ich von Fremd, ihrem ersten gemeinsamen Werk, ziemlich enttäuscht, so bin ich von diesem Hörbuch äußerst begeistert. Eigentlich hätte die Story es auch auf meine Bestenliste geschafft, da mir aber hauptsächlich die Sprecherin überhaupt nicht zu dieser Geschichte gefiel und ich auch die männlichen Stimmen nicht hunderprozentig passend gewählt fand, bleibt es bei sehr guten 4,8 Pingu-Punkten.

Und wie es im Klappentext steht, darf man hoffen, dass es auch einen zweiten Fall für Nina Salomon und Daniel Buchholz geben wird. Ich freue mich schon darauf!

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Anmerkung:
Ich habe von Christiane Marx schon etliche Hörbücher gehört.  Und in den meisten Hörbüchern fand ich sie auch absolut klasse. Aber hier passte sie meiner Meinung nach einfach nicht zum Charakter.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Arno Strobel / Ursula Poznanski – Anonym

Siehe auch:

Paul Watzlawick – Wenn du mich wirklich liebtest, würdest du gern Knoblauch essen

knoblauchBeschreibung
Ob es um Glück, Liebe oder Beziehungen zwischen den Menschen geht: Die Bestseller des Kommunikationsexperten Paul Watzlawick sind witzig, pointiert und geistreich. Zum ersten Mal gibt es nun eine Sammlung mit seinen besten Texten. Wie wird man glücklich und warum fallen wir immer wieder auf scheinbar hundertprozentige Lösungen herein? Michael Prelle liest Watzlawicks Texte unterhaltsam und kurzweilig.

Sprecher
Michael Prelle

Länge
2 CDs

Meine Meinung
Wenn man die Texte von Paul Watzlawick kennt, dann wird man hier wenig Neues erfahren. Denn es ist ein kleiner, feiner Extrakt aus verschiedenen Büchern Watzlawicks.

Ich kenne zwar schon so einige Bücher von ihm, jedoch war hier dann doch noch der ein oder andere Auszug, den ich noch nicht kannte. Und selbst die Passagen, die mir bereits bekannt waren, sind immer wieder interessant anzuhören. Watzlawick wird einfach nie langweilig, egal wie oft man ihn anhört.

Falls man noch gar nichts von ihm kennt, dann ist dieses Hörbuch ganz sicher eine gute Wahl, um diesen faszinierenden Mann mit seinen genialen Gedanken kennenzulernen.

Wer nicht gerne Wiederholungen mag und schon vieles von Watzlawick kennt, sollte besser die Finger davon lassen.

Michael Prelle als Sprecher hat mir gut gefallen. Er hat den Charme und den Witz sehr gut interpretiert wie ich finde.

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Weitere Informationen gibt es z. B. bei Amazon.

Siehe auch:

A. J. Kazinski – Todestrank

todestrankBeschreibung
Massenmörder, Psychopathen, Vergewaltiger – die gefährlichsten Straftäter Dänemarks sind in Sikringen untergebracht, der berüchtigtsten Sicherungsstation des Landes. Als der Psychiater der Station tot aufgefunden wird, steht die Polizei vor einem Rätsel. Niemand will etwas gesehen haben, alle hüllen sich in Schweigen. Um den Mord aufzuklären, wird Kommissar Niels Bentzon unter falscher Identität in die Anstalt eingeschleust. Insassen und Personal halten ihn für einen gefährlichen Kriminellen. Undercover beginnt Bentzon mit seinen Ermittlungen. Was als gewagtes Manöver beginnt, entpuppt sich bald als todesmutiges Unterfangen. Am Ende geht es allein ums Überleben.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
David Nathan

Länge
13 h 27 m

Meine Meinung
Diese Geschichte ist über weite Strecken sehr interessant und kurzweilig. Angefangen vom 50. Geburtstag des Protagonisten, bei dem ihm wirklich übel mitgespielt wird, bis hin zu seinem Undercoverjob in Sikringen, einer Anstalt, die die gefährlichsten Menschen wegschließt und mit teils fragwürdigen Therapien behandelt.

Dann gibt es noch einen zweiten Erzählstrang um drei Studenten, der im Jahr 1939 spielt. Zunächst kann man diese zwei Stränge überhaupt nicht miteinander verbinden, doch das ändert sich im Laufe der Geschichte.

Sehr interessant fand ich den Part, in dem Niels als Patient in der Anstalt ist. Er trägt ein Hörgerät, doch es ist ein spezielles Hörgerät, mit dem er mit seinem Kollegen Leon kommunizieren kann. Dieser ist ganz in der Nähe, außerhalb der Anstalt. Ich fand es toll beschrieben, wie die beiden selbst in heiklen Situationen kommunizierten.

Was mir allerdings nicht so gut gefallen hat, sind die letzten ca. 2 Stunden. Denn diese kamen mir schon sehr an den Haaren herbeigezogen vor. Aufgrund von äußerst vagen Vermutungen werden hier Einsätze inszeniert, die so niemals genehmigt werden würden. Naja, es ist halt eine Story, aber ein wenig mehr Beweise und weniger Glücksgriffe hätten mir hier eindeutig besser gefallen.

Doch insgesamt fand ich „Todestrank“ eine kurzweilige Story, die die Reinkarnation zum Thema hat.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: A. J. Kazinski – Todestrank

Siehe auch:

Hugo Hartung – Ich denke oft an Piroschka

Beschreibung
Die turbulent-heitere Geschichte eines jungen Studenten aus Deutschland, der sich in den 20er Jahren in einem kleinen ungarischen Dorf in Piroschka, das siebzehnjährige und vor Temperament nur so sprühende Töchterchen des Bahnhofsvorstehers, Hals über Kopf verliebt.

Sprecher
Fritz Stavenhagen

Länge
4 CDs

Meine Meinung
Ein absolutes Muss in der Hörbuchszene! Eine herrliche Geschichte gepaart mit einem brillanten Sprecher! Dieses Hörbuch gehört zu meinen Lieblingen!
(Obiges ist meine Aussage von vor über 10 Jahren)

Erneut gehört am 22.09.2016

Als ich von einer Freundin nach Hörbuchempfehlungen für eine ältere Dame gefragt wurde, fiel mir spontan wieder „Ich denke oft an Piroschka“ ein. Obwohl dieses Hörbuch alles andere als nur für ältere Damen geeignet ist. Ich hatte es vor über 10 Jahren zum ersten Mal gehört und war begeistert! Die Geschichte kommt so lockig flockig daher, als wäre man selbst bei den ausgelassenen Festen in Ungarn dabei. Es bringt gute Laune und macht einfach glücklich. Und dem armen Tropf Andreas, der einfach nicht verstehen will, für wen sein Herz wirklich schlägt, möchte man gerne auf die Sprünge helfen. Doch dies wird so charmant erzählt, dass man einfach nicht anders kann, als immer weiter zu lauschen und hoffen.

Ganz besonders hervorheben muss man hier wirklich auch die überragende Leistung des Sprechers Fritz Stavenhagen. Er spricht nicht nur die ungarischen unausprechlichen und unendlich langen Namen der Bahnhofsstationen perfekt, nein, er kann auch den deutsch/ungarischen Dialekt genial vertonen.

Aufgrund der Kürze ist es leider viel zu schnell auch wieder vorüber. Doch danach hat man ein Lächeln im Gesicht, das nicht mehr so schnell verschwinden wird. Für mich ist es ein Hörbuch, welches ich immer mal wieder anhören will.

Vielleicht hat der ein oder andere den Film schon gesehen. Doch lass dir sagen: Das Hörbuch ist ein ganz anderes Kaliber als der Film.

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Jeffrey Archer – Im Schatten unserer Wünsche (Die Clifton-Saga 4)

clifton-4Beschreibung
Im vierten Band des großen Familienepos schreiben wir das Jahr 1957. Die Jugendfreunde Harry Clifton, ein Arbeiterkind, und Giles Barrington, Erbe einer großen Schifffahrt-Dynastie, sind auch verbunden durch die Liebe zwischen Harry und Emma, der Schwester von Giles. Sie haben bereits vielen Herausforderungen getrotzt: den Wirren um Herkunft und Erbe, Verrat, Intrigen, Krieg. Emma Clifton bietet sich die Gelegenheit, den Vorsitz der Barrington Schifffahrtsgesellschaft zu übernehmen und Macht zu gewinnen. Doch die tragischen Ereignisse um ihren Sohn Sebastian, der in einen Autounfall verwickelt wurde, legen einen Schatten über Emma und ihren Mann Harry…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Erich Räuker

Länge
13 h 12 m

Meine Meinung
Das lange Warten auf die Fortsetzung hat sich wirklich gelohnt! Nur leider vergingen die dreizehn Stunden wie im Flug, so dass ich jetzt bereits das Hörbuch fertig gehört habe. In gerade mal zwei Tagen. Schade. Doch dieses Hörbuch zu unterbrechen und in mehreren Häppchen zu hören, so dass man länger an dem Genuss hätte, ist schier unmöglich!

Schon der Einstieg ist wieder äußerst spannend. Denn Teil 3 endete ja mit dem furchtbaren Autounfall, in den Sebastian und Bruno verwickelt wurden. Und genau hier knüpft Teil 4 an. Das Entsetzen ist groß, als man erfährt, dass Sebastian dabei ums Leben kam. Ich hätte ja auf Bruno gewettet/gehofft. Doch nein, Archer lässt keine Gnade walten. Und das in den ersten ca. 10 Minuten der Story. Sofort ist man also wieder in der Story drin, erinnert sich an all die Intrigen und Gemeinheiten, die schon in den ersten 3 Teilen Harry und Emma das Leben schwer machten. Und ja, so geht es auch weiter. Harry und Emma sollen einfach kein glückliches Leben führen dürfen, denn ihr argentinischer Erzfeind ist noch lange nicht mit ihnen fertig.

Was er sich dieses Mal für Niederträchtigkeiten ausdenkt und wie sich Harry und Emma dagegen wehren, wird wieder äußerst kurzweilig und spannend erzählt. Keine Minute ist langweilig und selbst ein an sich sehr trockenes Thema wie der Aktienhandel wird derart spannend erzählt, dass man mit wild klopfendem Herzen lauscht und nur noch betet.

Natürlich endet auch dieses Buch wieder mit einem Cliffhanger „übelster Sorte“, so dass ich jetzt schon wieder ganz gebannt auf die Fortsetzung warte. Hoffentlich dauert es nicht allzu lange, bis Teil 5 erscheinen wird.

Erich Räuker war wieder ganz hervorragend in diesem Hörbuch. Er passt einfach wie die Faust aufs Auge zu dieser Saga. Und kein anderer könnte diese Geschichte derart gut erzählen.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Jeffrey Archer – Im Schatten unserer Wünsche (Die Clifton-Saga 4)

Siehe auch:

Henning Mankell – Die schwedischen Gummistiefel

gummistiefelBeschreibung
Henning Mankells letzter Roman: Zeit des Abschieds.

In jener Herbstnacht wecken Fredrik Welin lodernde Flammen. Nichts von seinem alten, abgelegenen Haus auf der Schäreninsel, nichts von seinem bisherigen Leben ist zu retten. Die Polizei mutmaßt Brandstiftung. Und plötzlich sieht sich Welin nicht nur mit dem Verdacht des Versicherungsbetrugs konfrontiert, er muss sich auch der Frage stellen, ob es mit beinahe siebzig Jahren überhaupt noch möglich ist, neu anzufangen. Oder ist bereits die Zeit des Abschieds angebrochen?

Meisterhaft und ungekürzt interpretiert von „Tatort“-Darsteller Axel Milberg, der deutschen Stimme von Henning Mankell.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Axel Milberg

Länge
13 h 08 m

Meine Meinung
Wer hier einen spannenden Krimi erwartet, der wird enttäuscht werden. Denn hier gibt es zwar durchaus auch einen Kriminalfall zu lösen, doch das Hauptaugenmerk wird in diesem Roman auf das Alter und das älter werden an sich gelegt.

Es ist eine unaufgeregte Geschichte mit vielen Rückblicken auf ein Leben, das gelebt und in dem sicherlich nicht immer alles richtig gemacht wurde. Gibt es mit 70 Jahren noch eine Zukunft, die vor einem liegt, auf die man sich freuen kann? Sollte man überhaupt noch Pläne schmieden oder sich einfach den Gegebenheiten kampflos beugen?

Es ist eine Geschichte, die viele Fragen stellt, die sich nicht nur Fredrik stellen muss. Auch als Hörer kann man durchaus den ein oder anderen Gedanken aufnehmen und für sich weiterdenken.

Wenn man mit der richtigen Einstellung an dieses Buch herangeht, dann kann man sich sicherlich ganz tief in die Story hineinfallen lassen. Und wenn man dies zulässt, dann wird man mit tiefgreifenden Gedanken und äußerst menschlichen Verhaltensweisen belohnt.

Zu den Protagonisten Fredrik und seiner Tochter hatte ich jedoch eher ein zwiespältiges Verhältnis. Fredrik fand ich ja meistens noch sehr sympathisch. Doch mit seiner Tochter konnte ich über weite Strecken nur wenig anfangen. Aber eben auch diesen Aspekt fand ich äußerst interessant geschildert, kann man sich seine eigene Familie nun einmal nicht aussuchen.

Nicht zu vergessen ist auch die ganz fantastische Beschreibung der Schärenlandschaft. Jedem seine eigene Insel. Eine schöne Vorstellung wie ich finde.

In der Mitte jedoch gab es für meinen Geschmack eine längere Durststrecke, die man aber unbedingt überwinden sollte. Denn insgesamt ist es einfach eine Geschichte, die man so schnell nicht wieder vergessen wird.

Axel Milberg als Sprecher war grandios. Ich mag ihn sowieso sehr gerne als Hörbuchsprecher und auch hier hat er wieder mit einer Meisterleistung geglänzt.

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Rachel Wells – Alfie kehrt heim

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Kater Alfie ist todtraurig: Seine Besitzerin ist plötzlich gestorben! Und jetzt soll er auch noch ins Tierheim abgeschoben werden. Er nimmt allen Mut zusammen und macht sich auf, ein neues Heim zu suchen.

Das Leben als Streuner ist hart, trotzdem schlägt sich Alfie durch. Irgendwo muss es doch jemand geben, der ihn liebt! Doch dann findet er nicht nur ein Zuhause, sondern gleich ganz viele. Denn die Menschen von der Edgar Road brauchen ihn dringender, als Alfie sich das je erträumt hätte…

Sprecher
Bernd Reheuser

Länge
5 h 09 m

Meine Meinung
Allen Katzenliebhabern kann ich dieses Hörbuch nur empfehlen. Ein kleiner Held unterwegs in großer Mission. Herrlich. Die Story wird komplett aus des Katers Sicht erzählt und es einfach zu rührend, wie er fühlt, was er denkt, ja was er gar plant. Schnell lernt er, dass es sehr gefährlich sein kann, wenn man sich nur eine Haustür aussucht, hinter der man leben will. Und so sucht er sich dieses Mal vorsichtshalber gleich vier Haustüren aus. Und überall sieht er schnell, wie er helfen kann und ja, dass er helfen muss! Denn alle sind sie irgendwie traurig.

Das Ende fand ich einfach nur zu schön. Da könnte man so richtig dahinschmelzen. Es ist eine Katzengeschichte, die einfach zu Herzen geht und die einem ein Lächeln auf das Gesicht zaubert.

Den Sprecher fand ich als Kater auch sehr schön anzuhören. Er hat den gewissen Charme und Humor sehr gut rüber gebracht.

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Elisabeth Herrmann – Die Mühle

Die MühleBeschreibung
Wahrheit, Lüge, Tod

„The Court“ – das waren die Coolen. Die Angesagten, die Unerreichbaren, die Helden von Lanas Schulzeit. Wie kann es sein, dass ausgerechnet Lana an eine Einladung zu einem Kurztrip mit der Überflieger-Clique kommt? Jahre, nachdem sie alle ihre alte Schule verlassen haben? Der Trip führt die Clique in eine alte Mühle, umgeben von wilder Natur. Alles hier scheint für sie vorbereitet zu sein. Nur wer hat eigentlich die Einladungen verschickt? Wer begrüßt sie mit schriftlichen Botschaften, hat seltsame Spiele für sie organisiert? Als dann der erste der Freunde verschwindet, wird Lana klar, dass sie in der Falle sitzt. Denn es geht um Leben und Tod…

Laura Maire, beim Deutschen Hörbuchpreis 2011 und 2014 als Beste Interpretin ausgezeichnet, hat bisher sämtlichen Jugendromanen von Elisabeth Herrmann ihre Stimme geliehen.

Sprecher
Laura Maire

Länge
10 h 56 m

Meine Meinung
Warnung! Dieses Hörbuch ist nicht geeignet für Leute mit einem schwachen Herz!

Von Elisabeth Herrmann kenne ich bisher nur „Das Dorf der Mörder“. Das ist nun schon länger her, dass ich das Hörbuch hörte, jedoch blieb mir dieses sehr gut in Erinnerung.

Das Thema des neuesten Werks von ihr interessierte mich. Das Cover fand ich ebenfalls sehr gelungen, der Erscheinungstermin ward sofort notiert. Am selben Tag kam es auf meinen Player. Heute morgen habe ich es fertig gehört. Und ich kann nur sagen: Wow!

Zunächst fängt die Story harmlos an. Die Ich-Erzählerin Lana wird durch Zufall die siebte Teilnehmerin eines Kurzurlaubs. Die Clique, die früher „The Court“ genannt wurde und aus sieben Personen bestand, wollten dieses Wochenende in einem Luxushotel in Tschechien verbringen.  Einer dieser sieben liegt durch einen dummen Zufall im Krankenhaus und gibt seine Einladung an Lana weiter. Sie soll doch bitte für ihn dort hin fahren. Kaum ist sie dort, lernt sie die anderen kennen. Schnell merkt sie, zu wem sie einen Draht hat und zu wem nicht. Die Personen werden clever in die Geschichte eingeführt, schnell hat man selbst einen Eindruck von den verschiedenen Persönlichkeiten. Der Abend verläuft etwas angespannt, da sich alle Beteiligten schon lange nicht mehr gesehen hatten. Und immer steht das Rätsel im Raum: Wer von ihnen hat sie eigentlich alle zu diesem Event eingeladen? Alle bestreiten, der großzügige Gastgeber zu sein. Die Frage lässt sich an diesem Abend jedenfalls nicht mehr klären.

Am nächsten Tag steht ein Ausflug an. Sie versammeln sich alle, eine riesen große Limousine fährt vor und holt sie ab.  Dann geht es ab in die Berge. Irgendwo hält die Limousine an, die Clique samt Lana steigen aus. Dann braust die Limousine davon. Keiner von ihnen hatte bei diesem Ausflug damit gerechnet, dass es eine Bergtour werden würde. Dementsprechend ungeeignet ist die Kleidung, vor allem das Schuhwerk. Was tun? Sie laufen los in die Richtung, die ihnen gezeigt wird. Bald stehen sie vor einem enormen Abgrund der nur über eine Hängebrücke zu überwinden ist. Auf der anderen Seite steht eine reich gedeckte Tafel. Und hier braucht ein herzkranker Zuhörer zum ersten Mal seine Tropfen…

Für mich als ein von Höhenangst geplagter Mensch war diese Szene das pure Horrorszenario. Doch das war erst der Anfang. Weiter führt der Weg zu einer alten stillgelegten Mühle. Und hier beginnt die Story erst so richtig, Fahrt aufzunehmen. Über die nachfolgenden Geschehnisse will ich nichts, aber auch gar nichts verraten. Denn was dann kommt, ist fast nicht mehr an Spannung und Dramatik zu überbieten.

Die psychologischen Aspekte kamen hier auch nicht zu kurz. Lange Zeit kann nicht erklärt werden, wer denn zu dieser apokalyptischen Reise eingeladen hat. Und immer wieder steht die Glaubwürdigkeit von Lana, die ja eigentlich gar nicht zu der Clique gehört, im Vordergrund.

Ich fand dieses Hörbuch äußerst clever aufgebaut. Der Spannungsbogen wurde ab dem Zeitpunkt des Ausflugs konstant straff gehalten, man konnte kaum durchschnaufen. Aber warum sollte man das können, wenn es die Protagonisten aufgrund der ständig lauernden Gefahren auch nicht konnten. Ist doch nur fair. 😉

Das i-Tüpfelchen der Spannung setzte Laura Maire mit ihrem äußerst engagierten Vortrag. Sie durchlebte die Geschichte körperlich, kämpfte mit den Worten, Schrie, als würde sie gerade persönlich angegriffen, verlor sich in tiefster Verzweiflung. Sie versank förmlich in der Geschichte und – so kam es einem vor – in der Person Lana. Einfach klasse.

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Siehe auch:

Lawrence Hill – Ich habe einen Namen

Ich habe einen NamenBeschreibung
Westafrika, Mitte des 18. Jahrhunderts. Die kleine Aminata lebt mit ihren Eltern in einer friedlichen Dorfgemeinschaft. Doch der Sklavenhandel blüht, auf den Plantagen der neuen Kolonien braucht man Arbeitskräfte, und die britischen Machthaber sind skrupellos.

Als Aminata elf Jahre alt ist, wird ihr Dorf überfallen und sie gefangengenommen. Auf einem Frachter bringt man sie mit vielen anderen Sklaven nach Amerika, wo sie an einen Großgrundbesitzer verkauft wird. Während der Wirren des Unabhängigkeitskriegs gelingt Aminata die Flucht.

Sie folgt ihrem Herzen zurück nach Afrika und von dort nach London, um für die Befreiung der Schwarzen zu kämpfen. Ihre Geschichte ist das eindrückliche Porträt einer unglaublich starken Frau, die es geschafft hat, schwierigste Bedingungen zu überleben und dabei anderen zu helfen. Es ist eine Geschichte, die man nicht wieder vergisst, voller Hoffnung und Zuversicht.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Gabriele Blum

Länge
15 h 55 m

Meine Meinung
Um was es in diesem eindrucksvollen Roman geht, wird bereits oben im Text beschrieben. Deshalb will ich dazu gar nicht mehr viel sagen. Die Person Aminata Diallo gab es nicht im reellen Leben, auch wenn sich die Geschichte anhört wie eine Biografie. Doch trotzdem beruht diese Geschichte auf wahren Geschehnissen, die von dem Autor Lawrence Hill sehr einfühlsam verarbeitet wurden. Als Hörerin wurde ich von der Story direkt gepackt, fühlte jede Minute mit Aminata mit, hatte Angst, hatte Wut, leistete Widerstand, lernte zu schweigen und zu rebellieren.

Aminata hat von ihrem Vater lesen und schreiben gelernt, spricht 2 Sprachen, was sie in ihrem weiteren Leben noch weiter ausweiten kann. Von ihrer Mutter lernte sie den Beruf der Hebamme. Diese beiden „Talente“ verhelfen ihr zu einem etwas besseren Leben, auch wenn es immer noch weit entfernt von selbsbestimmt und frei ist.

Aminatas unfreiwillige Reise bringt sie fort aus ihrem Heimatdorf in Guinea nach South-Carolina, über New York nach Nova Scotia, zurück nach Afrika und letztendlich nach England. Als freier Mensch schreibt sie dort ihre Biografie und unterstützt die Abolitionisten im Kampf um die Abschaffung der Sklaverei.

In diesem Buch hat mich vieles sehr beeindruckt. Zum einen natürlich die Protagonistin Aminata Diallo. Ihr Mut und ihre Willenskraft, ihre Stärke und ihr Kampfgeist haben mich wirklich sehr fasziniert. Und oft dachte ich mir, dass ich diesen Mut vermutlich nie aufgebracht hätte. Aber auch viele andere Personen begeisterten mich. Überhaupt hat der Autor sehr viel Augenmerk auf die Personenbeschreibung gelegt. Und auch die Umstände, in denen sie leben mussten, wurden sehr bildlich dargestellt, so dass man durchaus von Kopfkino sprechen kann.

Sehr beeindruckend fand ich auch die genaue Erklärung, wie Indigo hergestellt wird. Denn Aminata arbeitete lange auf einer Indigo-Plantage und wurde zur wahren Expertin.

Rein historisch gesehen bietet dieser Roman viele Details, die nicht so weitläufig bekannt sind.

Die Sprecherin Gabriele Blum liebe ich! Sie hat eine sehr klare und deutliche, angenehme Stimme. Ich mag ihren Stil, Texte zu vertonen, sehr. Und hier passte sie ganz hervorragend zu der Erzählerin Aminata Diallo.

Und bei so viel Begeisterung kommt dieses Hörbuch natürlich auf meine Bestenliste.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Lawrence Hill – Ich habe einen Namen

Auch interessant
Da wir ja gerne in dem Glauben leben, Sklaverei gäbe es nicht mehr, sollte man sich einmal z. B. diese Seite anschauen: „How many slaves work for me“

Mini-Serie: The Book of Negroes
Bei meinen Nachforschungen zu dem Buch bin ich unter anderem auf die Mini-Serie: „The Book of Negroes“ gestoßen, wie das Buch im Original heißt. Sie besteht aus 6 Folgen. Da mir das Hörbuch so gut gefiel, kaufte ich mir die Serie auf DVD.

Die erste Folge ist genau wie im Buch, der Rest wird dann etwas verändert. Wie in dem „Making of“ zu erfahren ist, war dies notwendig, da eine Mini-Serie anders funktioniert, als ein Buch. Ich fand das zunächst sehr schade, aber die Erklärung leuchtete mir dann doch ein.

Insgesamt gesehen, fand ich diese Mini-Serie ziemlich gut. Hätte ich das Buch zuvor nicht gehört, hätte sie mich wohl sehr beeindruckt. Andererseits wäre ich ohne das Buch vermutlich nie auf diese Serie gestoßen.